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Betriebsverfahren
6 eigene Lernfragen mit erklärten Lösungen. Grundlagen zur Unterrichtsbegleitung; kein offizieller Prüfungsfragenkatalog.
Q01 · Wie gehst du mit einer unbekannten auffälligen Leckage um?
- Vor dem Flug fachlich klären
- Als normal abhaken
- Nur fotografieren und starten
- Mit mehr Kraftstoff ausgleichen
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A: Vor dem Flug fachlich klären
Eine ungeklärte Auffälligkeit kann die Lufttüchtigkeit betreffen. Die Ursache muss vor einem sicheren Start geklärt werden.
Q02 · Warum verlangt eine Hangfläche besondere Aufmerksamkeit am Rotor?
- Der Abstand zwischen Rotor und Boden ist nicht überall gleich
- Wind ist am Hang ausgeschlossen
- Der Heckrotor steht am Hang immer still
- Die Rotorblätter werden automatisch kürzer
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A: Der Abstand zwischen Rotor und Boden ist nicht überall gleich
Hanglage und Zellenbewegung können den verfügbaren Abstand zum Hauptrotor auf einer Seite verringern.
Q03 · Welche Schlussfolgerung aus gerade ausreichendem IGE-Schweben wäre falsch?
- Die Masse bleibt relevant
- Die OGE-Leistung muss geprüft werden
- Ein senkrechter Hindernisabflug ist damit sicher möglich
- Der Abbruchweg ist wichtig
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C: Ein senkrechter Hindernisabflug ist damit sicher möglich
IGE-Schweben beweist keine ausreichende Leistung außerhalb des Bodeneffekts oder über Hindernissen.
Q04 · Welche Gefahr kann Rotorabwind auf trockenem losem Untergrund erzeugen?
- Sichtverlust durch aufgewirbelten Staub
- Automatisch mehr Bodensicht
- Eine verlässliche Mehrleistung
- Eine Einflugfreigabe
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A: Sichtverlust durch aufgewirbelten Staub
Aufgewirbelter Staub kann äußere Referenzen verdecken und die Orientierung stark beeinträchtigen.
Q05 · Warum ist mehr Kollektiv keine allgemeine Lösung für einen Wirbelringzustand?
- Weil der Motor dann grundsätzlich ausgeht
- Weil der Rotor keinen Widerstand hat
- Weil die Pedale elektrisch sperren
- Es kann den ungünstigen Strömungszustand verschärfen
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D: Es kann den ungünstigen Strömungszustand verschärfen
Der Wirbelringzustand ist eine Strömungsgefahr. Mehr Leistung allein stellt keine sichere allgemeine Abhilfe dar.
Q06 · Woher stammen die verbindlichen Sofortmaßnahmen bei einer Musterstörung?
- Aus dem Verfahren eines anderen Musters
- Aus einer beliebigen Internetliste
- Aus dem Wetterbericht
- Aus dem Flughandbuch und der zugehörigen Musterausbildung
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D: Aus dem Flughandbuch und der zugehörigen Musterausbildung
Systeme und Grenzen unterscheiden sich. Sofortmaßnahmen müssen zum konkreten Hubschraubermuster passen.
Quellen und Vertiefung
Quellenabgleich: 14.10.2026. Für reale Flüge aktuelle Unterlagen und das Flughandbuch des verwendeten Musters heranziehen.
- EASA Aircrew / Part-FCL — FCL.105.H, FCL.115, FCL.120; AMC1 FCL.115/FCL.120 und PPL(H)-Lehrplan.
- EUR-Lex: Verordnung (EU) 1178/2011, konsolidiert — LAPL(H)-Rechte und Ausbildungsrahmen.
- EASA SERA, Revision August 2025 — VFR, Lufträume und Kommunikation; nationale Bedingungen zusätzlich beachten.
- EASA Air Operations, Revision März 2026 — Part-NCO, insbesondere NCO.OP.125 und AMC1 zur Endreserve für Rotorcraft.
- FAA Helicopter Flying Handbook — Technische Zusammenhänge, Kapitel 2 bis 8, 11 und 13. US-Rechts- und Funkregeln werden nicht übernommen.
- DWD Wetterlexikon — Wetterbegriffe. Für reale Flüge aktuelle Flugwetterinformationen verwenden.
- DFS VFR-Informationen — Aktuelle AIP, NOTAM und örtliche Verfahren für die tatsächliche Flugvorbereitung.