Kommunikation für die PPL(A) 100 eigene Fragen, kein offizieller Fragenkatalog. Quellenprüfung 14.10.2026 Q001 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Welche Ausbreitung ist für UKW-Flugfunk typisch? A Sichere weltweite Bodenwelle B Immer Durchdringen jedes Gebirges C Nur Übertragung durch Wolkenwasser D Überwiegend Sichtverbindung Richtig: D UKW benötigt überwiegend eine geeignete Sichtverbindung. Höhe und Gelände beeinflussen die Reichweite; sie ist keine feste garantierte Entfernung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q002 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Was kann Funkkontakt behindern? A Eine korrekt gewählte Lautstärke allein B Ein klarer Himmel allein C Eine saubere Checkliste D Geländeabschattung Richtig: D Gelände und Antennenverhältnisse können die Verbindung abschatten. Ein fehlender Kontakt wird deshalb technisch und räumlich beurteilt, nicht nur mit höherer Lautstärke beantwortet. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q003 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Welche Aufgabe bleibt während eines Funkgesprächs vorrangig? A Ein möglichst langer Text B Ausschließlich die Kanalwahl C Sichere Flugzeugführung D Das Mitschreiben jedes gehörten Wortes Richtig: C Die Flugzeugführung und Verkehrsbeobachtung werden auch beim Sprechen erhalten. Meldungen werden kurz vorbereitet und bei hoher Last passend priorisiert. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q004 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Was gehört zur Funkvorbereitung? A Eine alte Frequenz ungeprüft übernehmen B Aktuellen Kanal und Gerätefunktion prüfen C Nur die Farbe des Mikrofons ansehen D Jede Station mit demselben Rufnamen rufen Richtig: B Gültige Luftfahrtunterlagen liefern Kanal und Stationsbezeichnung. Gerät, Lautstärke und Mikrofon werden anhand der Einweisung geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q005 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Erteilt ein Theorievideo eine Sprechfunkberechtigung? A Ja, automatisch nach einer Stunde B Nein C Ja, für jede Sprache D Ja, ohne Prüfung und Ausbildung Richtig: B Kenntnisvermittlung ersetzt keine erforderliche Berechtigung. Für reale Kommunikation gelten Ausbildung, Sprachkompetenz und die einschlägigen Anforderungen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q006 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Welche Angabe wird beim 8,33-Gerät eingestellt? A Eine frei gerundete Zahl B Immer derselbe Kanal für alle Stationen C Die veröffentlichte Kanalbezeichnung D Nur die ersten zwei Ziffern Richtig: C Die veröffentlichte Kanalbezeichnung wird entsprechend der Gerätebedienung eingestellt. Eigenmächtiges Runden kann eine falsche Zuordnung erzeugen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q007 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Sind Kanalname und Trägerfrequenz stets numerisch identisch? A Nein B Ja, ohne Ausnahme C Nur nachts D Nur bei Motorflugzeugen Richtig: A Die Kanalbezeichnung kodiert auch die Rasterzuordnung. Deshalb wird sie nicht ungeprüft wie eine physikalische Frequenz umgerechnet. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q008 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Welche Quelle bestimmt den aktuellen Stationskanal? A Eine beliebige alte Vereinsnotiz B Ein generisches Lehrvideo C Gültige Luftfahrtinformation D Die Flugzeugfarbe Richtig: C Frequenzen und Kanäle können sich ändern. Für den realen Flug werden aktuelle AIP-, Karten- und ergänzende Informationen geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q009 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Was ist beim Kanalwechsel sinnvoll? A Vorbereiten und Einstellung kontrollieren B Blind drehen und sofort sprechen C Währenddessen keine Fluglage beachten D Ohne Bedarf ständig wechseln Richtig: A Ein vorbereiteter Wechsel vermindert Ablenkung. Danach werden die tatsächlich eingestellte Bezeichnung und gegebenenfalls die Verbindung kontrolliert. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q010 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Was bewirkt die Sendetaste? A Sie garantiert Empfang bei allen Stationen B Sie schaltet zum Senden C Sie stellt automatisch das QNH ein D Sie erteilt eine Freigabe Richtig: B Die Sendetaste aktiviert die Übertragung. Empfang, Kanal, Mikrofonfunktion und passende Meldung müssen unabhängig davon stimmen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q011 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welches ICAO-Wort steht für A? A Alpha im ICAO-Schreibstandard B Anton als internationales ICAO-Wort C Alfa D Able Richtig: C Die ICAO-Buchstabiertafel verwendet Alfa. Einheitliche Begriffe helfen bei internationalem Funk und bei ähnlich klingenden Buchstaben. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q012 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welches ICAO-Wort steht für J? A Jupiter B Julius C June D Juliett Richtig: D Juliett ist die standardisierte ICAO-Schreibweise für J. Eine konsistente Buchstabiertafel vermeidet freie und missverständliche Ersatzwörter. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q013 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welche deutsche Aussprache hilft, 2 von 3 zu unterscheiden? A Zwanzig B Drei C Zweihundert D Zwo Richtig: D Zwo vermindert die Verwechslungsgefahr mit drei. Zahlen werden nach dem einschlägigen Sprechfunkverfahren ausgesprochen; Einheiten und Kontext bleiben wichtig. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q014 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welche standardisierte englische Aussprache wird für 9 verwendet? A Ninehundred B Niner C Ninety für jede einzelne 9 D Null Richtig: B Niner ist die standardisierte englische Aussprache für die Ziffer neun. Zahlengruppen und Sonderfälle folgen dem jeweiligen Funkverfahren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q015 Buchstabieren und Zahlenaussprache Was ist bei unklar verstandener Zahl richtig? A Die Zahl passend zum eigenen Wunsch raten B Immer die kleinere Zahl annehmen C Wiederholung oder Klarstellung anfordern D Die Meldung ungeprüft bestätigen Richtig: C Eine unklare sicherheitsrelevante Angabe wird geklärt. Bestätigung ohne Verständnis verschleiert einen möglichen Fehler. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q016 Rufzeichen und Erstaufruf Was nennt ein Erstaufruf grundsätzlich? A Nur die gewünschte Antwort B Nur eine frei erfundene Wetterzahl C Nur die Flugzeugspannweite D Gerufene Station und eigenes Rufzeichen Richtig: D Die Identifikation ordnet die Kommunikation eindeutig zu. Die genaue Form und der weitere Ablauf folgen dem einschlägigen Sprechfunkverfahren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q017 Rufzeichen und Erstaufruf Wann wird ein Luftfahrzeugrufzeichen grundsätzlich abgekürzt? A Sofort auf eigene Initiative B Immer nach einer Minute C Sobald der Pilot müde wird D Nachdem die Bodenstation die zulässige Abkürzung einleitet Richtig: D Zulässige Abkürzungen werden von der Bodenstation eingeleitet. Bei Verwechslungsgefahr bleibt oder wird das vollständige Rufzeichen verwendet. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q018 Rufzeichen und Erstaufruf Was ist vor einem normalen Aufruf sinnvoll? A Zuhören und belegten Kanal berücksichtigen B Die Lautstärke auf null stellen C Die Sendetaste dauerhaft halten D Sofort jeden anderen übersprechen Richtig: A Zuhören verhindert vermeidbare Überlagerung. Dringlichkeit und Notfälle haben besondere Priorität, normale Meldungen werden geordnet übermittelt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q019 Rufzeichen und Erstaufruf Was ist bei ähnlich klingenden Rufzeichen wichtig? A Beide grundsätzlich abkürzen B Jede Meldung an beide übernehmen C Nur nach Stimme entscheiden D Vollständige eindeutige Identifikation Richtig: D Ähnliche Rufzeichen erhöhen Verwechslungsgefahr. Eigene Identifikation und die ausdrücklich angesprochene Station werden sorgfältig geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q020 Rufzeichen und Erstaufruf Darf eine an ein anderes Luftfahrzeug gerichtete Freigabe übernommen werden? A Ja, bei gleichem Muster B Ja, bei ähnlichem Ziel C Nein D Ja, wenn der Kanal gerade frei ist Richtig: C Eine Freigabe gilt für das identifizierte Luftfahrzeug. Ähnlicher Flugweg oder Flugzeugtyp macht eine fremde Freigabe nicht zur eigenen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q021 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Welchen Zweck hat Rücklesen? A Nur das Funkgespräch verlängern B Missverständnisse sichtbar machen C Jede Flugzeugführung ersetzen D Eine fremde Freigabe übernehmen Richtig: B Rücklesen ermöglicht die Kontrolle wichtiger Angaben. Sender und Empfänger können Zahlendreher oder falsche Zuordnung erkennen und korrigieren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q022 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Welche Angabe zählt zu wichtigen rückzulesenden Informationen? A Jede private Bemerkung B Nur die Lackfarbe C Nur die Meinung über das Essen D Höhenmessereinstellung QNH Richtig: D SERA verlangt Rücklesen bestimmter sicherheitsrelevanter Angaben. Dazu gehören unter anderem QNH, Transpondercodes und relevante Freigaben oder Anweisungen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q023 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Was bedeutet ROGER sinngemäß? A Die letzte Übermittlung wurde empfangen B Immer eine Erlaubnis zum Einflug C Immer ich werde alles ausführen D Immer Nein Richtig: A ROGER bestätigt Empfang und ersetzt kein erforderliches Rücklesen. Es ist keine allgemeine Freigabe und keine pauschale Ausführungszusage. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q024 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Was ist bei einem Fehler im eigenen Rücklesen richtig? A Nur schweigen B Angabe korrigieren und eindeutig bestätigen C Den Fehler absichtlich stehen lassen D Sofort Kanal wechseln Richtig: B Eine Korrektur wird klar übermittelt und verstanden. Die geschlossene Kommunikationsschleife ist erst wirksam, wenn die richtige Angabe tatsächlich bei beiden Seiten angekommen ist. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q025 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Wie werden umfangreiche Meldungen vorbereitet? A Unnötig schnell sprechen B Erst beim Senden überlegen C Wesentliche Angaben kurz ordnen D Alle Details gleichzeitig sprechen Richtig: C Eine vorbereitete kurze Meldung vermindert Kanalbelastung und eigene Ablenkung. Verständlichkeit ist wichtiger als maximale Sprechgeschwindigkeit. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q026 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Ist eine RADIO-Station automatisch eine Kontrollstelle? A Ja, sobald jemand ein Mikrofon benutzt B Ja, nur bei Segelflugplätzen C Ja, jede Bodenstation ist ATC D Nein Richtig: D Die Stationsbezeichnung und Dienstleistung sind entscheidend. Eine RADIO-Station erteilt keine ATC-Freigaben; Verantwortung und geltende örtliche Verfahren bleiben bestehen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q027 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Wozu dienen Positionsmeldungen am unkontrollierten Platz? A Außenbeobachtung vollständig ersetzen B Gemeinsamen Verkehrsüberblick unterstützen C Landerecht für jedes Luftfahrzeug erteilen D Jede Kollisionsgefahr technisch ausschließen Richtig: B Meldungen machen Position und Absicht bekannt. Sie ergänzen Sichtbeobachtung, Flugregeln und ein geordnetes Verhalten in der Platzrunde. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q028 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Welche Angaben helfen anderen Verkehrsteilnehmern? A Nur private Gespräche B Nur das Flugzeugalter C Eindeutige Position und beabsichtigtes Vorgehen D Nur die aktuelle Vereinswertung Richtig: C Position und Absicht ermöglichen die Einordnung der Verkehrslage. Die Form und erforderlichen Meldungen richten sich nach Verfahren und Situation. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q029 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Was bedeutet eine Information über freie Bahn? A Ein Hinweis, der selbst geprüft werden muss B Eine Garantie für jede spätere Landung C Automatisch eine ATC-Landefreigabe D Eine Befreiung von Außenbeobachtung Richtig: A Verkehr kann sich ändern oder unerkannt sein. Die Information wird mit eigener Beobachtung und den geltenden Regeln verbunden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q030 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Wo werden örtliche Platzverfahren geprüft? A Nur in einem alten Video B Nur auf einer beliebigen Wetterkarte C Nur anhand des Stationsnamens D In aktuellen veröffentlichten Unterlagen und Einweisung Richtig: D Platzrunde, Meldepunkte und besondere Verfahren sind örtlich festgelegt. Aktuelle Unterlagen und Einweisung verhindern Übertragung falscher allgemeiner Annahmen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q031 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Ist bloßer Funkkontakt eine Einflugfreigabe? A Ja, immer B Ja, wenn ROGER gesagt wurde C Ja, bei gutem Wetter D Nein Richtig: D Kontaktaufnahme bedeutet nicht automatisch Freigabe. Wo eine Freigabe erforderlich ist, wird sie ausdrücklich eingeholt und ihre Bedingungen werden verstanden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q032 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Wann muss die erforderliche Freigabe vorliegen? A Nur bei der Landung B Nur am Ende des Tages C Erst nach Durchflug D Vor dem betreffenden Einflug Richtig: D Freigabepflichtige Grenzen werden vor dem Einflug berücksichtigt. Genügend Abstand und Zeit ermöglichen die Kommunikation ohne unbeabsichtigte Grenzverletzung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q033 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Was gehört zur Freigabebeurteilung? A Grenzen, Bedingungen und sichere Ausführbarkeit B Nur das Wort Hallo C Nur die Länge des Gesprächs D Nur die Stimme des Lotsen Richtig: A Eine Freigabe wird vollständig verstanden und eingehalten. Bedingungen zu Höhe, Route, Meldungen oder weiteren Grenzen sind ebenso relevant wie die Erlaubnis selbst. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q034 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Was ist bei nicht sicher ausführbarer Anweisung richtig? A Blind ausführen B Die Flughandbuchgrenze überschreiten C Die Anweisung stillschweigend ignorieren D Unfähigkeit mitteilen und Alternative klären Richtig: D Der Pilot meldet, wenn eine Anweisung nicht ausgeführt werden kann. Eine passende Lösung wird geklärt, ohne eigenmächtig unsichere oder unzulässige Manöver auszuführen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q035 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Welche Verantwortung bleibt trotz Freigabe? A Nur die Punktewertung B Keine Verantwortung mehr C Nur das Einschalten des Funkgeräts D Sichere Flugzeugführung und anwendbare Pflichten Richtig: D Eine Freigabe überträgt nicht jede Verantwortung. Flugzeugführung, anwendbare Verkehrsbeobachtung und Mustergrenzen bleiben relevant. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q036 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Was ist eine typische Aufgabe von FIS? A Alle unsichtbaren Hindernisse garantieren B Jede Steuerbewegung vorschreiben C Jede Landung weltweit freigeben D Fluginformationen bereitstellen Richtig: D FIS liefert relevante Informationen im Rahmen der verfügbaren Daten und Dienstleistung. Das unterstützt Entscheidungen, ersetzt aber keine umfassende eigene Lagebeurteilung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q037 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Garantiert FIS die Meldung jedes Verkehrs? A Ja, auch ohne jede technische Erfassung B Ja, bei jeder Funklücke C Ja, ausschließlich für Motorflugzeuge D Nein Richtig: D Nicht jeder Verkehr ist bekannt oder erkannt. Außenbeobachtung und anwendbare Regeln bleiben nötig, auch wenn keine Verkehrsmeldung empfangen wurde. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q038 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Ist eine FIS-Information eine erforderliche ATC-Freigabe? A Nicht automatisch B Immer C Immer bei gutem Empfang D Immer bei Windstille Richtig: A Dienstleistung und Zuständigkeit werden getrennt. Eine Information hebt keine Freigabepflicht des betreffenden Luftraums auf. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q039 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Wie wird eine Verkehrsinformation benutzt? A Gezielt suchen und eigene Lage weiter beobachten B Den Blick nur auf den Lautsprecher richten C Jede andere Beobachtung einstellen D Die Meldung als sichere Trennung behandeln Richtig: A Die Information lenkt die Suche, liefert aber nicht zwingend vollständige Trennung. Sichtkontakt, eigene Flugführung und mögliche weitere Gefahren werden geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q040 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Was hilft einer Station bei einer brauchbaren Information? A Nur das Alter des Piloten B Nur die Marke des Tablets C Eindeutige Position, Höhe und Absicht D Nur private Reisepläne Richtig: C Sinnvolle Angaben verbessern die räumliche Einordnung. Höhe und Bezug sowie Position werden so genannt, dass Missverständnisse vermieden werden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q041 Positionsmeldung und Höhenangaben Was macht eine Positionsmeldung brauchbar? A Nur die Aussage irgendwo im Süden B Nur das Flugzeuggewicht C Nur die Batteriespannung D Eindeutiger Ort oder Bezugspunkt Richtig: D Ein verständlicher Bezugspunkt ermöglicht räumliche Einordnung. Richtung und Entfernung werden bei Bedarf ergänzt, statt eine bloße Gerätezahl ohne Kontext zu nennen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q042 Positionsmeldung und Höhenangaben Was ist bei einer Höhenangabe wesentlich? A Immer die Höhe des Sitzkissens B Bezug und passende Einstellung C Nur eine möglichst große Zahl D Die Farbe der Skala Richtig: B Höhe über Meer, Boden und Standarddruck sind nicht gleich. Die Meldung muss zu den geforderten Angaben und zur tatsächlichen Höhenmessereinstellung passen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q043 Positionsmeldung und Höhenangaben Ist GNSS-Höhe automatisch dieselbe wie die Druckhöhenanzeige? A Nein B Ja, unter allen Bedingungen C Ja, nur im Segelflug D Ja, wenn beide Geräte eingeschaltet sind Richtig: A GNSS und Druckhöhenmesser arbeiten mit unterschiedlichen Messverfahren und Referenzen. Eine ungeprüfte Übernahme kann eine falsche Höhenmeldung erzeugen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q044 Positionsmeldung und Höhenangaben Was wird bei einem unbekannten Meldepunkt getan? A Klarstellung anfordern B Einen ähnlichen Namen raten C Eine fremde Position übernehmen D Ohne Rückmeldung falsche Angaben melden Richtig: A Unklare Bezugspunkte werden geklärt. Eine scheinbar vollständige, aber falsche Positionsmeldung behindert die Lagebeurteilung stärker als eine ehrliche Rückfrage. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q045 Positionsmeldung und Höhenangaben Welche zusätzliche Angabe kann die Verkehrseinordnung unterstützen? A Nur das Alter der Batterie B Beabsichtigter Flugweg C Nur die Farbe der Tasche D Nur das Ausstellungsjahr des Ausweises Richtig: B Position und Absicht gehören zusammen. Die geplante Richtung oder Handlung hilft, die weitere Verkehrsentwicklung zu verstehen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q046 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Was bedeutet Nordwind? A Wind kommt immer von der Landebahn B Wind hat immer 360 Knoten C Wind kommt aus Norden D Wind weht nach Norden Richtig: C Meteorologische Windrichtung bezeichnet die Herkunft. Nordwind transportiert Luft nach Süden; für Bodenvektoren wird diese Richtung entsprechend umgesetzt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q047 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Was bezeichnet QNH? A Die Sinkrate im Bart B Die Regenmenge des Tages C Die Frequenz des Funkgeräts D Höhenmessereinstellung mit Bezug auf Meereshöhe Richtig: D QNH erlaubt eine näherungsweise Höhenanzeige über Meer. Tatsächliche Temperatur und Druckverteilung können zusätzliche Fehler erzeugen; es ist keine Geländeabstandsanzeige. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q048 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Was ist bei einer unklaren Wetterzahl nötig? A Größe und Einheit klären B Immer Knoten annehmen C Immer Meter annehmen D Die Zahl ignorieren und trotzdem bestätigen Richtig: A Eine Zahl ohne eindeutige Zuordnung kann falsch verwendet werden. Größe, Einheit und gegebenenfalls Bezugszeit werden vor der Verwendung geklärt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q049 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Wie wird eine örtliche Wettermeldung eingeordnet? A Als Ersatz für jede Vorhersage B Als automatische Einflugfreigabe C Als Garantie für jede Streckenstelle D Als örtliche zeitbezogene Information Richtig: D Wetter kann räumlich und zeitlich variieren. Eine Meldung wird mit aktueller Beobachtung, Route und weiteren Informationen verbunden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q050 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Welche QNH-Handlung ist nach Übermittlung wichtig? A Den Fahrtmesser verstellen B Den Transponder auf QNH setzen C Korrekt zurücklesen und passend einstellen D Nur die Zahl merken ohne Kontrolle Richtig: C QNH ist eine sicherheitsrelevante Angabe. Rücklesen und kontrollierte Einstellung vermeiden Zahlendreher und falschen Höhenbezug. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q051 Transponder und Identifikation Was bedeutet ein zugewiesener Transpondercode? A Eine Wettervorhersage B Eine Anfluggeschwindigkeit C Eine Kennung für die Überwachung D Automatisch Einflugfreigabe Richtig: C Ein Code unterstützt Identifikation und Überwachung. Eine Freigabe oder andere betriebliche Erlaubnis muss unabhängig davon vorliegen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q052 Transponder und Identifikation Wann wird IDENT grundsätzlich benutzt? A Dauernd als Begrüßung B Bei jeder Kurve ohne Anlass C Auf entsprechende Anweisung D Als Ersatz für jede Positionsmeldung Richtig: C IDENT erleichtert die Identifikation auf Anforderung. Die Bedienung folgt der Einweisung und einer passenden Anweisung, statt unnötige Kennzeichnung zu erzeugen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q053 Transponder und Identifikation Welcher Code bezeichnet Funkstörung? A 7500 B 7600 C 7700 D 0001 als allgemeine Notkennung Richtig: B 7600 bezeichnet Funkstörung. Verwendung setzt ein geeignetes eingebautes Gerät und die passende Situation voraus; sichere Flugführung und geltende Verfahren bleiben nötig. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q054 Transponder und Identifikation Welcher Code bezeichnet allgemeinen Notfall? A 7600 B 7500 C 1111 als allgemeine Notkennung D 7700 Richtig: D 7700 ist der allgemeine Notcode. Die konkrete Anwendung wird mit Notlage, bestehenden Anweisungen und Geräteverfügbarkeit verbunden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q055 Transponder und Identifikation Welcher Code bezeichnet widerrechtlichen Eingriff? A 7600 B 7500 C 7700 D 7000 als ausschließlicher Eingriffscode Richtig: B 7500 ist für widerrechtlichen Eingriff vorgesehen. Diese Bedeutung wird von Funkstörung und allgemeinem Notfall unterschieden; Codes werden nicht versuchsweise eingestellt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q056 Funkstörung und systematische Prüfung Was ist bei fehlender Antwort zuerst sinnvoll? A Sofort jeden Knopf zufällig drücken B Die Außenbeobachtung einstellen C Geordnete Prüfung unter Erhalt der Flugzeugführung D Den Kanal niemals kontrollieren Richtig: C Naheliegende Ursachen werden systematisch geprüft. Die sichere Flugzeugführung bleibt vorrangig und begrenzt, welche technische Arbeit während des Flugs sinnvoll ist. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q057 Funkstörung und systematische Prüfung Welche einfache Ursache ist möglich? A Falscher Kanal oder zu geringe Lautstärke B Eine automatisch neue Lizenz C Ein anderer Kartenmaßstab D Eine größere Spannweite Richtig: A Einstellung, Audioverbindung und Versorgung sind typische Prüfbereiche. Eine fehlende Antwort beweist noch keinen vollständigen Geräteausfall. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q058 Funkstörung und systematische Prüfung Was ist bei tatsächlicher Funkstörung zu beachten? A Ein universeller Ablauf ohne Ortsbezug B Immer sofort in jeden kontrollierten Raum einfliegen C Konkrete Luftraum- und Platzverfahren D Nur private Nachrichten senden Richtig: C Verfahren unterscheiden sich nach Situation und Ort. Aktuelle Unterlagen und Ausbildung bestimmen die zulässige sichere Fortsetzung oder Landung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q059 Funkstörung und systematische Prüfung Welcher Code kommt bei eingebautem Transponder für Funkstörung in Betracht? A 7500 B Immer 7700 unabhängig von Situation C 7600 D Jeder zufällige Code Richtig: C 7600 kennzeichnet Funkstörung. Technische Kennzeichnung ersetzt nicht die anwendbaren Verfahren oder die Beurteilung weiterer Notfallumstände. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q060 Funkstörung und systematische Prüfung Was bleibt bei der Fehlersuche kritisch? A Nur die Bildschirmhelligkeit B Nur die Länge der Fehlermeldung C Nur die Anzahl der Knöpfe D Position, Höhe, Verkehr und sichere Optionen Richtig: D Eine lange Fixierung auf das Gerät kann die Fluglage und Verkehrslage gefährden. Prüfung wird begrenzt und mit sicherer Fortsetzung verbunden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q061 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welcher Ruf kennzeichnet Notverkehr? A MAYDAY B HELLO C ROGER D WILCO Richtig: A MAYDAY kennzeichnet eine schwere unmittelbare Gefahr und den Bedarf an sofortiger Hilfe. Der Notruf besitzt besondere Priorität im Funkverkehr. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q062 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welcher Ruf kennzeichnet Dringlichkeit? A PAN PAN B IDENT C QNH D MAYDAY für jede normale Meldung Richtig: A PAN PAN betrifft eine dringliche Sicherheitslage, die nicht dieselbe unmittelbare Not wie MAYDAY darstellt. Die tatsächlichen Umstände entscheiden über die Einordnung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q063 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welche Angabe ist in einer Notmeldung besonders hilfreich? A Position und Art der Notlage B Nur das Vereinslogo C Nur das Baujahr des Funkgeräts D Nur der geplante Urlaub Richtig: A Art der Notlage, Position und Absicht ermöglichen gezielte Hilfe. Weitere Angaben werden gegeben, soweit sie verfügbar sind und die sichere Flugführung nicht beeinträchtigen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q064 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welche internationale Notfrequenz kann bei geeigneten Umständen genutzt werden? A 121,5 Megahertz B Nur ein Mobilfunkkanal C Jeder private Musiksender D Immer 100,0 Megahertz Richtig: A 121,5 Megahertz ist eine internationale Notfrequenz. Der geeignete Kanal und die konkrete Handhabung richten sich nach Situation, Gerät und geltenden Verfahren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q065 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Was hat bei unvollständiger Notmeldung Vorrang? A Sichere Führung und notwendige Handlung B Perfekte Formulierung um jeden Preis C Jede Zahl vollständig nachschlagen D Erst eine lange Übungsmeldung Richtig: A Wesentliche Informationen helfen auch ohne perfekten Text. Die Flugzeugführung und notwendige Notmaßnahme werden nicht für eine formal vollständige Meldung aufgegeben. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q066 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Welche Priorität besitzt Notverkehr? A Dieselbe Priorität wie private Unterhaltung B Nur Vorrang bei gutem Wetter C Vorrang gegenüber gewöhnlichen Meldungen D Keine besondere Priorität Richtig: C Notverkehr soll sofortige Hilfe ermöglichen. Gewöhnliche Meldungen werden zurückgestellt, damit wichtige Kommunikation nicht überlagert wird. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q067 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Was ist beim Hören eines laufenden Notgesprächs sinnvoll? A Das Gespräch mit privaten Fragen unterbrechen B Die Sendetaste dauerhaft halten C Den Notruf als Übung ignorieren D Unnötige Sendungen vermeiden und aufmerksam zuhören Richtig: D Geordnete Hörbereitschaft hält den Kanal nutzbar. Zusätzliche Sendungen erfolgen nur, wenn sie nach Verfahren sinnvoll und erforderlich sind. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q068 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Was kann bei fehlender direkter Verbindung helfen? A Immer sofort den Kanal blockieren B Geeignete Weiterleitung nach Verfahren C Keine Information unter irgendeinem Umstand weitergeben D Jedes Wort zehnmal gleichzeitig wiederholen Richtig: B Eine Relaismeldung kann die Verbindung zu Hilfe unterstützen. Sie muss eindeutig und passend zur Situation erfolgen, ohne bestehenden Notverkehr zu stören. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q069 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Wovon hängt eine eigene Hilfsmaßnahme ab? A Nur von der Flugzeugfarbe B Nur von der Wettbewerbswertung C Eigener Sicherheit und geeignetem Verfahren D Nur vom Wunsch, besonders mutig zu wirken Richtig: C Eine Hilfe darf keine neue Notlage erzeugen. Flugführung, Gelände, Wetter und eigene Fähigkeiten begrenzen sinnvolle Maßnahmen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q070 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Welche Information kann Rettung unterstützen? A Nur allgemeine Vereinsgeschichte B Nur die Zahl der Funkgeräte C Zuletzt bekannte Position und relevante Beobachtung D Nur private Vermutungen ohne Kennzeichnung Richtig: C Konkrete Position und beobachtete Umstände können die Suche unterstützen. Unsicherheit wird benannt, statt Vermutungen als sichere Fakten zu melden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q071 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was vermindert Funkfehler bei hoher Last? A Vorbereiten, priorisieren und Unklares klären B Besonders schnell ungeprüft sprechen C Jede Nebenaufgabe fortführen D Rücklesen weglassen Richtig: A Klare kurze Meldungen und ein geordneter Ablauf reduzieren Last. Fehlendes Verständnis wird benannt statt durch eine scheinbare Bestätigung verdeckt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q072 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was bedeutet WILCO sinngemäß? A Verstanden und werde entsprechend ausführen B Nur eine Landefreigabe C Immer nein D Nur Wiederholung anfordern Richtig: A WILCO verbindet Verstehen mit beabsichtigter Ausführung. Es ersetzt kein ausdrücklich erforderliches Rücklesen wichtiger Freigaben oder Angaben. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q073 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was ist bei einem unklaren Auftrag richtig? A Eine andere Station nachahmen B Klarstellung anfordern C Den eigenen Wunsch als Auftrag einsetzen D Nur lächeln und weiterfliegen Richtig: B Unklarheit wird vor einer sicherheitsrelevanten Handlung geklärt. Eine Rückfrage ist Teil sicherer Kommunikation und kein Mangel an Kompetenz. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q074 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was ist bei wichtigen notierten Zahlen zusätzlich erforderlich? A Nur schöne Handschrift B Nur Farbe des Stifts C Nie die Einstellung prüfen D Bedeutung und Zuordnung kontrollieren Richtig: D Eine korrekt notierte Zahl kann dennoch falsch zugeordnet sein. Größe, Einheit, Luftfahrzeug und erforderliche Bedienung werden zusammen geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q075 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Welche Übung verbessert tatsächliche Funkfähigkeit? A Szenarien mit Rückmeldung in der Sprechfunkausbildung B Nur ein Video ansehen und sofort alle Verfahren anwenden C Nur Antwortenbuchstaben auswendig lernen D Nur private Chatnachrichten schreiben Richtig: A Praktische Übungen mit qualifizierter Rückmeldung verbinden Sprache, Verfahren und Arbeitsbelastung. Ein Theorievideo unterstützt diese Ausbildung, ersetzt sie aber nicht. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q076 Funkfall vom Start bis zur Landung Welche Quelle liefert reale Stationsdaten für den Flug? A Aktuelle veröffentlichte Unterlagen B Die frei erfundene Übungskennung C Ein beliebiger alter Screenshot D Die Größe des Lautsprechers Richtig: A Rufzeichen und Kanäle des Kurses sind keine Flugvorbereitungsdaten. Gültige Unterlagen werden für Ort, Zeit und Verfahren geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q077 Funkfall vom Start bis zur Landung Welche Unterscheidung ist im gesamten Flug wichtig? A Nur laute und leise Stimmen B Nur kurze und lange Rufzeichen C Information, Bestätigung und Freigabe D Nur deutsche und blaue Karten Richtig: C Diese Kommunikationsarten haben unterschiedliche Wirkung. Weder Empfangsbestätigung noch Information wird automatisch zur erforderlichen Freigabe. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q078 Funkfall vom Start bis zur Landung Was ist bei einem Kanalwechsel vor Rückkehr hilfreich? A Daten vorbereiten und aktuelle Verkehrslage aufnehmen B Ohne Zuhören sofort lange senden C Jeden fremden Anflug übernehmen D Die Fluglage unbeobachtet lassen Richtig: A Vorbereitung und Hörbereitschaft helfen bei der Einordnung der Platzlage. Die sichere Flugzeugführung und Außenbeobachtung laufen weiter. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q079 Funkfall vom Start bis zur Landung Wie werden geänderte Bedingungen im Funk behandelt? A Die erste Information für unveränderlich halten B Nur die Punktewertung beachten C Jede Korrektur ablehnen D Neue Informationen verstehen und Plan anpassen Richtig: D Funkinformationen sind zeitbezogen. Änderungen werden mit Wetter, Höhe und sicheren Optionen verbunden, statt einen alten Plan unverändert fortzusetzen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q080 Funkfall vom Start bis zur Landung Was ist das Ziel guter Kommunikation? A Maximale Zahl gesprochener Wörter B Möglichst viele private Details C Eindeutiges gemeinsames Verständnis D Jede Aufgabe an die Station abgeben Richtig: C Gute Kommunikation macht Lage, Absicht und relevante Anweisung verständlich. Sie unterstützt sichere Entscheidungen und lässt Verantwortung und Aufgaben klar. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T01 Abschlusstest Wiederholung: Welche Aufgabe bleibt während eines Funkgesprächs vorrangig? A Sichere Flugzeugführung B Ausschließlich die Kanalwahl C Ein möglichst langer Text D Das Mitschreiben jedes gehörten Wortes Richtig: A Die Flugzeugführung und Verkehrsbeobachtung werden auch beim Sprechen erhalten. Meldungen werden kurz vorbereitet und bei hoher Last passend priorisiert. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T02 Abschlusstest Wiederholung: Welche Quelle bestimmt den aktuellen Stationskanal? A Gültige Luftfahrtinformation B Eine beliebige alte Vereinsnotiz C Ein generisches Lehrvideo D Die Flugzeugfarbe Richtig: A Frequenzen und Kanäle können sich ändern. Für den realen Flug werden aktuelle AIP-, Karten- und ergänzende Informationen geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T03 Abschlusstest Wiederholung: Welche deutsche Aussprache hilft, 2 von 3 zu unterscheiden? A Zwo B Zwanzig C Zweihundert D Drei Richtig: A Zwo vermindert die Verwechslungsgefahr mit drei. Zahlen werden nach dem einschlägigen Sprechfunkverfahren ausgesprochen; Einheiten und Kontext bleiben wichtig. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T04 Abschlusstest Wiederholung: Was ist vor einem normalen Aufruf sinnvoll? A Die Lautstärke auf null stellen B Sofort jeden anderen übersprechen C Die Sendetaste dauerhaft halten D Zuhören und belegten Kanal berücksichtigen Richtig: D Zuhören verhindert vermeidbare Überlagerung. Dringlichkeit und Notfälle haben besondere Priorität, normale Meldungen werden geordnet übermittelt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T05 Abschlusstest Wiederholung: Was bedeutet ROGER sinngemäß? A Immer ich werde alles ausführen B Immer eine Erlaubnis zum Einflug C Die letzte Übermittlung wurde empfangen D Immer Nein Richtig: C ROGER bestätigt Empfang und ersetzt kein erforderliches Rücklesen. Es ist keine allgemeine Freigabe und keine pauschale Ausführungszusage. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T06 Abschlusstest Wiederholung: Welche Angaben helfen anderen Verkehrsteilnehmern? A Nur die aktuelle Vereinswertung B Eindeutige Position und beabsichtigtes Vorgehen C Nur private Gespräche D Nur das Flugzeugalter Richtig: B Position und Absicht ermöglichen die Einordnung der Verkehrslage. Die Form und erforderlichen Meldungen richten sich nach Verfahren und Situation. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T07 Abschlusstest Wiederholung: Was gehört zur Freigabebeurteilung? A Nur das Wort Hallo B Grenzen, Bedingungen und sichere Ausführbarkeit C Nur die Stimme des Lotsen D Nur die Länge des Gesprächs Richtig: B Eine Freigabe wird vollständig verstanden und eingehalten. Bedingungen zu Höhe, Route, Meldungen oder weiteren Grenzen sind ebenso relevant wie die Erlaubnis selbst. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T08 Abschlusstest Wiederholung: Ist eine FIS-Information eine erforderliche ATC-Freigabe? A Immer bei Windstille B Immer C Nicht automatisch D Immer bei gutem Empfang Richtig: C Dienstleistung und Zuständigkeit werden getrennt. Eine Information hebt keine Freigabepflicht des betreffenden Luftraums auf. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T09 Abschlusstest Wiederholung: Ist GNSS-Höhe automatisch dieselbe wie die Druckhöhenanzeige? A Ja, unter allen Bedingungen B Ja, wenn beide Geräte eingeschaltet sind C Ja, nur im Segelflug D Nein Richtig: D GNSS und Druckhöhenmesser arbeiten mit unterschiedlichen Messverfahren und Referenzen. Eine ungeprüfte Übernahme kann eine falsche Höhenmeldung erzeugen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T10 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei einer unklaren Wetterzahl nötig? A Die Zahl ignorieren und trotzdem bestätigen B Größe und Einheit klären C Immer Knoten annehmen D Immer Meter annehmen Richtig: B Eine Zahl ohne eindeutige Zuordnung kann falsch verwendet werden. Größe, Einheit und gegebenenfalls Bezugszeit werden vor der Verwendung geklärt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T11 Abschlusstest Wiederholung: Welcher Code bezeichnet Funkstörung? A 7600 B 7700 C 7500 D 0001 als allgemeine Notkennung Richtig: A 7600 bezeichnet Funkstörung. Verwendung setzt ein geeignetes eingebautes Gerät und die passende Situation voraus; sichere Flugführung und geltende Verfahren bleiben nötig. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T12 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei tatsächlicher Funkstörung zu beachten? A Nur private Nachrichten senden B Konkrete Luftraum- und Platzverfahren C Ein universeller Ablauf ohne Ortsbezug D Immer sofort in jeden kontrollierten Raum einfliegen Richtig: B Verfahren unterscheiden sich nach Situation und Ort. Aktuelle Unterlagen und Ausbildung bestimmen die zulässige sichere Fortsetzung oder Landung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T13 Abschlusstest Wiederholung: Welche Angabe ist in einer Notmeldung besonders hilfreich? A Position und Art der Notlage B Nur der geplante Urlaub C Nur das Vereinslogo D Nur das Baujahr des Funkgeräts Richtig: A Art der Notlage, Position und Absicht ermöglichen gezielte Hilfe. Weitere Angaben werden gegeben, soweit sie verfügbar sind und die sichere Flugführung nicht beeinträchtigen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T14 Abschlusstest Wiederholung: Was kann bei fehlender direkter Verbindung helfen? A Keine Information unter irgendeinem Umstand weitergeben B Geeignete Weiterleitung nach Verfahren C Jedes Wort zehnmal gleichzeitig wiederholen D Immer sofort den Kanal blockieren Richtig: B Eine Relaismeldung kann die Verbindung zu Hilfe unterstützen. Sie muss eindeutig und passend zur Situation erfolgen, ohne bestehenden Notverkehr zu stören. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T15 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei einem unklaren Auftrag richtig? A Den eigenen Wunsch als Auftrag einsetzen B Klarstellung anfordern C Eine andere Station nachahmen D Nur lächeln und weiterfliegen Richtig: B Unklarheit wird vor einer sicherheitsrelevanten Handlung geklärt. Eine Rückfrage ist Teil sicherer Kommunikation und kein Mangel an Kompetenz. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T16 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei einem Kanalwechsel vor Rückkehr hilfreich? A Jeden fremden Anflug übernehmen B Die Fluglage unbeobachtet lassen C Ohne Zuhören sofort lange senden D Daten vorbereiten und aktuelle Verkehrslage aufnehmen Richtig: D Vorbereitung und Hörbereitschaft helfen bei der Einordnung der Platzlage. Die sichere Flugzeugführung und Außenbeobachtung laufen weiter. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T17 Abschlusstest Wiederholung: Was gehört zur Funkvorbereitung? A Nur die Farbe des Mikrofons ansehen B Aktuellen Kanal und Gerätefunktion prüfen C Jede Station mit demselben Rufnamen rufen D Eine alte Frequenz ungeprüft übernehmen Richtig: B Gültige Luftfahrtunterlagen liefern Kanal und Stationsbezeichnung. Gerät, Lautstärke und Mikrofon werden anhand der Einweisung geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T18 Abschlusstest Wiederholung: Was ist beim Kanalwechsel sinnvoll? A Währenddessen keine Fluglage beachten B Vorbereiten und Einstellung kontrollieren C Ohne Bedarf ständig wechseln D Blind drehen und sofort sprechen Richtig: B Ein vorbereiteter Wechsel vermindert Ablenkung. Danach werden die tatsächlich eingestellte Bezeichnung und gegebenenfalls die Verbindung kontrolliert. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T19 Abschlusstest Wiederholung: Welche standardisierte englische Aussprache wird für 9 verwendet? A Ninehundred B Ninety für jede einzelne 9 C Null D Niner Richtig: D Niner ist die standardisierte englische Aussprache für die Ziffer neun. Zahlengruppen und Sonderfälle folgen dem jeweiligen Funkverfahren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T20 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei ähnlich klingenden Rufzeichen wichtig? A Nur nach Stimme entscheiden B Vollständige eindeutige Identifikation C Jede Meldung an beide übernehmen D Beide grundsätzlich abkürzen Richtig: B Ähnliche Rufzeichen erhöhen Verwechslungsgefahr. Eigene Identifikation und die ausdrücklich angesprochene Station werden sorgfältig geprüft. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH