Luftrecht für die PPL(A) 100 eigene Fragen, kein offizieller Fragenkatalog. Quellenprüfung 14.10.2026 Q001 Rechtsquellen, Organisationen und Verantwortung Welche Regelgruppe behandelt die europäische PPL(A)? A Nur die Straßenverkehrsordnung B Part-SFCL allein C Allein die Flugplatzgebührenordnung D Part-FCL Richtig: D Part-FCL regelt Flugbesatzungslizenzen einschließlich der PPL(A). Verkehrsregeln stehen insbesondere in SERA, der typische private Betrieb nicht komplexer Motorflugzeuge in Part-NCO. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q002 Rechtsquellen, Organisationen und Verantwortung Wo findest du die gemeinsamen europäischen Luftverkehrsregeln? A Nur im privaten Flugbuch B Ausschließlich im Wägebericht C SERA D Im Kaufvertrag des Flugzeugs Richtig: C SERA enthält unter anderem Ausweichregeln, Luftraumklassen und Sichtflugbedingungen. Nationale Ergänzungen und veröffentlichte Verfahren sind zusätzlich zu prüfen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q003 Rechtsquellen, Organisationen und Verantwortung Welche Aufgabe hat die ICAO? A Internationale Standards der Zivilluftfahrt B Festlegung privater Flugzeugmietpreise C Wartungsfreigabe jedes Vereinsflugzeugs D Erteilung jedes deutschen PPL Richtig: A Die ICAO entwickelt internationale Standards. Die für den einzelnen Flug verbindlichen Anforderungen ergeben sich aus dem anwendbaren europäischen und nationalen Recht. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q004 Rechtsquellen, Organisationen und Verantwortung Was ersetzt eine erteilte ATC-Freigabe nicht? A Die Auswahl einer geeigneten Frequenz B Das Zurücklesen sicherheitsrelevanter Angaben C Die Verantwortung des PIC für sichere Flugführung D Jede weitere Funkaussendung Richtig: C Eine Freigabe ersetzt weder Kollisionsvermeidung noch die Beurteilung, ob das Flugzeug eine Anweisung sicher ausführen kann. Einschränkungen werden ATC gemeldet. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q005 Rechtsquellen, Organisationen und Verantwortung Welche Betriebsregeln gelten typischerweise für privaten SEP-Flugbetrieb mit nicht komplexem Flugzeug? A Ausschließlich die Zulassung des Fluglehrers B Part-NCO C Nur Regeln des Modellflugs D Part-SAO allein Richtig: B Part-NCO betrifft nichtgewerblichen Betrieb mit anderen als technisch komplizierten motorgetriebenen Luftfahrzeugen. Besondere Betriebsarten können weitere Anforderungen auslösen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q006 PPL(A), Klassenberechtigung und aktuelle Erfahrung Ab welchem Mindestalter wird die PPL(A) grundsätzlich erteilt? A 17 Jahre B 16 Jahre C 14 Jahre D 21 Jahre Richtig: A FCL.200 setzt für die PPL grundsätzlich siebzehn Jahre voraus. Anforderungen für den ersten Alleinflug und die Ausbildung sind davon getrennt. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q007 PPL(A), Klassenberechtigung und aktuelle Erfahrung Wie viel Flugausbildung verlangt FCL.210.A im regulären PPL(A)-Ausbildungsweg mindestens? A Keine Flugausbildung bei bestandener Theorie B Immer genau 100 Flugstunden C Immer nur 10 Stunden D 45 Stunden mit den vorgeschriebenen Teilumfängen Richtig: D Der reguläre Ausbildungsweg umfasst mindestens 45 Stunden, darunter die vorgeschriebenen Anteile mit Lehrer und im überwachten Alleinflug. Anrechnungen und Sonderwege sind gesondert geregelt. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q008 PPL(A), Klassenberechtigung und aktuelle Erfahrung Welche Standardgültigkeit hat eine SEP(land)-Klassenberechtigung grundsätzlich? A 10 Jahre B 2 Jahre C 6 Monate D Lebenslang ohne Bedingungen Richtig: B Eine SEP-Klassenberechtigung ist grundsätzlich zwei Jahre gültig. Verlängerung und Erneuerung sind unterschiedliche Verfahren nach Part-FCL. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q009 PPL(A), Klassenberechtigung und aktuelle Erfahrung Welche aktuelle Erfahrung ist für gewöhnliche Passagiermitnahme auf Flugzeugen grundsätzlich nötig? A Ein gültiger Reisepass allein B Nur 45 Ausbildungsstunden insgesamt C Ein Start irgendwann im Kalenderjahr D 3 Starts, Anflüge und Landungen in den vorherigen 90 Tagen in der passenden Klasse oder dem passenden Muster Richtig: D FCL.060 verlangt die passende aktuelle Erfahrung für Passagiermitnahme. Für Nachtflüge gelten zusätzliche Bedingungen. Klassen- oder Musterbezug und weitere Voraussetzungen müssen stimmen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q010 PPL(A), Klassenberechtigung und aktuelle Erfahrung Erlaubt eine reine PPL(A) ohne weitere Qualifikation automatisch IFR und Nachtflug? A Ja, jeder private Flug ist eingeschlossen B Ja, bei einer Flugsicht über 8 km C Nein, dafür gelten zusätzliche Qualifikationen D Ja, sobald ein GPS vorhanden ist Richtig: C PPL-Rechte sind mit Berechtigungen und Qualifikationen zu lesen. Nachtflug und Instrumentenflug setzen die jeweils erforderlichen zusätzlichen Voraussetzungen voraus. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q011 Theorieprüfung, Medical und persönliche Nachweise Welche Bestehensgrenze gilt grundsätzlich je PPL-Theorieprüfungsfach? A 60 Prozent nur im letzten Fach B 50 Prozent im Durchschnitt aller Fächer C Immer 100 Prozent D Mindestens 75 Prozent der erreichbaren Punkte Richtig: D FCL.025 verlangt mindestens 75 Prozent in jedem Fach. Ein gutes Ergebnis in einem Fach gleicht ein nicht bestandenes anderes Fach nicht aus. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q012 Theorieprüfung, Medical und persönliche Nachweise Innerhalb welcher Frist müssen die erforderlichen Theorieprüfungsfächer grundsätzlich bestanden sein? A 10 Jahre ab letztem Unterricht B 18 Tage ab Kursanmeldung C 18 Monate ab Ende des Monats des ersten Prüfungsversuchs D Unbegrenzt bei gültigem Medical Richtig: C FCL.025 nennt achtzehn Monate ab Ende des Kalendermonats des ersten Versuchs. Für PPL gilt zusätzlich die Begrenzung der Versuche pro Fach; aktuelle Behördenangaben sind zu beachten. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q013 Theorieprüfung, Medical und persönliche Nachweise Wie lange gilt ein bestandener PPL-Theorieabschluss grundsätzlich für die Lizenzerteilung? A Genau 90 Tage B Lebenslang C Nur bis zum Monatsende D 24 Monate ab erfolgreichem Abschluss Richtig: D Die Gültigkeit für die Erteilung einer PPL beträgt nach FCL.025 grundsätzlich vierundzwanzig Monate ab erfolgreichem Abschluss der erforderlichen Theorieprüfungen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q014 Theorieprüfung, Medical und persönliche Nachweise Welches Medical ist für die reguläre Ausübung von PPL(A)-Rechten mindestens erforderlich? A Kein Medical bei Tages-VFR B Nur ein Sporttauglichkeitsattest C Klasse 2 D Immer nur LAPL-Medical Richtig: C Für PPL-Rechte ist mindestens Klasse zwei erforderlich. Gültigkeit, Auflagen und aktuelle Tauglichkeit müssen passen; ein höherwertiges gültiges Medical kann die Anforderung erfüllen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q015 Theorieprüfung, Medical und persönliche Nachweise Was gilt bei einer Erkrankung, die die sichere Flugführung beeinträchtigen kann? A Rechte nicht ausüben und erforderliche flugmedizinische Beratung einholen B Nur den Passagier informieren C Die Krankheit im Flugbuch streichen D Bis zum Ablaufdatum uneingeschränkt fliegen Richtig: A MED.A.020 betrifft eine Abnahme der medizinischen Tauglichkeit. Ein noch nicht abgelaufenes Zeugnis hebt die Pflicht zur Beurteilung der aktuellen Eignung nicht auf. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q016 Verantwortung und sichere Entscheidungen Wer trägt die Verantwortung für die sichere Durchführung des Fluges? A Jeder Zuschauer gleichermaßen B Immer nur der Startleiter C Immer nur der Halter D Der verantwortliche Pilot Richtig: D Der PIC trägt die Verantwortung für den Betrieb. Unterstützung durch andere Personen, Halter oder Flugsicherung hebt diese Aufgabe nicht auf. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q017 Verantwortung und sichere Entscheidungen Du erhältst eine Freigabe, erkennst aber eine unmittelbare Kollisionsgefahr. Was ist richtig? A Die Verantwortung liegt nur beim Lotsen B Alle Funkgeräte sofort ausschalten C Die Kollision vermeiden und ATC informieren D Die Freigabe ungeprüft ausführen Richtig: C Eine Freigabe ersetzt die Pflicht zur Kollisionsvermeidung nicht. Melde, warum die Anweisung nicht sicher ausführbar ist. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q018 Verantwortung und sichere Entscheidungen Wann darf ein PIC zur Sicherheit von Verkehrsregeln abweichen? A Wenn eine Notlage dies unbedingt notwendig macht B Wenn die Flugstrecke dadurch kürzer wird C Wenn Thermik verloren gehen könnte D Wenn ein Mitflieger darum bittet Richtig: A Die Ausnahme betrifft eine konkrete Notlage und die unbedingt notwendige Abweichung. Sie ist keine allgemeine Erleichterung. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q019 Verantwortung und sichere Entscheidungen Welche Vorbereitung ist bei einem Streckenflug erforderlich? A Nur die letzte Jahreskarte ansehen B Nur den Flugzeugtyp kennen C Nur die Startzeit merken D Verfügbare relevante Informationen prüfen Richtig: D Wetter, Luftraum, NOTAM und Landemöglichkeiten sind relevante Informationen. Die genaue Vorbereitung richtet sich nach dem geplanten Flug. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q020 Verantwortung und sichere Entscheidungen Der PIC gibt die Steuerung kurz ab. Welche Aussage stimmt? A Seine Verantwortung bleibt bestehen B Seine Verantwortung endet sofort C Der Halter wird automatisch PIC D Der Flug zählt automatisch als Schulflug Richtig: A Die Verantwortung des bestimmten Kommandanten besteht auch dann, wenn er die Steuerung nicht ständig selbst bedient. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q021 Kennzeichen, Lufttüchtigkeit und Versicherung Was beweist ein gültiges ARC allein nicht? A Dass eine Lufttüchtigkeitsprüfung dokumentiert wurde B Dass es zum betreffenden Luftfahrzeug gehört C Dass ein neu entstandener Mangel unbedenklich ist D Dass das Dokument ein Ablaufdatum hat Richtig: C Ein ARC ersetzt nicht die Prüfung aktueller Mängel. Der Pilot darf einen sicherheitsrelevanten Defekt nicht allein mit einem gültigen Dokument übergehen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q022 Kennzeichen, Lufttüchtigkeit und Versicherung Wo findest du zulässige Betriebsgrenzen deines Musters? A Im zutreffenden Flughandbuch B Im Vereinskalender C Im Wetterbericht D Im Flugplanformular allein Richtig: A Das Flughandbuch enthält musterbezogene Grenzen und Verfahren. Allgemeine Lehrwerte dürfen diese Angaben nicht überschreiben. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q023 Kennzeichen, Lufttüchtigkeit und Versicherung Welche Versicherung deckt grundsätzlich die vorgeschriebene Halterhaftung? A Nur eine Reiseversicherung B Nur die Mitgliedskarte C Die entsprechende Haftpflichtversicherung D Nur die Kaskoversicherung Richtig: C Halterhaftpflicht und Kasko haben verschiedene Aufgaben. Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht muss für den Betrieb bestehen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q024 Kennzeichen, Lufttüchtigkeit und Versicherung Wie behandelst du eine anwendbare Lufttüchtigkeitsanweisung? A Nach ihren verbindlichen Anforderungen B Nur wenn der Verein zustimmt C Nur als unverbindlichen Wetterhinweis D Nur bei Verkauf des Flugzeugs Richtig: A Lufttüchtigkeitsanweisungen betreffen verbindliche Maßnahmen zum sicheren technischen Zustand. Ihr Anwendungsbereich und ihre Fristen sind zu prüfen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q025 Kennzeichen, Lufttüchtigkeit und Versicherung Wie werden die mitzuführenden Flugzeugdokumente bestimmt? A Nur nach dem Startgewicht B Nur nach der Mietdauer C Nach NCO.GEN.135 und den für den Flug geltenden Anforderungen D Allein nach dem Alter des Flugzeugs Richtig: C NCO.GEN.135 regelt Unterlagen und begrenzte Ausnahmen. Prüfe für den konkreten Flug unter anderem AFM, Zulassung, Lufttüchtigkeit, Versicherung und weitere anwendbare Nachweise. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q026 Flugvorbereitung und Luftfahrtinformationen Eine Bahn ist kurzfristig geschlossen. Wo erwartest du die aktuelle Information? A Nur im Versicherungsvertrag B In einem einschlägigen NOTAM C Nur auf der alten Jahreskarte D Nur auf dem Typenschild Richtig: B NOTAM veröffentlichen aktuelle betriebliche Änderungen. Die Karte und die Flugplatzinformationen müssen zusammen mit den gültigen Meldungen gelesen werden. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q027 Flugvorbereitung und Luftfahrtinformationen Was enthalten die Teile GEN, ENR und AD? A Allgemeine Angaben, Streckenangaben und Flugplätze B Nur Versicherungsdaten C Nur Wetterdiagramme D Nur private Vereinsnachrichten Richtig: A Die AIP ist in diese Informationsbereiche gegliedert. Für eine Flugplatzfrage brauchst du besonders die passenden AD-Informationen und aktuelle Ergänzungen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q028 Flugvorbereitung und Luftfahrtinformationen Welche Zeitbasis ist bei Luftfahrtmeldungen grundsätzlich maßgeblich? A UTC B Die Zeit im Flugbuch des Vorjahres C Immer deutsche Winterzeit D Immer die Uhrzeit deines Wohnortes Richtig: A UTC schafft eine gemeinsame Zeitbasis. Eine Umrechnung in Ortszeit muss Zeitzone und Sommerzeit berücksichtigen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q029 Flugvorbereitung und Luftfahrtinformationen Reicht eine aktuelle Jahreskarte für jede kurzfristige Luftraumänderung? A Ja, bei Segelflugzeugen ohne Motor B Nein, aktuelle Meldungen müssen zusätzlich geprüft werden C Ja, wenn der Flug unter einer Stunde dauert D Ja, bis zum Jahresende immer Richtig: B Eine Karte kann kurzfristige Änderungen nicht vollständig abbilden. NOTAM, Ergänzungen und Aktivierungsinformationen gehören zum Briefing. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q030 Flugvorbereitung und Luftfahrtinformationen Welche NOTAM-Angaben brauchst du für ein Flugbeschränkungsgebiet? A Nur den Namen des Verfassers B Ausdehnung, Höhen und gültige Zeiten C Nur die Papierfarbe D Nur die Telefonnummer des Vereins Richtig: B Ein Gebiet betrifft dich nur nach seinen konkreten räumlichen und zeitlichen Bedingungen. Ein Blick allein auf den Namen genügt nicht. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q031 Luftraumklassen und Flugsicherungsdienste Du willst als VFR-Pilot in Luftraum C einfliegen. Was brauchst du grundsätzlich? A ATC-Freigabe und vorgeschriebene Funkverbindung B Nur eine Meldung an den Vereinskameraden C Nur einen Transponder ohne Freigabe D Nur fünf Kilometer Sicht Richtig: A Gute Sicht und Ausrüstung ersetzen die Einflugfreigabe nicht. Bleibe bis zu einer gültigen Freigabe außerhalb des freigabepflichtigen Volumens. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q032 Luftraumklassen und Flugsicherungsdienste Welche Aussage zu VFR in Klasse E ist richtig? A Immer dieselbe Freigabepflicht wie C B Immer vollständig von IFR gestaffelt C Grundsätzlich verboten D Grundsätzlich keine ATC-Freigabe allein wegen Klasse E Richtig: D Klasse E ist kontrolliert, aber normale Sichtflüge brauchen allein wegen dieser Klasse keine Freigabe. Zusätzliche Zonen und Auflagen bleiben zu beachten. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q033 Luftraumklassen und Flugsicherungsdienste Welche Staffelung erhält VFR in Klasse C? A Nur Staffelung zu Ballonen B Keine Staffelung zu IFR C Immer Staffelung zu jedem VFR D Staffelung zu IFR Richtig: D VFR wird in C von IFR gestaffelt. Zwischen VFR-Flügen gibt es Verkehrsinformationen. Die eigene Luftraumbeobachtung bleibt erforderlich. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q034 Luftraumklassen und Flugsicherungsdienste Welche Aussage trifft auf Klasse D zu? A VFR braucht nie eine Freigabe B Jeder VFR wird immer von jedem anderen Flug gestaffelt C VFR erhält Verkehrsinformationen statt allgemeiner Staffelung zu allem Verkehr D D ist stets unkontrolliert Richtig: C Die Freigabepflicht und die Staffelungsleistung sind verschiedene Fragen. In D gibt es keine allgemeine Staffelung jedes VFR zu sämtlichem Verkehr. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q035 Luftraumklassen und Flugsicherungsdienste Welche Klasse ist unkontrollierter Luftraum? A D B G C E D C Richtig: B Klasse G ist unkontrolliert. Das bedeutet weder regelbefreit noch informationslos. VFR-Mindestbedingungen und Kollisionsvermeidung gelten weiterhin. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q036 RMZ, TMZ, HX und beschränkte Gebiete Was verlangt eine RMZ grundsätzlich vor dem Einflug? A Den vorgeschriebenen Erstanruf B Nur ein Handygespräch C Das Ausschalten des Funkgeräts D Immer eine IFR-Lizenz Richtig: A SERA.6005 verlangt den Erstanruf mit den vorgesehenen Angaben und die Funkbedingungen. Eine RMZ ist nicht allein dadurch eine CTR. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q037 RMZ, TMZ, HX und beschränkte Gebiete Welche Hauptanforderung kennzeichnet eine TMZ? A Nur ein gültiger Personalausweis B Immer eine Landung vor dem Einflug C Vorgeschriebener Transponderbetrieb D Ein grundsätzliches Flugverbot für alle Segler Richtig: C TMZ bedeutet Transponderpflichtzone. Konkrete veröffentlichte Verfahren, Ausstattung und zulässige Alternativen müssen für die jeweilige Zone geprüft werden. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q038 RMZ, TMZ, HX und beschränkte Gebiete Was bedeutet HX bei einem Luftraum? A Immer unter 1000 Fuß inaktiv B Immer ohne Freigabe offen C Keine festgelegten Betriebszeiten, Status prüfen D Immer inaktiv am Wochenende Richtig: C HX ist kein Freibrief. Den Status stellst du über das veröffentlichte Verfahren fest, bevor du dich auf eine Inaktivität verlässt. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q039 RMZ, TMZ, HX und beschränkte Gebiete Was bezeichnet ED-R? A Eine freie Thermikzone B Ein Gebiet mit Flugbeschränkungen C Immer eine Funkpflichtzone D Eine Flugzeugzulassung Richtig: B In einem ED-R gelten die veröffentlichten Beschränkungen. Räumliche Grenzen, Zeiten und mögliche Genehmigungen ergeben sich aus den konkreten Informationen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q040 RMZ, TMZ, HX und beschränkte Gebiete Ein Segler kreist in einem freigabepflichtigen Segelflugsektor. Was beweist das? A Keine eigene Einflugberechtigung B Die dauerhafte Aktivierung des Sektors C Die automatische Freigabe aller Segler D Die Aufhebung der Obergrenze Richtig: A Andere Piloten können individuelle Berechtigungen haben oder sich irren. Du musst die für deinen Flug geltenden Bedingungen selbst erfüllen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q041 Sichtflug und Wetter-Mindestbedingungen Welche Wolkenabstände gelten grundsätzlich für VFR in Klasse E? A 500 m horizontal und 100 ft vertikal B Nur wolkenfrei ohne Zahlenabstand C 1500 m horizontal und 1000 ft vertikal D Keine Abstände bei Segelflugzeugen Richtig: C Klasse E verlangt die regulären Zahlenabstände. Die Erleichterung wolkenfrei und Erdsicht betrifft das entsprechende untere Band in F und G. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q042 Sichtflug und Wetter-Mindestbedingungen Welche Flugsicht gilt grundsätzlich ab 10 000 ft MSL in der VMC-Tabelle? A 800 m für alle Luftfahrzeuge B 1500 m immer C 5 km immer D 8 km Richtig: D Ab zehntausend Fuß gilt grundsätzlich acht Kilometer Flugsicht. Die Tabellenfußnote für hohes Gelände und besondere Regelungen müssen bei der konkreten Anwendung mitgelesen werden. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q043 Sichtflug und Wetter-Mindestbedingungen Wie bestimmt sich die obere Grenze des unteren VMC-Bandes in G? A Immer 3000 ft AGL B Der niedrigere der beiden Werte C Der höhere Wert aus 3000 ft MSL und 1000 ft AGL D Immer 1000 ft MSL Richtig: C Der jeweils höhere Wert ist maßgeblich. Im Gebirge kann tausend Fuß über Grund die höhere Grenze ergeben. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q044 Sichtflug und Wetter-Mindestbedingungen Du fliegst in G im unteren Band. Welche Wolkenregel gilt? A Immer 1500 m horizontal ohne Erdsicht B Wolkeneinflug ist bei VFR immer erlaubt C Nur die Wolkenunterseite muss sichtbar sein D Wolkenfrei und mit Erdsicht Richtig: D Im unteren Band gilt die besondere Formulierung wolkenfrei und mit Erdsicht. Flugsicht und nationale Bedingungen prüfst du zusätzlich. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q045 Sichtflug und Wetter-Mindestbedingungen Wer erteilt eine erforderliche Sonder-VFR-Freigabe in einer CTR? A Ein FIS-Mithörer automatisch B Die zuständige Flugverkehrskontrollstelle C Der Flugzeughalter D Der Startleiter am Heimatplatz Richtig: B Sonder-VFR braucht eine ATC-Freigabe und alle weiteren Voraussetzungen. Ein Funkspruch an Information ist keine solche Freigabe. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q046 Höhenbezug, Reiseflughöhen und Mindesthöhe Was zeigt ein mit QNH eingestellter Höhenmesser grundsätzlich? A Die verbleibende Gleitzahl B Immer eine Flugfläche C Immer die genaue Höhe über Grund D Eine Höhe mit Meeresspiegelbezug Richtig: D QNH bezieht die Anzeige auf Meeresspiegel unter den vorgesehenen atmosphärischen Annahmen. Die Geländehöhe musst du für AGL zusätzlich berücksichtigen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q047 Höhenbezug, Reiseflughöhen und Mindesthöhe Was bedeutet FL 65? A Immer 6500 ft wahre Höhe MSL B 6500 m über Grund C 6500 ft Anzeige bei Standard-Höhenmessereinstellung D Eine Mindest-Flugsicht von 6,5 km Richtig: C Eine Flugfläche ist eine Druckfläche. Bei anderem Luftdruck kann ihre wirkliche Meeresspiegelhöhe von der Zahl auf dem Höhenmesser abweichen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q048 Höhenbezug, Reiseflughöhen und Mindesthöhe Ein Segler hält 4000 ft MSL über steigendem Gelände. Was verändert sich? A Seine Lizenz läuft ab B Seine Höhe AGL nimmt ab C Seine Flugfläche wird automatisch null D Seine Höhe AGL bleibt zwangsläufig gleich Richtig: B Die Meeresspiegelhöhe und der Abstand zum Boden sind unterschiedliche Größen. Steigendes Gelände verkleinert bei gleicher MSL-Höhe die Bodenreserve. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q049 Höhenbezug, Reiseflughöhen und Mindesthöhe Welche Regel gilt grundsätzlich über dicht besiedelten Gebieten? A Keine Mindesthöhe für Segler B Immer nur 500 ft über dem eigenen Punkt C 1000 ft über höchstem Hindernis im Radius 600 m D Nur 100 ft über der Straße Richtig: C Die Städte- und Menschenansammlungsregel enthält Höhe und seitlichen Betrachtungsradius. Die zusätzliche Anforderung einer gefahrarmen Notlandung bleibt relevant. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q050 Höhenbezug, Reiseflughöhen und Mindesthöhe Welche allgemeine VFR-Mindesthöhe gilt außerhalb dicht besiedelter Gebiete und Menschenansammlungen grundsätzlich? A 100 ft über der nächsten Straße B 500 ft über Boden oder Wasser beziehungsweise dem höchsten Hindernis innerhalb 150 m C Nur die Höhe des Flugplatzes D Immer null Fuß bei guter Sicht Richtig: B SERA.5005 nennt grundsätzlich 500 ft über Boden oder Wasser beziehungsweise über dem höchsten Hindernis im Umkreis von 150 m. Start, Landung und zulässige behördliche Ausnahmen sind gesondert geregelt. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q051 Ausweichregeln im dreidimensionalen Verkehr Zwei Motorflugzeuge nähern sich frontal mit Kollisionsgefahr. Welche Handlung ist vorgesehen? A Beide ändern ihren Kurs nach links B Beide ändern ihren Kurs nach rechts C Beide behalten immer den Kurs D Nur der langsamere steigt Richtig: B Die Rechtsausweichregel schafft ein vorhersehbares Verhalten. Sie gilt bei frontalem oder nahezu frontalem Annähern mit Kollisionsgefahr. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q052 Ausweichregeln im dreidimensionalen Verkehr Zwei Motorflugzeuge kreuzen auf ähnlicher Höhe. Das andere ist rechts von dir. Was gilt grundsätzlich? A Nur der höhere muss ausweichen B Du weichst aus C Du hast immer Vorrang D Beide müssen nach links drehen Richtig: B Bei kreuzenden Kursen gleicher Kategorie weicht derjenige aus, der den anderen rechts hat. Behalte ausreichenden Abstand und vermeide ein knappes Kreuzen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q053 Ausweichregeln im dreidimensionalen Verkehr Auf welcher Seite überholt ein Motorflugzeug ein anderes Luftfahrzeug im normalen Flug grundsätzlich? A Immer links B Beliebig rechts oder links ohne Einschränkung C Rechts mit ausreichendem Abstand D Senkrecht unmittelbar darüber Richtig: C Nach SERA muss das überholende Luftfahrzeug grundsätzlich nach rechts ausweichen. Die besondere Ausnahme für Segelflugzeuge, die Segelflugzeuge überholen, wird nicht auf Motorflugzeuge übertragen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q054 Ausweichregeln im dreidimensionalen Verkehr Wer hat bei einem Überholvorgang Vorflugrecht? A Immer das mit Funkgerät B Immer das höhere C Das überholte Luftfahrzeug D Immer das schnellere Richtig: C Der Überholende muss ausweichen und Abstand halten. Diese Pflicht endet nicht schon beim ersten seitlichen Versetzen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q055 Ausweichregeln im dreidimensionalen Verkehr Ein motorgetriebenes Luftfahrzeug und ein Segler kreuzen. Welche Kategorie muss grundsätzlich ausweichen? A Immer der links fliegende Ballon B Nur der Pilot ohne Funkzeugnis C Das motorgetriebene Luftfahrzeug D Immer der Segler Richtig: C Die Kategorienausnahme verlangt vom motorgetriebenen Luftfahrzeug das Ausweichen gegenüber dem Segelflugzeug. Kollisionsvermeidung bleibt Aufgabe beider. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q056 ATC-Freigaben, Funk und Transponder Der Tower nennt dein Rufzeichen, hat aber keine Einflugfreigabe erteilt. Was gilt? A Der Name genügt als Freigabe B Du darfst die CTR noch nicht allein deshalb betreten C Ein Transponder ersetzt die Freigabe D Schweigen bedeutet Freigabe Richtig: B Eine Freigabe muss den erforderlichen Inhalt haben. Eine bestätigte Funkverbindung oder ein Rufzeichenaufruf allein erlaubt den Einflug nicht. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q057 ATC-Freigaben, Funk und Transponder Du verstehst die zugewiesene Höhe nicht. Was tust du? A Die eigene Platzrundenhöhe verwenden B Den Funk sofort ausschalten C Nachfragen und richtig zurücklesen D Die wahrscheinlichste Zahl raten Richtig: C Die Sicherheitsinformation muss eindeutig sein. Nachfragen ist Teil korrekten Funkverkehrs und verhindert eine gefährliche Ausführung. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q058 ATC-Freigaben, Funk und Transponder Welcher Transpondercode kennzeichnet Funkstörung? A 7600 B 7700 C 7001 immer D 7500 Richtig: A Siebentausendsechshundert ist der besondere Funkstörungscode. Die übrigen Verfahren richten sich nach dem tatsächlich betroffenen Luftraum und Flugzustand. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q059 ATC-Freigaben, Funk und Transponder Welcher Transpondercode kennzeichnet allgemeinen Notfall? A 7700 B 7600 C 7500 D 2000 immer Richtig: A Siebentausendsiebenhundert kennzeichnet den allgemeinen Notfall. Eine Notmeldung und weitere Maßnahmen bleiben nach den Umständen erforderlich. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q060 ATC-Freigaben, Funk und Transponder Ersetzt FLARM einen vorgeschriebenen Transponder? A Nein B Ja, mit Smartphone C Ja, bei gutem Empfang D Ja, in jeder TMZ Richtig: A Die Systeme erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine Transponderpflicht wird nicht allein durch ein Kollisionswarngerät erfüllt. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q061 Flugplan und Such- und Rettungsdienst Ein Flugplan wurde aufgegeben. Was ersetzt er nicht? A Die geplante Abflugzeit als Angabe B Die erforderliche ATC-Freigabe C Die geplante Route als Angabe D Die Übermittlung der vorgesehenen Flugdaten Richtig: B Flugplan und Freigabe haben unterschiedliche Aufgaben. Ein kontrollierter Einflug ist erst mit der erforderlichen tatsächlichen Freigabe zulässig. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q062 Flugplan und Such- und Rettungsdienst Was gilt grundsätzlich beim internationalen Grenzüberflug? A Nur der Vereinsflugbericht ist nötig B Flugplanpflicht, sofern keine zutreffende veröffentlichte Ausnahme besteht C Nur eine Versicherung ohne Briefing D Für Segler immer keinerlei Regeln Richtig: B Die beteiligten Staaten können zulässige Ausnahmen veröffentlichen. Ohne zutreffende Ausnahme gilt die grundsätzliche Flugplanpflicht. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q063 Flugplan und Such- und Rettungsdienst Du landest mit aktivem Flugplan auf einem Feld. Was musst du berücksichtigen? A Der Halter schließt ihn immer ohne Nachricht B Der Flugplan endet immer automatisch durch Stillstand C Die erforderliche Landemeldung und den Abschluss des Flugplans D Nur die Fotografie des Feldes Richtig: C Nach einer Außenlandung kann kein Tower den Abschluss automatisch für dich erledigen. Veranlasse die erforderliche Meldung über den vorgesehenen erreichbaren Weg. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q064 Flugplan und Such- und Rettungsdienst Welche Phase kennzeichnet eine bekannte ernste Notlage im SAR-System? A INCERFA als einzige Phase B Eine normale PPR-Anfrage C Die Jahresabschlussphase D DETRESFA Richtig: D DETRESFA ist die Notphase. Die konkrete Einordnung richtet sich nach der verfügbaren Information. Eine unmittelbare Gefahr wird unverzüglich gemeldet. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q065 Flugplan und Such- und Rettungsdienst Warum müssen wesentliche Flugplanänderungen gemeldet werden? A Damit das ARC gültig bleibt B Damit die Karte ihre Farbe ändert C Damit Flugsicherungs- und Alarmdienst mit zutreffenden Daten arbeiten D Damit die Lizenz verlängert wird Richtig: C Unzutreffende Route oder Zeit kann die Unterstützung und Suche erschweren. Welche Änderung meldepflichtig ist, richtet sich nach den geltenden Verfahren. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q066 Flugplätze, Platzrunde und PPR Welche Kurvenrichtung gilt in der Platzrunde grundsätzlich ohne andere Vorgabe? A Abwechselnd links und rechts B Rechts immer C Nur die persönlich bevorzugte Richtung D Links Richtig: D SERA nennt grundsätzlich Linkskurven nach Start und vor Landung. Veröffentlichte oder angeordnete Abweichungen sind zu beachten. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q067 Flugplätze, Platzrunde und PPR Was bedeutet PPR? A Eine Wetter-Mindesthöhe B Eine automatische CTR-Freigabe C Eine neue Flugzeugklasse D Vorherige Erlaubnis zur Platzbenutzung erforderlich Richtig: D PPR betrifft die vorherige Zustimmung zur Benutzung. Sie ist keine pauschale ATC-Freigabe für Anflug, Start oder Luftraum. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q068 Flugplätze, Platzrunde und PPR Du hast PPR für einen Platz in einer CTR. Was brauchst du zusätzlich? A Nur den Kaufbeleg des Seglers B Die zutreffenden ATC-Freigaben C Nur einen Vereinsausweis D Nichts, PPR hebt die CTR auf Richtig: B Die Benutzungserlaubnis des Platzes und die Kontrollfreigabe sind getrennte Voraussetzungen. Beide müssen im konkreten Fall erfüllt sein. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q069 Flugplätze, Platzrunde und PPR Ein unkontrollierter Platz meldet eine freie Bahn. Was folgt daraus? A Der Pilot beurteilt den sicheren Betrieb weiter selbst B Es ist stets eine ATC-Landefreigabe C Alle Ausweichregeln enden D Jeder andere Verkehr ist sicher gestaffelt Richtig: A Eine Information vom Boden ersetzt keine eigene Verkehrskontrolle. Der Pilot muss den sicheren Anflug und die tatsächliche Situation beurteilen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q070 Flugplätze, Platzrunde und PPR Was verlangt SERA für den Verkehr am Flugplatz? A Beobachten und sicher einordnen oder fernbleiben B Immer zuerst landen, wenn man Segler ist C Nur auf FLARM schauen D Die veröffentlichte Linie ohne Verkehrssicht abfliegen Richtig: A Der reale Verkehrsfluss und die Kollisionsvermeidung stehen im Mittelpunkt. Ein Verfahren ist mit Aufmerksamkeit und sicherer Einordnung anzuwenden. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q071 Lichtsignale, Bodenzeichen und Abfangen Was bedeutet grünes Dauerlicht für ein Luftfahrzeug in der Luft? A Flugplatz unsicher, nicht landen B Sofort anhalten C Landung frei D Start frei Richtig: C Der Flugzustand ist entscheidend. Dasselbe grüne Dauerlicht bedeutet für ein Luftfahrzeug am Boden Start frei. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q072 Lichtsignale, Bodenzeichen und Abfangen Was bedeutet rotes Dauerlicht am Boden? A Start frei B Zur Landung zurückkehren C Rollen frei D Halt Richtig: D Rotes Dauerlicht fordert am Boden zum Halt auf. In der Luft verlangt es Ausweichen gegenüber anderem Verkehr und weiteres Kreisen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q073 Lichtsignale, Bodenzeichen und Abfangen Was bedeutet grünes Blinklicht in der Luft? A Zur Landung zurückkehren, Freigabe folgt später B Sofortige Landefreigabe ohne Weiteres C Vorläufig keinesfalls landen D Flugplatz unsicher Richtig: A Grünes Blinken ist die Rückkehranweisung. Die Landefreigabe wird anschließend gesondert erteilt. Diese Unterscheidung ist eine typische Prüfungsfalle. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q074 Lichtsignale, Bodenzeichen und Abfangen Was bedeutet rotes Blinklicht in der Luft? A Start frei B Rollen frei C Landung frei D Flugplatz unsicher, nicht landen Richtig: D Rotes Blinken warnt in der Luft vor einem unsicheren Flugplatz. Am Boden hat es die andere Bedeutung, die benutzte Landefläche frei zu machen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q075 Lichtsignale, Bodenzeichen und Abfangen Ein rotes Bodenfeld trägt ein gelbes Kreuz. Was zeigt es? A Eine offene Rollbahn B Landeverbot C Eine verfügbare Thermik D Automatische Sonder-VFR-Freigabe Richtig: B Das Zeichen kennzeichnet ein Landeverbot. Form, Farbe und Ort eines Zeichens müssen zusammen mit der richtigen Legende gelesen werden. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q076 Notfälle, Meldungen und Luftsicherheit Wann passt MAYDAY? A Nur beim Kauf eines Flugzeugs B Bei einer normalen PPR-Anfrage C Bei jeder etwas schwachen Thermik D Bei schwerer unmittelbarer Gefahr mit Bedarf an sofortiger Hilfe Richtig: D Die Notmeldung beschreibt eine echte Notlage. Sie hilft den zuständigen Stellen, sofortige Hilfe zu organisieren und anderen Verkehr anzupassen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q077 Notfälle, Meldungen und Luftsicherheit Was kennzeichnet PAN PAN? A Einen normalen Wetterbericht B Eine Landefreigabe C Immer einen widerrechtlichen Eingriff D Eine Dringlichkeitslage ohne denselben unmittelbaren Notfallgrad Richtig: D Pan Pan und Mayday kennzeichnen unterschiedliche Gefahrenlagen. Die tatsächliche Situation bestimmt die passende Meldung. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q078 Notfälle, Meldungen und Luftsicherheit Wann ist eine erforderliche Unfallmeldung abzugeben? A Immer erst nach 72 Stunden B Unverzüglich nach den einschlägigen Pflichten C Nur nach Freigabe durch den Vereinsvorstand D Nur am Jahresende Richtig: B Die Unfallmeldung darf nicht mit der anderen Frist für verpflichtende Ereignismeldungen verwechselt werden. Dringende Maßnahmen und Meldungen erfolgen unverzüglich. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q079 Notfälle, Meldungen und Luftsicherheit Welche Frist gilt grundsätzlich für verpflichtende EU-Ereignismeldungen nach Kenntnis? A Erst nach der nächsten Prüfung B 72 Tage C Ein Kalenderjahr D 72 Stunden, vorbehaltlich außergewöhnlicher Umstände Richtig: D Die Frist betrifft das entsprechende Meldesystem und verpflichtete Personen. Sie ersetzt nicht die unverzügliche Meldung von Unfällen und schweren Störungen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht Q080 Notfälle, Meldungen und Luftsicherheit Am Flugzeug gibt es verdächtige Manipulationsspuren. Was ist richtig? A Das gültige Medical als Freigabe ansehen B Den nächsten Schüler testen lassen C Nur den Lack abwischen D Sicherheit klären und Start bis dahin unterlassen Richtig: D Luftsicherheit und technische Sicherheit gehören zur Startentscheidung. Verdächtige Veränderungen müssen geklärt werden, bevor das Flugzeug benutzt wird. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T01 Abschlusstest Wiederholung: Welche Aufgabe hat die ICAO? A Internationale Standards der Zivilluftfahrt B Festlegung privater Flugzeugmietpreise C Wartungsfreigabe jedes Vereinsflugzeugs D Erteilung jedes deutschen PPL Richtig: A Die ICAO entwickelt internationale Standards. Die für den einzelnen Flug verbindlichen Anforderungen ergeben sich aus dem anwendbaren europäischen und nationalen Recht. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T02 Abschlusstest Wiederholung: Welche Standardgültigkeit hat eine SEP(land)-Klassenberechtigung grundsätzlich? A 6 Monate B 10 Jahre C Lebenslang ohne Bedingungen D 2 Jahre Richtig: D Eine SEP-Klassenberechtigung ist grundsätzlich zwei Jahre gültig. Verlängerung und Erneuerung sind unterschiedliche Verfahren nach Part-FCL. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T03 Abschlusstest Wiederholung: Wie lange gilt ein bestandener PPL-Theorieabschluss grundsätzlich für die Lizenzerteilung? A Lebenslang B Genau 90 Tage C Nur bis zum Monatsende D 24 Monate ab erfolgreichem Abschluss Richtig: D Die Gültigkeit für die Erteilung einer PPL beträgt nach FCL.025 grundsätzlich vierundzwanzig Monate ab erfolgreichem Abschluss der erforderlichen Theorieprüfungen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T04 Abschlusstest Wiederholung: Wann darf ein PIC zur Sicherheit von Verkehrsregeln abweichen? A Wenn Thermik verloren gehen könnte B Wenn ein Mitflieger darum bittet C Wenn eine Notlage dies unbedingt notwendig macht D Wenn die Flugstrecke dadurch kürzer wird Richtig: C Die Ausnahme betrifft eine konkrete Notlage und die unbedingt notwendige Abweichung. Sie ist keine allgemeine Erleichterung. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T05 Abschlusstest Wiederholung: Welche Versicherung deckt grundsätzlich die vorgeschriebene Halterhaftung? A Nur die Kaskoversicherung B Die entsprechende Haftpflichtversicherung C Nur die Mitgliedskarte D Nur eine Reiseversicherung Richtig: B Halterhaftpflicht und Kasko haben verschiedene Aufgaben. Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht muss für den Betrieb bestehen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T06 Abschlusstest Wiederholung: Welche Zeitbasis ist bei Luftfahrtmeldungen grundsätzlich maßgeblich? A Immer deutsche Winterzeit B UTC C Immer die Uhrzeit deines Wohnortes D Die Zeit im Flugbuch des Vorjahres Richtig: B UTC schafft eine gemeinsame Zeitbasis. Eine Umrechnung in Ortszeit muss Zeitzone und Sommerzeit berücksichtigen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T07 Abschlusstest Wiederholung: Welche Staffelung erhält VFR in Klasse C? A Staffelung zu IFR B Nur Staffelung zu Ballonen C Keine Staffelung zu IFR D Immer Staffelung zu jedem VFR Richtig: A VFR wird in C von IFR gestaffelt. Zwischen VFR-Flügen gibt es Verkehrsinformationen. Die eigene Luftraumbeobachtung bleibt erforderlich. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T08 Abschlusstest Wiederholung: Was bedeutet HX bei einem Luftraum? A Immer unter 1000 Fuß inaktiv B Immer ohne Freigabe offen C Immer inaktiv am Wochenende D Keine festgelegten Betriebszeiten, Status prüfen Richtig: D HX ist kein Freibrief. Den Status stellst du über das veröffentlichte Verfahren fest, bevor du dich auf eine Inaktivität verlässt. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T09 Abschlusstest Wiederholung: Wie bestimmt sich die obere Grenze des unteren VMC-Bandes in G? A Der niedrigere der beiden Werte B Immer 3000 ft AGL C Der höhere Wert aus 3000 ft MSL und 1000 ft AGL D Immer 1000 ft MSL Richtig: C Der jeweils höhere Wert ist maßgeblich. Im Gebirge kann tausend Fuß über Grund die höhere Grenze ergeben. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T10 Abschlusstest Wiederholung: Ein Segler hält 4000 ft MSL über steigendem Gelände. Was verändert sich? A Seine Höhe AGL nimmt ab B Seine Flugfläche wird automatisch null C Seine Höhe AGL bleibt zwangsläufig gleich D Seine Lizenz läuft ab Richtig: A Die Meeresspiegelhöhe und der Abstand zum Boden sind unterschiedliche Größen. Steigendes Gelände verkleinert bei gleicher MSL-Höhe die Bodenreserve. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T11 Abschlusstest Wiederholung: Auf welcher Seite überholt ein Motorflugzeug ein anderes Luftfahrzeug im normalen Flug grundsätzlich? A Senkrecht unmittelbar darüber B Rechts mit ausreichendem Abstand C Immer links D Beliebig rechts oder links ohne Einschränkung Richtig: B Nach SERA muss das überholende Luftfahrzeug grundsätzlich nach rechts ausweichen. Die besondere Ausnahme für Segelflugzeuge, die Segelflugzeuge überholen, wird nicht auf Motorflugzeuge übertragen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T12 Abschlusstest Wiederholung: Welcher Transpondercode kennzeichnet Funkstörung? A 7500 B 7700 C 7001 immer D 7600 Richtig: D Siebentausendsechshundert ist der besondere Funkstörungscode. Die übrigen Verfahren richten sich nach dem tatsächlich betroffenen Luftraum und Flugzustand. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T13 Abschlusstest Wiederholung: Du landest mit aktivem Flugplan auf einem Feld. Was musst du berücksichtigen? A Der Flugplan endet immer automatisch durch Stillstand B Die erforderliche Landemeldung und den Abschluss des Flugplans C Der Halter schließt ihn immer ohne Nachricht D Nur die Fotografie des Feldes Richtig: B Nach einer Außenlandung kann kein Tower den Abschluss automatisch für dich erledigen. Veranlasse die erforderliche Meldung über den vorgesehenen erreichbaren Weg. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T14 Abschlusstest Wiederholung: Du hast PPR für einen Platz in einer CTR. Was brauchst du zusätzlich? A Nur den Kaufbeleg des Seglers B Die zutreffenden ATC-Freigaben C Nichts, PPR hebt die CTR auf D Nur einen Vereinsausweis Richtig: B Die Benutzungserlaubnis des Platzes und die Kontrollfreigabe sind getrennte Voraussetzungen. Beide müssen im konkreten Fall erfüllt sein. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T15 Abschlusstest Wiederholung: Was bedeutet grünes Blinklicht in der Luft? A Sofortige Landefreigabe ohne Weiteres B Vorläufig keinesfalls landen C Flugplatz unsicher D Zur Landung zurückkehren, Freigabe folgt später Richtig: D Grünes Blinken ist die Rückkehranweisung. Die Landefreigabe wird anschließend gesondert erteilt. Diese Unterscheidung ist eine typische Prüfungsfalle. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T16 Abschlusstest Wiederholung: Wann ist eine erforderliche Unfallmeldung abzugeben? A Immer erst nach 72 Stunden B Nur nach Freigabe durch den Vereinsvorstand C Unverzüglich nach den einschlägigen Pflichten D Nur am Jahresende Richtig: C Die Unfallmeldung darf nicht mit der anderen Frist für verpflichtende Ereignismeldungen verwechselt werden. Dringende Maßnahmen und Meldungen erfolgen unverzüglich. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T17 Abschlusstest Wiederholung: Was ersetzt eine erteilte ATC-Freigabe nicht? A Jede weitere Funkaussendung B Die Auswahl einer geeigneten Frequenz C Die Verantwortung des PIC für sichere Flugführung D Das Zurücklesen sicherheitsrelevanter Angaben Richtig: C Eine Freigabe ersetzt weder Kollisionsvermeidung noch die Beurteilung, ob das Flugzeug eine Anweisung sicher ausführen kann. Einschränkungen werden ATC gemeldet. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T18 Abschlusstest Wiederholung: Welche aktuelle Erfahrung ist für gewöhnliche Passagiermitnahme auf Flugzeugen grundsätzlich nötig? A Ein Start irgendwann im Kalenderjahr B Nur 45 Ausbildungsstunden insgesamt C 3 Starts, Anflüge und Landungen in den vorherigen 90 Tagen in der passenden Klasse oder dem passenden Muster D Ein gültiger Reisepass allein Richtig: C FCL.060 verlangt die passende aktuelle Erfahrung für Passagiermitnahme. Für Nachtflüge gelten zusätzliche Bedingungen. Klassen- oder Musterbezug und weitere Voraussetzungen müssen stimmen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T19 Abschlusstest Wiederholung: Welches Medical ist für die reguläre Ausübung von PPL(A)-Rechten mindestens erforderlich? A Immer nur LAPL-Medical B Klasse 2 C Kein Medical bei Tages-VFR D Nur ein Sporttauglichkeitsattest Richtig: B Für PPL-Rechte ist mindestens Klasse zwei erforderlich. Gültigkeit, Auflagen und aktuelle Tauglichkeit müssen passen; ein höherwertiges gültiges Medical kann die Anforderung erfüllen. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht T20 Abschlusstest Wiederholung: Welche Vorbereitung ist bei einem Streckenflug erforderlich? A Nur die letzte Jahreskarte ansehen B Nur den Flugzeugtyp kennen C Verfügbare relevante Informationen prüfen D Nur die Startzeit merken Richtig: C Wetter, Luftraum, NOTAM und Landemöglichkeiten sind relevante Informationen. Die genaue Vorbereitung richtet sich nach dem geplanten Flug. Grundlage: Part-FCL; Part-MED; SERA; Part-NCO; deutsches Luftrecht