Menschliches Leistungsvermögen für die PPL(A) 100 eigene Fragen, kein offizieller Fragenkatalog. Quellenprüfung 14.10.2026 Q001 Mensch, Flugzeug und Sicherheitsreserven Welche Aufgabe hat bei steigender Arbeitsbelastung Vorrang? A Lange Funkgespräche B Sichere Flugzeugführung C Optimierung des Wettbewerbstempos D Ausführliche Dokumentation Richtig: B Fliegen bleibt die erste Priorität. Navigation und Kommunikation werden so organisiert, dass Fluglage, Geschwindigkeit, Verkehr und Landemöglichkeiten sicher überwacht werden können. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q002 Mensch, Flugzeug und Sicherheitsreserven Was beschreibt menschliches Versagen am besten? A Immer eine absichtliche Regelverletzung B Oft ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren C Nur ein technischer Defekt D Ausschließlich mangelnde Intelligenz Richtig: B Eine Handlung kann durch Müdigkeit, Erwartungen, Zeitdruck, schlechte Information und Arbeitsbelastung beeinflusst werden. Ursachen verstehen hilft wirksamer als bloße Schuldzuweisung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q003 Mensch, Flugzeug und Sicherheitsreserven Was vergrößert die Entscheidungsreserve? A Alle Aufgaben gleichzeitig beginnen B Bis zur letzten Möglichkeit warten C Früh eine Alternative vorbereiten D Jede Warnung wegdiskutieren Richtig: C Eine vorher ausgewählte Alternative reduziert Sucharbeit unter Druck. Höhe, Zeit und geeignete Landeoptionen sind begrenzte Ressourcen und werden bewusst erhalten. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q004 Mensch, Flugzeug und Sicherheitsreserven Welche Haltung unterstützt Fehlererkennung? A Eigene Entscheidungen grundsätzlich für richtig halten B Nur positive Informationen beachten C Eigene Annahmen überprüfen D Jede Rückfrage als Schwäche ansehen Richtig: C Offene Überprüfung ermöglicht rechtzeitige Korrekturen. Eine Entscheidung wird an neuen Beobachtungen gemessen, auch wenn sie zunächst plausibel erschien. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q005 Mensch, Flugzeug und Sicherheitsreserven Was ist eine wirksame Sicherheitsbarriere? A Ein gutes Gedächtnis allein B Eine passend eingesetzte Checkliste C Ein schneller Start trotz Zweifel D Die Hoffnung auf günstiges Wetter Richtig: B Checklisten entlasten das Gedächtnis und sichern wichtige Punkte. Sie ergänzen Verständnis und bewusste Kontrolle und werden im passenden Arbeitsabschnitt benutzt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q006 Atmung, Kreislauf und Sauerstofftransport Welcher Bestandteil des Blutes bindet hauptsächlich Sauerstoff? A Die Blutplättchen allein B Hämoglobin in roten Blutkörperchen C Gelöstes Fett D Die weißen Blutkörperchen allein Richtig: B Der größte Teil des Sauerstoffs wird an Hämoglobin gebunden transportiert. Die Versorgung hängt zusätzlich von Atmung, Kreislauf und dem verfügbaren Sauerstoffpartialdruck ab. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q007 Atmung, Kreislauf und Sauerstofftransport Wie verändert sich der Sauerstoffanteil in üblichen Flughöhen? A Er fällt schon bei 2000 Metern auf null B Er bleibt ungefähr bei 21 Prozent C Er ist gleich dem Luftdruck in Prozent D Er steigt auf 50 Prozent Richtig: B In der unteren Atmosphäre bleibt die Zusammensetzung annähernd konstant. Der Gesamtdruck und damit der Sauerstoffpartialdruck sinken jedoch mit zunehmender Höhe. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q008 Atmung, Kreislauf und Sauerstofftransport Was bedeutet Partialdruck? A Die Hälfte jedes gemessenen Drucks B Der Druckanteil eines einzelnen Gases C Nur der Druck in einer Sauerstoffflasche D Der Blutdruck im linken Arm Richtig: B Ein Gasanteil trägt entsprechend seinem Anteil zum Gesamtdruck bei. Sinkt der Gesamtdruck bei gleichem Sauerstoffanteil, sinkt auch dessen Partialdruck. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q009 Atmung, Kreislauf und Sauerstofftransport Warum ist das Gehirn für Sauerstoffmangel empfindlich? A Es besitzt große Sauerstoffvorräte B Es benötigt fortlaufend ausreichende Versorgung C Es arbeitet ohne Blutversorgung D Es wird nur beim Start versorgt Richtig: B Das Gehirn benötigt eine kontinuierliche Versorgung. Urteilsfähigkeit und Aufmerksamkeit können nachlassen, bevor der Pilot die Einschränkung zuverlässig erkennt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q010 Atmung, Kreislauf und Sauerstofftransport Was verbessert die Beurteilung der Versorgung? A Nur den Sauerstoffanteil ansehen B Nur die Farbe des Himmels prüfen C Höhe, Befinden und individuelle Faktoren gemeinsam beachten D Nur auf einen einzelnen Messwert vertrauen Richtig: C Höhe, Expositionsdauer, Gesundheit und Belastung beeinflussen die Wirkung. Ein einzelner Messwert ersetzt weder die passende Ausrüstung noch eine flugmedizinische Bewertung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q011 Hypoxie und Sauerstoffgebrauch Was ist eine typische Gefahr bei Hypoxie? A Nur die Beine werden betroffen B Die Flugleistung verbessert sich sicher C Jeder erkennt sie sofort zuverlässig D Die eigene Beeinträchtigung wird unterschätzt Richtig: D Hypoxie kann Euphorie und eingeschränkte Urteilsfähigkeit auslösen. Dadurch wird die eigene Einschränkung zu spät erkannt oder als harmlos bewertet. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q012 Hypoxie und Sauerstoffgebrauch Welche Größe ist für höhenbedingte Hypoxie wesentlich? A Abnehmender Sauerstoffpartialdruck B Zunehmender Sauerstoffanteil C Die Lackfarbe des Flugzeugs D Allein die Außentemperatur Richtig: A Mit der Höhe sinkt der Luftdruck und damit der Sauerstoffpartialdruck. Kalte Luft allein erklärt die Versorgungslücke nicht; individuelle Faktoren beeinflussen die Empfindlichkeit. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q013 Hypoxie und Sauerstoffgebrauch Was verlangt NCO.OP.190 bei erwarteter Beeinträchtigung durch Sauerstoffmangel? A Frühzeitigen kontinuierlichen Sauerstoffgebrauch der tätigen Besatzung B Nur die Instrumentenbeleuchtung ausschalten C Erst bei Bewusstlosigkeit reagieren D Immer mindestens dreißig Minuten abwarten Richtig: A Bei erkannter oder erwarteter Beeinträchtigung verlangt NCO.OP.190 Sauerstoffgebrauch. Zeit- und Höhenwerte sind keine Erlaubnis, erkennbare Symptome zu ignorieren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q014 Hypoxie und Sauerstoffgebrauch Welche Regel gilt ohne individuelle Beurteilung oberhalb von 13000 ft Kabinendruckhöhe? A Nur Passagiere ohne Sitzgurt B Nur der Pilot nach zwei Stunden C Niemand unter 18000 ft D Alle Insassen verwenden während des gesamten Aufenthalts Sauerstoff Richtig: D NCO.OP.190(b) verlangt in diesem Fall oberhalb von 13000 ft Sauerstoffgebrauch für alle Insassen. Zwischen 10000 und 13000 ft gilt für tätige Besatzungsmitglieder die zusätzliche Zeitregel. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q015 Hypoxie und Sauerstoffgebrauch Wie wird auf vermutete Hypoxie grundsätzlich reagiert? A Schneller atmen ohne weitere Maßnahmen B Versorgung sicherstellen und Exposition sicher vermindern C Alle Warnzeichen ignorieren D Weiter steigen und abwarten Richtig: B Sauerstoffmangel verlangt rechtzeitiges Handeln: sichere Flugzeugführung, korrekte Sauerstoffversorgung und geeignete Höhenverringerung. Die konkrete Durchführung richtet sich nach Ausrüstung, Handbuch und Situation. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q016 Hyperventilation und Kohlenmonoxid Was bewirkt starke Hyperventilation typischerweise? A Sichere Beseitigung jeder Hypoxie B Eine Verdopplung des Sauerstoffanteils der Luft C Abnahme des Kohlendioxids im Blut D Automatisch bessere Konzentration Richtig: C Zu starke Atmung kann zu viel Kohlendioxid abgeben. Schwindel und Kribbeln können folgen; ähnliche Symptome bei Hypoxie erfordern eine sorgfältige Einordnung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q017 Hyperventilation und Kohlenmonoxid Welche Reaktion ist bei stressbedingter Hyperventilation sinnvoll? A Unkontrolliert weiter schnell atmen B In eine Papiertüte atmen C Ohne Beurteilung jede Warnung ignorieren D Flug stabilisieren und die Atmung beruhigen Richtig: D Sichere Flugzeugführung und ruhige, kontrollierte Atmung helfen. Papiertüten-Rückatmung ist keine sichere Standardmaßnahme, besonders wenn Sauerstoffmangel als Ursache möglich ist. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q018 Hyperventilation und Kohlenmonoxid Warum ist Kohlenmonoxid gefährlich? A Es ist immer leicht am Geruch erkennbar B Es erhöht die Sauerstoffversorgung C Es beeinträchtigt den Sauerstofftransport D Es wirkt nur auf die Hörfähigkeit Richtig: C Kohlenmonoxid bindet stark an Hämoglobin und verringert wirksamen Sauerstofftransport. Das Gas ist geruchlos; Beschwerden können unspezifisch sein und eine Quelle muss beseitigt werden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q019 Hyperventilation und Kohlenmonoxid Schließt ein normaler einfacher Pulsoximeterwert eine CO-Vergiftung aus? A Ja, immer B Ja, wenn der Pilot jung ist C Nein D Ja, wenn es keine Wolken gibt Richtig: C Einfache Pulsoximeter können bei Kohlenmonoxid irreführend normale Werte anzeigen. Ein Verdacht wird daher anhand von Exposition, Symptomen und geeigneter medizinischer Beurteilung behandelt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q020 Hyperventilation und Kohlenmonoxid Was ist bei möglichem Abgaseintritt wichtig? A Nur ein Fenster kurz öffnen und unbegrenzt weiterfliegen B Die Heizung immer stärker einstellen C Die Beschwerden mit Alkohol behandeln D Quelle und Exposition nach Notverfahren beseitigen und sicher landen Richtig: D Abgaseintritt verlangt das passende Musterverfahren, Frischluftversorgung, Verminderung der Exposition und eine sichere Landung. Anschließend ist medizinische Abklärung bei Verdacht erforderlich. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q021 Druckänderungen, Ohren und Nebenhöhlen Was geschieht mit eingeschlossenem Gas beim Steigen? A Es wird immer flüssig B Es dehnt sich bei sinkendem Druck aus C Es verschwindet vollständig D Sein Volumen halbiert sich unabhängig vom Druck Richtig: B Nach dem Boyle-Mariotte-Zusammenhang nimmt das Gasvolumen bei sinkendem Druck zu, wenn die Temperatur näherungsweise gleich bleibt. Körperhöhlen brauchen wirksamen Druckausgleich. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q022 Druckänderungen, Ohren und Nebenhöhlen Welcher Bereich benötigt beim Höhenwechsel Druckausgleich? A Nur die Ohrmuschel B Nur die Hornhaut C Das Mittelohr D Der äußere Flügeltank allein Richtig: C Das Mittelohr ist ein luftgefüllter Raum und gleicht Druck über die Ohrtrompete aus. Eine Behinderung kann insbesondere im Sinkflug Schmerzen und Probleme verursachen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q023 Druckänderungen, Ohren und Nebenhöhlen Warum kann eine Erkältung die Flugfähigkeit beeinträchtigen? A Sie schützt vor Hypoxie B Sie erhöht sicher die Aufmerksamkeit C Druckausgleich und Allgemeinzustand können gestört sein D Sie wirkt nur auf die Stimme Richtig: C Geschwollene Schleimhäute können die Druckausgleichswege verengen. Zusätzlich können Erkrankung und Medikamente die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen; der Flug wird nicht erzwungen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q024 Druckänderungen, Ohren und Nebenhöhlen Was ist bei starken Ohrenschmerzen während einer Druckänderung sinnvoll? A Sicher handeln und keine gewaltsamen Experimente durchführen B Mit maximaler Sinkrate weiterfliegen C Mehrere unbekannte Medikamente mischen D Die Beschwerden immer ignorieren Richtig: A Flugzeugführung und ein schonender, sicherer Umgang mit dem Druckwechsel stehen im Vordergrund. Anhaltende Beschwerden oder eine Störung des Ausgleichs erfordern medizinische Beurteilung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q025 Druckänderungen, Ohren und Nebenhöhlen Was ist nach dem Tauchen vor einem Flug wichtig? A Nur die Wasserfarbe merken B Geeignete Wartezeit fachkundig klären C Die Flugzeit von der Tauchzeit abziehen D Sofort möglichst hoch fliegen Richtig: B Nach dem Tauchen kann gelöster Stickstoff bei Druckabfall problematisch werden. Die geeignete Wartezeit hängt vom Tauchprofil ab und wird mit qualifizierter Beratung geplant. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q026 Sehvermögen und Luftraumbeobachtung Welche Beobachtung kann auf Kollisionsgefahr hinweisen? A Immer schnell wandernde Peilung B Nur eine deutlich andere Farbe C Nur ein hörbarer Motor D Nahezu konstante Peilung bei Annäherung Richtig: D Bei konstantem relativen Winkel und schrumpfender Entfernung können sich Flugwege schneiden. Ein wenig beweglicher Punkt wird deshalb nicht als ungefährlich eingeordnet. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q027 Sehvermögen und Luftraumbeobachtung Was unterstützt einen wirksamen Luftraumscan? A Ausschließlich auf ein Instrument starren B Den Blick ohne Halt extrem schnell drehen C Nur geradeaus durch die Mitte schauen D Kurze Fixationen in aufeinanderfolgenden Blickabschnitten Richtig: D Das Auge benötigt kurze Fixationen, um kleine Ziele zu erkennen. Geordnete Abschnitte und Kopfbewegungen vermindern Lücken und helfen auch an Hauben- oder Tragflächenabschattungen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q028 Sehvermögen und Luftraumbeobachtung Welche Stärke besitzt das periphere Sehen? A Bewegungen erkennen B Kleine Schrift besonders genau lesen C Jede Entfernung exakt messen D Blindstellen vollständig verhindern Richtig: A Peripheres Sehen ist für Bewegung empfindlich. Eine Detailerkennung erfordert den zentraleren Sehbereich; deshalb wird ein entdecktes Ziel gezielt angesehen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q029 Sehvermögen und Luftraumbeobachtung Was verbessert die Sicht nach außen? A Eine verschmutzte Haube B Blick ausschließlich aufs Tablet C Saubere Haube und passende Blendminderung D Beliebig dunkle Brille bei schlechter Sicht Richtig: C Verschmutzung, Reflexe und Gegenlicht erschweren die Zielerkennung. Geeignete Sichtbedingungen und eine passende Brille ergänzen einen geordneten Scan, ersetzen ihn aber nicht. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q030 Sehvermögen und Luftraumbeobachtung Was bedeutet Sehen-und-Vermeiden praktisch? A Verkehr nur über Funk erwarten B Nur auf technische Warnsysteme vertrauen C Fortlaufend aktiv nach Verkehr suchen D Nur beim Start nach außen schauen Richtig: C Technische Warnungen können unterstützen, besitzen aber Grenzen. Aktive Außenbeobachtung, Verkehrsregeln und vorausschauende Flugführung bleiben erforderlich. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q031 Dunkeladaptation, Kontrast und Sichtgrenzen Was bewirkt helles Licht bei Dunkeladaptation? A Es verbessert sie immer sofort B Es verändert nur den Gehörsinn C Es verhindert jede Blendung D Es kann die Anpassung beeinträchtigen Richtig: D Helles Licht kann die Empfindlichkeit der Augen für dunkle Bereiche herabsetzen. Nach erneuter Dunkelheit braucht die Anpassung wieder Zeit; Blendung wird möglichst vermieden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q032 Dunkeladaptation, Kontrast und Sichtgrenzen Welche Eigenschaft erleichtert das Erkennen eines Flugzeugs? A Gleiche Helligkeit wie der Hintergrund B Nur ein größerer Maßstab im Tablet C Guter Kontrast zum Hintergrund D Ausschließlich eine hohe Frequenz im Funk Richtig: C Ein Ziel mit geringem Kontrast kann schwer erkennbar bleiben. Hintergrund, Licht, Dunst und Blickrichtung beeinflussen die tatsächliche Erkennung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q033 Dunkeladaptation, Kontrast und Sichtgrenzen Was ist bei Blickwechseln zwischen nah und fern wichtig? A Den Augen Zeit zur Anpassung geben B Den Kopf grundsätzlich unbeweglich halten C Immer die Augen schließen D Nie mehr nach außen schauen Richtig: A Die Fokussierung muss zwischen Cockpit und Außenraum wechseln. Kurze bewusste Fixationen helfen, statt einen Blickwechsel mit bereits erfolgter Erkennung gleichzusetzen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q034 Dunkeladaptation, Kontrast und Sichtgrenzen Kann eine Sonnenbrille jede Sichtverschlechterung ausgleichen? A Ja, auch dichten Nebel B Nein C Ja, auch eine verschmutzte Haube D Ja, auch jeden blinden Bereich Richtig: B Eine geeignete Brille vermindert Blendung, schafft aber keine Sicht durch Wolken, Nebel oder Abschattungen. Ihre Tönung muss zu den Bedingungen und Anzeigen passen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q035 Dunkeladaptation, Kontrast und Sichtgrenzen Was folgt aus theoretischem Wissen zur Dunkeladaptation? A Automatisch eine Nachtflugberechtigung B Eine Freigabe für Wolkenflug C Eine Befreiung von Sichtflugregeln D Keine zusätzliche Flugberechtigung Richtig: D Physiologisches Wissen erläutert Fähigkeiten und Grenzen. Berechtigungen, Ausbildungsstand und Betriebsregeln werden dadurch nicht erweitert. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q036 Gleichgewichtssinn und räumliche Desorientierung Was erfassen die Bogengänge vor allem? A Änderungen der Drehbewegung B Eine jederzeit eindeutige absolute Fluglage C Die geografische Länge D Ausschließlich Luftdruck Richtig: A Die Bogengänge reagieren auf Drehbeschleunigungen. Bei länger gleichförmiger Drehung kann die Wahrnehmung nachlassen und beim Ausleiten eine irreführende Empfindung entstehen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q037 Gleichgewichtssinn und räumliche Desorientierung Warum ist allein das Körpergefühl keine sichere Lageanzeige? A Es ersetzt alle Sichtbezüge B Es bleibt unter allen Umständen korrekt C Beschleunigungen können täuschen D Es misst immer den Horizont Richtig: C Das Gleichgewichtssystem deutet Beschleunigung. Es kann Schwerkraft und andere Beschleunigungen nicht immer eindeutig trennen; Wahrnehmung und tatsächliche Lage können auseinanderfallen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q038 Gleichgewichtssinn und räumliche Desorientierung Was erhöht das Risiko räumlicher Desorientierung? A Ein klar erkennbarer Horizont B Gute Vorbereitung und ruhiger Flug C Fehlende zuverlässige Sichtbezüge D Ausreichende Außenbeobachtung Richtig: C Wolken, schlechte Sicht oder ein unklarer Horizont entziehen wichtige Bezugspunkte. Unbeabsichtigtes Hineinfliegen wird durch frühe Entscheidungen und Reserven vermieden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q039 Gleichgewichtssinn und räumliche Desorientierung Wie wird eine irreführende Lageempfindung eingeordnet? A Nur nach dem Geräusch des Windes B Als stets richtig C Als Grund für schnelle unkontrollierte Ruderausschläge D Mit verlässlichen äußeren Bezügen und passenden Anzeigen Richtig: D Verlässliche Sichtbezüge und geeignete Instrumente ermöglichen eine Kontrolle der Lageempfindung. Abrupte Reaktionen auf ein unsicheres Gefühl können die Situation verschlimmern. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q040 Gleichgewichtssinn und räumliche Desorientierung Welche vorbeugende Entscheidung ist im Sichtflug sinnvoll? A Absichtlich in Wolken fliegen B Rechtzeitig aus schlechter werdender Sicht ausweichen C Den Horizont ignorieren D Nur auf Mut setzen Richtig: B Sichtflug braucht geeignete Sichtbedingungen. Frühzeitiges Ausweichen oder Landen schützt, bevor Orientierung und Entscheidungsoptionen verloren gehen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q041 Beschleunigung und G-Belastung Wohin wirkt positive G-Belastung im Körper typischerweise? A Immer von links nach rechts B Nur auf die Hände C Immer von den Füßen zum Kopf D Vom Kopf zu den Füßen Richtig: D Positive Beschleunigungsbelastung wirkt im Körper in Richtung der Füße. Dadurch kann die ausreichende Versorgung des Gehirns schwieriger werden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q042 Beschleunigung und G-Belastung Welche Wirkung kann starke positive G-Belastung haben? A Garantiert bessere Sehschärfe B Sehstörungen und Bewusstseinsverlust C Eine dauerhafte Heilung von Müdigkeit D Nur mehr Durst ohne weitere Folgen Richtig: B Hohe positive Belastung kann die Gehirn- und Netzhautversorgung beeinträchtigen. Grauschleier, Schwarzwerden oder Bewusstseinsverlust sind mögliche schwere Folgen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q043 Beschleunigung und G-Belastung Was ist bei 60 Grad Querneigung in stationärer koordinierter Horizontalkurve das Lastvielfache? A 2 B 1 C 0,5 D 4 Richtig: A Für die stationäre koordinierte Horizontalkurve gilt n gleich eins geteilt durch Kosinus der Querneigung. Bei 60 Grad ergibt das zwei; andere Flugzustände brauchen eine eigene Betrachtung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q044 Beschleunigung und G-Belastung Warum sind Flughandbuchgrenzen auch bei guter körperlicher Fitness wichtig? A Fitness hebt alle Strukturgrenzen auf B Die Struktur besitzt eigene Belastungsgrenzen C Nur das Körpergewicht begrenzt die Belastung D Ein Motorflugzeug kann nicht überlastet werden Richtig: B Körperliche Verträglichkeit und strukturelle Zulässigkeit sind verschiedene Grenzen. Die im Flughandbuch festgelegten Geschwindigkeits- und Lastgrenzen bleiben verbindlich. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q045 Beschleunigung und G-Belastung Was unterstützt geringere unnötige Belastung? A Abrupte Ausschläge nahe der Höchstfahrt B Ungeübte extreme Manöver C Belastung als Mutprobe D Ruhige abgestimmte Steuerung Richtig: D Ruhige, abgestimmte Steuerung und passende Fahrt erhalten Reserven. Ungeübte Manöver oder abrupte Ausschläge erhöhen die körperliche und strukturelle Belastung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q046 Müdigkeit, Schlaf und Tagesrhythmus Welche Fähigkeit leidet durch Schlafmangel häufig? A Nur die geografische Orientierung des Kompasses B Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit C Die Spannweite des Flugzeugs D Ausschließlich die Funkreichweite Richtig: B Schlafmangel kann Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Reaktion beeinträchtigen. Fehler werden wahrscheinlicher, obwohl der Betroffene seine Leistungsfähigkeit möglicherweise überschätzt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q047 Müdigkeit, Schlaf und Tagesrhythmus Ersetzt Motivation ausreichenden Schlaf? A Ja, bei gutem Wetter B Nein C Ja, bei kurzen Funkmeldungen D Ja, immer Richtig: B Interesse und Motivation beseitigen physiologischen Schlafbedarf nicht. Vorübergehende Aktivierung kann Müdigkeit überdecken, ohne verlässlich ausreichende Leistungsfähigkeit herzustellen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q048 Müdigkeit, Schlaf und Tagesrhythmus Welche Planung reduziert Ermüdungsrisiken? A Ausreichende Ruhe und realistische Flugdauer B Möglichst lange Flüge nach kurzer Nacht C Zusätzliche Aufgaben ohne Pausen D Nur mehr Wettbewerbspunkte anstreben Richtig: A Erholung, passende Flugdauer und ein rechtzeitiges Ende des Flugtags erhalten Reserven. Lange Anreise und Bodenarbeit zählen zur gesamten Belastung dazu. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q049 Müdigkeit, Schlaf und Tagesrhythmus Welche Beobachtung kann auf Ermüdung hindeuten? A Plötzlich längere Tragflächen B Wiederholtes Übersehen einfacher Informationen C Ständig steigender Luftdruck im Ohr D Eine höhere zulässige Höchstfahrt Richtig: B Nachlassende Aufmerksamkeit zeigt sich etwa durch wiederholte Flüchtigkeitsfehler, langsamere Verarbeitung oder Probleme, einfache Informationen zu behalten. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q050 Müdigkeit, Schlaf und Tagesrhythmus Was ist bei deutlicher Müdigkeit die geeignete Konsequenz? A Unbegrenztes Weiterfliegen mit Kaffee B Eine schwierigere Aufgabe wählen C Flug verschieben oder sicher beenden D Die Wirkung grundsätzlich wegdenken Richtig: C Stimulierung ersetzt keine ausreichende Erholung. Eine sichere Beendigung oder Verschiebung schützt, bevor Müdigkeit weitere Entscheidungen und die Landung beeinträchtigt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q051 Hitze, Kälte, Wasser und Ernährung Welche Folge kann Flüssigkeitsmangel haben? A Automatisch bessere Entscheidungen B Eine höhere Sauerstoffkonzentration der Luft C Eine größere zulässige Flugzeugmasse D Nachlassende Konzentration Richtig: D Flüssigkeitsmangel kann Kopfschmerz, Ermüdung und Konzentrationsprobleme fördern. Die Versorgung wird passend zu Dauer, Hitze und individuellen Bedürfnissen geplant. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q052 Hitze, Kälte, Wasser und Ernährung Was ist bei Getränken im Cockpit sinnvoll? A Erst nach starken Beschwerden daran denken B Nur alkoholische Getränke wählen C Sicher erreichbar vorbereiten D Unerreichbar verstauen Richtig: C Versorgung wird so bereitgestellt, dass sie ohne gefährliche Ablenkung erreichbar ist. Lose Gegenstände dürfen Bedienelemente oder den sicheren Ausstieg nicht behindern. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q053 Hitze, Kälte, Wasser und Ernährung Warum ist Kleidung für Höhe wichtig? A Weil Höhe immer wärmer ist B Weil Kleidung den Luftdruck erhöht C Die Außentemperatur kann deutlich niedriger sein D Weil Handschuhe alle Instrumente ersetzen Richtig: C Mit Höhe kann die Temperatur stark sinken. Schutz vor Kälte und Sonne wird vorausschauend gewählt, ohne Beweglichkeit oder Bedienung unnötig einzuschränken. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q054 Hitze, Kälte, Wasser und Ernährung Was unterstützt einen langen Flug hinsichtlich Ernährung? A Immer nüchtern bis zum Ende bleiben B Sehr große Mahlzeit als alleinige Sicherheitsmaßnahme C Essen nur während der kritischen Landephase D Passende rechtzeitige Nahrungsaufnahme Richtig: D Geeignete Ernährung unterstützt Befinden und Leistungsfähigkeit. Zeitpunkt und Handhabung werden so geplant, dass kritische Flugphasen nicht durch Nebenaufgaben belastet werden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q055 Hitze, Kälte, Wasser und Ernährung Welche Aussage zu Wohlbefinden ist richtig? A Es ersetzt jedes Medical B Es ist ein Hinweis, aber kein vollständiger Tauglichkeitsnachweis C Es beweist ausreichenden Schlaf D Es macht Krankheit bedeutungslos Richtig: B Subjektives Befinden ist wichtig, kann aber Einschränkungen übersehen. Vorbereitung verbindet Befinden mit Schlaf, Erkrankung, Medikamenten, Umgebung und Aufgabenanforderungen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q056 Alkohol, Medikamente und Flugtauglichkeit Was bedeutet ein gültiges Medical für den heutigen Flug? A Alkohol kann die Tauglichkeit nicht ändern B Zusätzlich ist aktuelle Flugfähigkeit nötig C Jede Krankheit ist bedeutungslos D Jedes Medikament ist erlaubt Richtig: B Das Medical ist ein formaler Nachweis. Eine aktuelle Abnahme der Tauglichkeit, Erkrankung oder beeinträchtigende Behandlung kann trotzdem das Fliegen ausschließen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q057 Alkohol, Medikamente und Flugtauglichkeit Welche Medikamente können fliegerisch relevant sein? A Keine Allergiemittel B Nur Medikamente mit roter Verpackung C Nur Injektionen D Auch rezeptfreie Präparate Richtig: D Auch frei verkäufliche Mittel können sedieren oder andere Nebenwirkungen haben. Eignung und notwendige Beobachtungszeit werden mit geeigneter flugmedizinischer Beratung geklärt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q058 Alkohol, Medikamente und Flugtauglichkeit Was ist bei neuem Medikament und Unsicherheit sinnvoll? A Vor dem Flug flugmedizinisch beraten lassen B Den ersten Versuch im Flug durchführen C Die Dosis auf eigene Faust verdoppeln D Nur die Werbung lesen Richtig: A Eine erstmalige Einnahme kann unbekannte individuelle Wirkungen haben. Beratung und sichere Beurteilung erfolgen vor dem Flug, statt das Cockpit zum Versuchsort zu machen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q059 Alkohol, Medikamente und Flugtauglichkeit Warum ist Restalkohol relevant? A Er verschwindet immer nach einer Stunde B Nur der Geruch ist bedeutsam C Er erhöht sicher die Wachsamkeit D Beeinträchtigung kann nach dem Trinken fortbestehen Richtig: D Alkoholwirkung und Nachwirkungen können länger anhalten. Individuelle Abbaurechnungen liefern keine sichere Freigabe; die geltenden Regeln und tatsächliche Fitness sind maßgeblich. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q060 Alkohol, Medikamente und Flugtauglichkeit Welche EASA-Regel betrifft eine Abnahme der Tauglichkeit? A Nur die Flügelbelastung B MED.A.020 C Die Reifenkennzeichnung D Die Funkkanalbreite Richtig: B MED.A.020 betrifft Pflichten bei verminderter Tauglichkeit und entsprechende Beratung. Ein Medical-Dokument ist keine Erlaubnis, trotz relevanter Einschränkung zu fliegen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q061 Stress und Arbeitsbelastung Was kann starker Stress bewirken? A Verengung der Aufmerksamkeit B Immer eine vollständige Übersicht C Sichere Ausschaltung aller Fehler D Automatisch bessere Rechenfähigkeit Richtig: A Bei Überforderung kann der Blick auf einzelne Aspekte verengt werden. Weitere Gefahren oder Optionen bleiben dann unbemerkt; Priorisierung und Entlastung helfen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q062 Stress und Arbeitsbelastung Was vermindert vermeidbare Arbeitsbelastung? A Alle Einstellungen erst im Endanflug erledigen B Mehrere neue Geräte gleichzeitig bedienen C Vorbereitung und passende Aufgabenfolge D Jede Nebenaufgabe sofort starten Richtig: C Vorbereitete Informationen und Einstellungen entlasten zeitkritische Phasen. Aufgaben werden geordnet, verschoben oder vereinfacht, wenn die sichere Flugführung es erfordert. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q063 Stress und Arbeitsbelastung Was bedeutet Tunnelblick? A Besonders gute Rundumsicht B Fixierung auf einen Aspekt bei verlorener Gesamtübersicht C Eine geographische Kartenprojektion D Eine Form der Windmessung Richtig: B Tunnelblick bezeichnet eine verengte Aufmerksamkeit. Das bewusste Prüfen von Flugweg, Verkehr, Höhe und Optionen stellt die Verbindung zur Gesamtsituation wieder her. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q064 Stress und Arbeitsbelastung Kann Unterforderung ein Risiko sein? A Ja, Aufmerksamkeit kann nachlassen B Ja, weil die Luftdichte steigt C Nein, sie verhindert alle Fehler D Nein, nur Stress zählt Richtig: A Monotonie kann Wachsamkeit verringern. Regelmäßige Beobachtung und sinnvolle Kontrollpunkte helfen, ohne den Flug mit unnötigen Aufgaben zu überladen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q065 Stress und Arbeitsbelastung Welche Handlung hilft unter zunehmendem Zeitdruck? A Nicht notwendige Aufgaben zurückstellen B Jede Aufgabe unverändert fortsetzen C Die Geschwindigkeit ohne Grenzen erhöhen D Die Fluglage unbeobachtet lassen Richtig: A Entlastung schafft Zeit für die erste Priorität und die entscheidende Handlung. Eine Aufgabe darf verschoben werden, wenn sie die sichere Flugführung verdrängen würde. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q066 Gedächtnis, Lernen und Checklisten Welches Gedächtnis ist bei mehreren gleichzeitigen Aufgaben besonders begrenzt? A Der Kartenspeicher des GNSS B Die Kennzeichnung der Batterie C Nur das Wissen um den eigenen Namen D Arbeitsgedächtnis Richtig: D Das Arbeitsgedächtnis verarbeitet aktuell benötigte Informationen und ist begrenzt. Ablenkung und hohe Last können beabsichtigte Handlungen verdrängen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q067 Gedächtnis, Lernen und Checklisten Was ist nach unterbrochener Checkliste wichtig? A Die Checkliste dauerhaft weglassen B Bewusst an einem sicheren Punkt wieder einsteigen C Nur die letzte Zeile lesen D Ungeprüft den Rest als erledigt ansehen Richtig: B Ein klarer Wiedereinstieg verhindert ausgelassene oder doppelte Punkte. Die konkrete Anwendung richtet sich nach dem Ausbildungs- und Musterverfahren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q068 Gedächtnis, Lernen und Checklisten Woran zeigt sich tragfähiges Verständnis? A Bei jeder Zahlenänderung raten B Nur die Buchstaben einer Antwort merken C Einen Zusammenhang auf einen veränderten Fall anwenden D Nur bekannte Reihenfolgen aufsagen Richtig: C Verständnis verbindet Voraussetzungen, Größen und Wirkung. Eine veränderte Aufgabe lässt sich dadurch begründet lösen statt über die Position einer Antwort. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q069 Gedächtnis, Lernen und Checklisten Welche Lernform verbessert Fehlerrückmeldung? A Nur richtige Buchstaben abschreiben B Fehler verdecken C Antwort begründen und anschließend prüfen D Nur leichte Aufgaben wiederholen Richtig: C Eine eigene Begründung macht Denkfehler sichtbar. Die anschließende Prüfung und erneute Anwendung unterstützen ein zuverlässigeres Verständnis. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q070 Gedächtnis, Lernen und Checklisten Welche Funktion hat die Checkliste? A Wichtige Prüfpunkte absichern B Jede technische Störung ausschließen C Jede Entscheidung automatisieren D Ausbildung vollständig ersetzen Richtig: A Die Checkliste unterstützt zuverlässige Abläufe. Sie ergänzt Sachkenntnis und bewusste Kontrolle, kann aber weder alle Störungen verhindern noch die Lagebeurteilung ersetzen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q071 Entscheidungsfehler und Sicherheitskultur Was beschreibt Bestätigungsfehler? A Alle Informationen gleich kritisch prüfen B Bevorzugt Informationen wahrnehmen, die die eigene Meinung stützen C Nur eine falsche Kartenfarbe D Jede neue Entscheidung vermeiden Richtig: B Bestätigungsfehler begünstigt passende Hinweise und wertet widersprechende Beobachtungen ab. Bewusst nach Gegenargumenten zu suchen verbessert die Überprüfung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q072 Entscheidungsfehler und Sicherheitskultur Was ist Zielverfolgungsdruck? A Ein Ziel trotz schlechter werdender Voraussetzungen weiter verfolgen B Ein meteorologischer Druckwert C Eine Art Sauerstoffsystem D Eine Maßnahme gegen jeden Fehler Richtig: A Ein starkes Ziel kann die Bewertung verengen und Alternativen verdrängen. Wetter, Höhe, Zeit und Fitness werden deshalb unabhängig vom gewünschten Ergebnis neu beurteilt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q073 Entscheidungsfehler und Sicherheitskultur Welche Bedeutung haben bereits investierte Kosten für die Flugsicherheit? A Sie erlauben schlechte Sicht B Sie erhöhen die verfügbare Höhe C Sie heben Mustergrenzen auf D Sie schaffen keine zusätzlichen Sicherheitsreserven Richtig: D Bereits investierte Mühe oder Geld ändern die aktuelle Flugsituation nicht. Die Entscheidung wird aus den verbleibenden Möglichkeiten und Risiken abgeleitet. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q074 Entscheidungsfehler und Sicherheitskultur Was unterstützt eine sachliche Sicherheitskultur? A Fehler offen analysieren und Verbesserungen ableiten B Fehler grundsätzlich verbergen C Nur Schuldige suchen D Warnungen jüngerer Piloten ignorieren Richtig: A Offene Analyse macht Ursachen und geeignete Gegenmaßnahmen sichtbar. Eine sachliche Nachbesprechung berücksichtigt menschliche und organisatorische Einflüsse. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q075 Entscheidungsfehler und Sicherheitskultur Welche Entscheidung kann gute Flugleistung zeigen? A Jedes Ziel um jeden Preis erreichen B Ein rechtzeitiger sicherer Abbruch C Trotz Zweifel sofort starten D Jede Hilfe ablehnen Richtig: B Gute Leistung umfasst vernünftige Begrenzung. Ein frühzeitiger Abbruch erhält Optionen und kann gerade bei unerwarteter Entwicklung die beste Entscheidung sein. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q076 Fitnesscheck und persönliche Grenzen Was gehört in einen persönlichen Fitnesscheck? A Nur Flugzeuglack und Spannweite B Nur Startgebühr und Wettbewerbspunkte C Nur Anzahl der Funkkanäle D Erkrankung, Medikamente, Stress, Alkohol und Müdigkeit Richtig: D Ein strukturierter Check berücksichtigt körperlichen und psychischen Zustand sowie beeinträchtigende Stoffe und Versorgung. Er ergänzt Medical, Erfahrung und aktuelle Übung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q077 Fitnesscheck und persönliche Grenzen Was muss neben grundsätzlicher Erfahrung bewertet werden? A Nur das Alter des Flugzeugs B Nur die Anzahl früherer Vereinsfeste C Aktuelle Übung und konkrete Aufgabenanforderung D Nur die Größe der Karte Richtig: C Lange Erfahrung garantiert keine aktuelle Routine für jede Aufgabe. Bedingungen, Mustervertrautheit und kürzlich geübte Fähigkeiten bestimmen die vorhandenen Reserven mit. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q078 Fitnesscheck und persönliche Grenzen Wie wirken mehrere kleine Einschränkungen häufig? A Sie heben sich immer auf B Sie ändern nie die Entscheidung C Sie können sich zu höherem Risiko addieren D Sie erhöhen die sichere Flugzeit Richtig: C Müdigkeit, Wetter, geringe Übung und Zeitdruck können zusammenwirken. Eine Gesamtschau ist sinnvoller als jeden Faktor einzeln wegzuerklären. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q079 Fitnesscheck und persönliche Grenzen Was ist bei Zweifel an flugmedizinischer Tauglichkeit richtig? A Das Medical selbst verlängern B Die Prüfung in großer Höhe durchführen C Vor dem Flug passende Beratung einholen D Nur einen anderen Piloten raten lassen Richtig: C Flugmedizinische Zweifel werden vor dem Flug fachkundig geklärt. Eigenversuche im Cockpit oder informelle Entwarnung ersetzen die passende Beurteilung nicht. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH Q080 Fitnesscheck und persönliche Grenzen Welche Grenze ist als Lernziel sinnvoll? A Jede körperliche Warnung überwinden B Jede Mustergrenze als Empfehlung behandeln C Mit Müdigkeit den Mut testen D Nur innerhalb eigener Fähigkeiten und zulässiger Bedingungen fliegen Richtig: D Sichere Ausbildung baut Fähigkeiten schrittweise auf. Persönliche Grenzen, Mustergrenzen und Betriebsbedingungen werden respektiert und bei Bedarf mit Lehrpersonal besprochen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T01 Abschlusstest Wiederholung: Was vergrößert die Entscheidungsreserve? A Alle Aufgaben gleichzeitig beginnen B Früh eine Alternative vorbereiten C Jede Warnung wegdiskutieren D Bis zur letzten Möglichkeit warten Richtig: B Eine vorher ausgewählte Alternative reduziert Sucharbeit unter Druck. Höhe, Zeit und geeignete Landeoptionen sind begrenzte Ressourcen und werden bewusst erhalten. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T02 Abschlusstest Wiederholung: Was bedeutet Partialdruck? A Der Druckanteil eines einzelnen Gases B Die Hälfte jedes gemessenen Drucks C Nur der Druck in einer Sauerstoffflasche D Der Blutdruck im linken Arm Richtig: A Ein Gasanteil trägt entsprechend seinem Anteil zum Gesamtdruck bei. Sinkt der Gesamtdruck bei gleichem Sauerstoffanteil, sinkt auch dessen Partialdruck. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T03 Abschlusstest Wiederholung: Was verlangt NCO.OP.190 bei erwarteter Beeinträchtigung durch Sauerstoffmangel? A Frühzeitigen kontinuierlichen Sauerstoffgebrauch der tätigen Besatzung B Erst bei Bewusstlosigkeit reagieren C Immer mindestens dreißig Minuten abwarten D Nur die Instrumentenbeleuchtung ausschalten Richtig: A Bei erkannter oder erwarteter Beeinträchtigung verlangt NCO.OP.190 Sauerstoffgebrauch. Zeit- und Höhenwerte sind keine Erlaubnis, erkennbare Symptome zu ignorieren. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T04 Abschlusstest Wiederholung: Warum ist Kohlenmonoxid gefährlich? A Es wirkt nur auf die Hörfähigkeit B Es erhöht die Sauerstoffversorgung C Es ist immer leicht am Geruch erkennbar D Es beeinträchtigt den Sauerstofftransport Richtig: D Kohlenmonoxid bindet stark an Hämoglobin und verringert wirksamen Sauerstofftransport. Das Gas ist geruchlos; Beschwerden können unspezifisch sein und eine Quelle muss beseitigt werden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T05 Abschlusstest Wiederholung: Warum kann eine Erkältung die Flugfähigkeit beeinträchtigen? A Druckausgleich und Allgemeinzustand können gestört sein B Sie schützt vor Hypoxie C Sie wirkt nur auf die Stimme D Sie erhöht sicher die Aufmerksamkeit Richtig: A Geschwollene Schleimhäute können die Druckausgleichswege verengen. Zusätzlich können Erkrankung und Medikamente die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen; der Flug wird nicht erzwungen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T06 Abschlusstest Wiederholung: Welche Stärke besitzt das periphere Sehen? A Kleine Schrift besonders genau lesen B Blindstellen vollständig verhindern C Bewegungen erkennen D Jede Entfernung exakt messen Richtig: C Peripheres Sehen ist für Bewegung empfindlich. Eine Detailerkennung erfordert den zentraleren Sehbereich; deshalb wird ein entdecktes Ziel gezielt angesehen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T07 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei Blickwechseln zwischen nah und fern wichtig? A Immer die Augen schließen B Den Augen Zeit zur Anpassung geben C Den Kopf grundsätzlich unbeweglich halten D Nie mehr nach außen schauen Richtig: B Die Fokussierung muss zwischen Cockpit und Außenraum wechseln. Kurze bewusste Fixationen helfen, statt einen Blickwechsel mit bereits erfolgter Erkennung gleichzusetzen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T08 Abschlusstest Wiederholung: Was erhöht das Risiko räumlicher Desorientierung? A Ein klar erkennbarer Horizont B Fehlende zuverlässige Sichtbezüge C Gute Vorbereitung und ruhiger Flug D Ausreichende Außenbeobachtung Richtig: B Wolken, schlechte Sicht oder ein unklarer Horizont entziehen wichtige Bezugspunkte. Unbeabsichtigtes Hineinfliegen wird durch frühe Entscheidungen und Reserven vermieden. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T09 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei 60 Grad Querneigung in stationärer koordinierter Horizontalkurve das Lastvielfache? A 2 B 4 C 1 D 0,5 Richtig: A Für die stationäre koordinierte Horizontalkurve gilt n gleich eins geteilt durch Kosinus der Querneigung. Bei 60 Grad ergibt das zwei; andere Flugzustände brauchen eine eigene Betrachtung. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T10 Abschlusstest Wiederholung: Welche Planung reduziert Ermüdungsrisiken? A Zusätzliche Aufgaben ohne Pausen B Ausreichende Ruhe und realistische Flugdauer C Nur mehr Wettbewerbspunkte anstreben D Möglichst lange Flüge nach kurzer Nacht Richtig: B Erholung, passende Flugdauer und ein rechtzeitiges Ende des Flugtags erhalten Reserven. Lange Anreise und Bodenarbeit zählen zur gesamten Belastung dazu. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T11 Abschlusstest Wiederholung: Warum ist Kleidung für Höhe wichtig? A Weil Handschuhe alle Instrumente ersetzen B Weil Kleidung den Luftdruck erhöht C Weil Höhe immer wärmer ist D Die Außentemperatur kann deutlich niedriger sein Richtig: D Mit Höhe kann die Temperatur stark sinken. Schutz vor Kälte und Sonne wird vorausschauend gewählt, ohne Beweglichkeit oder Bedienung unnötig einzuschränken. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T12 Abschlusstest Wiederholung: Was ist bei neuem Medikament und Unsicherheit sinnvoll? A Vor dem Flug flugmedizinisch beraten lassen B Den ersten Versuch im Flug durchführen C Die Dosis auf eigene Faust verdoppeln D Nur die Werbung lesen Richtig: A Eine erstmalige Einnahme kann unbekannte individuelle Wirkungen haben. Beratung und sichere Beurteilung erfolgen vor dem Flug, statt das Cockpit zum Versuchsort zu machen. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T13 Abschlusstest Wiederholung: Was bedeutet Tunnelblick? A Eine Form der Windmessung B Besonders gute Rundumsicht C Fixierung auf einen Aspekt bei verlorener Gesamtübersicht D Eine geographische Kartenprojektion Richtig: C Tunnelblick bezeichnet eine verengte Aufmerksamkeit. Das bewusste Prüfen von Flugweg, Verkehr, Höhe und Optionen stellt die Verbindung zur Gesamtsituation wieder her. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T14 Abschlusstest Wiederholung: Woran zeigt sich tragfähiges Verständnis? A Nur die Buchstaben einer Antwort merken B Nur bekannte Reihenfolgen aufsagen C Bei jeder Zahlenänderung raten D Einen Zusammenhang auf einen veränderten Fall anwenden Richtig: D Verständnis verbindet Voraussetzungen, Größen und Wirkung. Eine veränderte Aufgabe lässt sich dadurch begründet lösen statt über die Position einer Antwort. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T15 Abschlusstest Wiederholung: Welche Bedeutung haben bereits investierte Kosten für die Flugsicherheit? A Sie heben Mustergrenzen auf B Sie erhöhen die verfügbare Höhe C Sie schaffen keine zusätzlichen Sicherheitsreserven D Sie erlauben schlechte Sicht Richtig: C Bereits investierte Mühe oder Geld ändern die aktuelle Flugsituation nicht. Die Entscheidung wird aus den verbleibenden Möglichkeiten und Risiken abgeleitet. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T16 Abschlusstest Wiederholung: Wie wirken mehrere kleine Einschränkungen häufig? A Sie erhöhen die sichere Flugzeit B Sie können sich zu höherem Risiko addieren C Sie heben sich immer auf D Sie ändern nie die Entscheidung Richtig: B Müdigkeit, Wetter, geringe Übung und Zeitdruck können zusammenwirken. Eine Gesamtschau ist sinnvoller als jeden Faktor einzeln wegzuerklären. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T17 Abschlusstest Wiederholung: Welche Haltung unterstützt Fehlererkennung? A Eigene Entscheidungen grundsätzlich für richtig halten B Eigene Annahmen überprüfen C Jede Rückfrage als Schwäche ansehen D Nur positive Informationen beachten Richtig: B Offene Überprüfung ermöglicht rechtzeitige Korrekturen. Eine Entscheidung wird an neuen Beobachtungen gemessen, auch wenn sie zunächst plausibel erschien. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T18 Abschlusstest Wiederholung: Warum ist das Gehirn für Sauerstoffmangel empfindlich? A Es benötigt fortlaufend ausreichende Versorgung B Es besitzt große Sauerstoffvorräte C Es arbeitet ohne Blutversorgung D Es wird nur beim Start versorgt Richtig: A Das Gehirn benötigt eine kontinuierliche Versorgung. Urteilsfähigkeit und Aufmerksamkeit können nachlassen, bevor der Pilot die Einschränkung zuverlässig erkennt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T19 Abschlusstest Wiederholung: Welche Regel gilt ohne individuelle Beurteilung oberhalb von 13000 ft Kabinendruckhöhe? A Nur der Pilot nach zwei Stunden B Alle Insassen verwenden während des gesamten Aufenthalts Sauerstoff C Niemand unter 18000 ft D Nur Passagiere ohne Sitzgurt Richtig: B NCO.OP.190(b) verlangt in diesem Fall oberhalb von 13000 ft Sauerstoffgebrauch für alle Insassen. Zwischen 10000 und 13000 ft gilt für tätige Besatzungsmitglieder die zusätzliche Zeitregel. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH T20 Abschlusstest Wiederholung: Schließt ein normaler einfacher Pulsoximeterwert eine CO-Vergiftung aus? A Ja, immer B Ja, wenn der Pilot jung ist C Ja, wenn es keine Wolken gibt D Nein Richtig: D Einfache Pulsoximeter können bei Kohlenmonoxid irreführend normale Werte anzeigen. Ein Verdacht wird daher anhand von Exposition, Symptomen und geeigneter medizinischer Beurteilung behandelt. Grundlage: AMC1 FCL.210/FCL.215; technische Grundlagen; AFM/POH