Grundlagen des Fliegens für die SPL 100 eigene Fragen, kein offizieller Fragenkatalog. Quellenprüfung 14.10.2026 Q001 Kräfte im stationären Gleitflug In welche Richtung wirkt aerodynamischer Auftrieb näherungsweise? A Immer exakt parallel zur Flugbahn B Immer entgegen der Gewichtskraft unabhängig vom Flugzustand C Immer zur geografischen Nordrichtung D Senkrecht zur relativen Anströmung Richtig: D Auftrieb wird bezogen auf die relative Luftströmung definiert. Im geneigten Gleitflug ist seine Richtung daher nicht einfach identisch mit der vertikalen Achse. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q002 Kräfte im stationären Gleitflug In welche Richtung wirkt Widerstand? A Immer zum Schwerpunkt nach vorn B Entgegen der Bewegung relativ zur Luft C Immer geografisch nach West D Immer senkrecht nach oben Richtig: B Widerstand ist die Komponente der aerodynamischen Kraft entgegen der relativen Bewegungsrichtung. Wind verändert Bodenbewegung, nicht diese Definition. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q003 Kräfte im stationären Gleitflug Welche Kraft wirkt im Gleitflug nach unten? A Immer der Auftrieb B Immer der Widerstand C Nur die Seitenkraft D Gewichtskraft Richtig: D Gewichtskraft wirkt in Richtung der Schwerkraft. Ihr Anteil entlang der geneigten Flugbahn gleicht im stationären Gleitflug den Widerstand aus. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q004 Kräfte im stationären Gleitflug Kann stationärer Flug gleichzeitig Höhenverlust enthalten? A Nur ohne Gewichtskraft B Ja, beim gleichmäßigen Gleitflug C Nein, stationär bedeutet stets horizontal D Nur ohne Widerstand Richtig: B Stationär bedeutet hier unveränderter Flugzustand. Geschwindigkeit und Gleitwinkel können konstant sein, während das Flugzeug gegenüber ruhender Luft kontinuierlich sinkt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q005 Kräfte im stationären Gleitflug Welche Energie wird beim Gleiten in ruhender Luft verbraucht? A Potenzielle Energie aus Höhe B Nur Kartenenergie C Nur Funkenergie D Unbegrenzte Energie ohne Verlust Richtig: A Höhenenergie wird beim Gleiten abgebaut und durch Widerstand dissipiert. Aufsteigende Luft kann den Höhenverlust gegenüber der Erde ausgleichen oder übertreffen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q006 Anstellwinkel und relative Strömung Wie wird Anstellwinkel definiert? A Kartenkurs gegen Nord B Winkel zwischen Profilsehne und relativer Anströmung C Querneigung gegen die Landebahn D Winkel zwischen Nase und Horizont allein Richtig: B Profilsehne und relative Luftbewegung bestimmen den Anstellwinkel. Die sichtbare Nasenlage zum Horizont ist eine andere Größe. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q007 Anstellwinkel und relative Strömung Ist Nasenlage zum Horizont gleich Anstellwinkel? A Nein B Ja, bei jeder Kurve C Ja, nur bei Wind D Ja, immer Richtig: A Die Flugbahn kann gegenüber dem Horizont geneigt sein. Deshalb hängt der Anstellwinkel von der relativen Strömung und nicht nur von der Lage der Nase ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q008 Anstellwinkel und relative Strömung Was kann Anstellwinkel plötzlich verändern? A Nur der Kartenmaßstab B Nur die Funkfrequenz C Nur die Farbe des Flügels D Böe oder geänderter Flugzustand Richtig: D Eine Änderung der relativen Strömung oder der Flugzeugbewegung verändert den Winkel. Deshalb können auch Böen und Laständerungen eine Rolle spielen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q009 Anstellwinkel und relative Strömung Was ist die Profilsehne? A Nur die Oberseitenwölbung B Gerade Verbindung von Vorder- zu Hinterkante C Nur eine Druckleitung D Nur der Abstand der Flügelspitzen Richtig: B Die Sehne dient als geometrische Referenz des Profils. Sie ist von der Wölbungslinie und der Spannweite zu unterscheiden. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q010 Anstellwinkel und relative Strömung Warum ist dieser Winkel für den Abriss wichtig? A Ein kritischer Anstellwinkel begrenzt anliegende Strömung B Weil jeder Winkel über null verboten ist C Weil nur Höhe den Abriss auslöst D Weil Geschwindigkeit nie relevant ist Richtig: A Bei Überschreiten des kritischen Anstellwinkels kann sich Strömung stark ablösen. Fahrt ist im Zusammenhang mit Last und Konfiguration wichtig, aber der Abriss wird nicht allein durch eine feste Zahl definiert. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q011 Auftriebsentstehung ohne falsche Merksätze Welche Erklärung verbindet Auftrieb und Luftbewegung? A Die Luft wird nicht beeinflusst B Auftrieb entsteht nur durch Lackfarbe C Druckverteilung und Änderung des Luftimpulses D Teilchen müssen hinten gleichzeitig eintreffen Richtig: C Die aerodynamische Kraft kann über Oberflächendruck und über Impulsänderung der umgebenden Luft beschrieben werden. Beide Sichtweisen gehören zum gleichen physikalischen Vorgang. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q012 Auftriebsentstehung ohne falsche Merksätze Müssen Luftteilchen von Ober- und Unterseite gleichzeitig hinten ankommen? A Nein B Ja, nur bei gewölbtem Profil C Ja, immer D Ja, nur beim Segelflug Richtig: A Eine gleiche Ankunftszeit ist keine physikalische Vorschrift. Die Strömung ergibt sich aus dem gesamten Druck- und Geschwindigkeitsfeld. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q013 Auftriebsentstehung ohne falsche Merksätze Was bewirkt ein tragender Flügel insgesamt an der Luft? A Nur eine Änderung des Sauerstoffanteils B Eine Änderung ihrer Bewegung C Nur eine neue chemische Zusammensetzung D Immer völlige Windstille Richtig: B Die Luftbewegung wird verändert, unter anderem mit einem Abwärtsimpuls im tragenden Flug. Das ist mit der aufwärts gerichteten Kraft auf das Flugzeug verbunden. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q014 Auftriebsentstehung ohne falsche Merksätze Wovon hängt die Auftriebsverteilung ab? A Nur geografischer Länge B Nur dem Funkrufzeichen C Nur der Flugzeugname D Geometrie, Anstellwinkel und Strömungsbedingungen Richtig: D Profil, dreidimensionale Flügelform und Flugzustand bestimmen die Verteilung. Ein einzelner allgemeiner Merksatz ersetzt keine Betrachtung des tatsächlichen Zustands. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q015 Auftriebsentstehung ohne falsche Merksätze Wie verhalten sich Newton- und Druckbetrachtung? A Beide verlangen gleiche Teilchenreisezeit B Eine gilt nur bei Nacht C Sie schließen einander zwingend aus D Sie ergänzen einander Richtig: D Impulsbilanz und Oberflächendruck sind konsistente Beschreibungen. Sie sind keine konkurrierenden Zaubererklärungen, sondern betrachten denselben Kraftzusammenhang. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q016 Auftriebsgleichung und dynamischer Druck Wie geht Geschwindigkeit in die vereinfachte Auftriebsgleichung ein? A Gar nicht B Quadratisch C Nur als geografischer Winkel D Nur linear Richtig: B Dynamischer Druck enthält Geschwindigkeit zum Quadrat. Eine Änderung wirkt stark, wenn Dichte, Fläche und Auftriebsbeiwert tatsächlich konstant gehalten werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q017 Auftriebsgleichung und dynamischer Druck Doppelte Fahrt bei sonst gleichen Größen: berechneter Auftrieb? A Unverändert B Doppelt C Halbiert D Vierfach Richtig: D Das Quadrat von zwei ergibt vier. Die Aussage setzt ausdrücklich unveränderte Dichte, Fläche und unveränderten Auftriebsbeiwert voraus. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q018 Auftriebsgleichung und dynamischer Druck Welche Geschwindigkeit gehört in diese physikalische Gleichung? A Nur Windgeschwindigkeit B Geschwindigkeit relativ zur Luft C Nur Grundgeschwindigkeit D Nur Vertikalgeschwindigkeit des Barts Richtig: B Aerodynamische Kräfte beruhen auf der relativen Luftbewegung. Bodenbewegung enthält Wind und wird nicht ungeprüft eingesetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q019 Auftriebsgleichung und dynamischer Druck Was verändert den Auftriebsbeiwert wesentlich? A Nur die Startgebühr B Nur die Uhrenmarke C Anstellwinkel und Konfiguration D Nur geografischer Norden Richtig: C Anstellwinkel, Profil, Klappen und Strömungszustand beeinflussen den Beiwert. Nahe dem Abriss gelten einfache lineare Annahmen nicht unbegrenzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q020 Auftriebsgleichung und dynamischer Druck Was braucht eine Vergleichsrechnung? A Nur einen bekannten Flugzeugnamen B Nur eine Zahl ohne Einheit C Eine Garantie für jeden Flugzustand D Klar benannte konstante und veränderte Größen Richtig: D Eine Rechnung ist nur unter ihren Voraussetzungen gültig. Reale Flugzustände verändern häufig mehrere Größen gleichzeitig. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q021 Widerstandsarten und Geschwindigkeit Was ist induzierter Widerstand? A Nur Wind über Grund B Nur Widerstand des Funkgeräts C Mit Auftrieb verbundener dreidimensionaler Widerstandsanteil D Nur Reibung der Radlager Richtig: C Induzierter Widerstand entsteht im Zusammenhang mit dem tragenden endlichen Flügel und seiner Strömung. Er hängt unter anderem von Auftriebsbedarf und Flügelgeometrie ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q022 Widerstandsarten und Geschwindigkeit Wann ist induzierter Widerstand bei gleichem nötigen Auftrieb oft größer? A Nur bei ausgeschaltetem Funk B Bei langsamerer Fahrt C Immer bei maximaler Fahrt D Nur bei leerem Akku Richtig: B Bei langsamerer Fahrt ist für denselben Auftrieb ein höherer Auftriebsbeiwert nötig. Der induzierte Anteil gewinnt dann häufig an Bedeutung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q023 Widerstandsarten und Geschwindigkeit Wie verhält sich parasitärer Widerstand bei steigender Fahrt grob? A Er fällt immer auf die Hälfte B Er wird immer null C Er hat keinen Geschwindigkeitsbezug D Er steigt stark an Richtig: D Viele parasitäre Anteile steigen bei sonst gleichen Bedingungen ungefähr mit dem dynamischen Druck. Sehr schnelle Fahrt kann dadurch die Leistung verschlechtern. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q024 Widerstandsarten und Geschwindigkeit Ist langsamste mögliche Fahrt gleich bestes Gleiten? A Nein B Ja, bei jeder Konfiguration C Ja, unabhängig von Last D Ja, immer Richtig: A Bestes Gleiten liegt an einem bestimmten Verhältnis von Fahrt und Sinken. Langsamste Fahrt, geringstes Sinken und bestes Gleiten sind verschiedene Zustände. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q025 Widerstandsarten und Geschwindigkeit Was kann verschmutzte Flügeloberfläche bewirken? A Immer Gleitzahl erhöhen B Alle Widerstände beseitigen C Leistung verschlechtern D Die Spannweite verdoppeln Richtig: C Verschmutzung und Oberflächenfehler können die Strömung und den Widerstand beeinflussen. Konkrete Hinweise und Grenzen stammen aus dem Flughandbuch. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q026 Flügelform, Streckung und Wirbel Wie wird Flügelstreckung definiert? A Fläche mal QNH B Nur Länge des Rumpfs C Spannweite geteilt durch Masse D Spannweite zum Quadrat geteilt durch Fläche Richtig: D Die dimensionslose Streckung beschreibt die Flügelgeometrie. Bei rechteckigem Flügel entspricht sie auch ungefähr Spannweite geteilt durch mittlere Tiefe. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q027 Flügelform, Streckung und Wirbel Was kann größere Streckung bei vergleichbaren Bedingungen bewirken? A Immer größere zulässige Last B Geringeren induzierten Widerstand C Immer keinen Widerstand mehr D Automatisch kürzere Spannweite Richtig: B Eine größere Streckung kann den induzierten Anteil verringern. Profil, Verteilung, Struktur und weitere Bedingungen beeinflussen dennoch die Gesamtleistung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q028 Flügelform, Streckung und Wirbel Warum ist Flügelströmung dreidimensional? A Weil die Karte dreidimensional ist B Weil es nur einen Profilpunkt gibt C Der Flügel besitzt endliche Spannweite D Weil der Funkkanal größer wird Richtig: C Ein endlicher Flügel beeinflusst die Luft auch seitlich und erzeugt Wirbelstrukturen. Eine reine Profilbetrachtung erfasst diese Wirkungen nicht vollständig. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q029 Flügelform, Streckung und Wirbel Was bleibt trotz günstiger aerodynamischer Form verbindlich? A Nur die Wunschgeschwindigkeit B Nur ein schöner Flügelumriss C Nur die maximale theoretische Gleitzahl D Struktur- und Betriebsgrenzen Richtig: D Aerodynamische Güte erlaubt keine Überschreitung zulässiger Last oder Geschwindigkeit. Das Flughandbuch verbindet verschiedene Grenzen für das konkrete Muster. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q030 Flügelform, Streckung und Wirbel Reicht Streckung allein zum vollständigen Leistungsvergleich? A Ja, unabhängig von Oberfläche und Masse B Nein C Ja, immer D Ja, unabhängig vom Profil Richtig: B Gesamtleistung hängt von mehr als einem Geometriemaß ab. Profil, Oberfläche, Masse, Konfiguration und Flugzustand werden gemeinsam beurteilt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q031 Drei Achsen und Flugzeugbewegung Um welche Achse erfolgt Rollen? A Längsachse B Querachse C Hochachse D Geografische Erdachse Richtig: A Die Längsachse verläuft näherungsweise von Nase zu Heck. Rollen verändert die Querneigung um diese Achse. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q032 Drei Achsen und Flugzeugbewegung Um welche Achse erfolgt Nicken? A Querachse B Längsachse C Hochachse D Nullmeridian Richtig: A Die Querachse verläuft ungefähr zwischen den Flügeln. Nicken verändert die Längslage um diese Achse. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q033 Drei Achsen und Flugzeugbewegung Um welche Achse erfolgt Gieren? A Nur Längsachse B Nur Querachse C Flügelspannweite als Bodenlinie D Hochachse Richtig: D Die Hochachse verläuft ungefähr vertikal durch das Flugzeug. Gieren dreht die Nase seitlich relativ zum Flugzeugbezug. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q034 Drei Achsen und Flugzeugbewegung Können Bewegungen gekoppelt auftreten? A Nur am Boden B Nur bei ausgeschaltetem Funk C Nein, immer nur eine Achse D Ja Richtig: D Steuerflächen und aerodynamische Kräfte können mehrere Achsen beeinflussen. Abgestimmte Steuerung berücksichtigt Haupt- und Nebenwirkungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q035 Drei Achsen und Flugzeugbewegung Was verändert Rollen unmittelbar? A Automatisch geografische Höhe B Automatisch Flugplatzfreigabe C Querneigung D Immer QNH Richtig: C Rollen ist eine Lageänderung um die Längsachse. Daraus können weitere Flugweg- und Kraftänderungen folgen, die jedoch eigenständig betrachtet werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q036 Steuerflächen und Nebenwirkungen Welches Ruder wirkt hauptsächlich auf Nicken? A Querruder B Seitenruder C Radbremse D Höhenruder Richtig: D Das Höhenruder verändert Kräfte beziehungsweise Momente am Leitwerk und damit die Nickbewegung. Seine Wirkung ist mit Geschwindigkeit und Flugzustand verbunden. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q037 Steuerflächen und Nebenwirkungen Welches Ruder wirkt hauptsächlich auf Rollen? A Querruder B Kupplungsgriff C Höhenruder allein D Seitenruder allein Richtig: A Querruder verändern die Auftriebsverteilung zwischen den Flügeln und erzeugen ein Rollmoment. Nebenwirkungen werden durch abgestimmte Steuerung berücksichtigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q038 Steuerflächen und Nebenwirkungen Welches Ruder wirkt hauptsächlich auf Gieren? A Seitenruder B Radbremse in der Luft C Höhenruder D Bremsklappen als einzige Funktion Richtig: A Das Seitenruder erzeugt ein Giermoment. Es ist Teil koordinierter Steuerung und nicht bloß ein Ersatz für Querruder beim Kurvenflug. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q039 Steuerflächen und Nebenwirkungen Was bezeichnet negatives Wendemoment? A Eine höhere Gleitzahl B Eine immer gleiche Windabdrift C Eine Höhenmesserabweichung D Giertendenz entgegen dem eingeleiteten Rollen Richtig: D Ungleiche Widerstandsänderungen der Flügel können die Nase entgegen der beabsichtigten Richtung bewegen. Koordinierter Rudereinsatz berücksichtigt diese Nebenwirkung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q040 Steuerflächen und Nebenwirkungen Was bestimmt die konkrete praktische Ruderanwendung? A Nur ein allgemeines Video B Nur die Größe des Displays C Nur der Kartenkurs D Muster, Flugzustand und Einweisung Richtig: D Wirkung und erforderliche Eingaben unterscheiden sich nach Muster und Zustand. Praktische Anwendung wird mit Lehrpersonal und nach Flughandbuch gelernt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q041 Stabilität und Schwerpunktlage Was bedeutet statische Stabilität? A Nur unveränderte Funkfrequenz B Immer vollständige Rückkehr ohne Zeitverlauf C Nur feste Sitzposition D Anfängliche Tendenz nach einer Störung Richtig: D Statische Stabilität betrachtet die anfängliche Reaktion auf Auslenkung. Ob und wie eine Schwingung abklingt, ist eine Frage der dynamischen Stabilität. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q042 Stabilität und Schwerpunktlage Was betrachtet dynamische Stabilität? A Nur die Kartengültigkeit B Nur die erste Reaktionsrichtung C Nur die Größe der Batterie D Zeitlichen Verlauf nach einer Störung Richtig: D Eine Bewegung kann abklingen, bestehen bleiben oder anwachsen. Dieser zeitliche Verlauf wird von der anfänglichen statischen Tendenz unterschieden. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q043 Stabilität und Schwerpunktlage Welche Größe beeinflusst die Längsstabilität wesentlich? A Nur der Rufzeichenbuchstabe B Nur die Flugplatzhöhe als Name C Nur das Kalenderdatum D Schwerpunktlage Richtig: D Schwerpunktlage und Leitwerkswirkung verändern Momente und Stabilität. Die zulässigen Grenzen werden durch Beladung und Handbuch eingehalten. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q044 Stabilität und Schwerpunktlage Warum ist zu weit hinten liegender Schwerpunkt kritisch? A Er hebt maximale Masse auf B Stabilität und Beherrschbarkeit können beeinträchtigt sein C Er schafft immer zusätzliche Sicherheitsreserve D Er beseitigt jede Überziehgefahr Richtig: B Hintere Schwerpunktlage kann Längsstabilität und Steuercharakteristik verschlechtern. Eine angenehme Steuerkraft beweist keine zulässige Beladung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q045 Stabilität und Schwerpunktlage Was entscheidet über zulässige Schwerpunktlage? A Nur ein allgemeines Modell B Nur das Gefühl am Knüppel C Nur die Länge der Flugstrecke D Flughandbuch und gültige Beladungsdaten Richtig: D Mustergrenzen und aktuelle Wäge- beziehungsweise Beladungsdaten sind maßgeblich. Schematische Beispiele sind keine Freigabe für reale Beladung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q046 Koordinierte Kurve und Querneigung Welche Kraftkomponente ermöglicht in der koordinierten Kurve die Richtungsänderung? A Nur die Funkleistung B Nur der Druck auf dem Sitzkissen C Nur das Seitenruder als unabhängiger Antrieb D Seitliche Komponente des Auftriebs Richtig: D Die geneigte Auftriebskraft besitzt eine seitliche Komponente. Sie erzeugt die zur gekrümmten Bahn nötige Beschleunigung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q047 Koordinierte Kurve und Querneigung Was muss in stationärer Horizontalkurve die Gewichtskraft ausgleichen? A Nur Widerstand B Nur die seitliche Auftriebskomponente C Nur Windgeschwindigkeit D Vertikale Auftriebskomponente Richtig: D Für unveränderte Höhe wird vertikal Gleichgewicht benötigt. Bei Querneigung ist deshalb insgesamt mehr Auftrieb als im geraden Horizontalflug nötig. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q048 Koordinierte Kurve und Querneigung Welche Formel gilt für stationäre koordinierte Horizontalkurve? A n ist immer null B n gleich 1 durch Kosinus der Querneigung C n gleich Wind durch Masse D n gleich Kosinus ohne Kehrwert Richtig: B Die Formel setzt koordinierte stationäre Horizontalkurve voraus. Sie wird nicht ungeprüft auf jeden dynamischen, sinkenden oder unkoordinierten Zustand übertragen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q049 Koordinierte Kurve und Querneigung Welches Lastvielfache ergibt sich bei 45 Grad ungefähr? A 2 B 1,41 C 1 D 0,71 Richtig: B Der Kosinus von 45 Grad beträgt ungefähr 0,707. Dessen Kehrwert ist etwa 1,414; das Ergebnis hängt an den genannten Voraussetzungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q050 Koordinierte Kurve und Querneigung Was bedeutet koordiniert im Kurvenkontext? A Jede steile Kurve unabhängig von Fahrt B Passend abgestimmte Bewegungen ohne unerwünschten Schiebe- oder Rutschzustand C Nur ein geometrisch runder Kartenkreis D Ausschließlich Seitenruder betätigen Richtig: B Koordination verbindet Rudereinsatz, Lage und Kräfte. Die praktische Beurteilung und Ausführung werden musterbezogen in der Ausbildung geübt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q051 Lastvielfaches und Überziehgeschwindigkeit Wie hängt Überziehgeschwindigkeit näherungsweise mit Lastvielfachem zusammen? A Sie steigt mit dessen Quadratwurzel B Sie sinkt immer linear C Sie ist gleich der Querneigung D Sie bleibt immer konstant Richtig: A Bei gleicher Konfiguration und gleichem maximalem Auftriebsbeiwert steigt die nötige Geschwindigkeit mit der Quadratwurzel der Last. Reale Handbuchwerte bleiben maßgeblich. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q052 Lastvielfaches und Überziehgeschwindigkeit Wie verändert sich die Überziehgeschwindigkeit bei Last zwei? A Auf ungefähr das 1,41-Fache B Auf die Hälfte C Sie wird null D Auf das Vierfache Richtig: A Die Quadratwurzel von zwei beträgt etwa 1,414. Ein verdoppelter Auftriebsbedarf führt also nicht zu einer Verdopplung, sondern zu diesem Geschwindigkeitsfaktor. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q053 Lastvielfaches und Überziehgeschwindigkeit Beispiel Vs 60 bei Last eins: Vs bei Last zwei ungefähr? A 30 Kilometer pro Stunde B 120 Kilometer pro Stunde C 60 Kilometer pro Stunde D 85 Kilometer pro Stunde Richtig: D 60 mal Quadratwurzel aus zwei ergibt etwa 84,9. Die Rechnung ist ein schematisches Beispiel bei unveränderter Konfiguration. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q054 Lastvielfaches und Überziehgeschwindigkeit Kann ein Abriss oberhalb der üblichen 1-G-Überziehfahrt auftreten? A Nur unter Meereshöhe B Ja C Nur bei ausgeschaltetem Funk D Nein, nie Richtig: B Mehr Last verlangt mehr Auftrieb und kann den kritischen Anstellwinkel bei höherer Fahrt erreichen lassen. Die bekannte 1-G-Zahl ist kein Schutz für jeden Flugzustand. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q055 Lastvielfaches und Überziehgeschwindigkeit Was ist bei abruptem Ziehen wichtig? A Last und kritischer Anstellwinkel können rasch steigen B Es gibt keine Strukturwirkung C Nur Grundgeschwindigkeit ändert sich D Die Last bleibt zwingend eins Richtig: A Dynamische Eingaben können Last und Anstellwinkel erhöhen. Geschwindigkeit und zulässige Belastung werden zusammen mit Musterverfahren berücksichtigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q056 Strömungsabriss erkennen und verstehen Was ist die grundlegende Abrissbedingung? A Kritischer Anstellwinkel wird überschritten B Immer Nase unter dem Horizont C Immer Gegenwind über 5 Knoten D Immer genau ein universeller Fahrtwert Richtig: A Der Abriss ist an den kritischen Anstellwinkel gebunden. Die Geschwindigkeit, bei der dies erreicht wird, hängt unter anderem von Last und Konfiguration ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q057 Strömungsabriss erkennen und verstehen Sind Abrisswarnzeichen für alle Muster identisch? A Ja, immer dieselbe Farbe B Nein C Ja, unabhängig von Last D Ja, immer dasselbe Geräusch Richtig: B Warnverhalten und Steuercharakteristik unterscheiden sich. Handbuch und Ausbildung vermitteln die für das Muster passenden Hinweise und Verfahren. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q058 Strömungsabriss erkennen und verstehen Welche Wirkung kann Verschmutzung am Flügel haben? A Jeden Abriss verhindern B Abriss- und Leistungscharakteristik verändern C Die maximale Last unbeschränkt erhöhen D Immer bessere Steuerbarkeit schaffen Richtig: B Oberflächenzustand beeinflusst die Strömung. Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen werden aus den Musterunterlagen abgeleitet. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q059 Strömungsabriss erkennen und verstehen Was ist eine wesentliche physikalische Voraussetzung zur Beendigung des Abrisses? A Anstellwinkel unter den kritischen Bereich bringen B Nur die Karte schließen C Nur einen anderen Funkkanal wählen D Nur mehr Seitenruder unabhängig vom Verfahren Richtig: A Die Strömung kann erst wieder geeignet anliegen, wenn der kritische Winkel unterschritten wird. Die konkrete sichere Ausführung richtet sich nach dem freigegebenen Musterverfahren. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q060 Strömungsabriss erkennen und verstehen Wo wird praktische Abrisserkennung gelernt? A Im normalen Endanflug als Experiment B Mit Lehrpersonal unter geeigneten Bedingungen C Allein nach einem Video in geringer Höhe D Durch Überschreiten unbekannter Grenzen Richtig: B Abrissübungen brauchen Ausbildung, geeignete Höhe und freigegebene Verfahren. Ein Theoriebeispiel vermittelt Verständnis, keine alleinige praktische Durchführung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q061 Trudeln und Spiralsturz unterscheiden Welches Merkmal gehört zum Trudeln? A Nur eine normale flache Kurve B Immer unverändert hoher Fahrtwert ohne Abriss C Abgerissener autorotierender Flugzustand D Nur ein Funkdefekt Richtig: C Trudeln verbindet Abriss mit Autorotation. Seine Merkmale und die zugelassenen Verfahren unterscheiden sich zwischen Mustern. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q062 Trudeln und Spiralsturz unterscheiden Was kann einen Spiralsturz kennzeichnen? A Zwingend dauerhaft vollständig abgerissene Tragfläche B Immer geringe konstante Fahrt C Zunehmende Fahrt und Belastung in steiler Kurve D Keine Höhenänderung Richtig: C Im Spiralsturz kann die Fahrt stark steigen und hohe Belastung entstehen. Er wird nicht mit einem Trudeln gleichgesetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q063 Trudeln und Spiralsturz unterscheiden Warum ist die Unterscheidung sicherheitsrelevant? A Es gibt für beide keine Grenzen B Verfahren und Gefahren sind unterschiedlich C Nur die Kartenfarbe ändert sich D Beide Zustände haben immer identische Ursachen Richtig: B Eine falsche Zustandsannahme kann ungeeignete Reaktion auslösen. Musterverfahren und Ausbildung vermitteln die richtige Einordnung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q064 Trudeln und Spiralsturz unterscheiden Woher stammt ein zulässiges Ausleitverfahren? A Aus dem Vereinslogo B Aus einem beliebigen Kommentarfeld C Aus dem Flughandbuch und der Muster-Ausbildung D Aus einer universellen kurzen Merkliste allein Richtig: C Trudel- und andere Notverfahren sind musterabhängig. Eine allgemeine Liste wird nicht als sichere Anleitung für jedes Segelflugzeug übernommen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q065 Trudeln und Spiralsturz unterscheiden Sind eigenständige ungeübte Trudelversuche ein geeignetes Lernverfahren? A Ja, besonders in geringer Höhe B Nein C Ja, wenn ein Video läuft D Ja, unabhängig von Zulassung Richtig: B Solche Manöver brauchen passende Zulassung, Lehrpersonal und sichere Bedingungen. Theorie ersetzt diese Voraussetzungen nicht. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q066 Geschwindigkeit, Masse und Konfiguration Wie verändert höhere Masse bei gleicher Konfiguration die nötige Fahrt für ähnlichen Auftriebsbeiwert? A Sie bleibt unter allen Umständen exakt gleich B Sie fällt immer auf null C Sie wird unabhängig von Auftrieb D Sie steigt näherungsweise mit der Quadratwurzel der Masse Richtig: D Mehr Gewicht verlangt mehr Auftrieb. Bei ähnlicher Konfiguration und Dichte entsteht die entsprechende Geschwindigkeitsskalierung mit der Quadratwurzel des Massenverhältnisses. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q067 Geschwindigkeit, Masse und Konfiguration Was bedeutet höhere Flächenbelastung? A Mehr Gewicht pro Flügelfläche B Nur längerer Rumpf C Immer größere Spannweite D Immer weniger Gesamtmasse Richtig: A Flächenbelastung verbindet Gewicht und tragende Fläche. Sie beeinflusst unter anderem die Geschwindigkeiten für vergleichbare aerodynamische Zustände. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q068 Geschwindigkeit, Masse und Konfiguration Muss Wasserballast die ideale beste Gleitzahl verschlechtern? A Ja, immer auf die Hälfte B Nein, es gibt nie reale Nachteile C Ja, immer auf null D Nicht zwingend bei idealisiert gleicher Polarenform Richtig: D Im idealisierten Vergleich verschieben sich Geschwindigkeiten und Sinkraten. Reale Wirkungen, schwache Thermik, Beladungsgrenzen und Verfahren werden dennoch geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q069 Geschwindigkeit, Masse und Konfiguration Was ist eine Hauptwirkung von Bremsklappen im Anflug? A Eine ATC-Freigabe erzeugen B Immer Auftrieb unbegrenzt erhöhen C Gleitweg durch zusätzlichen Widerstand beeinflussen D Die Masse halbieren Richtig: C Bremsklappen verändern aerodynamische Kräfte und Gleitweg. Zulässige Bedienung, Geschwindigkeiten und Musterbesonderheiten stammen aus dem Handbuch. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q070 Geschwindigkeit, Masse und Konfiguration Was bleibt bei jeder Konfigurationsänderung nötig? A Nur eine universelle Stellung für alle Muster B Nur den Wetterwunsch betrachten C Die Schwerpunktrechnung grundsätzlich weglassen D Zulässige Grenzen und Verfahren beachten Richtig: D Klappen, Fahrwerk und Ballast können Leistung und Grenzen verändern. Die zum Zustand passenden Handbuchvorgaben werden angewandt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q071 Energie, Fahrt und Gesamtenergievariometer Welche Energie hängt von Höhe ab? A Potenzielle Energie B Nur elektrische Energie C Nur chemische Energie der Karte D Nur Funkenergie Richtig: A Höhenenergie wächst mit Masse, Schwerebeschleunigung und Höhe. Der Bezug wird für eine konkrete Rechnung festgelegt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q072 Energie, Fahrt und Gesamtenergievariometer Welche Energie hängt quadratisch von Geschwindigkeit ab? A Kinetische Energie B Nur Luftdruckeinheit C Nur geografische Länge D Nur Batterieanzeige Richtig: A Bewegungsenergie ist ein Halb mal Masse mal Geschwindigkeit zum Quadrat. Eine Geschwindigkeitsänderung kann daher erhebliche Energieänderung bedeuten. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q073 Energie, Fahrt und Gesamtenergievariometer Beweist Steigen nach Hochziehen eine steigende Luftmasse? A Ja, immer B Ja, nur bei Sonne C Ja, bei ausgeschaltetem Motor D Nein Richtig: D Fahrt kann in Höhe umgewandelt werden. Ohne zusätzliche Energie aus der Luft oder einem Antrieb sinkt die Gesamtenergie durch Widerstand trotzdem. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q074 Energie, Fahrt und Gesamtenergievariometer Was versucht TE-Kompensation zu berücksichtigen? A Umwandlung zwischen Fahrt- und Höhenenergie B Nur den Schwerpunkt als feste Zahl C Nur den Funkkanal D Nur die Außentemperatur Richtig: A Das Gesamtenergievariometer kompensiert idealisiert den Höhenanteil, der aus Fahrtänderung entsteht. Reale System- und Flugzustandsfehler bleiben möglich. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q075 Energie, Fahrt und Gesamtenergievariometer Was verursacht im antriebslosen Flug grundsätzlich Energieverlust? A Nur die geographische Breite B Aerodynamischer Widerstand C Nur die Kartenprojektion D Nur der Name des Flugplatzes Richtig: B Widerstand dissipiert Energie. Aufwind kann gegenüber der Erde Energie zuführen, aber Steuerung allein erzeugt keine zusätzliche Gesamtenergie. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q076 Betriebsgrenzen und aerodynamisches Urteil Was bedeutet VNE grundsätzlich? A Geschwindigkeit, die nicht überschritten werden darf B Nur Mindestfahrt im Anflug C Empfohlene dauernde Wettbewerbsfahrt D Überziehgeschwindigkeit Richtig: A VNE ist eine nicht zu überschreitende Grenze. Weitere Limits können bereits bei geringerer Fahrt gelten, abhängig von Zustand, Konfiguration und Handbuch. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q077 Betriebsgrenzen und aerodynamisches Urteil Sind alle zulässigen Geschwindigkeiten für jede Konfiguration gleich? A Nein B Ja, immer C Ja, bei jedem Segelflugzeug D Ja, solange die rote Marke nicht erreicht ist Richtig: A Klappen, Fahrwerk, Ballast und Bedingungen können eigene Grenzen besitzen. Das zum konkreten Zustand passende Limit ist maßgeblich. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q078 Betriebsgrenzen und aerodynamisches Urteil Was ist bei VNE und großer Höhe zu prüfen? A Nur ein pauschaler gleicher IAS-Wert für alle Muster B Nur der Tablet-Akku C Musterbezogene Höhenvorgaben und Tabellen D Nur die Windherkunft Richtig: C Einige Muster benötigen eine höhenabhängige Begrenzung oder besondere Anwendung. Eine allgemeine Aussage ersetzt die entsprechende Handbuchtabelle nicht. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q079 Betriebsgrenzen und aerodynamisches Urteil Was gilt bei Turbulenz? A Alle Lasten werden automatisch null B Jede Fahrt bis VNE ist immer unbedenklich C Passende Geschwindigkeits- und Belastungsgrenzen beachten D Bremsklappen dürfen beliebig benutzt werden Richtig: C Böen können Lasten und Anstellwinkel verändern. Zulässige Geschwindigkeiten und Verfahren für turbulente Bedingungen werden musterbezogen angewandt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch Q080 Betriebsgrenzen und aerodynamisches Urteil Was ist das Ziel aerodynamischen Verständnisses? A Grenzen geschickt umgehen B Jedes Manöver ohne Ausbildung versuchen C Eine Zahl unabhängig vom Zustand merken D Zusammenhänge erklären und sichere Grenzen einhalten Richtig: D Verständnis macht Voraussetzungen und Wirkung klar. Es unterstützt sichere Anwendung innerhalb von Ausbildung, Zulassung und Handbuchgrenzen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T01 Abschlusstest Welche Größe definiert den Strömungsabriss grundsätzlich? A Kritischer Anstellwinkel B Ein universeller Fahrtwert C Funklautstärke D Geografischer Kurs Richtig: A Der kritische Winkel ist entscheidend. Die Fahrt beim Erreichen hängt von Last, Masse, Konfiguration und weiteren Bedingungen ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T02 Abschlusstest Warum kann eine 60-Grad-Horizontalkurve höhere Abrissfahrt verlangen? A Lastvielfaches ist in der Modellrechnung zwei B Wind ist immer stärker C Der Sauerstoffanteil wird halbiert D Die Tragfläche wird automatisch kleiner Richtig: A In stationärer koordinierter Horizontalkurve beträgt n zwei. Die nötige Überziehfahrt steigt bei gleichen übrigen Bedingungen mit der Quadratwurzel dieser Last. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T03 Abschlusstest Vs 70 bei Last eins: Vs bei Last zwei ungefähr? A 70 Kilometer pro Stunde B 35 Kilometer pro Stunde C 99 Kilometer pro Stunde D 140 Kilometer pro Stunde Richtig: C 70 mal Quadratwurzel aus zwei ergibt ungefähr 99. Es ist ein schematischer Vergleich und kein Grenzwert für ein konkretes Muster. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T04 Abschlusstest Welche Richtung hat Auftrieb relativ zur Strömung? A Immer geografisch Nord B Näherungsweise senkrecht C Immer parallel D Immer zur Flügelhinterkante Richtig: B Die Kraftzerlegung bezieht sich auf relative Anströmung. Im Gleitflug wird deshalb Auftrieb nicht ungeprüft mit einer rein vertikalen Richtung gleichgesetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T05 Abschlusstest Wodurch wird ein geneigter stationärer Gleitflug energetisch getragen? A Abbau von Höhenenergie B Nur die Karte C Nur das Variometer D Energie aus dem Nichts Richtig: A Höhenenergie wird gegen Widerstand abgebaut. Aufsteigende Luft kann diesen Verlust gegenüber der Erde ausgleichen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T06 Abschlusstest Was ist am Gleichzeitigkeitssatz der Luftteilchen falsch? A Er beschreibt die Erdrotation B Er ist für jedes Profil vorgeschrieben C Gleiche Ankunftszeit ist keine physikalische Bedingung D Er ersetzt jeden Druckunterschied Richtig: C Die Strömung ergibt sich aus Druck- und Bewegungsfeld. Teilchen müssen nicht hinter dem Flügel wieder gleichzeitig zusammentreffen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T07 Abschlusstest Doppelte relative Geschwindigkeit bei gleichen übrigen Größen: dynamischer Druck? A Doppelt B Vierfach C Halbiert D Unverändert Richtig: B Dynamischer Druck enthält Geschwindigkeit zum Quadrat. Die Aussage setzt gleiche Luftdichte voraus. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T08 Abschlusstest Was kennzeichnet dynamische Stabilität? A Nur die erste Tendenz B Nur eine Kartenhöhe C Zeitlicher Verlauf der Reaktion D Nur die Flügeloberfläche Richtig: C Dynamische Stabilität beschreibt, ob Bewegungen nach Störung abklingen, bestehen bleiben oder anwachsen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T09 Abschlusstest Welche Achse gehört zur Nickbewegung? A Längsachse B Hochachse C Querachse D Nullmeridian Richtig: C Nicken erfolgt um die Querachse. Rollen und Gieren sind Bewegungen um die beiden anderen Flugzeugachsen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T10 Abschlusstest Was ist negatives Wendemoment? A Immer Höhenverlust B Eine Transponderfunktion C Immer Windabdrift D Gieren entgegen dem Rollbeginn Richtig: D Widerstandsänderungen an den Flügeln können die Nase zunächst entgegen der gewünschten Richtung drehen. Koordinierte Steuerung berücksichtigt dies. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T11 Abschlusstest Was unterscheidet Spiralsturz und Trudeln wesentlich? A Beide sind immer identisch B Abrisszustand und Fahrtentwicklung können verschieden sein C Beide haben immer geringe Fahrt D Beide brauchen kein Musterverfahren Richtig: B Trudeln ist ein abgerissener autorotierender Zustand. Im Spiralsturz können Fahrt und Belastung bei nicht abgerissener Tragfläche stark zunehmen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T12 Abschlusstest Woher kommt das passende Ausleitverfahren? A Flughandbuch und qualifizierte Muster-Ausbildung B Nur das eigene Gefühl C Eine allgemeine Reihenfolge für alle Muster D Ein beliebiger kurzer Internetkommentar Richtig: A Notverfahren sind musterabhängig. Theorie vermittelt die Unterscheidung und ersetzt keine freigegebene praktische Ausbildung. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T13 Abschlusstest Was kann eine hintere Schwerpunktüberschreitung bewirken? A Immer bessere Sicherheit B Schlechtere Stabilität und Beherrschbarkeit C Automatische Abrissfreiheit D Eine unbegrenzte Höchstmasse Richtig: B Die Schwerpunktgrenzen sichern gewünschte Eigenschaften. Überschreitung wird nicht durch angenehme Steuerkräfte gerechtfertigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T14 Abschlusstest Warum ist geringstes Sinken nicht gleich bestes Gleiten? A Gleiten hängt nur vom Funk ab B Beide Werte sind stets identisch C Zeit- und Streckenleistung sind verschiedene Ziele D Sinkrate hat nie einen Fahrtbezug Richtig: C Geringstes Sinken maximiert idealisiert die Aufenthaltszeit, bestes Gleiten die Strecke je Höhe in ruhender Luft. Die Polare zeigt verschiedene günstige Geschwindigkeiten. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T15 Abschlusstest Welche Wirkung kann größere Streckung bei vergleichbarem Zustand haben? A Geringerer induzierter Widerstand B Widerstand immer null C Automatisch höhere zulässige Last D Keine Strukturgrenzen mehr Richtig: A Streckung beeinflusst den induzierten Anteil. Gesamtleistung und zulässiger Betrieb hängen von weiteren Größen ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T16 Abschlusstest Beweist kurzes Steigen nach Hochziehen Thermik? A Nein B Ja, sobald das Vario reagiert C Ja, immer D Ja, unabhängig von Fahrtänderung Richtig: A Fahrtenergie kann in Höhe umgewandelt werden. Gesamtenergie und Luftbewegung werden getrennt beurteilt. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T17 Abschlusstest Was kompensiert ein TE-Vario idealisiert? A Nur Kartendrehung B Fahrt-Höhen-Energieumwandlung C Nur Deviation D Nur Funkrauschen Richtig: B TE-Kompensation berücksichtigt die Umverteilung zwischen Geschwindigkeit und Höhe. Das System besitzt dennoch Mess- und Modellgrenzen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T18 Abschlusstest Was gilt zur Höchstfahrt bei Turbulenz? A Passende musterbezogene Limits prüfen B Böen verändern Lasten nie C Alles unter roter Marke ist immer sicher D Konfiguration ist bedeutungslos Richtig: A Turbulenz und Konfiguration können niedrigere Grenzen verlangen. VNE ist keine pauschale Ziel- oder Sicherheitsgeschwindigkeit. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T19 Abschlusstest Was kann Wasserballast idealisiert verändern? A Günstige Geschwindigkeiten und Sinkraten verschieben B Spannweite verdoppeln C Alle Massegrenzen aufheben D Jede Thermik verbessern Richtig: A Höhere Flächenbelastung verschiebt charakteristische Geschwindigkeiten. Eignung, Grenzen und Ballastverfahren bleiben abhängig von Muster und Bedingungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch T20 Abschlusstest Welche Information ist vor jeder Grenzwertanwendung nötig? A Zustand, Konfiguration und passende Handbuchangabe B Nur eine auswendig gelernte Zahl C Nur das Ziel D Nur das Flugzeuglogo Richtig: A Grenzwerte besitzen Voraussetzungen. Sichere Anwendung verbindet die konkrete Situation mit den richtigen Musterunterlagen. Grundlage: SPL-Lehrplan Grundlagen des Fliegens; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 3 und 5; konkrete Grenzen nach Flughandbuch