Kommunikation für die SPL 100 eigene Fragen, kein offizieller Fragenkatalog. Quellenprüfung 14.10.2026 Q001 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Welche Ausbreitung ist für UKW-Flugfunk typisch? A Immer Durchdringen jedes Gebirges B Sichere weltweite Bodenwelle C Nur Übertragung durch Wolkenwasser D Überwiegend Sichtverbindung Richtig: D UKW benötigt überwiegend eine geeignete Sichtverbindung. Höhe und Gelände beeinflussen die Reichweite; sie ist keine feste garantierte Entfernung. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q002 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Was kann Funkkontakt behindern? A Eine saubere Checkliste B Ein klarer Himmel allein C Eine korrekt gewählte Lautstärke allein D Geländeabschattung Richtig: D Gelände und Antennenverhältnisse können die Verbindung abschatten. Ein fehlender Kontakt wird deshalb technisch und räumlich beurteilt, nicht nur mit höherer Lautstärke beantwortet. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q003 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Welche Aufgabe bleibt während eines Funkgesprächs vorrangig? A Ein möglichst langer Text B Das Mitschreiben jedes gehörten Wortes C Sichere Flugzeugführung D Ausschließlich die Kanalwahl Richtig: C Die Flugzeugführung und Verkehrsbeobachtung werden auch beim Sprechen erhalten. Meldungen werden kurz vorbereitet und bei hoher Last passend priorisiert. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q004 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Was gehört zur Funkvorbereitung? A Nur die Farbe des Mikrofons ansehen B Aktuellen Kanal und Gerätefunktion prüfen C Eine alte Frequenz ungeprüft übernehmen D Jede Station mit demselben Rufnamen rufen Richtig: B Gültige Luftfahrtunterlagen liefern Kanal und Stationsbezeichnung. Gerät, Lautstärke und Mikrofon werden anhand der Einweisung geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q005 Funkgerät und UKW-Ausbreitung Erteilt ein Theorievideo eine Sprechfunkberechtigung? A Ja, automatisch nach einer Stunde B Nein C Ja, für jede Sprache D Ja, ohne Prüfung und Ausbildung Richtig: B Kenntnisvermittlung ersetzt keine erforderliche Berechtigung. Für reale Kommunikation gelten Ausbildung, Sprachkompetenz und die einschlägigen Anforderungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q006 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Welche Angabe wird beim 8,33-Gerät eingestellt? A Immer derselbe Kanal für alle Stationen B Eine frei gerundete Zahl C Die veröffentlichte Kanalbezeichnung D Nur die ersten zwei Ziffern Richtig: C Die veröffentlichte Kanalbezeichnung wird entsprechend der Gerätebedienung eingestellt. Eigenmächtiges Runden kann eine falsche Zuordnung erzeugen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q007 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Sind Kanalname und Trägerfrequenz stets numerisch identisch? A Nein B Nur bei Segelflugzeugen C Nur nachts D Ja, ohne Ausnahme Richtig: A Die Kanalbezeichnung kodiert auch die Rasterzuordnung. Deshalb wird sie nicht ungeprüft wie eine physikalische Frequenz umgerechnet. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q008 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Welche Quelle bestimmt den aktuellen Stationskanal? A Die Flugzeugfarbe B Ein generisches Lehrvideo C Gültige Luftfahrtinformation D Eine beliebige alte Vereinsnotiz Richtig: C Frequenzen und Kanäle können sich ändern. Für den realen Flug werden aktuelle AIP-, Karten- und ergänzende Informationen geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q009 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Was ist beim Kanalwechsel sinnvoll? A Vorbereiten und Einstellung kontrollieren B Ohne Bedarf ständig wechseln C Währenddessen keine Fluglage beachten D Blind drehen und sofort sprechen Richtig: A Ein vorbereiteter Wechsel vermindert Ablenkung. Danach werden die tatsächlich eingestellte Bezeichnung und gegebenenfalls die Verbindung kontrolliert. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q010 Kanäle, 8,33 Kilohertz und Bedienung Was bewirkt die Sendetaste? A Sie stellt automatisch das QNH ein B Sie schaltet zum Senden C Sie erteilt eine Freigabe D Sie garantiert Empfang bei allen Stationen Richtig: B Die Sendetaste aktiviert die Übertragung. Empfang, Kanal, Mikrofonfunktion und passende Meldung müssen unabhängig davon stimmen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q011 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welches ICAO-Wort steht für A? A Anton als internationales ICAO-Wort B Alpha im ICAO-Schreibstandard C Alfa D Able Richtig: C Die ICAO-Buchstabiertafel verwendet Alfa. Einheitliche Begriffe helfen bei internationalem Funk und bei ähnlich klingenden Buchstaben. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q012 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welches ICAO-Wort steht für J? A June B Jupiter C Julius D Juliett Richtig: D Juliett ist die standardisierte ICAO-Schreibweise für J. Eine konsistente Buchstabiertafel vermeidet freie und missverständliche Ersatzwörter. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q013 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welche deutsche Aussprache hilft, 2 von 3 zu unterscheiden? A Zwanzig B Drei C Zweihundert D Zwo Richtig: D Zwo vermindert die Verwechslungsgefahr mit drei. Zahlen werden nach dem einschlägigen Sprechfunkverfahren ausgesprochen; Einheiten und Kontext bleiben wichtig. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q014 Buchstabieren und Zahlenaussprache Welche standardisierte englische Aussprache wird für 9 verwendet? A Ninety für jede einzelne 9 B Niner C Ninehundred D Null Richtig: B Niner ist die standardisierte englische Aussprache für die Ziffer neun. Zahlengruppen und Sonderfälle folgen dem jeweiligen Funkverfahren. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q015 Buchstabieren und Zahlenaussprache Was ist bei unklar verstandener Zahl richtig? A Die Zahl passend zum eigenen Wunsch raten B Die Meldung ungeprüft bestätigen C Wiederholung oder Klarstellung anfordern D Immer die kleinere Zahl annehmen Richtig: C Eine unklare sicherheitsrelevante Angabe wird geklärt. Bestätigung ohne Verständnis verschleiert einen möglichen Fehler. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q016 Rufzeichen und Erstaufruf Was nennt ein Erstaufruf grundsätzlich? A Nur die Flugzeugspannweite B Nur eine frei erfundene Wetterzahl C Nur die gewünschte Antwort D Gerufene Station und eigenes Rufzeichen Richtig: D Die Identifikation ordnet die Kommunikation eindeutig zu. Die genaue Form und der weitere Ablauf folgen dem einschlägigen Sprechfunkverfahren. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q017 Rufzeichen und Erstaufruf Wann wird ein Luftfahrzeugrufzeichen grundsätzlich abgekürzt? A Immer nach einer Minute B Sofort auf eigene Initiative C Sobald der Pilot müde wird D Nachdem die Bodenstation die zulässige Abkürzung einleitet Richtig: D Zulässige Abkürzungen werden von der Bodenstation eingeleitet. Bei Verwechslungsgefahr bleibt oder wird das vollständige Rufzeichen verwendet. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q018 Rufzeichen und Erstaufruf Was ist vor einem normalen Aufruf sinnvoll? A Zuhören und belegten Kanal berücksichtigen B Die Sendetaste dauerhaft halten C Sofort jeden anderen übersprechen D Die Lautstärke auf null stellen Richtig: A Zuhören verhindert vermeidbare Überlagerung. Dringlichkeit und Notfälle haben besondere Priorität, normale Meldungen werden geordnet übermittelt. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q019 Rufzeichen und Erstaufruf Was ist bei ähnlich klingenden Rufzeichen wichtig? A Jede Meldung an beide übernehmen B Beide grundsätzlich abkürzen C Nur nach Stimme entscheiden D Vollständige eindeutige Identifikation Richtig: D Ähnliche Rufzeichen erhöhen Verwechslungsgefahr. Eigene Identifikation und die ausdrücklich angesprochene Station werden sorgfältig geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q020 Rufzeichen und Erstaufruf Darf eine an ein anderes Luftfahrzeug gerichtete Freigabe übernommen werden? A Ja, bei gleichem Muster B Ja, wenn der Kanal gerade frei ist C Nein D Ja, bei ähnlichem Ziel Richtig: C Eine Freigabe gilt für das identifizierte Luftfahrzeug. Ähnlicher Flugweg oder Flugzeugtyp macht eine fremde Freigabe nicht zur eigenen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q021 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Welchen Zweck hat Rücklesen? A Nur das Funkgespräch verlängern B Missverständnisse sichtbar machen C Jede Flugzeugführung ersetzen D Eine fremde Freigabe übernehmen Richtig: B Rücklesen ermöglicht die Kontrolle wichtiger Angaben. Sender und Empfänger können Zahlendreher oder falsche Zuordnung erkennen und korrigieren. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q022 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Welche Angabe zählt zu wichtigen rückzulesenden Informationen? A Jede private Bemerkung B Nur die Lackfarbe C Nur die Meinung über das Essen D Höhenmessereinstellung QNH Richtig: D SERA verlangt Rücklesen bestimmter sicherheitsrelevanter Angaben. Dazu gehören unter anderem QNH, Transpondercodes und relevante Freigaben oder Anweisungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q023 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Was bedeutet ROGER sinngemäß? A Die letzte Übermittlung wurde empfangen B Immer eine Erlaubnis zum Einflug C Immer ich werde alles ausführen D Immer Nein Richtig: A ROGER bestätigt Empfang und ersetzt kein erforderliches Rücklesen. Es ist keine allgemeine Freigabe und keine pauschale Ausführungszusage. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q024 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Was ist bei einem Fehler im eigenen Rücklesen richtig? A Sofort Kanal wechseln B Angabe korrigieren und eindeutig bestätigen C Nur schweigen D Den Fehler absichtlich stehen lassen Richtig: B Eine Korrektur wird klar übermittelt und verstanden. Die geschlossene Kommunikationsschleife ist erst wirksam, wenn die richtige Angabe tatsächlich bei beiden Seiten angekommen ist. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q025 Meldungsaufbau, Bestätigung und Rücklesen Wie werden umfangreiche Meldungen vorbereitet? A Alle Details gleichzeitig sprechen B Unnötig schnell sprechen C Wesentliche Angaben kurz ordnen D Erst beim Senden überlegen Richtig: C Eine vorbereitete kurze Meldung vermindert Kanalbelastung und eigene Ablenkung. Verständlichkeit ist wichtiger als maximale Sprechgeschwindigkeit. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q026 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Ist eine RADIO-Station automatisch eine Kontrollstelle? A Ja, nur bei Segelflugplätzen B Ja, jede Bodenstation ist ATC C Ja, sobald jemand ein Mikrofon benutzt D Nein Richtig: D Die Stationsbezeichnung und Dienstleistung sind entscheidend. Eine RADIO-Station erteilt keine ATC-Freigaben; Verantwortung und geltende örtliche Verfahren bleiben bestehen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q027 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Wozu dienen Positionsmeldungen am unkontrollierten Platz? A Jede Kollisionsgefahr technisch ausschließen B Gemeinsamen Verkehrsüberblick unterstützen C Landerecht für jedes Luftfahrzeug erteilen D Außenbeobachtung vollständig ersetzen Richtig: B Meldungen machen Position und Absicht bekannt. Sie ergänzen Sichtbeobachtung, Flugregeln und ein geordnetes Verhalten in der Platzrunde. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q028 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Welche Angaben helfen anderen Verkehrsteilnehmern? A Nur die aktuelle Vereinswertung B Nur das Flugzeugalter C Eindeutige Position und beabsichtigtes Vorgehen D Nur private Gespräche Richtig: C Position und Absicht ermöglichen die Einordnung der Verkehrslage. Die Form und erforderlichen Meldungen richten sich nach Verfahren und Situation. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q029 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Was bedeutet eine Information über freie Bahn? A Ein Hinweis, der selbst geprüft werden muss B Eine Garantie für jede spätere Landung C Eine Befreiung von Außenbeobachtung D Automatisch eine ATC-Landefreigabe Richtig: A Verkehr kann sich ändern oder unerkannt sein. Die Information wird mit eigener Beobachtung und den geltenden Regeln verbunden. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q030 Unkontrollierter Flugplatz und Verkehrsinformation Wo werden örtliche Platzverfahren geprüft? A Nur anhand des Stationsnamens B Nur auf einer beliebigen Wetterkarte C Nur in einem alten Video D In aktuellen veröffentlichten Unterlagen und Einweisung Richtig: D Platzrunde, Meldepunkte und besondere Verfahren sind örtlich festgelegt. Aktuelle Unterlagen und Einweisung verhindern Übertragung falscher allgemeiner Annahmen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q031 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Ist bloßer Funkkontakt eine Einflugfreigabe? A Ja, immer B Ja, bei gutem Wetter C Ja, wenn ROGER gesagt wurde D Nein Richtig: D Kontaktaufnahme bedeutet nicht automatisch Freigabe. Wo eine Freigabe erforderlich ist, wird sie ausdrücklich eingeholt und ihre Bedingungen werden verstanden. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q032 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Wann muss die erforderliche Freigabe vorliegen? A Nur am Ende des Tages B Erst nach Durchflug C Nur bei der Landung D Vor dem betreffenden Einflug Richtig: D Freigabepflichtige Grenzen werden vor dem Einflug berücksichtigt. Genügend Abstand und Zeit ermöglichen die Kommunikation ohne unbeabsichtigte Grenzverletzung. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q033 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Was gehört zur Freigabebeurteilung? A Grenzen, Bedingungen und sichere Ausführbarkeit B Nur das Wort Hallo C Nur die Länge des Gesprächs D Nur die Stimme des Lotsen Richtig: A Eine Freigabe wird vollständig verstanden und eingehalten. Bedingungen zu Höhe, Route, Meldungen oder weiteren Grenzen sind ebenso relevant wie die Erlaubnis selbst. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q034 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Was ist bei nicht sicher ausführbarer Anweisung richtig? A Blind ausführen B Die Anweisung stillschweigend ignorieren C Die Flughandbuchgrenze überschreiten D Unfähigkeit mitteilen und Alternative klären Richtig: D Der Pilot meldet, wenn eine Anweisung nicht ausgeführt werden kann. Eine passende Lösung wird geklärt, ohne eigenmächtig unsichere oder unzulässige Manöver auszuführen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q035 Kontrollierter Luftraum und Freigabe Welche Verantwortung bleibt trotz Freigabe? A Nur das Einschalten des Funkgeräts B Nur die Punktewertung C Keine Verantwortung mehr D Sichere Flugzeugführung und anwendbare Pflichten Richtig: D Eine Freigabe überträgt nicht jede Verantwortung. Flugzeugführung, anwendbare Verkehrsbeobachtung und Mustergrenzen bleiben relevant. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q036 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Was ist eine typische Aufgabe von FIS? A Jede Landung weltweit freigeben B Alle unsichtbaren Hindernisse garantieren C Jede Steuerbewegung vorschreiben D Fluginformationen bereitstellen Richtig: D FIS liefert relevante Informationen im Rahmen der verfügbaren Daten und Dienstleistung. Das unterstützt Entscheidungen, ersetzt aber keine umfassende eigene Lagebeurteilung. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q037 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Garantiert FIS die Meldung jedes Verkehrs? A Ja, auch ohne jede technische Erfassung B Ja, bei jeder Funklücke C Ja, ausschließlich für Segelflugzeuge D Nein Richtig: D Nicht jeder Verkehr ist bekannt oder erkannt. Außenbeobachtung und anwendbare Regeln bleiben nötig, auch wenn keine Verkehrsmeldung empfangen wurde. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q038 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Ist eine FIS-Information eine erforderliche ATC-Freigabe? A Nicht automatisch B Immer C Immer bei gutem Empfang D Immer bei Windstille Richtig: A Dienstleistung und Zuständigkeit werden getrennt. Eine Information hebt keine Freigabepflicht des betreffenden Luftraums auf. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q039 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Wie wird eine Verkehrsinformation benutzt? A Gezielt suchen und eigene Lage weiter beobachten B Den Blick nur auf den Lautsprecher richten C Die Meldung als sichere Trennung behandeln D Jede andere Beobachtung einstellen Richtig: A Die Information lenkt die Suche, liefert aber nicht zwingend vollständige Trennung. Sichtkontakt, eigene Flugführung und mögliche weitere Gefahren werden geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q040 Fluginformationsdienst und Grenzen der Hilfe Was hilft einer Station bei einer brauchbaren Information? A Nur das Alter des Piloten B Nur private Reisepläne C Eindeutige Position, Höhe und Absicht D Nur die Marke des Tablets Richtig: C Sinnvolle Angaben verbessern die räumliche Einordnung. Höhe und Bezug sowie Position werden so genannt, dass Missverständnisse vermieden werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q041 Positionsmeldung und Höhenangaben Was macht eine Positionsmeldung brauchbar? A Nur die Aussage irgendwo im Süden B Nur die Batteriespannung C Nur das Flugzeuggewicht D Eindeutiger Ort oder Bezugspunkt Richtig: D Ein verständlicher Bezugspunkt ermöglicht räumliche Einordnung. Richtung und Entfernung werden bei Bedarf ergänzt, statt eine bloße Gerätezahl ohne Kontext zu nennen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q042 Positionsmeldung und Höhenangaben Was ist bei einer Höhenangabe wesentlich? A Die Farbe der Skala B Bezug und passende Einstellung C Immer die Höhe des Sitzkissens D Nur eine möglichst große Zahl Richtig: B Höhe über Meer, Boden und Standarddruck sind nicht gleich. Die Meldung muss zu den geforderten Angaben und zur tatsächlichen Höhenmessereinstellung passen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q043 Positionsmeldung und Höhenangaben Ist GNSS-Höhe automatisch dieselbe wie die Druckhöhenanzeige? A Nein B Ja, nur im Segelflug C Ja, unter allen Bedingungen D Ja, wenn beide Geräte eingeschaltet sind Richtig: A GNSS und Druckhöhenmesser arbeiten mit unterschiedlichen Messverfahren und Referenzen. Eine ungeprüfte Übernahme kann eine falsche Höhenmeldung erzeugen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q044 Positionsmeldung und Höhenangaben Was wird bei einem unbekannten Meldepunkt getan? A Klarstellung anfordern B Einen ähnlichen Namen raten C Eine fremde Position übernehmen D Ohne Rückmeldung falsche Angaben melden Richtig: A Unklare Bezugspunkte werden geklärt. Eine scheinbar vollständige, aber falsche Positionsmeldung behindert die Lagebeurteilung stärker als eine ehrliche Rückfrage. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q045 Positionsmeldung und Höhenangaben Welche zusätzliche Angabe kann die Verkehrseinordnung unterstützen? A Nur das Ausstellungsjahr des Ausweises B Beabsichtigter Flugweg C Nur das Alter der Batterie D Nur die Farbe der Tasche Richtig: B Position und Absicht gehören zusammen. Die geplante Richtung oder Handlung hilft, die weitere Verkehrsentwicklung zu verstehen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q046 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Was bedeutet Nordwind? A Wind hat immer 360 Knoten B Wind weht nach Norden C Wind kommt aus Norden D Wind kommt immer von der Landebahn Richtig: C Meteorologische Windrichtung bezeichnet die Herkunft. Nordwind transportiert Luft nach Süden; für Bodenvektoren wird diese Richtung entsprechend umgesetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q047 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Was bezeichnet QNH? A Die Sinkrate im Bart B Die Regenmenge des Tages C Die Frequenz des Funkgeräts D Höhenmessereinstellung mit Bezug auf Meereshöhe Richtig: D QNH erlaubt eine näherungsweise Höhenanzeige über Meer. Tatsächliche Temperatur und Druckverteilung können zusätzliche Fehler erzeugen; es ist keine Geländeabstandsanzeige. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q048 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Was ist bei einer unklaren Wetterzahl nötig? A Größe und Einheit klären B Immer Meter annehmen C Immer Knoten annehmen D Die Zahl ignorieren und trotzdem bestätigen Richtig: A Eine Zahl ohne eindeutige Zuordnung kann falsch verwendet werden. Größe, Einheit und gegebenenfalls Bezugszeit werden vor der Verwendung geklärt. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q049 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Wie wird eine örtliche Wettermeldung eingeordnet? A Als automatische Einflugfreigabe B Als Garantie für jede Streckenstelle C Als Ersatz für jede Vorhersage D Als örtliche zeitbezogene Information Richtig: D Wetter kann räumlich und zeitlich variieren. Eine Meldung wird mit aktueller Beobachtung, Route und weiteren Informationen verbunden. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q050 Wetterbegriffe und Höhenmessereinstellung Welche QNH-Handlung ist nach Übermittlung wichtig? A Den Transponder auf QNH setzen B Nur die Zahl merken ohne Kontrolle C Korrekt zurücklesen und passend einstellen D Den Fahrtmesser verstellen Richtig: C QNH ist eine sicherheitsrelevante Angabe. Rücklesen und kontrollierte Einstellung vermeiden Zahlendreher und falschen Höhenbezug. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q051 Transponder und Identifikation Was bedeutet ein zugewiesener Transpondercode? A Eine Anfluggeschwindigkeit B Automatisch Einflugfreigabe C Eine Kennung für die Überwachung D Eine Wettervorhersage Richtig: C Ein Code unterstützt Identifikation und Überwachung. Eine Freigabe oder andere betriebliche Erlaubnis muss unabhängig davon vorliegen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q052 Transponder und Identifikation Wann wird IDENT grundsätzlich benutzt? A Bei jeder Kurve ohne Anlass B Dauernd als Begrüßung C Auf entsprechende Anweisung D Als Ersatz für jede Positionsmeldung Richtig: C IDENT erleichtert die Identifikation auf Anforderung. Die Bedienung folgt der Einweisung und einer passenden Anweisung, statt unnötige Kennzeichnung zu erzeugen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q053 Transponder und Identifikation Welcher Code bezeichnet Funkstörung? A 0001 als allgemeine Notkennung B 7600 C 7700 D 7500 Richtig: B 7600 bezeichnet Funkstörung. Verwendung setzt ein geeignetes eingebautes Gerät und die passende Situation voraus; sichere Flugführung und geltende Verfahren bleiben nötig. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q054 Transponder und Identifikation Welcher Code bezeichnet allgemeinen Notfall? A 1111 als allgemeine Notkennung B 7500 C 7600 D 7700 Richtig: D 7700 ist der allgemeine Notcode. Die konkrete Anwendung wird mit Notlage, bestehenden Anweisungen und Geräteverfügbarkeit verbunden. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q055 Transponder und Identifikation Welcher Code bezeichnet widerrechtlichen Eingriff? A 7700 B 7500 C 7600 D 7000 als ausschließlicher Eingriffscode Richtig: B 7500 ist für widerrechtlichen Eingriff vorgesehen. Diese Bedeutung wird von Funkstörung und allgemeinem Notfall unterschieden; Codes werden nicht versuchsweise eingestellt. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q056 Funkstörung und systematische Prüfung Was ist bei fehlender Antwort zuerst sinnvoll? A Den Kanal niemals kontrollieren B Die Außenbeobachtung einstellen C Geordnete Prüfung unter Erhalt der Flugzeugführung D Sofort jeden Knopf zufällig drücken Richtig: C Naheliegende Ursachen werden systematisch geprüft. Die sichere Flugzeugführung bleibt vorrangig und begrenzt, welche technische Arbeit während des Flugs sinnvoll ist. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q057 Funkstörung und systematische Prüfung Welche einfache Ursache ist möglich? A Falscher Kanal oder zu geringe Lautstärke B Eine automatisch neue Lizenz C Eine größere Spannweite D Ein anderer Kartenmaßstab Richtig: A Einstellung, Audioverbindung und Versorgung sind typische Prüfbereiche. Eine fehlende Antwort beweist noch keinen vollständigen Geräteausfall. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q058 Funkstörung und systematische Prüfung Was ist bei tatsächlicher Funkstörung zu beachten? A Ein universeller Ablauf ohne Ortsbezug B Nur private Nachrichten senden C Konkrete Luftraum- und Platzverfahren D Immer sofort in jeden kontrollierten Raum einfliegen Richtig: C Verfahren unterscheiden sich nach Situation und Ort. Aktuelle Unterlagen und Ausbildung bestimmen die zulässige sichere Fortsetzung oder Landung. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q059 Funkstörung und systematische Prüfung Welcher Code kommt bei eingebautem Transponder für Funkstörung in Betracht? A 7500 B Jeder zufällige Code C 7600 D Immer 7700 unabhängig von Situation Richtig: C 7600 kennzeichnet Funkstörung. Technische Kennzeichnung ersetzt nicht die anwendbaren Verfahren oder die Beurteilung weiterer Notfallumstände. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q060 Funkstörung und systematische Prüfung Was bleibt bei der Fehlersuche kritisch? A Nur die Länge der Fehlermeldung B Nur die Bildschirmhelligkeit C Nur die Anzahl der Knöpfe D Position, Höhe, Verkehr und sichere Optionen Richtig: D Eine lange Fixierung auf das Gerät kann die Fluglage und Verkehrslage gefährden. Prüfung wird begrenzt und mit sicherer Fortsetzung verbunden. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q061 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welcher Ruf kennzeichnet Notverkehr? A MAYDAY B WILCO C HELLO D ROGER Richtig: A MAYDAY kennzeichnet eine schwere unmittelbare Gefahr und den Bedarf an sofortiger Hilfe. Der Notruf besitzt besondere Priorität im Funkverkehr. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q062 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welcher Ruf kennzeichnet Dringlichkeit? A PAN PAN B QNH C MAYDAY für jede normale Meldung D IDENT Richtig: A PAN PAN betrifft eine dringliche Sicherheitslage, die nicht dieselbe unmittelbare Not wie MAYDAY darstellt. Die tatsächlichen Umstände entscheiden über die Einordnung. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q063 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welche Angabe ist in einer Notmeldung besonders hilfreich? A Position und Art der Notlage B Nur das Vereinslogo C Nur der geplante Urlaub D Nur das Baujahr des Funkgeräts Richtig: A Art der Notlage, Position und Absicht ermöglichen gezielte Hilfe. Weitere Angaben werden gegeben, soweit sie verfügbar sind und die sichere Flugführung nicht beeinträchtigen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q064 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Welche internationale Notfrequenz kann bei geeigneten Umständen genutzt werden? A 121,5 Megahertz B Immer 100,0 Megahertz C Nur ein Mobilfunkkanal D Jeder private Musiksender Richtig: A 121,5 Megahertz ist eine internationale Notfrequenz. Der geeignete Kanal und die konkrete Handhabung richten sich nach Situation, Gerät und geltenden Verfahren. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q065 Not- und Dringlichkeitsmeldungen Was hat bei unvollständiger Notmeldung Vorrang? A Sichere Führung und notwendige Handlung B Perfekte Formulierung um jeden Preis C Jede Zahl vollständig nachschlagen D Erst eine lange Übungsmeldung Richtig: A Wesentliche Informationen helfen auch ohne perfekten Text. Die Flugzeugführung und notwendige Notmaßnahme werden nicht für eine formal vollständige Meldung aufgegeben. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q066 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Welche Priorität besitzt Notverkehr? A Dieselbe Priorität wie private Unterhaltung B Keine besondere Priorität C Vorrang gegenüber gewöhnlichen Meldungen D Nur Vorrang bei gutem Wetter Richtig: C Notverkehr soll sofortige Hilfe ermöglichen. Gewöhnliche Meldungen werden zurückgestellt, damit wichtige Kommunikation nicht überlagert wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q067 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Was ist beim Hören eines laufenden Notgesprächs sinnvoll? A Das Gespräch mit privaten Fragen unterbrechen B Den Notruf als Übung ignorieren C Die Sendetaste dauerhaft halten D Unnötige Sendungen vermeiden und aufmerksam zuhören Richtig: D Geordnete Hörbereitschaft hält den Kanal nutzbar. Zusätzliche Sendungen erfolgen nur, wenn sie nach Verfahren sinnvoll und erforderlich sind. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q068 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Was kann bei fehlender direkter Verbindung helfen? A Keine Information unter irgendeinem Umstand weitergeben B Geeignete Weiterleitung nach Verfahren C Jedes Wort zehnmal gleichzeitig wiederholen D Immer sofort den Kanal blockieren Richtig: B Eine Relaismeldung kann die Verbindung zu Hilfe unterstützen. Sie muss eindeutig und passend zur Situation erfolgen, ohne bestehenden Notverkehr zu stören. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q069 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Wovon hängt eine eigene Hilfsmaßnahme ab? A Nur von der Wettbewerbswertung B Nur vom Wunsch, besonders mutig zu wirken C Eigener Sicherheit und geeignetem Verfahren D Nur von der Flugzeugfarbe Richtig: C Eine Hilfe darf keine neue Notlage erzeugen. Flugführung, Gelände, Wetter und eigene Fähigkeiten begrenzen sinnvolle Maßnahmen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q070 Empfang eines Notrufs und geordneter Kanal Welche Information kann Rettung unterstützen? A Nur die Zahl der Funkgeräte B Nur private Vermutungen ohne Kennzeichnung C Zuletzt bekannte Position und relevante Beobachtung D Nur allgemeine Vereinsgeschichte Richtig: C Konkrete Position und beobachtete Umstände können die Suche unterstützen. Unsicherheit wird benannt, statt Vermutungen als sichere Fakten zu melden. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q071 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was vermindert Funkfehler bei hoher Last? A Vorbereiten, priorisieren und Unklares klären B Besonders schnell ungeprüft sprechen C Jede Nebenaufgabe fortführen D Rücklesen weglassen Richtig: A Klare kurze Meldungen und ein geordneter Ablauf reduzieren Last. Fehlendes Verständnis wird benannt statt durch eine scheinbare Bestätigung verdeckt. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q072 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was bedeutet WILCO sinngemäß? A Verstanden und werde entsprechend ausführen B Immer nein C Nur eine Landefreigabe D Nur Wiederholung anfordern Richtig: A WILCO verbindet Verstehen mit beabsichtigter Ausführung. Es ersetzt kein ausdrücklich erforderliches Rücklesen wichtiger Freigaben oder Angaben. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q073 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was ist bei einem unklaren Auftrag richtig? A Nur lächeln und weiterfliegen B Klarstellung anfordern C Eine andere Station nachahmen D Den eigenen Wunsch als Auftrag einsetzen Richtig: B Unklarheit wird vor einer sicherheitsrelevanten Handlung geklärt. Eine Rückfrage ist Teil sicherer Kommunikation und kein Mangel an Kompetenz. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q074 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Was ist bei wichtigen notierten Zahlen zusätzlich erforderlich? A Nur schöne Handschrift B Nie die Einstellung prüfen C Nur Farbe des Stifts D Bedeutung und Zuordnung kontrollieren Richtig: D Eine korrekt notierte Zahl kann dennoch falsch zugeordnet sein. Größe, Einheit, Luftfahrzeug und erforderliche Bedienung werden zusammen geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q075 Sprechfunk unter Last und Fehlervermeidung Welche Übung verbessert tatsächliche Funkfähigkeit? A Szenarien mit Rückmeldung in der Sprechfunkausbildung B Nur ein Video ansehen und sofort alle Verfahren anwenden C Nur private Chatnachrichten schreiben D Nur Antwortenbuchstaben auswendig lernen Richtig: A Praktische Übungen mit qualifizierter Rückmeldung verbinden Sprache, Verfahren und Arbeitsbelastung. Ein Theorievideo unterstützt diese Ausbildung, ersetzt sie aber nicht. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q076 Funkfall vom Start bis zur Landung Welche Quelle liefert reale Stationsdaten für den Flug? A Aktuelle veröffentlichte Unterlagen B Die Größe des Lautsprechers C Ein beliebiger alter Screenshot D Die frei erfundene Übungskennung Richtig: A Rufzeichen und Kanäle des Kurses sind keine Flugvorbereitungsdaten. Gültige Unterlagen werden für Ort, Zeit und Verfahren geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q077 Funkfall vom Start bis zur Landung Welche Unterscheidung ist im gesamten Flug wichtig? A Nur kurze und lange Rufzeichen B Nur laute und leise Stimmen C Information, Bestätigung und Freigabe D Nur deutsche und blaue Karten Richtig: C Diese Kommunikationsarten haben unterschiedliche Wirkung. Weder Empfangsbestätigung noch Information wird automatisch zur erforderlichen Freigabe. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q078 Funkfall vom Start bis zur Landung Was ist bei einem Kanalwechsel vor Rückkehr hilfreich? A Daten vorbereiten und aktuelle Verkehrslage aufnehmen B Jeden fremden Anflug übernehmen C Ohne Zuhören sofort lange senden D Die Fluglage unbeobachtet lassen Richtig: A Vorbereitung und Hörbereitschaft helfen bei der Einordnung der Platzlage. Die sichere Flugzeugführung und Außenbeobachtung laufen weiter. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q079 Funkfall vom Start bis zur Landung Wie werden geänderte Bedingungen im Funk behandelt? A Nur die Punktewertung beachten B Die erste Information für unveränderlich halten C Jede Korrektur ablehnen D Neue Informationen verstehen und Plan anpassen Richtig: D Funkinformationen sind zeitbezogen. Änderungen werden mit Wetter, Höhe und sicheren Optionen verbunden, statt einen alten Plan unverändert fortzusetzen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q080 Funkfall vom Start bis zur Landung Was ist das Ziel guter Kommunikation? A Jede Aufgabe an die Station abgeben B Möglichst viele private Details C Eindeutiges gemeinsames Verständnis D Maximale Zahl gesprochener Wörter Richtig: C Gute Kommunikation macht Lage, Absicht und relevante Anweisung verständlich. Sie unterstützt sichere Entscheidungen und lässt Verantwortung und Aufgaben klar. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T01 Abschlusstest Eine Station sagt nur ROGER. Ist damit ein erforderlicher Einflug erlaubt? A Nein B Ja, immer C Ja, bei gutem Empfang D Ja, nach einer Minute Richtig: A ROGER bestätigt Empfang. Ein freigabepflichtiger Einflug braucht eine tatsächliche Freigabe mit verstandenen Bedingungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T02 Abschlusstest Welcher Ruf passt zu schwerer unmittelbarer Gefahr mit Bedarf an sofortiger Hilfe? A WILCO B IDENT C MAYDAY D QNH Richtig: C MAYDAY kennzeichnet Notverkehr. Art der Lage, Position und Absicht werden nach Möglichkeit kurz und klar übermittelt. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T03 Abschlusstest Ein Pilot stellt einen zugewiesenen Code ein. Welche Wirkung hat das allein? A Landerecht an jedem Flughafen B Bestätigung jeder Wetterprognose C Freigabe für jeden Luftraum D Technische Kennzeichnung, keine automatische Einflugfreigabe Richtig: D Transponderkennung und Freigabe sind verschiedene Dinge. Die erforderliche Erlaubnis und die übrigen Bedingungen werden gesondert geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T04 Abschlusstest Ein Berg liegt zwischen Flugzeug und UKW-Station. Welche Erklärung ist plausibel? A Abschattung der Sichtverbindung B Eine geänderte Seemeilenlänge C Immer ein falscher Sauerstoffanteil D Immer ein kompletter Stromausfall Richtig: A UKW breitet sich überwiegend auf Sicht aus. Gelände kann Empfang beeinträchtigen, ohne dass das Gerät vollständig defekt ist. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T05 Abschlusstest Wer leitet grundsätzlich eine zulässige Rufzeichenabkürzung ein? A Die Bodenstation B Der Hersteller des Tablets C Immer der Pilot selbst D Jeder andere Pilot Richtig: A Bis zur passenden Einleitung wird das vollständige Rufzeichen benutzt. Bei Verwechslungsgefahr ist eindeutige vollständige Identifikation wichtig. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T06 Abschlusstest Eine Höhenzahl ist unklar. Was ist die sichere Handlung? A Wiederholung und Bezug klären B Unverstanden bestätigen C Immer Meter annehmen D Die gewünschte Zahl raten Richtig: A Sicherheitsrelevante Unklarheit wird vor der Handlung beseitigt. Zahl, Einheit und Höhenbezug müssen verstanden sein. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T07 Abschlusstest Welcher Transpondercode bezeichnet Funkstörung? A 7500 B 7700 C 7600 D 1234 als allgemeine Funkstörung Richtig: C 7600 kennzeichnet Funkstörung, wenn ein geeignetes Gerät vorhanden ist. Die konkreten Ausfallverfahren bleiben zusätzlich zu beachten. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T08 Abschlusstest Was ist der normale Zweck einer Positionsmeldung am unkontrollierten Platz? A Verkehrsüberblick unterstützen B Eine ATC-Freigabe erteilen C Jede Außenbeobachtung ersetzen D Jede Landung garantieren Richtig: A Die Meldung informiert über Position und Absicht. Sie ergänzt Verkehrsregeln, örtliche Verfahren und eigene Beobachtung. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T09 Abschlusstest Ein veröffentlichter 8,33-Kanal wird verwendet. Was wird eingestellt? A Immer der Notkanal B Nur die erste Ziffer C Eine frei gerundete Frequenz D Die veröffentlichte Kanalbezeichnung Richtig: D Kanalbezeichnung und Trägerfrequenz sind nicht stets dieselbe Zahl. Die veröffentlichte Bezeichnung wird nach Gerätebedienung verwendet. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T10 Abschlusstest Welches Wort steht in der ICAO-Tafel für J? A Juliett B Jet C June D Julius Richtig: A Die standardisierte Schreibweise ist Juliett. Einheitliche Buchstabierung verhindert Verwechslungen im Funk. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T11 Abschlusstest Was gilt beim Empfang einer fremden Freigabe? A Sie gilt für jeden Hörer B Sie gilt nicht automatisch für das eigene Flugzeug C Sie wird durch Lautstärke zur eigenen Freigabe D Sie darf bei ähnlichem Ziel übernommen werden Richtig: B Freigaben sind an das bezeichnete Luftfahrzeug gerichtet. Identifikation wird geprüft, besonders bei ähnlichen Rufzeichen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T12 Abschlusstest Eine Anweisung ist für das Muster nicht sicher ausführbar. Was tun? A Still ausführen B Unfähigkeit mitteilen und Alternative klären C Ohne Meldung den Kanal verlassen D Grenzwerte überschreiten Richtig: B Der Pilot bleibt für sichere Flugzeugführung und Mustergrenzen verantwortlich. Nicht ausführbare Anweisungen werden rechtzeitig geklärt. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T13 Abschlusstest Garantiert eine FIS-Meldung ohne Verkehrshinweis freien Luftraum? A Ja, auch ohne bekannte Ziele B Nein C Ja, bei jedem Wetter D Ja, immer Richtig: B FIS kennt nicht zwangsläufig jeden Verkehr. Aktive Außenbeobachtung und anwendbare Regeln bleiben erforderlich. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T14 Abschlusstest Welche Aussage zu QNH trifft zu? A Eine Windgeschwindigkeit B Ein Transpondercode C Näherungsweiser Höhenbezug über Meer D Immer exakter Abstand zum Gelände Richtig: C QNH ist eine Höhenmessereinstellung. Geländefreiheit benötigt weitere Informationen und tatsächliche Bedingungen können Höhenfehler erzeugen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T15 Abschlusstest Welche Meldung kennzeichnet dringliche Sicherheitslage ohne dieselbe unmittelbare Not wie MAYDAY? A ROGER B IDENT C PAN PAN D ALFA Richtig: C PAN PAN kennzeichnet Dringlichkeit. Die Wahl richtet sich nach der tatsächlichen Gefährdung, nicht nur nach einem vorgegebenen Übungswort. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T16 Abschlusstest Was hilft beim Hören eines Notgesprächs? A Den Kanal mit privaten Fragen blockieren B Dauerhaft senden C Den Notruf immer als Übung behandeln D Unnötige Sendungen vermeiden Richtig: D Notverkehr hat Vorrang. Aufmerksame Hörbereitschaft und geeignete Hilfe nach Verfahren unterstützen die Verbindung. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T17 Abschlusstest Welche internationale Notfrequenz ist vorgesehen? A 121,5 Megahertz B 100,0 Megahertz C 88,5 Megahertz D 700 Megahertz Richtig: A 121,5 Megahertz ist eine internationale Notfrequenz. Die konkrete Nutzung berücksichtigt Situation, Gerät und geltende Verfahren. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T18 Abschlusstest Warum ist Rücklesen wichtig? A Es ermöglicht Fehlererkennung durch beide Seiten B Es erteilt jede gewünschte Freigabe C Es macht Verstehen unnötig D Es ersetzt jede Flugführung Richtig: A Rücklesen schließt die Kommunikationsschleife. Abweichungen werden erkannt und korrigiert, statt unbemerkt in eine Handlung einzugehen. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T19 Abschlusstest Du hörst WILCO. Welche Bedeutung hat die Bestätigung? A Nur empfangen ohne jede Ausführungsbedeutung B Immer keine Freigabe möglich C Immer wiederholen D Verstanden und werde ausführen Richtig: D WILCO drückt Verständnis und beabsichtigte Ausführung aus. Erforderliche Rücklesepunkte bleiben trotzdem vollständig zu behandeln. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen T20 Abschlusstest Ein Pilot sucht Funkfehler und vernachlässigt Flugweg. Was hat Vorrang? A Vollständige Reparatur um jeden Preis B Sichere Flugzeugführung und Verkehr C Jeder Knopf in beliebiger Reihenfolge D Nur die Lautsprecherfarbe Richtig: B Technische Fehlersuche wird begrenzt. Die sichere Flugzeugführung und passende Fortsetzung oder Landung bleiben die erste Aufgabe. Grundlage: SPL-Lehrplan Kommunikation; EASA SERA Abschnitt 14; EASA SAO; aktuelle DFS-VFR-Informationen