00:00:00 Luftrecht für die SPL Dieser Kurs behandelt Luftrecht für die deutsche Segelflug-Theorieprüfung. Du lernst in zwanzig Kapiteln die Regeln und ihre Anwendung. Dreidimensionale Modelle zeigen Lufträume, Wolkenabstände, Höhen und typische Begegnungen. Nach jedem Kapitel folgen sechs eigene Übungsfragen mit vier Antworten und erklärter Lösung. Am Ende erhältst du einen Test mit zwanzig weiteren Fragen. Die Fragen sind selbst formuliert und kein offizieller Prüfungsfragenkatalog. Halte das Video bei Bedarf an, bevor die Lösung erscheint. Die Modelle sind schematisch. Für einen realen Flug brauchst du die aktuellen Vorschriften, Karten, Meldungen und die Einweisung deiner Ausbildungsorganisation. Der geprüfte Quellenstand dieses Kurses ist der vierzehnte Oktober zweitausendsechsundzwanzig. 00:00:52 Welche Regel beantwortet welche Frage? Willkommen im Luftrecht. Für eine Prüfungsfrage musst du zunächst erkennen, welche Regel sie betrifft. Die Verordnung 2018/1976 enthält den Teil S F C L für Segelfluglizenzen und den Teil S A O für den Flugbetrieb. Die gemeinsamen Verkehrsregeln stehen in SERA. Das deutsche Luftverkehrsgesetz und die Luftverkehrsordnung ergänzen diese Regeln, etwa bei Außenlandungen. Eine örtliche Platzregel beantwortet wiederum Fragen zur konkreten Platzrunde. Beispiel: Ob du eine Startart benutzen darfst, ist eine Lizenzfrage. Ob du in eine Kontrollzone einfliegen darfst, ist eine Verkehrsfrage. Ob eine Bahn verfügbar ist, ergibt sich aus aktuellen Flugplatzinformationen. Prüfe deshalb immer zuerst den Gegenstand und danach die passende Rechtsquelle. 00:01:42 ICAO, EASA und deutsche Behörden Die ICAO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Das Abkommen von Chicago bildet eine Grundlage der internationalen Zivilluftfahrt. Die Anhänge enthalten Standards zu Lizenzen, Verkehrsregeln, Flugsicherungsdiensten und weiteren Fachgebieten. Diese Standards brauchen eine Umsetzung in anwendbare Regeln. EASA arbeitet an der europäischen Luftfahrtsicherheit und an einheitlichen Anforderungen. In Deutschland sind für die SPL normalerweise die zuständigen Landesluftfahrtbehörden dein Ansprechpartner. Das Luftfahrt-Bundesamt hat andere bundesweite Aufgaben. Die DFS erbringt Flugsicherungsdienste und stellt Luftfahrtinformationen bereit. Die Freiheit der Luftraumnutzung nach Paragraph eins des Luftverkehrsgesetzes gilt innerhalb gesetzlicher Beschränkungen. Sie hebt weder Luftraumgrenzen noch Freigaben oder Flugverbote auf. 00:02:35 Die wichtigsten ICAO-Anhänge Die Nummern der ICAO-Anhänge begegnen dir häufig in Luftrecht. Annex eins behandelt Lizenzen für Luftfahrtpersonal. Annex zwei behandelt die Verkehrsregeln. Annex sieben enthält Nationalitäts- und Eintragungszeichen, Annex acht die Lufttüchtigkeit. Annex elf betrifft Flugsicherungsdienste, Annex zwölf Such- und Rettungsdienst. Die Unfalluntersuchung steht in Annex dreizehn, der Schutz gegen widerrechtliche Eingriffe in Annex siebzehn. Ergänzend betreffen Annex zehn die Luftfahrtkommunikation, Annex vierzehn Flugplätze und Annex fünfzehn Luftfahrtinformationen. Diese Zuordnung hilft beim Lesen einer Frage. Der ICAO-Anhang ist eine internationale Grundlage. Welche einzelne Pflicht für deinen Flug anwendbar ist, ergibt sich aus der rechtlichen Umsetzung, beispielsweise SERA, Teil S F C L oder dem nationalen Recht. 00:03:28 Welche Vorschrift behandelt die Segelfluglizenz und ihre Berechtigungen? Frage 1. Welche Vorschrift behandelt die Segelfluglizenz und ihre Berechtigungen? Antwort A: Part-SFCL. Antwort B: Die Wettervorhersage. Antwort C: Part-SAO allein. Antwort D: Die Platzrundenkarte allein. 00:03:53 Welche Vorschrift behandelt die Segelfluglizenz und ihre Berechtigungen? Richtig ist Antwort A: Part-SFCL. Part-SFCL regelt Ausbildung, Lizenz und Berechtigungen. Verkehrsregeln und Betriebsanforderungen prüfst du zusätzlich. 00:04:08 Wo stehen die gemeinsamen europäischen Luftverkehrsregeln? Frage 2. Wo stehen die gemeinsamen europäischen Luftverkehrsregeln? Antwort A: Nur im Kaufvertrag. Antwort B: In SERA. Antwort C: Nur in der Vereinssatzung. Antwort D: Nur im Flughandbuch. 00:04:32 Wo stehen die gemeinsamen europäischen Luftverkehrsregeln? Richtig ist Antwort B: In SERA. SERA enthält unter anderem Ausweichregeln, Sichtflugregeln, Luftraumklassen und Anforderungen an Freigaben. 00:04:46 Welche Aufgabe hat die ICAO vor allem? Frage 3. Welche Aufgabe hat die ICAO vor allem? Antwort A: Erteilung örtlicher Startfreigaben. Antwort B: Wartung deutscher Vereinssegler. Antwort C: Ausstellung jeder deutschen SPL. Antwort D: Internationale Standards für die Zivilluftfahrt. 00:05:12 Welche Aufgabe hat die ICAO vor allem? Richtig ist Antwort D: Internationale Standards für die Zivilluftfahrt. Die ICAO schafft internationale Standards. Nationale und europäische Regeln setzen diese für die jeweiligen Anwender um. 00:05:29 Was bedeutet freie Luftraumnutzung nach LuftVG § 1? Frage 4. Was bedeutet freie Luftraumnutzung nach LuftVG § 1? Antwort A: Privatpiloten sind von SERA befreit. Antwort B: Freiheit innerhalb geltender Beschränkungen. Antwort C: Jeder Luftraum ist ohne Freigabe offen. Antwort D: NOTAM gelten nur für Airlines. 00:05:56 Was bedeutet freie Luftraumnutzung nach LuftVG § 1? Richtig ist Antwort B: Freiheit innerhalb geltender Beschränkungen. Gesetze, EU-Recht und andere anwendbare Vorschriften können die Nutzung beschränken. Eine Kontrollzone bleibt freigabepflichtig. 00:06:12 An wen wendet sich ein deutscher SPL-Bewerber normalerweise für die Lizenzverwaltung? Frage 5. An wen wendet sich ein deutscher SPL-Bewerber normalerweise für die Lizenzverwaltung? Antwort A: An den Flugzeughersteller. Antwort B: An den ICAO-Sitz in Montreal. Antwort C: An die zuständige Landesluftfahrtbehörde. Antwort D: An die Wetterstation. 00:06:39 An wen wendet sich ein deutscher SPL-Bewerber normalerweise für die Lizenzverwaltung? Richtig ist Antwort C: An die zuständige Landesluftfahrtbehörde. Die zuständige Luftfahrtbehörde bearbeitet die Lizenz. Die konkrete Zuständigkeit richtet sich nach dem jeweiligen Bundesland. 00:06:55 Welche Regelgruppe betrifft primär den Betrieb eines Segelflugzeugs? Frage 6. Welche Regelgruppe betrifft primär den Betrieb eines Segelflugzeugs? Antwort A: Nur Part-SFCL. Antwort B: Nur das Vereinsflugbuch. Antwort C: Nur die Versicherungsbedingungen. Antwort D: Part-SAO. 00:07:20 Welche Regelgruppe betrifft primär den Betrieb eines Segelflugzeugs? Richtig ist Antwort D: Part-SAO. Part-SAO enthält Pflichten für den Betrieb. Dazu gehören Flugvorbereitung, Dokumente, Ausrüstung und Verantwortung des Kommandanten. 00:07:36 Der verantwortliche Pilot entscheidet Der verantwortliche Pilot heißt Pilot in Command, kurz P I C. Er trägt die Verantwortung für den sicheren Betrieb. Das gilt auch dann, wenn er die Steuerung zeitweise einer anderen Person überlässt. Vor dem Flug macht er sich mit den verfügbaren Informationen vertraut. Bei einem Streckenflug gehören Wetter, Ausweichmöglichkeiten, Lufträume und aktuelle Einschränkungen dazu. Eine Freigabe entbindet ihn nicht von den Regeln und von der Vermeidung einer Kollision. Er kann eine unsichere Anweisung nicht einfach mit dem Hinweis rechtfertigen, der Lotse habe sie gegeben. In einer Notlage darf er von Regeln abweichen, soweit diese Abweichung im Interesse der Sicherheit unbedingt notwendig ist. Er muss die konkrete Gefahr beurteilen und die zuständige Stelle informieren. 00:08:24 Eine Entscheidung vor dem Start Im dreidimensionalen Modell siehst du den Segler vor einer gedachten Flugstrecke. Jede geplante Bewegung hängt von Voraussetzungen ab. Eine gültige Lizenz allein reicht nicht. Das Medical, die Erfahrung, die Startart und die Lufttüchtigkeit müssen ebenfalls passen. Stell dir vor, du hast wenig geschlafen und ein Medikament eingenommen. Die rechtliche Frage lautet, ob du die Aufgabe sicher erfüllen kannst. Auch ein Vereinskollege kann dir diese Verantwortung nicht abnehmen. Ein unbekannter Mangel an der Steuerung verlangt eine Klärung vor dem Flug. Ein sich schließendes Wetterfenster verlangt eine andere Planung. In der Prüfung ist die sichere Entscheidung häufig das Unterlassen des Starts, bis die konkrete Voraussetzung erfüllt ist. Gruppendruck schafft keine zusätzliche Berechtigung. 00:09:14 Wer trägt die Verantwortung für die sichere Durchführung des Fluges? Frage 7. Wer trägt die Verantwortung für die sichere Durchführung des Fluges? Antwort A: Immer nur der Startleiter. Antwort B: Der verantwortliche Pilot. Antwort C: Jeder Zuschauer gleichermaßen. Antwort D: Immer nur der Halter. 00:09:39 Wer trägt die Verantwortung für die sichere Durchführung des Fluges? Richtig ist Antwort B: Der verantwortliche Pilot. Der PIC trägt die Verantwortung für den Betrieb. Unterstützung durch Startleiter, Halter oder Flugsicherung hebt diese Aufgabe nicht auf. 00:09:55 Du erhältst eine Freigabe, erkennst aber eine unmittelbare Kollisionsgefahr. Was ist richtig? Frage 8. Du erhältst eine Freigabe, erkennst aber eine unmittelbare Kollisionsgefahr. Was ist richtig? Antwort A: Die Kollision vermeiden und ATC informieren. Antwort B: Die Freigabe ungeprüft ausführen. Antwort C: Alle Funkgeräte sofort ausschalten. Antwort D: Die Verantwortung liegt nur beim Lotsen. 00:10:25 Du erhältst eine Freigabe, erkennst aber eine unmittelbare Kollisionsgefahr. Was ist richtig? Richtig ist Antwort A: Die Kollision vermeiden und ATC informieren. Eine Freigabe ersetzt die Pflicht zur Kollisionsvermeidung nicht. Melde, warum die Anweisung nicht sicher ausführbar ist. 00:10:41 Wann darf ein PIC zur Sicherheit von Verkehrsregeln abweichen? Frage 9. Wann darf ein PIC zur Sicherheit von Verkehrsregeln abweichen? Antwort A: Wenn eine Notlage dies unbedingt notwendig macht. Antwort B: Wenn ein Mitflieger darum bittet. Antwort C: Wenn Thermik verloren gehen könnte. Antwort D: Wenn die Flugstrecke dadurch kürzer wird. 00:11:08 Wann darf ein PIC zur Sicherheit von Verkehrsregeln abweichen? Richtig ist Antwort A: Wenn eine Notlage dies unbedingt notwendig macht. Die Ausnahme betrifft eine konkrete Notlage und die unbedingt notwendige Abweichung. Sie ist keine allgemeine Erleichterung. 00:11:24 Welche Vorbereitung ist bei einem Streckenflug erforderlich? Frage 10. Welche Vorbereitung ist bei einem Streckenflug erforderlich? Antwort A: Nur die Startzeit merken. Antwort B: Verfügbare relevante Informationen prüfen. Antwort C: Nur den Flugzeugtyp kennen. Antwort D: Nur die letzte Jahreskarte ansehen. 00:11:51 Welche Vorbereitung ist bei einem Streckenflug erforderlich? Richtig ist Antwort B: Verfügbare relevante Informationen prüfen. Wetter, Luftraum, NOTAM und Landemöglichkeiten sind relevante Informationen. Die genaue Vorbereitung richtet sich nach dem geplanten Flug. 00:12:09 Der PIC gibt die Steuerung kurz ab. Welche Aussage stimmt? Frage 11. Der PIC gibt die Steuerung kurz ab. Welche Aussage stimmt? Antwort A: Seine Verantwortung endet sofort. Antwort B: Seine Verantwortung bleibt bestehen. Antwort C: Der Flug zählt automatisch als Schulflug. Antwort D: Der Halter wird automatisch PIC. 00:12:36 Der PIC gibt die Steuerung kurz ab. Welche Aussage stimmt? Richtig ist Antwort B: Seine Verantwortung bleibt bestehen. Die Verantwortung des bestimmten Kommandanten besteht auch dann, wenn er die Steuerung nicht ständig selbst bedient. 00:12:50 Ein Steuerungsproblem ist vor dem Start ungeklärt. Was folgt? Frage 12. Ein Steuerungsproblem ist vor dem Start ungeklärt. Was folgt? Antwort A: Mit geringerer Höhe weiterfliegen. Antwort B: Nur schneller starten. Antwort C: Den Mangel erst nach der Landung melden. Antwort D: Den Start bis zur Klärung unterlassen. 00:13:17 Ein Steuerungsproblem ist vor dem Start ungeklärt. Was folgt? Richtig ist Antwort D: Den Start bis zur Klärung unterlassen. Ein ungeklärter sicherheitsrelevanter Mangel verhindert eine verantwortbare Startentscheidung. Eine mündliche Vermutung ersetzt keine technische Klärung. 00:13:34 Der Weg zur SPL Für die Ausstellung der SPL musst du mindestens sechzehn Jahre alt sein. Ein Flugschüler darf frühestens mit vierzehn allein fliegen, wenn ein Segelfluglehrer den Flug autorisiert und beaufsichtigt. Die Ausbildung findet in einer genehmigten oder erklärten Ausbildungsorganisation statt, also A T O oder D T O. Die Grundanforderungen umfassen mindestens fünfzehn Flugstunden, darunter zehn Stunden mit Lehrer und zwei Stunden beaufsichtigten Alleinflug sowie fünfundvierzig Starts oder Starts und Landungen. Für die Segelflugberechtigung ohne Reisemotorsegler kommen die entsprechenden Teilanforderungen hinzu. Dazu gehört ein Allein-Überlandflug von mindestens fünfzig Kilometern oder ein Überlandflug mit Lehrer von mindestens hundert Kilometern. Anrechnungen haben eigene Voraussetzungen. Mindestzahlen ersetzen keine nachgewiesene Kompetenz. 00:14:24 Die Fristen auseinanderhalten Bei der Theorieprüfung musst du in jedem Prüfungsfach mindestens fünfundsiebzig Prozent erreichen. Alle erforderlichen Fächer müssen innerhalb von achtzehn Monaten bestanden sein. Diese Frist beginnt am Ende des Kalendermonats des ersten Prüfungsversuchs. Bestehst du ein Fach nicht innerhalb von vier Versuchen oder überschreitest du die Gesamtfrist, musst du nach ergänzender Ausbildung den gesamten Satz erneut ablegen. Die erfolgreich abgeschlossene Theorie ist vierundzwanzig Monate ab dem Tag des vollständigen Bestehens gültig. Die Empfehlung deiner Ausbildungsorganisation ist wiederum zwölf Monate gültig. Für Luftrecht sieht das EASA-Schema zwanzig Multiple-Choice-Fragen und vierzig Minuten vor. Verbindliche organisatorische Angaben erhältst du von deiner Prüfungsbehörde. Unser Abschlusstest dient dem Lernen und wird im Video verkürzt durchgeführt. 00:15:15 Welches Mindestalter gilt für die Ausstellung einer SPL? Frage 13. Welches Mindestalter gilt für die Ausstellung einer SPL? Antwort A: 18 Jahre. Antwort B: 21 Jahre. Antwort C: 16 Jahre. Antwort D: 14 Jahre. 00:15:39 Welches Mindestalter gilt für die Ausstellung einer SPL? Richtig ist Antwort C: 16 Jahre. Sechzehn Jahre ist das Mindestalter für die Lizenz. Vierzehn Jahre betrifft den autorisierten und beaufsichtigten Alleinflug eines Schülers. 00:15:54 Welche Voraussetzung gilt für den Alleinflug eines vierzehnjährigen Schülers? Frage 14. Welche Voraussetzung gilt für den Alleinflug eines vierzehnjährigen Schülers? Antwort A: Nur zwanzig Flugstunden. Antwort B: Autorisierung und Aufsicht durch FI(S). Antwort C: Nur ein Vereinsbeitritt. Antwort D: Nur Zustimmung eines Freundes. 00:16:21 Welche Voraussetzung gilt für den Alleinflug eines vierzehnjährigen Schülers? Richtig ist Antwort B: Autorisierung und Aufsicht durch FI(S). Das Mindestalter allein genügt nicht. Der Fluglehrer muss den Alleinflug autorisieren und beaufsichtigen. Die übrigen Voraussetzungen bleiben ebenfalls erforderlich. 00:16:40 Welche Bestehensgrenze gilt je theoretischem Prüfungsfach? Frage 15. Welche Bestehensgrenze gilt je theoretischem Prüfungsfach? Antwort A: Immer genau 100 Prozent. Antwort B: Mindestens 50 Prozent. Antwort C: Mindestens 75 Prozent. Antwort D: Mindestens 60 Prozent. 00:17:06 Welche Bestehensgrenze gilt je theoretischem Prüfungsfach? Richtig ist Antwort C: Mindestens 75 Prozent. Die fünfundsiebzig Prozent gelten für jedes Fach. Ein gutes Ergebnis in einem anderen Fach gleicht ein nicht bestandenes Fach nicht aus. 00:17:22 Wie beginnt die achtzehnmonatige Gesamtfrist? Frage 16. Wie beginnt die achtzehnmonatige Gesamtfrist? Antwort A: Mit dem ersten Alleinflug. Antwort B: Mit dem Kauf eines Lehrbuchs. Antwort C: Am Tag des ersten Vereinsbesuchs. Antwort D: Am Ende des Monats des ersten Prüfungsversuchs. 00:17:48 Wie beginnt die achtzehnmonatige Gesamtfrist? Richtig ist Antwort D: Am Ende des Monats des ersten Prüfungsversuchs. Der Monatsbezug ist entscheidend. Die Frist betrifft das Bestehen aller erforderlichen theoretischen Prüfungsfächer. 00:18:04 Ein Fach wurde in vier Versuchen nicht bestanden. Was verlangt SFCL.135? Frage 17. Ein Fach wurde in vier Versuchen nicht bestanden. Was verlangt SFCL.135? Antwort A: Nur eine mündliche Erklärung. Antwort B: Automatische Anerkennung der anderen Ergebnisse auf Dauer. Antwort C: Ergänzende Ausbildung und erneuten gesamten Prüfungssatz. Antwort D: Nur einen fünften Versuch ohne Weiteres. 00:18:35 Ein Fach wurde in vier Versuchen nicht bestanden. Was verlangt SFCL.135? Richtig ist Antwort C: Ergänzende Ausbildung und erneuten gesamten Prüfungssatz. Nach vier erfolglosen Versuchen greift die Regel für den gesamten Prüfungssatz. Die Ausbildungsorganisation legt die notwendige zusätzliche Ausbildung fest. 00:18:53 Wie lange ist die vollständig bestandene SPL-Theorie grundsätzlich gültig? Frage 18. Wie lange ist die vollständig bestandene SPL-Theorie grundsätzlich gültig? Antwort A: 18 Monate ab Lizenzausstellung. Antwort B: Unbegrenzt ohne weitere Bedingungen. Antwort C: 12 Monate ab Ausbildungsbeginn. Antwort D: 24 Monate ab vollständigem Bestehen. 00:19:22 Wie lange ist die vollständig bestandene SPL-Theorie grundsätzlich gültig? Richtig ist Antwort D: 24 Monate ab vollständigem Bestehen. Die Gültigkeit der abgeschlossenen Theorie beträgt vierundzwanzig Monate. Verwechsle sie nicht mit der achtzehnmonatigen Frist zum Bestehen aller Fächer. 00:19:39 Gültige Lizenz und aktuelle Erfahrung Eine SPL läuft nicht einfach jedes Jahr ab. Die Ausübung der Rechte verlangt aber aktuelle Erfahrung. Für Segelflugzeuge ohne T M G brauchst du in den letzten vierundzwanzig Monaten mindestens fünf Flugstunden in den zulässigen Rollen, darunter auf Segelflugzeugen ohne T M G fünfzehn Starts und zwei Schulungsflüge mit einem Segelfluglehrer. Alternativ kann eine Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer die Voraussetzung erfüllen. Zusätzlich prüfst du jede Startart. Für den Erhalt einer Startart sind grundsätzlich fünf Starts in den letzten zwei Jahren erforderlich, beim Gummiseilstart zwei. Fehlende Starts holst du mit Lehrer oder unter dessen Aufsicht nach. Eine Berechtigung zum Windenstart gibt dir nicht automatisch die Berechtigung zum Eigenstart. Die Ausbildung und Bestätigung gehören ins Flugbuch. 00:20:29 Fluggäste und zusätzliche Rechte Für das Mitnehmen von Fluggästen reicht die frisch ausgestellte SPL normalerweise noch nicht. Du brauchst nach der Ausstellung mindestens zehn Stunden oder dreißig Starts als verantwortlicher Pilot und zusätzlich einen Schulungsflug, in dem du die erforderliche Passagierkompetenz zeigst. Für Inhaber eines F I S-Zeugnisses besteht die entsprechende Alternative. Dazu kommt die Aktualität: In den vergangenen neunzig Tagen brauchst du als P I C mindestens drei Starts auf Segelflugzeugen ohne T M G, wenn du dort Gäste mitnehmen willst. Für Gäste im T M G zählen drei Starts und Landungen im T M G. T M G, Kunstflug und Wolkenflug verlangen zusätzliche Rechte und Voraussetzungen. Gewerbliche Beförderung hat weitere Anforderungen. Der Kurs konzentriert sich auf den nichtgewerblichen Segelflug. 00:21:18 Startausbildung und zusätzliche Betriebsarten Für die Startausbildung nennt S F C L konkrete Mindestwerte. Windenstart und Autostart benötigen mindestens zehn Starts mit Lehrer und fünf allein unter Aufsicht. Für Flugzeugschlepp und Eigenstart sind mindestens fünf mit Lehrer und fünf allein unter Aufsicht erforderlich. Beim Eigenstart kann die Ausbildung mit Lehrer im T M G erfolgen. Beim Gummiseilstart sind mindestens drei Starts mit Lehrer oder allein unter Aufsicht erforderlich. Die Bestätigung der Ausbildung gehört ins Flugbuch. Für andere als die gewöhnlichen nichtgewerblichen Rechte verlangt S F C L hundertfünfzehn unter anderem mindestens achtzehn Jahre und nach Lizenzausstellung fünfundsiebzig P I C-Stunden oder zweihundert P I C-Starts. Lehr- und Prüfvergütungen haben eigene Ausnahmen. Diese Zahlen sind keine pauschale Genehmigung eines gewerblichen Betriebs. Dafür gelten zusätzlich die zutreffenden betrieblichen, medizinischen und organisatorischen Voraussetzungen. 00:22:14 Welche Erfahrungswerte gelten ohne TMG in der normalen 24-Monats-Alternative? Frage 19. Welche Erfahrungswerte gelten ohne TMG in der normalen 24-Monats-Alternative? Antwort A: 5 Stunden, 15 Starts und 2 Lehrerflüge. Antwort B: 5 Starts und 2 Minuten Flugzeit. Antwort C: Nur ein Flug in jedem Kalenderjahr. Antwort D: 15 Stunden und kein Lehrerflug. 00:22:44 Welche Erfahrungswerte gelten ohne TMG in der normalen 24-Monats-Alternative? Richtig ist Antwort A: 5 Stunden, 15 Starts und 2 Lehrerflüge. Alle Bestandteile der normalen Alternative müssen erfüllt sein. Eine Befähigungsüberprüfung mit FE(S) ist eine gesonderte Alternative. 00:23:02 Welche Startart darfst du ausüben? Frage 20. Welche Startart darfst du ausüben? Antwort A: Eigenstart nach einem Windenstart. Antwort B: Nur die Startart des letzten Vereinsfluges. Antwort C: Jede Startart mit beliebiger SPL. Antwort D: Eine dafür ausgebildete und aktuelle Startart. 00:23:29 Welche Startart darfst du ausüben? Richtig ist Antwort D: Eine dafür ausgebildete und aktuelle Startart. Für jede Startart sind spezifische Ausbildung, Bestätigung und Aktualität erforderlich. Allgemeine Flugerfahrung ersetzt diese Voraussetzungen nicht. 00:23:47 Wie viele Starts erhalten normalerweise eine Startart in zwei Jahren? Frage 21. Wie viele Starts erhalten normalerweise eine Startart in zwei Jahren? Antwort A: 15 Starts. Antwort B: 5 Starts. Antwort C: 30 Starts. Antwort D: 1 Start. 00:24:11 Wie viele Starts erhalten normalerweise eine Startart in zwei Jahren? Richtig ist Antwort B: 5 Starts. Grundsätzlich sind fünf Starts erforderlich. Die Ausnahme für den Gummiseilstart beträgt zwei Starts. Die allgemeine Flugerfahrung wird zusätzlich geprüft. 00:24:28 Du hast nach der SPL 30 PIC-Starts, aber keinen Passagier-Schulungsflug. Darfst du deshalb schon Gäste mitnehmen? Frage 22. Du hast nach der SPL 30 PIC-Starts, aber keinen Passagier-Schulungsflug. Darfst du deshalb schon Gäste mitnehmen? Antwort A: Die normale Voraussetzung ist noch nicht vollständig. Antwort B: Ja, wenn der Flug unter zehn Minuten dauert. Antwort C: Ja, wenn der Gast Vereinsmitglied ist. Antwort D: Ja, die 30 Starts genügen allein. 00:25:01 Du hast nach der SPL 30 PIC-Starts, aber keinen Passagier-Schulungsflug. Darfst du deshalb schon Gäste mitnehmen? Richtig ist Antwort A: Die normale Voraussetzung ist noch nicht vollständig. Zu zehn Stunden oder dreißig Starts nach Lizenzausstellung kommt der Schulungsflug zur Passagierkompetenz. Auch die Neunzig-Tage-Regel muss erfüllt sein. 00:25:19 Welche Aktualität gilt für Gäste im Segelflugzeug ohne TMG? Frage 23. Welche Aktualität gilt für Gäste im Segelflugzeug ohne TMG? Antwort A: Nur ein gültiges Flugzeug-ARC. Antwort B: Nur eine frühere Überlandlandung. Antwort C: 3 PIC-Starts in den letzten 90 Tagen. Antwort D: 1 Start in den letzten 24 Monaten. 00:25:48 Welche Aktualität gilt für Gäste im Segelflugzeug ohne TMG? Richtig ist Antwort C: 3 PIC-Starts in den letzten 90 Tagen. Die drei PIC-Starts in neunzig Tagen sind eine zusätzliche Passagiervoraussetzung. Die sonstigen Lizenz-, Medical- und Erfahrungsanforderungen bleiben bestehen. 00:26:06 Welche Aussage zum Wolkenflug ist richtig? Frage 24. Welche Aussage zum Wolkenflug ist richtig? Antwort A: Ein Begleitflugzeug macht ihn automatisch zulässig. Antwort B: Ein Variometer ersetzt die Berechtigung. Antwort C: Jede SPL erlaubt ihn automatisch. Antwort D: Er verlangt besondere Rechte und erfüllte Betriebsbedingungen. 00:26:35 Welche Aussage zum Wolkenflug ist richtig? Richtig ist Antwort D: Er verlangt besondere Rechte und erfüllte Betriebsbedingungen. Wolkenflug ist kein gewöhnlicher Sichtflug. Besondere Berechtigungen, Ausrüstung und Luftraumregeln müssen erfüllt sein. 00:26:52 Tauglichkeitszeugnis und Tagesform Für die nichtgewerbliche Ausübung der SPL brauchst du mindestens ein gültiges L A P L-Tauglichkeitszeugnis. Vor dem ersten Alleinflug muss das erforderliche Medical vorliegen. Unter vierzig beträgt seine reguläre Gültigkeit sechzig Monate. Ein vor dem vierzigsten Geburtstag ausgestelltes Zeugnis gilt aber nicht über den zweiundvierzigsten Geburtstag hinaus. Ab vierzig gilt grundsätzlich eine Dauer von vierundzwanzig Monaten. Maßgeblich bleiben das tatsächlich eingetragene Ablaufdatum und die Auflagen. Ein Klasse-zwei-Medical hat andere Altersstufen und darf nicht mit dem L A P L-Medical verwechselt werden. Bei einer Erkrankung, einer erheblichen Verletzung, einer Operation oder relevanten Medikamenten musst du die Tauglichkeit klären. Ein noch nicht abgelaufenes Papier garantiert keine aktuelle Flugfähigkeit. 00:27:42 Was der Pilot nachweisen muss Die persönlichen Dokumente und die Flugzeugunterlagen sind getrennte Themen. Der Lizenzinhaber führt seine gültige Lizenz, sein gültiges Medical, einen amtlichen Lichtbildausweis und ausreichende Flugbuchdaten zum Nachweis seiner ausgeübten Rechte mit. Das können das Flugbuch oder die entsprechenden Auszüge beziehungsweise Kopien sein. Der Flugschüler führt auf Allein-Überlandflügen Medical, Lichtbildausweis und den Nachweis der erforderlichen Autorisierung mit. Für Flüge in Sichtweite des Flugplatzes oder innerhalb eines behördlich festgelegten Gebietes erlaubt S F C L fünfundvierzig, die genannten Unterlagen am Betriebsort zu belassen. Das gilt nicht automatisch für jeden Streckenflug. Die Nachweise müssen auf Verlangen ohne unangemessene Verzögerung vorgelegt werden. Medical-Auflagen wie eine Sehhilfe, Funkzeugnis und erforderliche Sprachrechte prüfst du ebenfalls. 00:28:34 Welches Medical ist für die nichtgewerbliche SPL mindestens erforderlich? Frage 25. Welches Medical ist für die nichtgewerbliche SPL mindestens erforderlich? Antwort A: Gar kein Medical. Antwort B: Nur ein Führerscheinattest. Antwort C: Ein gültiges LAPL-Medical. Antwort D: Immer Klasse 1. 00:29:00 Welches Medical ist für die nichtgewerbliche SPL mindestens erforderlich? Richtig ist Antwort C: Ein gültiges LAPL-Medical. Mindestens ein LAPL-Medical ist erforderlich. Für andere Betriebsarten können strengere Anforderungen gelten. Das gültige Ablaufdatum und die Auflagen sind zu beachten. 00:29:18 Wie lange gilt ein LAPL-Medical für einen 45-jährigen Piloten grundsätzlich? Frage 26. Wie lange gilt ein LAPL-Medical für einen 45-jährigen Piloten grundsätzlich? Antwort A: 24 Monate. Antwort B: 12 Monate immer. Antwort C: 60 Monate. Antwort D: Unbegrenzt. 00:29:44 Wie lange gilt ein LAPL-Medical für einen 45-jährigen Piloten grundsätzlich? Richtig ist Antwort A: 24 Monate. Ab vierzig beträgt die reguläre Gültigkeit grundsätzlich vierundzwanzig Monate. Eine behördliche oder medizinische Einschränkung kann eine kürzere Gültigkeit ergeben. 00:30:01 Ein LAPL-Medical wurde mit 39 ausgestellt. Welche Altersgrenze ist wichtig? Frage 27. Ein LAPL-Medical wurde mit 39 ausgestellt. Welche Altersgrenze ist wichtig? Antwort A: Es gilt nicht über den 42. Geburtstag hinaus. Antwort B: Es endet automatisch am 40. Geburtstag. Antwort C: Es gilt immer bis zum 44. Geburtstag. Antwort D: Es gilt lebenslang. 00:30:35 Ein LAPL-Medical wurde mit 39 ausgestellt. Welche Altersgrenze ist wichtig? Richtig ist Antwort A: Es gilt nicht über den 42. Geburtstag hinaus. Die Regel verhindert, dass die volle Unter-vierzig-Dauer weit in die nächste Altersstufe reicht. Entscheidend ist das konkrete Ablaufdatum. 00:30:53 Du bist krank und ein Medikament kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Was folgt? Frage 28. Du bist krank und ein Medikament kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Was folgt? Antwort A: Fliegen, solange das Medical-Datum stimmt. Antwort B: Nur einen kürzeren Flug machen. Antwort C: Nicht fliegen und erforderliche flugmedizinische Beratung einholen. Antwort D: Die Verantwortung einem Fluggast übertragen. 00:31:25 Du bist krank und ein Medikament kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Was folgt? Richtig ist Antwort C: Nicht fliegen und erforderliche flugmedizinische Beratung einholen. Bei eingeschränkter Tauglichkeit dürfen die Rechte nicht ausgeübt werden. Das Datum des Zeugnisses hebt diese Pflicht nicht auf. 00:31:42 Welche persönlichen Dokumente führt ein SPL-Inhaber grundsätzlich mit? Frage 29. Welche persönlichen Dokumente führt ein SPL-Inhaber grundsätzlich mit? Antwort A: Lizenz, Medical, Lichtbildausweis und ausreichende Flugbuchdaten. Antwort B: Nur die Jahreskarte. Antwort C: Nur die Versicherungsrechnung. Antwort D: Nur einen Vereinsausweis. 00:32:11 Welche persönlichen Dokumente führt ein SPL-Inhaber grundsätzlich mit? Richtig ist Antwort A: Lizenz, Medical, Lichtbildausweis und ausreichende Flugbuchdaten. SFCL.045 nennt auch ausreichende Flugbuchdaten zum Nachweis der Rechte. Für bestimmte örtliche Flüge besteht eine ausdrücklich begrenzte Ausnahme von der Mitführung. 00:32:31 Wozu dient das persönliche Flugbuch rechtlich? Frage 30. Wozu dient das persönliche Flugbuch rechtlich? Antwort A: Zum Nachweis von Flugerfahrung und Bestätigungen. Antwort B: Als Ersatz für NOTAM. Antwort C: Als automatische Startfreigabe. Antwort D: Als Ersatz für ein Medical. 00:32:57 Wozu dient das persönliche Flugbuch rechtlich? Richtig ist Antwort A: Zum Nachweis von Flugerfahrung und Bestätigungen. Im Flugbuch werden relevante Flüge und Bestätigungen dokumentiert. Es hilft, aktuelle Erfahrung und zusätzliche Rechte nachvollziehbar nachzuweisen. 00:33:15 Identität und technischer Zustand Ein Luftfahrzeug muss die für seinen Betrieb erforderliche Registrierung und Zulassung besitzen. Nationalitäts- und Eintragungszeichen machen seine Identität erkennbar. In Deutschland erkennst du das Nationalitätszeichen D. Die genaue Kennzeichenform richtet sich nach der Luftfahrzeugkategorie. Die Lufttüchtigkeit umfasst mehr als einen gültigen Aufkleber. Das Lufttüchtigkeitszeugnis und das Zeugnis über die Prüfung der Lufttüchtigkeit, kurz A R C, haben unterschiedliche Aufgaben. Wartung, relevante Lufttüchtigkeitsanweisungen und dokumentierte Mängel müssen berücksichtigt werden. Selbst ein gültiges A R C erlaubt keinen Flug mit einer defekten Steuerung. Das Flughandbuch nennt Betriebsgrenzen und Verfahren. Der verantwortliche Pilot prüft den Zustand vor dem Flug und hält sich an diese Grenzen. 00:34:05 Unterlagen und Haftpflicht Teil S A O unterscheidet die mitzuführenden Betriebsinformationen von bestimmten Urkunden, die am Flugplatz oder Betriebsort verfügbar bleiben dürfen. An Bord gehören grundsätzlich das Flughandbuch oder gleichwertige Unterlagen, aktuelle geeignete Luftfahrtkarten, Informationen zum gegebenenfalls aufgegebenen Flugplan und relevante Verfahren, einschließlich Abfangsignalen. Für bestimmte lokale Flüge erlaubt die Vorschrift einzelne Erleichterungen. Eintragung, Lufttüchtigkeitszeugnis, A R C und Versicherungsnachweis dürfen unter den Bedingungen der Vorschrift am Betriebsort bereitliegen. Elektronische Unterlagen müssen zuverlässig zugänglich sein. Der Halter braucht die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Eine Kaskoversicherung erfüllt einen anderen Zweck. Bei einer Außenlandung können Schäden entstehen, obwohl die Landung erlaubnisfrei war. Erlaubnisfreiheit beseitigt weder Haftung noch die Pflicht zu sorgfältigem Handeln. 00:35:02 Was beweist ein gültiges ARC allein nicht? Frage 31. Was beweist ein gültiges ARC allein nicht? Antwort A: Dass das Dokument ein Ablaufdatum hat. Antwort B: Dass eine Lufttüchtigkeitsprüfung dokumentiert wurde. Antwort C: Dass es zum betreffenden Luftfahrzeug gehört. Antwort D: Dass ein neu entstandener Mangel unbedenklich ist. 00:35:30 Was beweist ein gültiges ARC allein nicht? Richtig ist Antwort D: Dass ein neu entstandener Mangel unbedenklich ist. Ein ARC ersetzt nicht die Prüfung aktueller Mängel. Der Pilot darf einen sicherheitsrelevanten Defekt nicht allein mit einem gültigen Dokument übergehen. 00:35:47 Wo findest du zulässige Betriebsgrenzen deines Musters? Frage 32. Wo findest du zulässige Betriebsgrenzen deines Musters? Antwort A: Im Flugplanformular allein. Antwort B: Im Vereinskalender. Antwort C: Im Wetterbericht. Antwort D: Im zutreffenden Flughandbuch. 00:36:12 Wo findest du zulässige Betriebsgrenzen deines Musters? Richtig ist Antwort D: Im zutreffenden Flughandbuch. Das Flughandbuch enthält musterbezogene Grenzen und Verfahren. Allgemeine Lehrwerte dürfen diese Angaben nicht überschreiben. 00:36:27 Welche Versicherung deckt grundsätzlich die vorgeschriebene Halterhaftung? Frage 33. Welche Versicherung deckt grundsätzlich die vorgeschriebene Halterhaftung? Antwort A: Nur eine Reiseversicherung. Antwort B: Nur die Mitgliedskarte. Antwort C: Die entsprechende Haftpflichtversicherung. Antwort D: Nur die Kaskoversicherung. 00:36:53 Welche Versicherung deckt grundsätzlich die vorgeschriebene Halterhaftung? Richtig ist Antwort C: Die entsprechende Haftpflichtversicherung. Halterhaftpflicht und Kasko haben verschiedene Aufgaben. Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht muss für den Betrieb bestehen. 00:37:09 Wie behandelst du eine anwendbare Lufttüchtigkeitsanweisung? Frage 34. Wie behandelst du eine anwendbare Lufttüchtigkeitsanweisung? Antwort A: Nur wenn der Verein zustimmt. Antwort B: Nur bei Verkauf des Flugzeugs. Antwort C: Nach ihren verbindlichen Anforderungen. Antwort D: Nur als unverbindlichen Wetterhinweis. 00:37:36 Wie behandelst du eine anwendbare Lufttüchtigkeitsanweisung? Richtig ist Antwort C: Nach ihren verbindlichen Anforderungen. Lufttüchtigkeitsanweisungen betreffen verbindliche Maßnahmen zum sicheren technischen Zustand. Ihr Anwendungsbereich und ihre Fristen sind zu prüfen. 00:37:53 Welche Aussage über Flugzeugunterlagen trifft zu? Frage 35. Welche Aussage über Flugzeugunterlagen trifft zu? Antwort A: Elektronische Unterlagen sind stets verboten. Antwort B: Ein Flugbuch ersetzt alle Urkunden. Antwort C: Alle Unterlagen dürfen immer zu Hause bleiben. Antwort D: SAO unterscheidet Mitführung und Verfügbarkeit am Betriebsort. 00:38:22 Welche Aussage über Flugzeugunterlagen trifft zu? Richtig ist Antwort D: SAO unterscheidet Mitführung und Verfügbarkeit am Betriebsort. Die konkrete Dokumentenregel nennt unterschiedliche Pflichten und begrenzte Erleichterungen. Für einen Streckenflug darfst du keine örtliche Ausnahme ungeprüft übernehmen. 00:38:41 Was bedeutet das Nationalitätszeichen eines Luftfahrzeugs? Frage 36. Was bedeutet das Nationalitätszeichen eines Luftfahrzeugs? Antwort A: Den aktuellen Luftraum. Antwort B: Den Staat seiner Registrierung. Antwort C: Die Heimatstadt des Piloten. Antwort D: Die Nationalität jedes Passagiers. 00:39:08 Was bedeutet das Nationalitätszeichen eines Luftfahrzeugs? Richtig ist Antwort B: Den Staat seiner Registrierung. Registrierung und Kennzeichen bestimmen die staatliche Zuordnung des Luftfahrzeugs. Sie ändern sich nicht beim Überflug einer Grenze. 00:39:24 AIP, NOTAM und Karten Die Luftfahrtinformationen sind dein Werkzeug für die konkrete Anwendung des Rechts. Die A I P enthält dauerhafte Informationen und veröffentlichte Verfahren. Ihre Teile G E N, E N R und A D behandeln allgemeine Angaben, Streckeninformationen und Flugplätze. Ein NOTAM informiert über eine aktuelle betriebliche Änderung, etwa eine gesperrte Bahn oder ein zeitweiliges Flugbeschränkungsgebiet. Eine Ergänzung zur A I P kann umfangreichere oder länger andauernde Änderungen veröffentlichen. Eine neue Jahreskarte zeigt nicht jede kurzfristige Änderung. Du prüfst deshalb die Karte zusammen mit den aktuellen Informationen. Achte bei einem NOTAM auf Gebiet, Unter- und Obergrenze, Gültigkeitszeit und gegebenenfalls tägliche Aktivierungszeiten. Jede dieser Angaben kann für deine Flugstrecke entscheidend sein. 00:40:15 Ein Briefing für Hinweg und Rückweg Im Modell siehst du eine Strecke, die an einem zeitweilig aktiven Gebiet vorbeiführt. Es reicht nicht, den Startplatz zu betrachten. Hinflug, Rückflug und Alternativen können unterschiedliche Lufträume und Wetterbereiche betreffen. Luftfahrtzeiten werden grundsätzlich in U T C angegeben. Die örtliche Uhrzeit rechnest du unter Beachtung der Zeitzone und Sommerzeit um. Lies eine Höhenangabe immer mit ihrem Bezug, beispielsweise über Meeresspiegel, über Grund oder als Flugfläche. Wetterinformationen müssen die Durchführung nach Sichtflugregeln erwarten lassen. Eine geplante Strecke braucht sinnvolle Entscheidungen für Wetterverschlechterung und schwächer werdende Thermik. Dein Briefing bleibt bis zum Start relevant. Bei einer erheblichen Verzögerung prüfst du, ob sich Wetter, NOTAM oder Aktivierungszeiten geändert haben. 00:41:07 Eine Bahn ist kurzfristig geschlossen. Wo erwartest du die aktuelle Information? Frage 37. Eine Bahn ist kurzfristig geschlossen. Wo erwartest du die aktuelle Information? Antwort A: Nur im Versicherungsvertrag. Antwort B: Nur auf dem Typenschild. Antwort C: In einem einschlägigen NOTAM. Antwort D: Nur auf der alten Jahreskarte. 00:41:35 Eine Bahn ist kurzfristig geschlossen. Wo erwartest du die aktuelle Information? Richtig ist Antwort C: In einem einschlägigen NOTAM. NOTAM veröffentlichen aktuelle betriebliche Änderungen. Die Karte und die Flugplatzinformationen müssen zusammen mit den gültigen Meldungen gelesen werden. 00:41:52 Was enthalten die Teile GEN, ENR und AD? Frage 38. Was enthalten die Teile GEN, ENR und AD? Antwort A: Allgemeine Angaben, Streckenangaben und Flugplätze. Antwort B: Nur Versicherungsdaten. Antwort C: Nur private Vereinsnachrichten. Antwort D: Nur Wetterdiagramme. 00:42:19 Was enthalten die Teile GEN, ENR und AD? Richtig ist Antwort A: Allgemeine Angaben, Streckenangaben und Flugplätze. Die AIP ist in diese Informationsbereiche gegliedert. Für eine Flugplatzfrage brauchst du besonders die passenden AD-Informationen und aktuelle Ergänzungen. 00:42:37 Welche Zeitbasis ist bei Luftfahrtmeldungen grundsätzlich maßgeblich? Frage 39. Welche Zeitbasis ist bei Luftfahrtmeldungen grundsätzlich maßgeblich? Antwort A: Immer die Uhrzeit deines Wohnortes. Antwort B: Die Zeit im Flugbuch des Vorjahres. Antwort C: Immer deutsche Winterzeit. Antwort D: UTC. 00:43:03 Welche Zeitbasis ist bei Luftfahrtmeldungen grundsätzlich maßgeblich? Richtig ist Antwort D: UTC. UTC schafft eine gemeinsame Zeitbasis. Eine Umrechnung in Ortszeit muss Zeitzone und Sommerzeit berücksichtigen. 00:43:17 Reicht eine aktuelle Jahreskarte für jede kurzfristige Luftraumänderung? Frage 40. Reicht eine aktuelle Jahreskarte für jede kurzfristige Luftraumänderung? Antwort A: Nein, aktuelle Meldungen müssen zusätzlich geprüft werden. Antwort B: Ja, wenn der Flug unter einer Stunde dauert. Antwort C: Ja, bei Segelflugzeugen ohne Motor. Antwort D: Ja, bis zum Jahresende immer. 00:43:47 Reicht eine aktuelle Jahreskarte für jede kurzfristige Luftraumänderung? Richtig ist Antwort A: Nein, aktuelle Meldungen müssen zusätzlich geprüft werden. Eine Karte kann kurzfristige Änderungen nicht vollständig abbilden. NOTAM, Ergänzungen und Aktivierungsinformationen gehören zum Briefing. 00:44:05 Welche NOTAM-Angaben brauchst du für ein Flugbeschränkungsgebiet? Frage 41. Welche NOTAM-Angaben brauchst du für ein Flugbeschränkungsgebiet? Antwort A: Nur den Namen des Verfassers. Antwort B: Ausdehnung, Höhen und gültige Zeiten. Antwort C: Nur die Telefonnummer des Vereins. Antwort D: Nur die Papierfarbe. 00:44:32 Welche NOTAM-Angaben brauchst du für ein Flugbeschränkungsgebiet? Richtig ist Antwort B: Ausdehnung, Höhen und gültige Zeiten. Ein Gebiet betrifft dich nur nach seinen konkreten räumlichen und zeitlichen Bedingungen. Ein Blick allein auf den Namen genügt nicht. 00:44:48 Der Start verzögert sich erheblich. Was ist sinnvoll und erforderlich, wenn Informationen veralten? Frage 42. Der Start verzögert sich erheblich. Was ist sinnvoll und erforderlich, wenn Informationen veralten? Antwort A: Den Rückweg nicht mehr prüfen. Antwort B: Das Briefing aktualisieren. Antwort C: Alle alten Daten unverändert übernehmen. Antwort D: Nur die Startliste ergänzen. 00:45:17 Der Start verzögert sich erheblich. Was ist sinnvoll und erforderlich, wenn Informationen veralten? Richtig ist Antwort B: Das Briefing aktualisieren. Die Vorbereitung muss zum tatsächlich geplanten Flug passen. Bei veränderter Zeit können Wetter und Aktivierungen anders ausfallen. 00:45:32 Lufträume sind dreidimensionale Räume Im Modell siehst du mehrere räumliche Volumen. Ein Luftraum hat seitliche Grenzen sowie eine Unter- und Obergrenze. Wer unter einer Stufe von Luftraum C bleibt, kann über ihr plötzlich andere Anforderungen treffen. In den Klassen C und D brauchen Sichtflüge grundsätzlich eine Freigabe und die vorgeschriebene Funkverbindung. In Klasse E sind Sichtflüge grundsätzlich nicht freigabepflichtig, obwohl E kontrollierter Luftraum ist. Klasse G ist unkontrolliert. Kontrolliert bedeutet also nicht, dass jeder Flug dort gleich behandelt wird. Deutschland nutzt vor allem C, D, E und G. Die weltweite Systematik enthält auch A, B und F. In Klasse A sind gewöhnliche Sichtflüge nicht zulässig. Ergänzende Zonen, Einschränkungen und Betriebsverfahren prüfst du zusätzlich. 00:46:21 Welche Staffelung erhält der Sichtflug? Die Klasse sagt dir auch, welche Leistung die Flugsicherung erbringt. In C werden Sichtflüge von Instrumentenflügen gestaffelt. Zwischen Sichtflügen erhältst du Verkehrsinformationen und auf Anfrage Ausweichhinweise. In D werden Instrumentenflüge voneinander gestaffelt. Sichtflüge erhalten Informationen über anderen Verkehr, aber keine allgemeine Staffelung zu sämtlichem Verkehr. In E erhalten Instrumentenflüge den entsprechenden Kontrolldienst, während Sichtflugverkehr seine Kollisionsvermeidung selbst leistet. Fluginformationsdienst, kurz F I S, liefert Informationen und unterstützt die Flugsicherheit. Eine Anmeldung bei Information ist keine Freigabe für C oder D. Der Alarmdienst veranlasst Hilfe für vermisste oder in Not befindliche Luftfahrzeuge. Luftraumklasse und Dienst müssen deshalb getrennt gelesen werden. 00:47:14 Du willst als VFR-Pilot in Luftraum C einfliegen. Was brauchst du grundsätzlich? Frage 43. Du willst als VFR-Pilot in Luftraum C einfliegen. Was brauchst du grundsätzlich? Antwort A: Nur einen Transponder ohne Freigabe. Antwort B: Nur fünf Kilometer Sicht. Antwort C: Nur eine Meldung an den Vereinskameraden. Antwort D: ATC-Freigabe und vorgeschriebene Funkverbindung. 00:47:44 Du willst als VFR-Pilot in Luftraum C einfliegen. Was brauchst du grundsätzlich? Richtig ist Antwort D: ATC-Freigabe und vorgeschriebene Funkverbindung. Gute Sicht und Ausrüstung ersetzen die Einflugfreigabe nicht. Bleibe bis zu einer gültigen Freigabe außerhalb des freigabepflichtigen Volumens. 00:48:02 Welche Aussage zu VFR in Klasse E ist richtig? Frage 44. Welche Aussage zu VFR in Klasse E ist richtig? Antwort A: Immer vollständig von IFR gestaffelt. Antwort B: Immer dieselbe Freigabepflicht wie C. Antwort C: Grundsätzlich verboten. Antwort D: Grundsätzlich keine ATC-Freigabe allein wegen Klasse E. 00:48:30 Welche Aussage zu VFR in Klasse E ist richtig? Richtig ist Antwort D: Grundsätzlich keine ATC-Freigabe allein wegen Klasse E. Klasse E ist kontrolliert, aber normale Sichtflüge brauchen allein wegen dieser Klasse keine Freigabe. Zusätzliche Zonen und Auflagen bleiben zu beachten. 00:48:49 Welche Staffelung erhält VFR in Klasse C? Frage 45. Welche Staffelung erhält VFR in Klasse C? Antwort A: Keine Staffelung zu IFR. Antwort B: Staffelung zu IFR. Antwort C: Immer Staffelung zu jedem VFR. Antwort D: Nur Staffelung zu Ballonen. 00:49:14 Welche Staffelung erhält VFR in Klasse C? Richtig ist Antwort B: Staffelung zu IFR. VFR wird in C von IFR gestaffelt. Zwischen VFR-Flügen gibt es Verkehrsinformationen. Die eigene Luftraumbeobachtung bleibt erforderlich. 00:49:31 Welche Aussage trifft auf Klasse D zu? Frage 46. Welche Aussage trifft auf Klasse D zu? Antwort A: VFR braucht nie eine Freigabe. Antwort B: VFR erhält Verkehrsinformationen statt allgemeiner Staffelung zu allem Verkehr. Antwort C: Jeder VFR wird immer von jedem anderen Flug gestaffelt. Antwort D: D ist stets unkontrolliert. 00:50:01 Welche Aussage trifft auf Klasse D zu? Richtig ist Antwort B: VFR erhält Verkehrsinformationen statt allgemeiner Staffelung zu allem Verkehr. Die Freigabepflicht und die Staffelungsleistung sind verschiedene Fragen. In D gibt es keine allgemeine Staffelung jedes VFR zu sämtlichem Verkehr. 00:50:20 Welche Klasse ist unkontrollierter Luftraum? Frage 47. Welche Klasse ist unkontrollierter Luftraum? Antwort A: C. Antwort B: E. Antwort C: D. Antwort D: G. 00:50:41 Welche Klasse ist unkontrollierter Luftraum? Richtig ist Antwort D: G. Klasse G ist unkontrolliert. Das bedeutet weder regelbefreit noch informationslos. VFR-Mindestbedingungen und Kollisionsvermeidung gelten weiterhin. 00:50:57 Du bist bei FIS angemeldet. Darfst du deshalb in eine CTR einfliegen? Frage 48. Du bist bei FIS angemeldet. Darfst du deshalb in eine CTR einfliegen? Antwort A: Ja, wenn FIS schweigt. Antwort B: Nur mit der erforderlichen Einflugfreigabe. Antwort C: Ja, FIS ersetzt jede Freigabe. Antwort D: Ja, ohne Funkkontakt zum Tower. 00:51:26 Du bist bei FIS angemeldet. Darfst du deshalb in eine CTR einfliegen? Richtig ist Antwort B: Nur mit der erforderlichen Einflugfreigabe. Eine FIS-Anmeldung ist keine CTR-Freigabe. Du brauchst die Freigabe der zuständigen Kontrollstelle und erfüllst die weiteren Bedingungen. 00:51:43 Zusätzliche Anforderungen im Volumen Eine Funkpflichtzone heißt R M Z. Vor dem Einflug erfolgt der vorgeschriebene Erstanruf auf dem richtigen Kanal, mit Rufzeichen, Muster, Position, Höhe und Absicht. Im Gebiet hältst du die vorgeschriebene Hörbereitschaft. Eine R M Z ist dadurch nicht automatisch eine Kontrollzone. Eine T M Z verlangt den vorgesehenen Transponderbetrieb. Für einzelne Zonen können veröffentlichte zusätzliche Verfahren oder vereinbarte Alternativen bestehen. Das Kürzel H X bedeutet, dass ein Luftraum keine festgelegten Betriebszeiten hat. Du stellst seinen aktuellen Status nach dem veröffentlichten Verfahren fest. Ein Segelflugsektor ist ebenfalls an seine konkreten Freigabe-, Aktivierungs- und Meldebedingungen gebunden. Ein anderer Segler im Sektor beweist nicht, dass dein Einflug zulässig ist. 00:52:35 ED-R, ED-D und aktive Zeiten Das rote Volumen zeigt beispielhaft ein Gebiet mit Flugbeschränkungen. E D R ist eine deutsche Kennung für ein solches Gebiet. Seine Nutzung richtet sich nach den veröffentlichten Beschränkungen und gegebenenfalls erforderlichen Genehmigungen. Ein E D D kennzeichnet ein Gefahrengebiet. Es ist nicht einfach dieselbe rechtliche Kategorie, kann aber gefährliche Tätigkeiten enthalten. Lies deshalb die konkrete Veröffentlichung. Ein Gebiet kann seitlich weit reichen, aber nur bestimmte Höhen oder Zeiträume betreffen. Unter einer veröffentlichten Untergrenze zu bleiben funktioniert nur mit dem richtigen Höhenbezug und ausreichender Reserve. Ein kurzfristiges Gebiet kann erst in einem NOTAM auftauchen. Flugplan, F I S-Kontakt oder gute Thermik schaffen keine pauschale Ausnahme. Bei unklarem Status klärst du ihn oder planst außerhalb. 00:53:26 Was verlangt eine RMZ grundsätzlich vor dem Einflug? Frage 49. Was verlangt eine RMZ grundsätzlich vor dem Einflug? Antwort A: Das Ausschalten des Funkgeräts. Antwort B: Den vorgeschriebenen Erstanruf. Antwort C: Nur ein Handygespräch. Antwort D: Immer eine IFR-Lizenz. 00:53:52 Was verlangt eine RMZ grundsätzlich vor dem Einflug? Richtig ist Antwort B: Den vorgeschriebenen Erstanruf. SERA.6005 verlangt den Erstanruf mit den vorgesehenen Angaben und die Funkbedingungen. Eine RMZ ist nicht allein dadurch eine CTR. 00:54:09 Welche Hauptanforderung kennzeichnet eine TMZ? Frage 50. Welche Hauptanforderung kennzeichnet eine TMZ? Antwort A: Vorgeschriebener Transponderbetrieb. Antwort B: Ein grundsätzliches Flugverbot für alle Segler. Antwort C: Immer eine Landung vor dem Einflug. Antwort D: Nur ein gültiger Personalausweis. 00:54:36 Welche Hauptanforderung kennzeichnet eine TMZ? Richtig ist Antwort A: Vorgeschriebener Transponderbetrieb. TMZ bedeutet Transponderpflichtzone. Konkrete veröffentlichte Verfahren, Ausstattung und zulässige Alternativen müssen für die jeweilige Zone geprüft werden. 00:54:54 Was bedeutet HX bei einem Luftraum? Frage 51. Was bedeutet HX bei einem Luftraum? Antwort A: Immer ohne Freigabe offen. Antwort B: Keine festgelegten Betriebszeiten, Status prüfen. Antwort C: Immer inaktiv am Wochenende. Antwort D: Immer unter 1000 Fuß inaktiv. 00:55:21 Was bedeutet HX bei einem Luftraum? Richtig ist Antwort B: Keine festgelegten Betriebszeiten, Status prüfen. HX ist kein Freibrief. Den Status stellst du über das veröffentlichte Verfahren fest, bevor du dich auf eine Inaktivität verlässt. 00:55:39 Was bezeichnet ED-R? Frage 52. Was bezeichnet ED-R? Antwort A: Immer eine Funkpflichtzone. Antwort B: Ein Gebiet mit Flugbeschränkungen. Antwort C: Eine freie Thermikzone. Antwort D: Eine Flugzeugzulassung. 00:56:03 Was bezeichnet ED-R? Richtig ist Antwort B: Ein Gebiet mit Flugbeschränkungen. In einem ED-R gelten die veröffentlichten Beschränkungen. Räumliche Grenzen, Zeiten und mögliche Genehmigungen ergeben sich aus den konkreten Informationen. 00:56:20 Ein Segler kreist in einem freigabepflichtigen Segelflugsektor. Was beweist das? Frage 53. Ein Segler kreist in einem freigabepflichtigen Segelflugsektor. Was beweist das? Antwort A: Die automatische Freigabe aller Segler. Antwort B: Die Aufhebung der Obergrenze. Antwort C: Die dauerhafte Aktivierung des Sektors. Antwort D: Keine eigene Einflugberechtigung. 00:56:49 Ein Segler kreist in einem freigabepflichtigen Segelflugsektor. Was beweist das? Richtig ist Antwort D: Keine eigene Einflugberechtigung. Andere Piloten können individuelle Berechtigungen haben oder sich irren. Du musst die für deinen Flug geltenden Bedingungen selbst erfüllen. 00:57:05 Was unterscheidet ED-D und ED-R? Frage 54. Was unterscheidet ED-D und ED-R? Antwort A: Gefahrengebiet und Flugbeschränkungsgebiet sind unterschiedliche Kategorien. Antwort B: ED-R ist nur eine Wetterwarnung. Antwort C: ED-D ist immer eine Kontrollzone. Antwort D: Beide bedeuten immer genau dasselbe. 00:57:33 Was unterscheidet ED-D und ED-R? Richtig ist Antwort A: Gefahrengebiet und Flugbeschränkungsgebiet sind unterschiedliche Kategorien. Ein ED-D warnt vor gefährlichen Tätigkeiten. Ein ED-R enthält rechtliche Beschränkungen. In beiden Fällen liest du die konkreten veröffentlichten Bedingungen. 00:57:52 Flugsicht und Wolkenabstand Im dreidimensionalen Bild hat die Wolke einen seitlichen und einen vertikalen Sicherheitsbereich. In den Klassen C, D und E gelten grundsätzlich fünf Kilometer Flugsicht unter zehntausend Fuß über Meeresspiegel. Ab zehntausend Fuß sind es grundsätzlich acht Kilometer. Die Wolkenabstände betragen fünfzehnhundert Meter horizontal und dreihundert Meter, also tausend Fuß, vertikal. Für besonders hohes Gelände beachtest du die Tabellenfußnote. In G gilt im unteren Höhenband wolkenfrei und mit Erdsicht statt der gleichen Zahlenabstände. Die Grenze dieses unteren Bandes ist der höhere Wert aus dreitausend Fuß über Meeresspiegel und tausend Fuß über Grund. Oberhalb dieses Bandes greifen in G wieder die Zahlenabstände. Ein Segler an der Wolkenbasis braucht ebenfalls den vorgeschriebenen Abstand. 00:58:41 Reduzierte Sicht und Sonder-VFR Deutschland erlaubt im unteren Höhenband von F und G unter den Bedingungen von Paragraph vierzig Luftverkehrsordnung eine auf fünfzehnhundert Meter reduzierte Flugsicht, unter anderem bei höchstens hundertvierzig Knoten und ausreichend rechtzeitiger Erkennbarkeit von Verkehr und Hindernissen. Das ist eine Mindestregel und kein empfehlenswertes Lernflugwetter. Sonder-Sichtflug in einer Kontrollzone braucht eine besondere Freigabe. Für den Piloten gelten unter anderem wolkenfrei, Erdsicht, mindestens fünfzehnhundert Meter Flugsicht und höchstens hundertvierzig Knoten. Für die Erteilung und für Starts, Landungen und Platzrundeneinflug gelten zusätzliche Voraussetzungen, darunter veröffentlichte Bodenwetterbedingungen. Gewöhnliches VFR erlaubt keinen Wolkeneinflug. Auch Nachtflug folgt zusätzlichen Lizenz- und Betriebsanforderungen. Ein Instrument oder ein laufender Motor ersetzt diese Rechte nicht. 00:59:35 Welche Wolkenabstände gelten grundsätzlich für VFR in Klasse E? Frage 55. Welche Wolkenabstände gelten grundsätzlich für VFR in Klasse E? Antwort A: Keine Abstände bei Segelflugzeugen. Antwort B: Nur wolkenfrei ohne Zahlenabstand. Antwort C: 500 m horizontal und 100 ft vertikal. Antwort D: 1500 m horizontal und 1000 ft vertikal. 01:00:06 Welche Wolkenabstände gelten grundsätzlich für VFR in Klasse E? Richtig ist Antwort D: 1500 m horizontal und 1000 ft vertikal. Klasse E verlangt die regulären Zahlenabstände. Die Erleichterung wolkenfrei und Erdsicht betrifft das entsprechende untere Band in F und G. 01:00:24 Welche Flugsicht gilt grundsätzlich ab 10 000 ft MSL in der VMC-Tabelle? Frage 56. Welche Flugsicht gilt grundsätzlich ab 10 000 ft MSL in der VMC-Tabelle? Antwort A: 1500 m immer. Antwort B: 5 km immer. Antwort C: 800 m für alle Luftfahrzeuge. Antwort D: 8 km. 01:00:51 Welche Flugsicht gilt grundsätzlich ab 10 000 ft MSL in der VMC-Tabelle? Richtig ist Antwort D: 8 km. Ab zehntausend Fuß gilt grundsätzlich acht Kilometer Flugsicht. Die Tabellenfußnote für hohes Gelände und besondere Regelungen müssen bei der konkreten Anwendung mitgelesen werden. 01:01:08 Wie bestimmt sich die obere Grenze des unteren VMC-Bandes in G? Frage 57. Wie bestimmt sich die obere Grenze des unteren VMC-Bandes in G? Antwort A: Der niedrigere der beiden Werte. Antwort B: Immer 3000 ft AGL. Antwort C: Der höhere Wert aus 3000 ft MSL und 1000 ft AGL. Antwort D: Immer 1000 ft MSL. 01:01:37 Wie bestimmt sich die obere Grenze des unteren VMC-Bandes in G? Richtig ist Antwort C: Der höhere Wert aus 3000 ft MSL und 1000 ft AGL. Der jeweils höhere Wert ist maßgeblich. Im Gebirge kann tausend Fuß über Grund die höhere Grenze ergeben. 01:01:54 Du fliegst in G im unteren Band. Welche Wolkenregel gilt? Frage 58. Du fliegst in G im unteren Band. Welche Wolkenregel gilt? Antwort A: Nur die Wolkenunterseite muss sichtbar sein. Antwort B: Immer 1500 m horizontal ohne Erdsicht. Antwort C: Wolkeneinflug ist mit SPL immer erlaubt. Antwort D: Wolkenfrei und mit Erdsicht. 01:02:23 Du fliegst in G im unteren Band. Welche Wolkenregel gilt? Richtig ist Antwort D: Wolkenfrei und mit Erdsicht. Im unteren Band gilt die besondere Formulierung wolkenfrei und mit Erdsicht. Flugsicht und nationale Bedingungen prüfst du zusätzlich. 01:02:39 Wer erteilt eine erforderliche Sonder-VFR-Freigabe in einer CTR? Frage 59. Wer erteilt eine erforderliche Sonder-VFR-Freigabe in einer CTR? Antwort A: Der Startleiter am Heimatplatz. Antwort B: Der Flugzeughalter. Antwort C: Ein FIS-Mithörer automatisch. Antwort D: Die zuständige Flugverkehrskontrollstelle. 01:03:06 Wer erteilt eine erforderliche Sonder-VFR-Freigabe in einer CTR? Richtig ist Antwort D: Die zuständige Flugverkehrskontrollstelle. Sonder-VFR braucht eine ATC-Freigabe und alle weiteren Voraussetzungen. Ein Funkspruch an Information ist keine solche Freigabe. 01:03:23 Erlauben 1500 m Sicht automatisch überall deutschen Segelflug? Frage 60. Erlauben 1500 m Sicht automatisch überall deutschen Segelflug? Antwort A: Ja, immer oberhalb FL 100. Antwort B: Ja, in jeder Luftraumklasse. Antwort C: Ja, auch ohne Erdsicht in Wolken. Antwort D: Nein, nur innerhalb der zutreffenden Regeln und Bedingungen. 01:03:53 Erlauben 1500 m Sicht automatisch überall deutschen Segelflug? Richtig ist Antwort D: Nein, nur innerhalb der zutreffenden Regeln und Bedingungen. Die deutsche Reduzierung ist an Luftraum, Höhenband und Bedingungen gebunden. In C, D und E gelten dadurch keine allgemeinen neuen VFR-Minima. 01:04:12 MSL, AGL und Flugflächen Der Segler bewegt sich über ansteigendem Gelände. Seine Höhe über Meeresspiegel kann gleich bleiben, während die Höhe über Grund sinkt. M S L bezeichnet den Meeresspiegelbezug. A G L bezeichnet den Abstand zum Gelände. Mit Q N H zeigt der Höhenmesser die Höhe über Meeresspiegel unter der entsprechenden atmosphärischen Annahme. Eine Flugfläche, kurz F L, ist eine Druckfläche bei Standard-Höhenmessereinstellung. F L fünfundsechzig bedeutet eine Anzeige von sechstausendfünfhundert Fuß bei Standarddruck. Es ist nicht automatisch dieselbe wahre Höhe über Meeresspiegel. Für deutsche Sicht-Überlandflüge gilt grundsätzlich die veröffentlichte Umstellhöhe von fünftausend Fuß M S L oder zweitausend Fuß A G L, der höhere Wert zählt. Konkrete Verfahren und Änderungen prüfst du in der A I P. 01:05:02 Mindesthöhen schützen Menschen am Boden Über dicht besiedelten Gebieten und Menschenansammlungen gilt grundsätzlich eine Mindesthöhe von tausend Fuß über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Radius von sechshundert Metern. Sonst gilt grundsätzlich die Fünfhundert-Fuß-Regel über Grund oder Wasser beziehungsweise über dem höchsten Hindernis im vorgesehenen Nahbereich. Zusätzlich muss die Höhe eine gefahrarme Notlandung ermöglichen. Start, Landung und zulässige behördliche Ausnahmen haben eigene Regeln. In Deutschland erlaubt Paragraph siebenunddreißig Absatz drei bestimmten Luftfahrzeugen, darunter Segelflugzeugen, die Mindesthöhe nach SERA fünftausendfünf Buchstabe f Nummer zwei zu unterschreiten, wenn die Betriebsart dies notwendig macht und keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu erwarten ist. Das hebt die Städte- und Menschenansammlungsregel nicht auf. Brücken und Freileitungen dürfen nicht unterflogen werden. 01:05:54 QFE und die Halbkreisregel Mit Q F E zeigt der Höhenmesser am Bezugsplatz grundsätzlich null. Der gleiche Wert ist über anderem Gelände nicht automatisch die Höhe über Grund. Mit Q N H zeigt er am Platz die Platzhöhe über Meeresspiegel. Für die normale Halbkreisregel nach Sichtflugregeln zählt der magnetische Kurs über Grund. Bei Kursen von null bis hundertneunundsiebzig Grad gehören ungerade Tausenderstufen plus fünfhundert Fuß zur Systematik, beispielsweise dreitausendfünfhundert Fuß oder bei Standarddruck Flugfläche fünfundfünfzig. Bei hundertachtzig bis dreihundertneunundfünfzig Grad sind es gerade Tausenderstufen plus fünfhundert, etwa viertausendfünfhundert Fuß oder Flugfläche fünfundsechzig. SERA bezieht die Regel auf den geraden Reiseflug oberhalb dreitausend Fuß über Grund oder einem behördlich festgelegten höheren Bezug. Freigaben, nationale Festlegungen und veröffentlichte Ausnahmen prüfst du zusätzlich. Ein kurvender Thermikflug ist kein gerader Reiseflug. 01:06:51 Was zeigt ein mit QNH eingestellter Höhenmesser grundsätzlich? Frage 61. Was zeigt ein mit QNH eingestellter Höhenmesser grundsätzlich? Antwort A: Die verbleibende Gleitzahl. Antwort B: Eine Höhe mit Meeresspiegelbezug. Antwort C: Immer eine Flugfläche. Antwort D: Immer die genaue Höhe über Grund. 01:07:17 Was zeigt ein mit QNH eingestellter Höhenmesser grundsätzlich? Richtig ist Antwort B: Eine Höhe mit Meeresspiegelbezug. QNH bezieht die Anzeige auf Meeresspiegel unter den vorgesehenen atmosphärischen Annahmen. Die Geländehöhe musst du für AGL zusätzlich berücksichtigen. 01:07:34 Was bedeutet FL 65? Frage 62. Was bedeutet FL 65? Antwort A: 6500 m über Grund. Antwort B: Immer 6500 ft wahre Höhe MSL. Antwort C: Eine Mindest-Flugsicht von 6,5 km. Antwort D: 6500 ft Anzeige bei Standard-Höhenmessereinstellung. 01:08:04 Was bedeutet FL 65? Richtig ist Antwort D: 6500 ft Anzeige bei Standard-Höhenmessereinstellung. Eine Flugfläche ist eine Druckfläche. Bei anderem Luftdruck kann ihre wirkliche Meeresspiegelhöhe von der Zahl auf dem Höhenmesser abweichen. 01:08:22 Ein Segler hält 4000 ft MSL über steigendem Gelände. Was verändert sich? Frage 63. Ein Segler hält 4000 ft MSL über steigendem Gelände. Was verändert sich? Antwort A: Seine Höhe AGL bleibt zwangsläufig gleich. Antwort B: Seine Flugfläche wird automatisch null. Antwort C: Seine Höhe AGL nimmt ab. Antwort D: Seine Lizenz läuft ab. 01:08:51 Ein Segler hält 4000 ft MSL über steigendem Gelände. Was verändert sich? Richtig ist Antwort C: Seine Höhe AGL nimmt ab. Die Meeresspiegelhöhe und der Abstand zum Boden sind unterschiedliche Größen. Steigendes Gelände verkleinert bei gleicher MSL-Höhe die Bodenreserve. 01:09:07 Welche Regel gilt grundsätzlich über dicht besiedelten Gebieten? Frage 64. Welche Regel gilt grundsätzlich über dicht besiedelten Gebieten? Antwort A: Nur 100 ft über der Straße. Antwort B: Keine Mindesthöhe für Segler. Antwort C: 1000 ft über höchstem Hindernis im Radius 600 m. Antwort D: Immer nur 500 ft über dem eigenen Punkt. 01:09:36 Welche Regel gilt grundsätzlich über dicht besiedelten Gebieten? Richtig ist Antwort C: 1000 ft über höchstem Hindernis im Radius 600 m. Die Städte- und Menschenansammlungsregel enthält Höhe und seitlichen Betrachtungsradius. Die zusätzliche Anforderung einer gefahrarmen Notlandung bleibt relevant. 01:09:55 Welche Aussage zur deutschen Segelflug-Mindesthöhenausnahme stimmt? Frage 65. Welche Aussage zur deutschen Segelflug-Mindesthöhenausnahme stimmt? Antwort A: Sie gilt nur mit eingeschaltetem Motor. Antwort B: Sie gilt nur bei notwendiger Betriebsart und ohne befürchtete Gefährdung. Antwort C: Sie erlaubt das Unterfliegen jeder Brücke. Antwort D: Sie erlaubt jeden Tiefflug über Städten. 01:10:25 Welche Aussage zur deutschen Segelflug-Mindesthöhenausnahme stimmt? Richtig ist Antwort B: Sie gilt nur bei notwendiger Betriebsart und ohne befürchtete Gefährdung. Die Ausnahme betrifft die Regel außerhalb dicht besiedelter Bereiche und ist an klare Bedingungen gebunden. Sie beseitigt andere Verbote nicht. 01:10:43 Wovon hängt die normale VFR-Halbkreisregel im Reiseflug ab? Frage 66. Wovon hängt die normale VFR-Halbkreisregel im Reiseflug ab? Antwort A: Vom magnetischen Kurs über Grund und dem zutreffenden Höhenbereich. Antwort B: Nur vom Steuerkurs des Flugzeugbugs. Antwort C: Nur vom Kennzeichen. Antwort D: Nur von der Windrichtung am Start. 01:11:11 Wovon hängt die normale VFR-Halbkreisregel im Reiseflug ab? Richtig ist Antwort A: Vom magnetischen Kurs über Grund und dem zutreffenden Höhenbereich. Die Halbkreisregel orientiert sich am magnetischen Track, also Kurs über Grund. Höhenbereich und veröffentlichte Ausnahmen müssen zusätzlich passen. 01:11:29 Frontal und kreuzend Zwei Segler nähern sich im Modell frontal. Bei Kollisionsgefahr ändern beide ihren Kurs nach rechts. Das ist eine gemeinsame, vorhersehbare Lösung. Jetzt betrachten wir kreuzende Kurse etwa auf gleicher Höhe. Grundsätzlich weicht das Luftfahrzeug aus, das den anderen rechts von sich hat. Für verschiedene Kategorien gibt es Ausnahmen. Motorgetriebene Luftfahrzeuge müssen unter anderem Segelflugzeugen und Ballonen ausweichen. Segelflugzeuge müssen Ballonen ausweichen. Ein Ausweichpflichtiger bleibt deutlich frei und kreuzt nicht ohne sicheren Abstand vor, über oder unter dem anderen. Das vorflugberechtigte Luftfahrzeug hält grundsätzlich Kurs und Geschwindigkeit. Dennoch müssen alle Piloten das tun, was nötig ist, um eine Kollision zu verhindern. Vorflugrecht erlaubt keine gefährliche Rechthaberei. 01:12:21 Überholen, Schleppzug und Landung Der schnellere Segler kommt von hinten. Der Überholte hat Vorflugrecht. Grundsätzlich weicht ein überholendes Luftfahrzeug nach rechts aus. Für einen Segler, der einen anderen Segler überholt, erlaubt SERA auch das Ausweichen nach links. Der Überholende hält so lange ausreichend Abstand, bis er vollständig vorbei und frei ist. Bei kreuzenden Kursen müssen motorgetriebene Luftfahrzeuge Luftfahrzeugen ausweichen, die andere Luftfahrzeuge oder Gegenstände schleppen. Beim Landen haben Luftfahrzeuge im Endanflug oder während der Landung Vorrang vor anderem Verkehr am Boden und in der Luft. Nähern sich zwei zum Landen, weicht grundsätzlich der höhere dem niedrigeren aus. Der niedrigere darf dieses Recht jedoch nicht zum Vorschneiden missbrauchen. Ein Luftfahrzeug in erkennbarer Notlage erhält Vorrang. 01:13:10 Kreuzende Kurse: Wer hat den anderen rechts? Betrachte jetzt die Perspektive der beiden Piloten. Der blaue Segler A fliegt nach Osten. Der gelbe Segler B kommt aus Süden und fliegt nach Norden. Aus dem Cockpit von A liegt B auf der rechten Seite. Deshalb ist A grundsätzlich ausweichpflichtig. Aus dem Cockpit von B liegt A dagegen links. Im Modell versetzt A seinen Flugweg früh und deutlich, während B den vorgesehenen Weg beibehält. Die Abstände im Bild sind schematisch. Für einen wirklichen Flug zählt ausreichender Abstand in der tatsächlichen Situation. A darf nicht knapp vor, über oder unter B kreuzen. Auch B muss eine Kollision verhindern, wenn A falsch reagiert. Bei unterschiedlichen Luftfahrzeugkategorien prüfst du zusätzlich die besonderen Vorflugregeln. 01:13:57 Zwei Segler nähern sich frontal mit Kollisionsgefahr. Welche Handlung ist vorgesehen? Frage 67. Zwei Segler nähern sich frontal mit Kollisionsgefahr. Welche Handlung ist vorgesehen? Antwort A: Nur der langsamere steigt. Antwort B: Beide ändern ihren Kurs nach links. Antwort C: Beide behalten immer den Kurs. Antwort D: Beide ändern ihren Kurs nach rechts. 01:14:25 Zwei Segler nähern sich frontal mit Kollisionsgefahr. Welche Handlung ist vorgesehen? Richtig ist Antwort D: Beide ändern ihren Kurs nach rechts. Die Rechtsausweichregel schafft ein vorhersehbares Verhalten. Sie gilt bei frontalem oder nahezu frontalem Annähern mit Kollisionsgefahr. 01:14:41 Zwei Segler kreuzen auf ähnlicher Höhe. Der andere ist rechts von dir. Was gilt grundsätzlich? Frage 68. Zwei Segler kreuzen auf ähnlicher Höhe. Der andere ist rechts von dir. Was gilt grundsätzlich? Antwort A: Nur der höhere muss ausweichen. Antwort B: Beide müssen nach links drehen. Antwort C: Du hast immer Vorrang. Antwort D: Du weichst aus. 01:15:09 Zwei Segler kreuzen auf ähnlicher Höhe. Der andere ist rechts von dir. Was gilt grundsätzlich? Richtig ist Antwort D: Du weichst aus. Bei kreuzenden Kursen gleicher Kategorie weicht derjenige aus, der den anderen rechts hat. Behalte ausreichenden Abstand und vermeide ein knappes Kreuzen. 01:15:25 Ein Segler überholt einen anderen Segler. Welche Seite erlaubt SERA? Frage 69. Ein Segler überholt einen anderen Segler. Welche Seite erlaubt SERA? Antwort A: Rechts oder links bei sicherem Abstand. Antwort B: Nur links ohne Ausnahme. Antwort C: Immer direkt darüber. Antwort D: Nur rechts ohne Ausnahme. 01:15:52 Ein Segler überholt einen anderen Segler. Welche Seite erlaubt SERA? Richtig ist Antwort A: Rechts oder links bei sicherem Abstand. Für Segler, die Segler überholen, besteht die ausdrückliche Ausnahme rechts oder links. Die Verantwortung des Überholenden für ausreichenden Abstand bleibt bestehen. 01:16:10 Wer hat bei einem Überholvorgang Vorflugrecht? Frage 70. Wer hat bei einem Überholvorgang Vorflugrecht? Antwort A: Immer das mit Funkgerät. Antwort B: Das überholte Luftfahrzeug. Antwort C: Immer das höhere. Antwort D: Immer das schnellere. 01:16:34 Wer hat bei einem Überholvorgang Vorflugrecht? Richtig ist Antwort B: Das überholte Luftfahrzeug. Der Überholende muss ausweichen und Abstand halten. Diese Pflicht endet nicht schon beim ersten seitlichen Versetzen. 01:16:49 Ein motorgetriebenes Luftfahrzeug und ein Segler kreuzen. Welche Kategorie muss grundsätzlich ausweichen? Frage 71. Ein motorgetriebenes Luftfahrzeug und ein Segler kreuzen. Welche Kategorie muss grundsätzlich ausweichen? Antwort A: Immer der Segler. Antwort B: Immer der links fliegende Ballon. Antwort C: Nur der Pilot ohne Funkzeugnis. Antwort D: Das motorgetriebene Luftfahrzeug. 01:17:18 Ein motorgetriebenes Luftfahrzeug und ein Segler kreuzen. Welche Kategorie muss grundsätzlich ausweichen? Richtig ist Antwort D: Das motorgetriebene Luftfahrzeug. Die Kategorienausnahme verlangt vom motorgetriebenen Luftfahrzeug das Ausweichen gegenüber dem Segelflugzeug. Kollisionsvermeidung bleibt Aufgabe beider. 01:17:35 Ein tieferer Segler schneidet einem höheren den Endanflug ab. Ist das durch Landevorrang erlaubt? Frage 72. Ein tieferer Segler schneidet einem höheren den Endanflug ab. Ist das durch Landevorrang erlaubt? Antwort A: Ja, tiefer bedeutet uneingeschränkt Vorrang. Antwort B: Nein, der Vorrang darf nicht missbraucht werden. Antwort C: Ja, bei jeder Platzrunde. Antwort D: Ja, wenn er schneller ist. 01:18:06 Ein tieferer Segler schneidet einem höheren den Endanflug ab. Ist das durch Landevorrang erlaubt? Richtig ist Antwort B: Nein, der Vorrang darf nicht missbraucht werden. Die Regel zum tieferen anfliegenden Luftfahrzeug gestattet kein Vorschneiden. Der konkrete Verkehr muss sicher und vorhersehbar bleiben. 01:18:23 Gemeinsames Kreisen in der Thermik Das Modell zeigt mehrere Segler in einer Thermik. Ihre Bahnen liegen in einem gemeinsamen dreidimensionalen Raum. Ein anderer Segler kann beim Steigen von unten in dein Blickfeld kommen oder unter deinem Flügel verschwinden. Vor dem Einkreisen beobachtest du deshalb den gesamten Bereich. Die bestehenden Drehrichtung und die örtlichen Sicherheitsverfahren helfen, vorhersehbar zu bleiben. Du schneidest niemandem den Kreis ab und passt den Abstand der Situation an. Eine gute Luftraumbeobachtung umfasst nicht nur den Horizont, sondern auch oben, unten und den Bereich hinter der Kurve. Die allgemeine Kollisionsvermeidung und die anwendbaren Ausweichregeln gelten weiterhin. Eine übliche Thermikregel darfst du nicht als automatische Befreiung von SERA oder als Erlaubnis zu engem Fliegen behandeln. 01:19:11 Hangflug und vereinbarte Formation Am Hang begrenzt das Gelände die Ausweichmöglichkeiten. Der Segler braucht sowohl Abstand zum Hang als auch einen freien Weg für die Wende. Im Modell führt die Kurve in den freien Raum. Das ist ein schematisches Sicherheitsbeispiel, kein pauschales Vorflugrecht. Vor dem Flug klärst du die tatsächlich geltenden örtlichen Hangregeln. Insbesondere darfst du aus einer bekannten Faustregel keinen riskanten Überholvorgang ableiten. SERA erlaubt Seglern beim Überholen eines Seglers beide Seiten, aber nur mit ausreichendem Abstand. Formationsflug verlangt eine vorherige Vereinbarung der beteiligten Kommandanten. In kontrolliertem Luftraum gelten weitere Bedingungen. Zufälliges dichtes Nebeneinander wird nicht durch Zurufen zu einer zulässigen Formation. Bleibt ein sicherer Abstand zweifelhaft, hältst du dich aus dem gemeinsamen Bereich heraus. 01:20:03 Was prüfst du vor dem Einkreisen in eine belegte Thermik? Frage 73. Was prüfst du vor dem Einkreisen in eine belegte Thermik? Antwort A: Nur das Kennzeichen des Vereins. Antwort B: Nur die Wolkenfarbe. Antwort C: Nur die Steigzahl des Variometers. Antwort D: Verkehr, Abstand und geltende Sicherheitsverfahren. 01:20:30 Was prüfst du vor dem Einkreisen in eine belegte Thermik? Richtig ist Antwort D: Verkehr, Abstand und geltende Sicherheitsverfahren. Die dreidimensionale Verkehrslage ist entscheidend. Drehrichtung und Verfahren schaffen Vorhersehbarkeit, ersetzen aber keine sichere Luftraumbeobachtung. 01:20:48 Ein anderer Segler verschwindet unter deinem Flügel. Was bedeutet das? Frage 74. Ein anderer Segler verschwindet unter deinem Flügel. Was bedeutet das? Antwort A: Seine Position ist weiter zu berücksichtigen. Antwort B: Er kann keine Kollisionsgefahr mehr darstellen. Antwort C: Er hat den Bereich sicher verlassen. Antwort D: Er muss automatisch landen. 01:21:16 Ein anderer Segler verschwindet unter deinem Flügel. Was bedeutet das? Richtig ist Antwort A: Seine Position ist weiter zu berücksichtigen. Ein verdecktes Luftfahrzeug verschwindet nicht aus dem Luftraum. Plane mit seiner möglichen Bewegung und stelle sichere Sicht und Abstände wieder her. 01:21:33 Welche Aussage zu örtlichen Thermikregeln ist richtig? Frage 75. Welche Aussage zu örtlichen Thermikregeln ist richtig? Antwort A: Sie erlauben automatisch Wolkeneinflug. Antwort B: Sie heben jede SERA-Regel auf. Antwort C: Sie gelten weltweit identisch als Gesetz. Antwort D: Sie ergänzen sichere Verfahren innerhalb der anwendbaren Verkehrsregeln. 01:22:02 Welche Aussage zu örtlichen Thermikregeln ist richtig? Richtig ist Antwort D: Sie ergänzen sichere Verfahren innerhalb der anwendbaren Verkehrsregeln. Örtliche Sicherheitsverfahren können das Verhalten konkretisieren. Ihr rechtlicher Status und die allgemeinen Verkehrsregeln bleiben zu unterscheiden. 01:22:20 Was begrenzt beim Hangflug besonders den Ausweichraum? Frage 76. Was begrenzt beim Hangflug besonders den Ausweichraum? Antwort A: Nur die Uhrzeit. Antwort B: Das nahe Gelände. Antwort C: Nur die Sitzposition. Antwort D: Nur die Flugbuchfarbe. 01:22:44 Was begrenzt beim Hangflug besonders den Ausweichraum? Richtig ist Antwort B: Das nahe Gelände. Der Hang ist ein tatsächliches Hindernis. Wenden, Abstände und Überholen müssen den vorhandenen freien Raum berücksichtigen. 01:22:59 Was braucht Formationsflug grundsätzlich vor dem Flug? Frage 77. Was braucht Formationsflug grundsätzlich vor dem Flug? Antwort A: Nur ein gleiches Kennzeichenpräfix. Antwort B: Nur den gleichen Flugzeugtyp. Antwort C: Eine Vereinbarung der beteiligten Kommandanten. Antwort D: Nur zufälligen Funkkontakt. 01:23:26 Was braucht Formationsflug grundsätzlich vor dem Flug? Richtig ist Antwort C: Eine Vereinbarung der beteiligten Kommandanten. SERA.3135 verlangt eine vorherige Vereinbarung. In kontrolliertem Luftraum und für den konkreten Betrieb kommen weitere Bedingungen hinzu. 01:23:44 Du kennst die örtlichen Hangverfahren nicht. Was ist die sinnvolle Vorbereitung? Frage 78. Du kennst die örtlichen Hangverfahren nicht. Was ist die sinnvolle Vorbereitung? Antwort A: Auf Vorflugrecht bestehen. Antwort B: Sie vor dem Hangflug klären. Antwort C: Die engste Linie eines Fremden kopieren. Antwort D: Nur das Variometer einschalten. 01:24:12 Du kennst die örtlichen Hangverfahren nicht. Was ist die sinnvolle Vorbereitung? Richtig ist Antwort B: Sie vor dem Hangflug klären. Die Verfahren und die räumlichen Ausweichmöglichkeiten müssen vor dem Einstieg bekannt sein. Unkenntnis rechtfertigt keine riskante Annäherung. 01:24:28 Freigabe, Anweisung und Information Eine Freigabe ist eine konkrete Erlaubnis der zuständigen Kontrollstelle unter bestimmten Bedingungen. Rufzeichen, Freigabegrenze, Flugweg, Höhe und gegebenenfalls weitere Auflagen gehören zusammen. Sicherheitsrelevante Inhalte liest du nach den geltenden Funkregeln zurück. Hast du etwas nicht verstanden, fragst du nach. Du solltest eine vermutete Freigabe nicht durch Schweigen bestätigen. Ein Aufruf deines Rufzeichens allein ist noch keine Einflugfreigabe. Auch eine Information über anderen Verkehr gibt dir nicht automatisch die Erlaubnis für einen Luftraumwechsel. Kannst du eine zugewiesene Höhe mit einem Segler nicht halten, meldest du das rechtzeitig. Der Lotse braucht deine tatsächlichen Möglichkeiten. Bis eine passende Freigabe vorliegt, bleibst du außerhalb des betreffenden kontrollierten Volumens. 01:25:19 Transponder und Funkstörung Der Transponder macht ein ausgerüstetes Luftfahrzeug für die entsprechenden Überwachungssysteme erkennbar. Du stellst den zugewiesenen Code und die verlangte Betriebsart ein. Ein Verkehrswarnsystem wie F L A R M erfüllt eine andere Aufgabe und ersetzt keinen vorgeschriebenen Transponder. Die besonderen Codes sind siebentausendfünfhundert für widerrechtlichen Eingriff, siebentausendsechshundert für Funkstörung und siebentausendsiebenhundert für einen allgemeinen Notfall. Setze diese Codes gezielt und nach den zutreffenden Verfahren. Bei einer Funkstörung prüfst du zunächst die einfache Bedienung, Lautstärke, Stecker und Kanaleinstellung, soweit die Flugsicherheit das erlaubt. Dann wendest du das Verfahren passend zu Luftraum und Flugzustand an. Eine Funkstörung erteilt keine neue Einflugfreigabe. Lichtsignale können an kontrollierten Flugplätzen relevant werden. 01:26:12 Der Tower nennt dein Rufzeichen, hat aber keine Einflugfreigabe erteilt. Was gilt? Frage 79. Der Tower nennt dein Rufzeichen, hat aber keine Einflugfreigabe erteilt. Was gilt? Antwort A: Du darfst die CTR noch nicht allein deshalb betreten. Antwort B: Ein Transponder ersetzt die Freigabe. Antwort C: Schweigen bedeutet Freigabe. Antwort D: Der Name genügt als Freigabe. 01:26:42 Der Tower nennt dein Rufzeichen, hat aber keine Einflugfreigabe erteilt. Was gilt? Richtig ist Antwort A: Du darfst die CTR noch nicht allein deshalb betreten. Eine Freigabe muss den erforderlichen Inhalt haben. Eine bestätigte Funkverbindung oder ein Rufzeichenaufruf allein erlaubt den Einflug nicht. 01:26:59 Du verstehst die zugewiesene Höhe nicht. Was tust du? Frage 80. Du verstehst die zugewiesene Höhe nicht. Was tust du? Antwort A: Die wahrscheinlichste Zahl raten. Antwort B: Die eigene Platzrundenhöhe verwenden. Antwort C: Nachfragen und richtig zurücklesen. Antwort D: Den Funk sofort ausschalten. 01:27:26 Du verstehst die zugewiesene Höhe nicht. Was tust du? Richtig ist Antwort C: Nachfragen und richtig zurücklesen. Die Sicherheitsinformation muss eindeutig sein. Nachfragen ist Teil korrekten Funkverkehrs und verhindert eine gefährliche Ausführung. 01:27:42 Welcher Transpondercode kennzeichnet Funkstörung? Frage 81. Welcher Transpondercode kennzeichnet Funkstörung? Antwort A: 7600. Antwort B: 7500. Antwort C: 7001 immer. Antwort D: 7700. 01:28:07 Welcher Transpondercode kennzeichnet Funkstörung? Richtig ist Antwort A: 7600. Siebentausendsechshundert ist der besondere Funkstörungscode. Die übrigen Verfahren richten sich nach dem tatsächlich betroffenen Luftraum und Flugzustand. 01:28:23 Welcher Transpondercode kennzeichnet allgemeinen Notfall? Frage 82. Welcher Transpondercode kennzeichnet allgemeinen Notfall? Antwort A: 7500. Antwort B: 2000 immer. Antwort C: 7700. Antwort D: 7600. 01:28:48 Welcher Transpondercode kennzeichnet allgemeinen Notfall? Richtig ist Antwort C: 7700. Siebentausendsiebenhundert kennzeichnet den allgemeinen Notfall. Eine Notmeldung und weitere Maßnahmen bleiben nach den Umständen erforderlich. 01:29:04 Ersetzt FLARM einen vorgeschriebenen Transponder? Frage 83. Ersetzt FLARM einen vorgeschriebenen Transponder? Antwort A: Nein. Antwort B: Ja, mit Smartphone. Antwort C: Ja, bei gutem Empfang. Antwort D: Ja, in jeder TMZ. 01:29:29 Ersetzt FLARM einen vorgeschriebenen Transponder? Richtig ist Antwort A: Nein. Die Systeme erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine Transponderpflicht wird nicht allein durch ein Kollisionswarngerät erfüllt. 01:29:43 Du kannst eine ATC-Höhenanweisung nicht sicher einhalten. Was folgt? Frage 84. Du kannst eine ATC-Höhenanweisung nicht sicher einhalten. Was folgt? Antwort A: Trotzdem die Erfüllung bestätigen. Antwort B: Die Höhe ohne Meldung beliebig wechseln. Antwort C: Nur dem Fluggast Bescheid sagen. Antwort D: ATC unverzüglich die Einschränkung mitteilen. 01:30:12 Du kannst eine ATC-Höhenanweisung nicht sicher einhalten. Was folgt? Richtig ist Antwort D: ATC unverzüglich die Einschränkung mitteilen. Der Lotse braucht die tatsächlichen Möglichkeiten des Seglers. Melde eine nicht ausführbare oder unsichere Anweisung, damit ein passendes Verfahren vereinbart werden kann. 01:30:31 Wann ein Flugplan gebraucht wird Ein Flugplan übermittelt die vorgesehenen Angaben über einen Flug an die Flugsicherungsdienste. Er ist unter anderem für einen Flug oder Flugabschnitt erforderlich, der Flugverkehrskontrolldienst erhalten soll. Je nach Fall kann die vorgeschriebene Information auch in einer kürzeren Form über Funk übermittelt werden. Für internationale Grenzüberflüge besteht grundsätzlich eine Flugplanpflicht, soweit die beteiligten Staaten keine zulässige Ausnahme veröffentlicht haben. Auch bestimmte Gebiete, Strecken und Nachtflüge können einen Flugplan verlangen. Prüfe die konkrete Vorschrift und die Informationen aller betroffenen Staaten. Der eingereichte Flugplan sagt noch nicht, dass ein kontrollierter Luftraum freigegeben wurde. Du brauchst weiterhin die tatsächliche Freigabe. Geänderte Angaben und Verzögerungen werden nach den zutreffenden Verfahren gemeldet. 01:31:22 Der Flugplan braucht einen Abschluss Ein Flugplan unterstützt den Alarmdienst nur mit zutreffenden Daten. Nach dem Start wird der Flug nach dem erforderlichen Verfahren aktiviert. Wesentliche Änderungen von Route oder Zeit können gemeldet werden müssen. Nach der Landung braucht der Flugplan eine Landemeldung oder einen entsprechenden Abschluss. An einem Ort ohne zuständige Stelle veranlasst du die Meldung selbst über den vorgesehenen erreichbaren Weg. Eine Außenlandung ist dafür ein besonders wichtiger Fall. Ohne Abschluss kann die Flugsicherung den Flug als überfällig behandeln. Die Begriffe Ungewissheitsphase, Bereitschaftsphase und Notphase entsprechen I N C E R F A, A L E R F A und D E T R E S F A. Du wartest bei einer bekannten unmittelbaren Gefahr nicht auf irgendeine Frist. Meldungen enthalten möglichst genaue Position, Flugzeug und Art der Hilfe. 01:32:13 Ein Flugplan wurde aufgegeben. Was ersetzt er nicht? Frage 85. Ein Flugplan wurde aufgegeben. Was ersetzt er nicht? Antwort A: Die Übermittlung der vorgesehenen Flugdaten. Antwort B: Die erforderliche ATC-Freigabe. Antwort C: Die geplante Abflugzeit als Angabe. Antwort D: Die geplante Route als Angabe. 01:32:41 Ein Flugplan wurde aufgegeben. Was ersetzt er nicht? Richtig ist Antwort B: Die erforderliche ATC-Freigabe. Flugplan und Freigabe haben unterschiedliche Aufgaben. Ein kontrollierter Einflug ist erst mit der erforderlichen tatsächlichen Freigabe zulässig. 01:32:58 Was gilt grundsätzlich beim internationalen Grenzüberflug? Frage 86. Was gilt grundsätzlich beim internationalen Grenzüberflug? Antwort A: Flugplanpflicht, sofern keine zutreffende veröffentlichte Ausnahme besteht. Antwort B: Nur der Vereinsflugbericht ist nötig. Antwort C: Nur eine Versicherung ohne Briefing. Antwort D: Für Segler immer keinerlei Regeln. 01:33:28 Was gilt grundsätzlich beim internationalen Grenzüberflug? Richtig ist Antwort A: Flugplanpflicht, sofern keine zutreffende veröffentlichte Ausnahme besteht. Die beteiligten Staaten können zulässige Ausnahmen veröffentlichen. Ohne zutreffende Ausnahme gilt die grundsätzliche Flugplanpflicht. 01:33:46 Du landest mit aktivem Flugplan auf einem Feld. Was musst du berücksichtigen? Frage 87. Du landest mit aktivem Flugplan auf einem Feld. Was musst du berücksichtigen? Antwort A: Der Halter schließt ihn immer ohne Nachricht. Antwort B: Nur die Fotografie des Feldes. Antwort C: Der Flugplan endet immer automatisch durch Stillstand. Antwort D: Die erforderliche Landemeldung und den Abschluss des Flugplans. 01:34:17 Du landest mit aktivem Flugplan auf einem Feld. Was musst du berücksichtigen? Richtig ist Antwort D: Die erforderliche Landemeldung und den Abschluss des Flugplans. Nach einer Außenlandung kann kein Tower den Abschluss automatisch für dich erledigen. Veranlasse die erforderliche Meldung über den vorgesehenen erreichbaren Weg. 01:34:35 Welche Phase kennzeichnet eine bekannte ernste Notlage im SAR-System? Frage 88. Welche Phase kennzeichnet eine bekannte ernste Notlage im SAR-System? Antwort A: Die Jahresabschlussphase. Antwort B: INCERFA als einzige Phase. Antwort C: Eine normale PPR-Anfrage. Antwort D: DETRESFA. 01:35:01 Welche Phase kennzeichnet eine bekannte ernste Notlage im SAR-System? Richtig ist Antwort D: DETRESFA. DETRESFA ist die Notphase. Die konkrete Einordnung richtet sich nach der verfügbaren Information. Eine unmittelbare Gefahr wird unverzüglich gemeldet. 01:35:18 Warum müssen wesentliche Flugplanänderungen gemeldet werden? Frage 89. Warum müssen wesentliche Flugplanänderungen gemeldet werden? Antwort A: Damit das ARC gültig bleibt. Antwort B: Damit die Karte ihre Farbe ändert. Antwort C: Damit die Lizenz verlängert wird. Antwort D: Damit Flugsicherungs- und Alarmdienst mit zutreffenden Daten arbeiten. 01:35:47 Warum müssen wesentliche Flugplanänderungen gemeldet werden? Richtig ist Antwort D: Damit Flugsicherungs- und Alarmdienst mit zutreffenden Daten arbeiten. Unzutreffende Route oder Zeit kann die Unterstützung und Suche erschweren. Welche Änderung meldepflichtig ist, richtet sich nach den geltenden Verfahren. 01:36:06 Wer veranlasst den Flugplanabschluss, wenn am Landeort keine geeignete Stelle vorhanden ist? Frage 90. Wer veranlasst den Flugplanabschluss, wenn am Landeort keine geeignete Stelle vorhanden ist? Antwort A: Immer die ICAO. Antwort B: Der Pilot über den vorgesehenen erreichbaren Meldeweg. Antwort C: Immer der Grundstückseigentümer. Antwort D: Niemand. 01:36:33 Wer veranlasst den Flugplanabschluss, wenn am Landeort keine geeignete Stelle vorhanden ist? Richtig ist Antwort B: Der Pilot über den vorgesehenen erreichbaren Meldeweg. Der Pilot muss sicherstellen, dass die erforderliche Landemeldung erfolgt. Ein fehlender örtlicher Dienst beseitigt diese Aufgabe nicht. 01:36:50 Der Platzverkehr ist ein gemeinsamer Ablauf Im Modell fliegt der Segler eine schematische linke Platzrunde. Gegenanflug, Queranflug und Endanflug sind räumlich verbunden. Für den realen Flug gilt die veröffentlichte oder angeordnete Platzrunde und der tatsächlich sichere Ablauf. SERA verlangt, anderen Flugplatzverkehr zu beobachten und Zusammenstöße zu vermeiden. Luftfahrzeuge ordnen sich in den Verkehrsfluss ein oder bleiben ihm fern. Kurven nach Start und vor Landung erfolgen grundsätzlich links, wenn keine andere Richtung angezeigt oder angeordnet ist. Gegen den Wind zu starten und zu landen ist die Grundregel, soweit Sicherheit, Bahnkonfiguration oder andere Umstände nichts anderes verlangen. Ein Segler braucht eine erreichbare Landestrecke. Er plant sie früh und kommuniziert relevante Einschränkungen. Ein veröffentlichtes Verfahren ist keine Einladung, einen unsicheren Anflug starr fortzusetzen. 01:37:43 PPR, ATC und örtliche Verfahren P P R bedeutet Prior Permission Required, also vorherige Erlaubnis erforderlich. Sie betrifft die Benutzung des jeweiligen Flugplatzes nach seinen Bedingungen. P P R und eine ATC-Freigabe sind unterschiedliche Dinge. Eine P P R-Zusage erlaubt dir nicht ohne weiteres den Einflug in eine Kontrollzone, und eine CTR-Freigabe ersetzt nicht automatisch eine erforderliche P P R-Zustimmung. An einem unkontrollierten Platz kann eine Bodenstelle Informationen liefern. Daraus entsteht nicht dieselbe Kontrollfreigabe wie vom Tower. Prüfe Bahnverfügbarkeit, Betriebszeiten, zugelassene Luftfahrzeugarten und lokale Beschränkungen. Am Boden sind Windenbetrieb, Schleppseile, landende Segler und kreuzende Fahrzeuge zu beachten. Ein verlassenes Seil ist nicht automatisch ungefährlich. Örtliche Einweisungen helfen, diese Schnittstellen vor dem Flug zu verstehen. 01:38:38 Welche Kurvenrichtung gilt in der Platzrunde grundsätzlich ohne andere Vorgabe? Frage 91. Welche Kurvenrichtung gilt in der Platzrunde grundsätzlich ohne andere Vorgabe? Antwort A: Nur die persönlich bevorzugte Richtung. Antwort B: Abwechselnd links und rechts. Antwort C: Links. Antwort D: Rechts immer. 01:39:04 Welche Kurvenrichtung gilt in der Platzrunde grundsätzlich ohne andere Vorgabe? Richtig ist Antwort C: Links. SERA nennt grundsätzlich Linkskurven nach Start und vor Landung. Veröffentlichte oder angeordnete Abweichungen sind zu beachten. 01:39:19 Was bedeutet PPR? Frage 92. Was bedeutet PPR? Antwort A: Eine neue Flugzeugklasse. Antwort B: Eine Wetter-Mindesthöhe. Antwort C: Eine automatische CTR-Freigabe. Antwort D: Vorherige Erlaubnis zur Platzbenutzung erforderlich. 01:39:45 Was bedeutet PPR? Richtig ist Antwort D: Vorherige Erlaubnis zur Platzbenutzung erforderlich. PPR betrifft die vorherige Zustimmung zur Benutzung. Sie ist keine pauschale ATC-Freigabe für Anflug, Start oder Luftraum. 01:40:02 Du hast PPR für einen Platz in einer CTR. Was brauchst du zusätzlich? Frage 93. Du hast PPR für einen Platz in einer CTR. Was brauchst du zusätzlich? Antwort A: Die zutreffenden ATC-Freigaben. Antwort B: Nichts, PPR hebt die CTR auf. Antwort C: Nur einen Vereinsausweis. Antwort D: Nur den Kaufbeleg des Seglers. 01:40:31 Du hast PPR für einen Platz in einer CTR. Was brauchst du zusätzlich? Richtig ist Antwort A: Die zutreffenden ATC-Freigaben. Die Benutzungserlaubnis des Platzes und die Kontrollfreigabe sind getrennte Voraussetzungen. Beide müssen im konkreten Fall erfüllt sein. 01:40:47 Ein unkontrollierter Platz meldet eine freie Bahn. Was folgt daraus? Frage 94. Ein unkontrollierter Platz meldet eine freie Bahn. Was folgt daraus? Antwort A: Alle Ausweichregeln enden. Antwort B: Jeder andere Verkehr ist sicher gestaffelt. Antwort C: Es ist stets eine ATC-Landefreigabe. Antwort D: Der Pilot beurteilt den sicheren Betrieb weiter selbst. 01:41:17 Ein unkontrollierter Platz meldet eine freie Bahn. Was folgt daraus? Richtig ist Antwort D: Der Pilot beurteilt den sicheren Betrieb weiter selbst. Eine Information vom Boden ersetzt keine eigene Verkehrskontrolle. Der Pilot muss den sicheren Anflug und die tatsächliche Situation beurteilen. 01:41:35 Was verlangt SERA für den Verkehr am Flugplatz? Frage 95. Was verlangt SERA für den Verkehr am Flugplatz? Antwort A: Nur auf FLARM schauen. Antwort B: Die veröffentlichte Linie ohne Verkehrssicht abfliegen. Antwort C: Beobachten und sicher einordnen oder fernbleiben. Antwort D: Immer zuerst landen, wenn man Segler ist. 01:42:03 Was verlangt SERA für den Verkehr am Flugplatz? Richtig ist Antwort C: Beobachten und sicher einordnen oder fernbleiben. Der reale Verkehrsfluss und die Kollisionsvermeidung stehen im Mittelpunkt. Ein Verfahren ist mit Aufmerksamkeit und sicherer Einordnung anzuwenden. 01:42:20 Wann darf eine andere als die Gegenwindrichtung zweckmäßig sein? Frage 96. Wann darf eine andere als die Gegenwindrichtung zweckmäßig sein? Antwort A: Immer bei Gästen. Antwort B: Nur wenn der Pilot Zeit sparen will. Antwort C: Nie unter irgendwelchen Umständen. Antwort D: Wenn Sicherheit, Bahnanordnung oder andere Bedingungen es erfordern. 01:42:48 Wann darf eine andere als die Gegenwindrichtung zweckmäßig sein? Richtig ist Antwort D: Wenn Sicherheit, Bahnanordnung oder andere Bedingungen es erfordern. Die Gegenwindregel enthält begründete Ausnahmen. Der konkrete sichere Betrieb und gegebenenfalls Anweisungen und Verfahren sind entscheidend. 01:43:06 Ein Signal hängt vom Flugzustand ab Die Lichtsignale werden vom Flugplatzkontrolldienst gegeben. Grün als Dauerlicht bedeutet in der Luft Landung frei, am Boden Start frei. Rot als Dauerlicht bedeutet in der Luft anderem Verkehr ausweichen und weiter kreisen, am Boden Halt. Grünes Blinklicht fordert ein Luftfahrzeug zur Rückkehr zwecks Landung auf. Die eigentliche Landefreigabe folgt später. Am Boden bedeutet grünes Blinken Rollen frei. Rotes Blinken bedeutet in der Luft Flugplatz unsicher, nicht landen. Am Boden fordert es zum Freimachen der benutzten Landefläche auf. Weißes Blinken hat wiederum verschiedene Bedeutungen in Luft und am Boden. Eine rote Signalrakete verbietet die Landung vorläufig ungeachtet früherer Anweisungen. Lies deshalb immer Farbe, Dauer- oder Blinklicht und den Flugzustand zusammen. 01:43:55 Markierungen und Abfangsignale Bodenzeichen vermitteln Informationen zur Nutzung des Flugplatzes. Ein rotes Feld mit gelbem Kreuz kennzeichnet ein Landeverbot. Das Landungs-T zeigt die vorgesehene Richtung: Die Bewegung verläuft parallel zum langen Schenkel zum Querbalken. Ein Kreuz auf einer Bahn kann deren Schließung anzeigen. Du identifizierst Zeichen mit der zutreffenden Legende und schaust nicht nur auf eine bekannte Form. Beim Abfangen können Flügelwackeln, entsprechende Lichter und ein anschließender Führungsflug bedeuten: Du bist abgefangen, folge mir. Der Pilot bestätigt nach dem vorgesehenen Signal und befolgt die veröffentlichten Verfahren, soweit der Segler dies sicher leisten kann. Er versucht Funkkontakt auf einhunderteinundzwanzig Komma fünf Megahertz und informiert die zuständige Stelle. Die Abfanginformationen gehören zu den relevanten mitzuführenden Unterlagen. 01:44:47 Was bedeutet grünes Dauerlicht für ein Luftfahrzeug in der Luft? Frage 97. Was bedeutet grünes Dauerlicht für ein Luftfahrzeug in der Luft? Antwort A: Landung frei. Antwort B: Sofort anhalten. Antwort C: Flugplatz unsicher, nicht landen. Antwort D: Start frei. 01:45:12 Was bedeutet grünes Dauerlicht für ein Luftfahrzeug in der Luft? Richtig ist Antwort A: Landung frei. Der Flugzustand ist entscheidend. Dasselbe grüne Dauerlicht bedeutet für ein Luftfahrzeug am Boden Start frei. 01:45:26 Was bedeutet rotes Dauerlicht am Boden? Frage 98. Was bedeutet rotes Dauerlicht am Boden? Antwort A: Zur Landung zurückkehren. Antwort B: Rollen frei. Antwort C: Start frei. Antwort D: Halt. 01:45:48 Was bedeutet rotes Dauerlicht am Boden? Richtig ist Antwort D: Halt. Rotes Dauerlicht fordert am Boden zum Halt auf. In der Luft verlangt es Ausweichen gegenüber anderem Verkehr und weiteres Kreisen. 01:46:02 Was bedeutet grünes Blinklicht in der Luft? Frage 99. Was bedeutet grünes Blinklicht in der Luft? Antwort A: Sofortige Landefreigabe ohne Weiteres. Antwort B: Zur Landung zurückkehren, Freigabe folgt später. Antwort C: Flugplatz unsicher. Antwort D: Vorläufig keinesfalls landen. 01:46:29 Was bedeutet grünes Blinklicht in der Luft? Richtig ist Antwort B: Zur Landung zurückkehren, Freigabe folgt später. Grünes Blinken ist die Rückkehranweisung. Die Landefreigabe wird anschließend gesondert erteilt. Diese Unterscheidung ist eine typische Prüfungsfalle. 01:46:47 Was bedeutet rotes Blinklicht in der Luft? Frage 100. Was bedeutet rotes Blinklicht in der Luft? Antwort A: Landung frei. Antwort B: Rollen frei. Antwort C: Start frei. Antwort D: Flugplatz unsicher, nicht landen. 01:47:10 Was bedeutet rotes Blinklicht in der Luft? Richtig ist Antwort D: Flugplatz unsicher, nicht landen. Rotes Blinken warnt in der Luft vor einem unsicheren Flugplatz. Am Boden hat es die andere Bedeutung, die benutzte Landefläche frei zu machen. 01:47:27 Ein rotes Bodenfeld trägt ein gelbes Kreuz. Was zeigt es? Frage 101. Ein rotes Bodenfeld trägt ein gelbes Kreuz. Was zeigt es? Antwort A: Automatische Sonder-VFR-Freigabe. Antwort B: Eine verfügbare Thermik. Antwort C: Landeverbot. Antwort D: Eine offene Rollbahn. 01:47:53 Ein rotes Bodenfeld trägt ein gelbes Kreuz. Was zeigt es? Richtig ist Antwort C: Landeverbot. Das Zeichen kennzeichnet ein Landeverbot. Form, Farbe und Ort eines Zeichens müssen zusammen mit der richtigen Legende gelesen werden. 01:48:08 Ein Abfangluftfahrzeug signalisiert Flügelwackeln und führt anschließend. Was ist die vorgesehene Reaktion? Frage 102. Ein Abfangluftfahrzeug signalisiert Flügelwackeln und führt anschließend. Was ist die vorgesehene Reaktion? Antwort A: Nach Verfahren bestätigen und sicher folgen, Funkkontakt versuchen. Antwort B: Ohne Prüfung aggressiv wegdrehen. Antwort C: Immer sofort auf irgendeiner Fläche landen. Antwort D: Das Signal als Thermikhinweis behandeln. 01:48:40 Ein Abfangluftfahrzeug signalisiert Flügelwackeln und führt anschließend. Was ist die vorgesehene Reaktion? Richtig ist Antwort A: Nach Verfahren bestätigen und sicher folgen, Funkkontakt versuchen. Die veröffentlichten Abfangverfahren dienen einer vorhersehbaren Reaktion. Ein Segler meldet Leistungsgrenzen und versucht den vorgesehenen Funkkontakt. 01:48:59 Betriebsbereitschaft und Einweisung Die Betriebsvorschriften betreffen den tatsächlichen Flug, unabhängig davon, ob eine Prüfungsfrage als Technik oder Luftrecht erscheint. Masse und Schwerpunkt müssen innerhalb der zulässigen Grenzen liegen. Schnee, Eis oder andere schädliche Verunreinigungen werden vor dem Flug entfernt. Die vorgeschriebene Ausrüstung muss vorhanden und in dem erforderlichen Zustand sein. Ein Fluggast erhält vor dem Flug eine passende Einweisung in Gurte, Haube, Verhalten und die relevanten Notverfahren. Ein mitgeführtes elektronisches Gerät darf den sicheren Betrieb nicht beeinträchtigen. Der Pilot prüft deshalb Befestigung, Sicht, Bedienung und mögliche Störungen. Rauchen an Bord ist verboten. Gefährliche Güter unterliegen besonderen Regeln. Ein privater Freizeitflug schafft keine allgemeine Ausnahme für gefährliche Gegenstände oder einen technisch unsicheren Zustand. 01:49:52 Sauerstoff und Ausrüstung für die Aufgabe Für Segelflug gilt die konkrete Sauerstoffregel aus Teil S A O. Der verantwortliche Pilot sorgt dafür, dass alle Insassen Zusatzsauerstoff benutzen, wenn ein Mangel an Sauerstoff ihre Fähigkeiten beeinträchtigen oder ihnen schaden könnte. Die zugehörige akzeptierte Nachweismethode empfiehlt: Kann der Pilot die Wirkung nicht bestimmen, sollen alle Insassen bei jeder Zeit oberhalb zehntausend Fuß Druckhöhe Zusatzsauerstoff verwenden. Du solltest hier nicht ungeprüft die bekannte Dreißig-Minuten-Regel aus einem anderen Betriebsregelwerk einsetzen. Für höhere oder abgelegene Flüge passen Ausrüstung und Planung zur Aufgabe. Über Wasser können Rettungs- und Signalmittel erforderlich sein. Funk- und Transponderausrüstung richten sich auch nach dem durchflogenen Luftraum. Ein zuverlässiges System ist nur dann hilfreich, wenn der Pilot es beherrscht und die Energieversorgung genügt. 01:50:44 Ein Fluggast kennt die Haubenöffnung nicht. Was ist vor dem Flug erforderlich? Frage 103. Ein Fluggast kennt die Haubenöffnung nicht. Was ist vor dem Flug erforderlich? Antwort A: Nur das Einschalten von FLARM. Antwort B: Nur die Angabe der Flugzeit. Antwort C: Nur eine Unterschrift ohne Erklärung. Antwort D: Eine passende Sicherheits- und Notverfahrenseinweisung. 01:51:13 Ein Fluggast kennt die Haubenöffnung nicht. Was ist vor dem Flug erforderlich? Richtig ist Antwort D: Eine passende Sicherheits- und Notverfahrenseinweisung. SAO verlangt die geeignete Einweisung. Sie betrifft die für den Passagier relevanten Einrichtungen und Maßnahmen im Normal- und Notfall. 01:51:30 Auf einer Tragfläche liegt Eis. Was folgt? Frage 104. Auf einer Tragfläche liegt Eis. Was folgt? Antwort A: Vor dem Flug den erforderlichen sicheren Zustand herstellen. Antwort B: Nur schneller starten. Antwort C: Nur den Höhenmesser neu einstellen. Antwort D: Mit Gast fliegen, weil das Gewicht hilft. 01:51:58 Auf einer Tragfläche liegt Eis. Was folgt? Richtig ist Antwort A: Vor dem Flug den erforderlichen sicheren Zustand herstellen. Schädliche Verunreinigungen können die Flugeigenschaften verändern. Der Flug darf erst stattfinden, wenn die entsprechenden Betriebsanforderungen erfüllt sind. 01:52:16 Welche Aussage zu Sauerstoff entspricht SAO.OP.150? Frage 105. Welche Aussage zu Sauerstoff entspricht SAO.OP.150? Antwort A: Alle Insassen nutzen ihn, wenn Mangel beeinträchtigen oder schaden könnte. Antwort B: Bei Seglern ist Sauerstoff immer freiwillig. Antwort C: Nur Fluggäste brauchen Sauerstoff. Antwort D: Das gilt erst bei Ausfall des Variometers. 01:52:46 Welche Aussage zu Sauerstoff entspricht SAO.OP.150? Richtig ist Antwort A: Alle Insassen nutzen ihn, wenn Mangel beeinträchtigen oder schaden könnte. Die konkrete SAO-Regel ist wirkungsbezogen. Die zugehörige Empfehlung für unbestimmbare Wirkung nennt jede Zeit oberhalb zehntausend Fuß Druckhöhe. 01:53:05 Kann die Wirkung fehlenden Sauerstoffs nicht bestimmt werden, was empfiehlt AMC1 SAO.OP.150? Frage 106. Kann die Wirkung fehlenden Sauerstoffs nicht bestimmt werden, was empfiehlt AMC1 SAO.OP.150? Antwort A: Zusatzsauerstoff für alle Insassen oberhalb 10 000 ft Druckhöhe. Antwort B: Immer erst nach 30 Minuten oberhalb 13 000 ft. Antwort C: Nur dem Piloten Wasser geben. Antwort D: Nur bei Flügen mit Motor Sauerstoff einsetzen. 01:53:39 Kann die Wirkung fehlenden Sauerstoffs nicht bestimmt werden, was empfiehlt AMC1 SAO.OP.150? Richtig ist Antwort A: Zusatzsauerstoff für alle Insassen oberhalb 10 000 ft Druckhöhe. Die Segelflug-Empfehlung ist nicht mit pauschalen Schwellen aus anderen Betriebsregeln gleichzusetzen. Druckhöhe und Wirkung werden bewusst berücksichtigt. 01:53:58 Welche Masse- und Schwerpunktwerte sind verbindlich? Frage 107. Welche Masse- und Schwerpunktwerte sind verbindlich? Antwort A: Immer nur das Körpergewicht des Piloten. Antwort B: Nur die Tankfüllung. Antwort C: Der Durchschnitt anderer Vereinsflugzeuge. Antwort D: Die zulässigen Werte des zutreffenden Flughandbuchs. 01:54:25 Welche Masse- und Schwerpunktwerte sind verbindlich? Richtig ist Antwort D: Die zulässigen Werte des zutreffenden Flughandbuchs. Die Grenzen hängen vom Muster und der konkreten Beladung ab. Sie gelten auch bei einem kurzen lokalen Flug. 01:54:40 Ein Tablet behindert eine Steuerung. Welche Regel ist betroffen? Frage 108. Ein Tablet behindert eine Steuerung. Welche Regel ist betroffen? Antwort A: Eine digitale Karte erlaubt jede Befestigung. Antwort B: Das Tablet ersetzt die technische Zulassung. Antwort C: Nur die Bildschirmhelligkeit ist rechtlich relevant. Antwort D: Das Gerät darf den sicheren Betrieb nicht beeinträchtigen. 01:55:10 Ein Tablet behindert eine Steuerung. Welche Regel ist betroffen? Richtig ist Antwort D: Das Gerät darf den sicheren Betrieb nicht beeinträchtigen. Ein Gerät muss so benutzt und befestigt sein, dass es keine Gefahr schafft. Geeignete Informationen allein rechtfertigen keine unsichere Anordnung im Cockpit. 01:55:28 Die normale Segelflug-Außenlandung Eine Außenlandung gehört zum Streckensegelflug. In Deutschland erlaubt Paragraph achtzehn Absatz drei Luftverkehrsordnung die Außenlandung bestimmter Luftfahrzeuge ohne die Erlaubnis nach Paragraph fünfundzwanzig Luftverkehrsgesetz, wenn der Landeort nicht vorausbestimmbar ist. Dazu gehören Segelflugzeuge und bestimmte Motorsegler, aber nicht Reisemotorsegler. Diese Ausnahme macht ein von Beginn an fest geplantes Landefeld nicht automatisch zu einem genehmigten Flugplatz. Die Erlaubnisfreiheit beseitigt auch keine Haftung. Im Modell wählt der Pilot früh eine erreichbare Fläche mit ausreichender Länge und einem freien Anflug. Für die reale Landung berücksichtigt er Wind, Bewuchs, Leitungen, Gelände und Personen. Die rechtliche Ausnahme ist kein Grund, die Auswahl bis zur letzten Thermik zu verschieben. 01:56:18 Nach der Landung und vor dem Wiederstart Nach der Außenlandung sicherst du die Situation, soweit das ohne zusätzliche Gefahr möglich ist. Informiere die erforderlichen Stellen und dokumentiere Schäden sachlich. Beachte die Rechte des Grundstückseigentümers und mache die notwendigen Angaben zu Luftfahrzeug, Pilot und Halter. Die Erlaubnisfreiheit der Landung bedeutet nicht, dass du anschließend auf derselben Fläche automatisch wieder starten darfst. Außenstart und Außenlandung haben getrennte Voraussetzungen. Nach einer echten Notlandung verlangt auch der Wiederstart besondere Beachtung der gesetzlichen Regel. Eine Lufttüchtigkeitsprüfung nach einer harten Landung kann zusätzlich erforderlich sein. Hattest du einen aktiven Flugplan, veranlasst du seinen Abschluss. Bergung, eventuelle Behördenmeldungen und die weitere Nutzung des Flugzeugs folgen aus der tatsächlichen Situation. 01:57:08 Welche Bedingung nennt die deutsche Segelflug-Außenlandungsausnahme? Frage 109. Welche Bedingung nennt die deutsche Segelflug-Außenlandungsausnahme? Antwort A: Der Ort der Landung ist nicht vorausbestimmbar. Antwort B: Jedes Feld wurde vorher als Flugplatz genehmigt. Antwort C: Der Pilot besitzt eine Motorfluglizenz. Antwort D: Die Landung dauert unter zehn Minuten. 01:57:37 Welche Bedingung nennt die deutsche Segelflug-Außenlandungsausnahme? Richtig ist Antwort A: Der Ort der Landung ist nicht vorausbestimmbar. Die Ausnahme knüpft an den nicht vorausbestimmbaren Ort an. Sie erlaubt keine pauschale Nutzung jedes beliebig vorher geplanten Feldes. 01:57:54 Gilt die genannte Ausnahme aus LuftVO § 18(3) gleichermaßen für Reisemotorsegler? Frage 110. Gilt die genannte Ausnahme aus LuftVO § 18(3) gleichermaßen für Reisemotorsegler? Antwort A: Nein, Reisemotorsegler sind dort ausgenommen. Antwort B: Ja, immer mit zwei Insassen. Antwort C: Ja, allein bei einem ausgeschalteten Funkgerät. Antwort D: Ja, für alle motorisierten Flugzeuge. 01:58:26 Gilt die genannte Ausnahme aus LuftVO § 18(3) gleichermaßen für Reisemotorsegler? Richtig ist Antwort A: Nein, Reisemotorsegler sind dort ausgenommen. Die Vorschrift nennt bestimmte Motorsegler ausdrücklich außer Reisemotorseglern. Der konkrete Luftfahrzeugtyp und die rechtliche Kategorie sind entscheidend. 01:58:44 Eine erlaubnisfreie Außenlandung verursacht einen Schaden. Was gilt? Frage 111. Eine erlaubnisfreie Außenlandung verursacht einen Schaden. Was gilt? Antwort A: Jeder Schaden ist automatisch haftungsfrei. Antwort B: Nur der Fluglehrer haftet immer. Antwort C: Der Grundstückseigentümer muss alle Kosten tragen. Antwort D: Haftungsfragen bleiben bestehen. 01:59:13 Eine erlaubnisfreie Außenlandung verursacht einen Schaden. Was gilt? Richtig ist Antwort D: Haftungsfragen bleiben bestehen. Die Erlaubnisfreiheit und die Haftung sind unterschiedliche Fragen. Sorgfalt, Dokumentation und die entsprechende Versicherung bleiben relevant. 01:59:30 Darf nach einer erlaubnisfreien Außenlandung automatisch ein Außenstart erfolgen? Frage 112. Darf nach einer erlaubnisfreien Außenlandung automatisch ein Außenstart erfolgen? Antwort A: Ja, wenn ein Auto zieht. Antwort B: Ja, weil das Feld bereits benutzt wurde. Antwort C: Nein, der Außenstart braucht eigene Voraussetzungen. Antwort D: Ja, ohne Zustimmung oder Prüfung. 02:00:00 Darf nach einer erlaubnisfreien Außenlandung automatisch ein Außenstart erfolgen? Richtig ist Antwort C: Nein, der Außenstart braucht eigene Voraussetzungen. Die rechtliche Grundlage für die Landung überträgt sich nicht automatisch auf den Start. Prüfe Erlaubnis, Grundstück und technische Voraussetzungen gesondert. 02:00:18 Was solltest du bei aktivem Flugplan nach Außenlandung tun? Frage 113. Was solltest du bei aktivem Flugplan nach Außenlandung tun? Antwort A: Bis zum nächsten Flug warten. Antwort B: Den erforderlichen Flugplanabschluss veranlassen. Antwort C: Nur das Smartphone ausschalten. Antwort D: Nur dem Fluggast die Position zeigen. 02:00:46 Was solltest du bei aktivem Flugplan nach Außenlandung tun? Richtig ist Antwort B: Den erforderlichen Flugplanabschluss veranlassen. Eine Außenlandung beendet die Meldepflichten nicht automatisch. Der Alarmdienst braucht die Nachricht, dass der Flug sicher beendet ist. 02:01:03 Nach einer harten Außenlandung ist ein Schaden nicht ausgeschlossen. Was gilt vor erneutem Flug? Frage 114. Nach einer harten Außenlandung ist ein Schaden nicht ausgeschlossen. Was gilt vor erneutem Flug? Antwort A: Nur die Versicherung anrufen und sofort starten. Antwort B: Nur das Kennzeichen reinigen. Antwort C: Das gültige ARC genügt immer. Antwort D: Den technischen Zustand fachgerecht klären. 02:01:33 Nach einer harten Außenlandung ist ein Schaden nicht ausgeschlossen. Was gilt vor erneutem Flug? Richtig ist Antwort D: Den technischen Zustand fachgerecht klären. Ein möglicher neu entstandener Schaden muss geklärt werden. Ein gültiges Dokument ersetzt keine aktuelle sichere Lufttüchtigkeit. 02:01:49 Notfall und Dringlichkeit Ein Notfall verlangt ein klares Bild der Gefahr. Mayday kennzeichnet eine schwere und unmittelbare Gefahr, bei der sofortige Hilfe benötigt wird. Pan Pan kennzeichnet eine Dringlichkeitslage, etwa ein Problem, das Hilfe verlangt, aber nicht dieselbe unmittelbare Gefahr hat. In beiden Fällen führt der Pilot zuerst sein Flugzeug sicher. Die Funkmeldung soll verständlich machen, wer meldet, wo sich das Luftfahrzeug befindet, was geschehen ist und welche Absicht oder Hilfe erforderlich ist. Nutze nach Möglichkeit die aktuelle zuständige Frequenz oder die vorgesehene Notfrequenz. Ein angemessener Transpondercode kann die Erkennbarkeit unterstützen. Der PIC darf in einer Notlage nur soweit von Regeln abweichen, wie es für die Sicherheit notwendig ist. Ein unnötig riskanter Weiterflug wird durch eine Notmeldung nicht gerechtfertigt. 02:02:41 Unfall, Ereignismeldung und Schutz Unfälle und schwere Störungen werden nach den einschlägigen Pflichten unverzüglich an die zuständigen Stellen gemeldet. Bei einem solchen Ereignis kann in Deutschland insbesondere die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung betroffen sein. Davon unterscheidest du die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse nach den europäischen Vorschriften. Für verpflichtete Personen gilt dort grundsätzlich eine Frist von zweiundsiebzig Stunden nach Kenntnis, sofern nicht außergewöhnliche Umstände entgegenstehen. Diese Frist erlaubt kein Warten mit einer dringend notwendigen Unfallmeldung. Beweise und der Zustand am Ereignisort bleiben soweit möglich erhalten, ohne Rettung oder Sicherheit zu behindern. Luftsicherheit umfasst außerdem den Schutz vor unberechtigtem Zugang und widerrechtlichem Eingriff. Verdächtige Veränderungen am Flugzeug klärst du vor einem Start. Die Behörde erhält Tatsachen und nachvollziehbare Angaben. 02:03:34 Wann passt MAYDAY? Frage 115. Wann passt MAYDAY? Antwort A: Bei einer normalen PPR-Anfrage. Antwort B: Bei jeder etwas schwachen Thermik. Antwort C: Bei schwerer unmittelbarer Gefahr mit Bedarf an sofortiger Hilfe. Antwort D: Nur beim Kauf eines Flugzeugs. 02:04:00 Wann passt MAYDAY? Richtig ist Antwort C: Bei schwerer unmittelbarer Gefahr mit Bedarf an sofortiger Hilfe. Die Notmeldung beschreibt eine echte Notlage. Sie hilft den zuständigen Stellen, sofortige Hilfe zu organisieren und anderen Verkehr anzupassen. 02:04:18 Was kennzeichnet PAN PAN? Frage 116. Was kennzeichnet PAN PAN? Antwort A: Eine Dringlichkeitslage ohne denselben unmittelbaren Notfallgrad. Antwort B: Immer einen widerrechtlichen Eingriff. Antwort C: Einen normalen Wetterbericht. Antwort D: Eine Landefreigabe. 02:04:44 Was kennzeichnet PAN PAN? Richtig ist Antwort A: Eine Dringlichkeitslage ohne denselben unmittelbaren Notfallgrad. Pan Pan und Mayday kennzeichnen unterschiedliche Gefahrenlagen. Die tatsächliche Situation bestimmt die passende Meldung. 02:05:01 Wann ist eine erforderliche Unfallmeldung abzugeben? Frage 117. Wann ist eine erforderliche Unfallmeldung abzugeben? Antwort A: Immer erst nach 72 Stunden. Antwort B: Nur nach Freigabe durch den Vereinsvorstand. Antwort C: Nur am Jahresende. Antwort D: Unverzüglich nach den einschlägigen Pflichten. 02:05:28 Wann ist eine erforderliche Unfallmeldung abzugeben? Richtig ist Antwort D: Unverzüglich nach den einschlägigen Pflichten. Die Unfallmeldung darf nicht mit der anderen Frist für verpflichtende Ereignismeldungen verwechselt werden. Dringende Maßnahmen und Meldungen erfolgen unverzüglich. 02:05:46 Welche Frist gilt grundsätzlich für verpflichtende EU-Ereignismeldungen nach Kenntnis? Frage 118. Welche Frist gilt grundsätzlich für verpflichtende EU-Ereignismeldungen nach Kenntnis? Antwort A: Erst nach der nächsten Prüfung. Antwort B: 72 Stunden, vorbehaltlich außergewöhnlicher Umstände. Antwort C: Ein Kalenderjahr. Antwort D: 72 Tage. 02:06:15 Welche Frist gilt grundsätzlich für verpflichtende EU-Ereignismeldungen nach Kenntnis? Richtig ist Antwort B: 72 Stunden, vorbehaltlich außergewöhnlicher Umstände. Die Frist betrifft das entsprechende Meldesystem und verpflichtete Personen. Sie ersetzt nicht die unverzügliche Meldung von Unfällen und schweren Störungen. 02:06:34 Am Flugzeug gibt es verdächtige Manipulationsspuren. Was ist richtig? Frage 119. Am Flugzeug gibt es verdächtige Manipulationsspuren. Was ist richtig? Antwort A: Sicherheit klären und Start bis dahin unterlassen. Antwort B: Das gültige Medical als Freigabe ansehen. Antwort C: Den nächsten Schüler testen lassen. Antwort D: Nur den Lack abwischen. 02:07:03 Am Flugzeug gibt es verdächtige Manipulationsspuren. Was ist richtig? Richtig ist Antwort A: Sicherheit klären und Start bis dahin unterlassen. Luftsicherheit und technische Sicherheit gehören zur Startentscheidung. Verdächtige Veränderungen müssen geklärt werden, bevor das Flugzeug benutzt wird. 02:07:21 Welche Angaben helfen bei einer Notmeldung? Frage 120. Welche Angaben helfen bei einer Notmeldung? Antwort A: Nur der Vereinsname. Antwort B: Nur das Kaufdatum. Antwort C: Nur die gewünschte Landebahnfarbe. Antwort D: Rufzeichen, Position, Problem und erforderliche Hilfe oder Absicht. 02:07:49 Welche Angaben helfen bei einer Notmeldung? Richtig ist Antwort D: Rufzeichen, Position, Problem und erforderliche Hilfe oder Absicht. Eine klare Meldung ermöglicht passende Hilfe. Das sichere Führen des Flugzeugs bleibt während der Meldung vorrangig. 02:08:07 Abschlusstest: 20 Fragen Jetzt folgt der Abschlusstest. Du erhältst zwanzig neue Fragen aus dem gesamten Kurs. Notiere jeweils genau eine Antwort: A, B, C oder D. Die Lösungen erscheinen erst nach allen Fragen. Du hast im Video pro Frage eine kurze Denkpause. Für einen Test mit der im EASA-Schema vorgesehenen Bearbeitungszeit halte das Video an und nutze insgesamt vierzig Minuten. Bei zwanzig gleich gewichteten Fragen entsprechen fünfzehn richtige Antworten fünfundsiebzig Prozent. Das ist die reguläre Bestehensgrenze. Ein gutes Ergebnis in diesem Übungstest ersetzt keine behördliche Prüfung. Bearbeite die Fragen möglichst ohne Zurückspringen und markiere die Themen, die du anschließend wiederholen möchtest. 02:08:53 Du erreichst unter einer C-Stufe ihre Untergrenze und hast nur FIS-Kontakt. Was ist der sichere rechtliche Plan? Testfrage 1. Du erreichst unter einer C-Stufe ihre Untergrenze und hast nur FIS-Kontakt. Was ist der sichere rechtliche Plan? Antwort A: Mit Reserve außerhalb bleiben und erforderliche ATC-Freigabe einholen. Antwort B: Nur den Transponder ausschalten. Antwort C: Ohne Weiteres steigen, weil FIS dich kennt. Antwort D: Dem Segler vor dir folgen. 02:09:32 Ein Segler kreuzt rechts von dir auf ähnlicher Höhe. Welche Grundregel greift? Testfrage 2. Ein Segler kreuzt rechts von dir auf ähnlicher Höhe. Welche Grundregel greift? Antwort A: Du hast Vorrang, weil du höher steigst. Antwort B: Du darfst seinen Kurs knapp vor ihm kreuzen. Antwort C: Nur ein Motorflugzeug müsste ausweichen. Antwort D: Du weichst deutlich aus. 02:10:08 Du willst mit SPL einen neuen Eigenstarter starten und hast nur Windenstartausbildung. Was fehlt? Testfrage 3. Du willst mit SPL einen neuen Eigenstarter starten und hast nur Windenstartausbildung. Was fehlt? Antwort A: Keine zusätzliche Voraussetzung. Antwort B: Spezifische Eigenstartausbildung und Bestätigung. Antwort C: Nur drei Gäste an Bord. Antwort D: Nur ein stärkeres Variometer. 02:10:44 Du hast 20 PIC-Stunden nach SPL, einen Passagier-Schulungsflug, aber nur zwei PIC-Starts in 90 Tagen. Was gilt? Testfrage 4. Du hast 20 PIC-Stunden nach SPL, einen Passagier-Schulungsflug, aber nur zwei PIC-Starts in 90 Tagen. Was gilt? Antwort A: Die Stunden ersetzen immer den dritten Start. Antwort B: Ein Vereinsgast braucht keine Aktualität. Antwort C: Die aktuelle Passagiervoraussetzung ist noch nicht erfüllt. Antwort D: Die fehlende Voraussetzung gilt nur für TMG. 02:11:25 Bei 9000 ft MSL in E kreist du 500 ft unter der Wolke. Ist der reguläre vertikale Wolkenabstand erfüllt? Testfrage 5. Bei 9000 ft MSL in E kreist du 500 ft unter der Wolke. Ist der reguläre vertikale Wolkenabstand erfüllt? Antwort A: Ja, weil E für VFR freigabefrei ist. Antwort B: Nein, grundsätzlich sind 1000 ft erforderlich. Antwort C: Ja, 500 ft genügen immer. Antwort D: Ja, weil ein Segler keinen Motor hat. 02:12:06 Ein LAPL-Medical ist formal gültig, du bist aber deutlich beeinträchtigt. Was ist richtig? Testfrage 6. Ein LAPL-Medical ist formal gültig, du bist aber deutlich beeinträchtigt. Was ist richtig? Antwort A: Das Papier hebt jede Erkrankung auf. Antwort B: Die Rechte nicht ausüben und Tauglichkeit klären. Antwort C: Ein Gast kann die Verantwortung übernehmen. Antwort D: Ein kurzer Flug ist immer erlaubt. 02:12:43 Ein Flugzeug hat ein gültiges ARC, aber eine beschädigte Steuerungsverbindung. Was entscheidest du? Testfrage 7. Ein Flugzeug hat ein gültiges ARC, aber eine beschädigte Steuerungsverbindung. Was entscheidest du? Antwort A: Nur ohne Fluggast fliegen. Antwort B: Kein Start vor fachgerechter Klärung. Antwort C: Nur unter 500 ft fliegen. Antwort D: Start, weil das ARC gültig ist. 02:13:19 Ein ED-R ist laut NOTAM während deines Rückflugs aktiv. Was ist erforderlich? Testfrage 8. Ein ED-R ist laut NOTAM während deines Rückflugs aktiv. Was ist erforderlich? Antwort A: Die veröffentlichten Beschränkungen beachten und gegebenenfalls umplanen. Antwort B: Das NOTAM als unverbindlich behandeln. Antwort C: Nur den Hinflug berücksichtigen. Antwort D: Nur schneller hindurchfliegen. 02:13:56 Du erhältst PPR für einen kontrollierten Flugplatz. Was darfst du daraus schließen? Testfrage 9. Du erhältst PPR für einen kontrollierten Flugplatz. Was darfst du daraus schließen? Antwort A: Die CTR ist automatisch für dich aufgehoben. Antwort B: Sonder-VFR gilt ohne Freigabe. Antwort C: Die Wetter-Minima gelten nicht. Antwort D: Die Platzbenutzung ist nach PPR-Bedingungen zugesagt, ATC bleibt gesondert. 02:14:34 Du überholst im Segler einen anderen Segler. Welche Verantwortung bleibt unabhängig von der Seite? Testfrage 10. Du überholst im Segler einen anderen Segler. Welche Verantwortung bleibt unabhängig von der Seite? Antwort A: Der Abstand ist mit Funkkontakt beliebig. Antwort B: Ausreichend frei bleiben, bis vollständig vorbei und frei. Antwort C: Der Überholte muss immer Platz machen. Antwort D: Nur der schnellere hat Vorflugrecht. 02:15:12 Nach Außenlandung mit aktivem Flugplan meldest du nur dem Verein die Position. Was fehlt möglicherweise? Testfrage 11. Nach Außenlandung mit aktivem Flugplan meldest du nur dem Verein die Position. Was fehlt möglicherweise? Antwort A: Der erforderliche Flugplanabschluss bei der zuständigen Stelle. Antwort B: Ein neuer Medical-Antrag. Antwort C: Eine automatische CTR-Freigabe. Antwort D: Eine neue Theorieprüfung. 02:15:49 Du fliegst in G 1000 ft über 4000 ft hohem Gelände. Welcher Wert ist die höhere untere VMC-Bandgrenze? Testfrage 12. Du fliegst in G 1000 ft über 4000 ft hohem Gelände. Welcher Wert ist die höhere untere VMC-Bandgrenze? Antwort A: 3000 ft MSL immer. Antwort B: 1000 ft MSL immer. Antwort C: 5000 ft MSL, entsprechend 1000 ft AGL. Antwort D: 4000 ft AGL. 02:16:28 Der Tower zeigt dir in der Luft grünes Blinklicht. Darfst du es als sofortige Landefreigabe lesen? Testfrage 13. Der Tower zeigt dir in der Luft grünes Blinklicht. Darfst du es als sofortige Landefreigabe lesen? Antwort A: Ja, aber nur im Segler. Antwort B: Nein, es bedeutet zur Landung zurückkehren, Freigabe folgt. Antwort C: Nein, es bedeutet Flugplatz unsicher. Antwort D: Ja, jedes grüne Licht ist identisch. 02:17:07 Während eines VFR-Reiseflugs zeigt Standarddruck 6500 ft. Wie heißt die Druckfläche? Testfrage 14. Während eines VFR-Reiseflugs zeigt Standarddruck 6500 ft. Wie heißt die Druckfläche? Antwort A: Eine Sichtweite von 6,5 km. Antwort B: QFE 65. Antwort C: Immer 6500 ft genaue AGL-Höhe. Antwort D: FL 65. 02:17:45 Dein aktueller HX-Luftraumstatus ist unbekannt. Was ist die belastbare Entscheidung? Testfrage 15. Dein aktueller HX-Luftraumstatus ist unbekannt. Was ist die belastbare Entscheidung? Antwort A: Einem anderen Segler folgen. Antwort B: Status nach veröffentlichtem Verfahren klären oder außerhalb planen. Antwort C: Inaktivität wegen Sonntag annehmen. Antwort D: Nur die Funklautstärke reduzieren. 02:18:22 Du willst nach erlaubnisfreier Außenlandung mit einem Auto wieder starten. Was ist zu prüfen? Testfrage 16. Du willst nach erlaubnisfreier Außenlandung mit einem Auto wieder starten. Was ist zu prüfen? Antwort A: Nur die Länge des Flugbuchs. Antwort B: Nichts, die Landung genehmigt jeden Start. Antwort C: Nur die Autoreifen. Antwort D: Eigene Außenstarterlaubnis und weitere rechtliche und technische Voraussetzungen. 02:19:00 Bei Sauerstoffmangel könnten Fähigkeiten beeinträchtigt werden. Welche SAO-Pflicht greift? Testfrage 17. Bei Sauerstoffmangel könnten Fähigkeiten beeinträchtigt werden. Welche SAO-Pflicht greift? Antwort A: Zusatzsauerstoff für die betroffenen Insassen sicherstellen. Antwort B: Nur unter Wolken fliegen. Antwort C: Abwarten, bis Bewusstlosigkeit eintritt. Antwort D: Nur den Transponder neu einstellen. 02:19:37 Du bekommst eine ATC-Anweisung, deren Flugweg du nicht sicher erreichen kannst. Was ist richtig? Testfrage 18. Du bekommst eine ATC-Anweisung, deren Flugweg du nicht sicher erreichen kannst. Was ist richtig? Antwort A: Die Erfüllung trotzdem bestätigen. Antwort B: Den Fehler im Flugbuch erst morgen erklären. Antwort C: Die Einschränkung mitteilen und eine passende Lösung verlangen. Antwort D: Ohne Meldung jeden Kurs wählen. 02:20:15 Die Theorie wurde vollständig am 10. Mai bestanden. Welche Frist betrifft ihre grundsätzliche Gültigkeit? Testfrage 19. Die Theorie wurde vollständig am 10. Mai bestanden. Welche Frist betrifft ihre grundsätzliche Gültigkeit? Antwort A: 24 Monate ab diesem vollständigen Bestehen. Antwort B: 18 Monate ab dem ersten Vereinsbesuch. Antwort C: Unbegrenzte Gültigkeit ohne Weiteres. Antwort D: 12 Monate ab dem letzten Start. 02:20:55 Du bemerkst einen schweren Unfall. Welche Aussage über Meldefristen stimmt? Testfrage 20. Du bemerkst einen schweren Unfall. Welche Aussage über Meldefristen stimmt? Antwort A: Der Verein allein entscheidet über Behördenmeldungen. Antwort B: Ein aktiver Flugplan ersetzt die Unfallmeldung. Antwort C: Erforderliche Unfallmeldung unverzüglich, nicht erst binnen 72 Stunden. Antwort D: Jede Meldung darf 72 Stunden warten. 02:21:35 Du erreichst unter einer C-Stufe ihre Untergrenze und hast nur FIS-Kontakt. Was ist der sichere rechtliche Plan? Lösung zu Testfrage 1. Richtig ist Antwort A: Mit Reserve außerhalb bleiben und erforderliche ATC-Freigabe einholen. Ein FIS-Kontakt ersetzt keine C-Freigabe. Grenze, Höhenbezug und Reserve gehören zur Entscheidung. Plane den erforderlichen Kontakt rechtzeitig. 02:21:59 Ein Segler kreuzt rechts von dir auf ähnlicher Höhe. Welche Grundregel greift? Lösung zu Testfrage 2. Richtig ist Antwort D: Du weichst deutlich aus. Für zwei Segler gilt beim Kreuzen grundsätzlich rechts vor links. Ein deutliches und sicheres Ausweichen vermeidet Missverständnisse. 02:22:18 Du willst mit SPL einen neuen Eigenstarter starten und hast nur Windenstartausbildung. Was fehlt? Lösung zu Testfrage 3. Richtig ist Antwort B: Spezifische Eigenstartausbildung und Bestätigung. Eine bestehende SPL und Windenstarterfahrung decken Eigenstart nicht automatisch ab. Ausbildung, Bestätigung, Aktualität und die übrigen Betriebsbedingungen müssen passen. 02:22:42 Du hast 20 PIC-Stunden nach SPL, einen Passagier-Schulungsflug, aber nur zwei PIC-Starts in 90 Tagen. Was gilt? Lösung zu Testfrage 4. Richtig ist Antwort C: Die aktuelle Passagiervoraussetzung ist noch nicht erfüllt. Die grundsätzliche Passagierkompetenz und die Neunzig-Tage-Aktualität sind getrennte Anforderungen. Drei PIC-Starts sind für den betreffenden Segelflug erforderlich. 02:23:05 Bei 9000 ft MSL in E kreist du 500 ft unter der Wolke. Ist der reguläre vertikale Wolkenabstand erfüllt? Lösung zu Testfrage 5. Richtig ist Antwort B: Nein, grundsätzlich sind 1000 ft erforderlich. Freigabepflicht und Wolkenabstand sind unabhängig. In E gelten grundsätzlich tausend Fuß vertikaler Abstand und die weiteren VMC-Minima. 02:23:27 Ein LAPL-Medical ist formal gültig, du bist aber deutlich beeinträchtigt. Was ist richtig? Lösung zu Testfrage 6. Richtig ist Antwort B: Die Rechte nicht ausüben und Tauglichkeit klären. Aktuelle Flugfähigkeit ist zusätzlich zur formalen Dokumentengültigkeit erforderlich. Gesundheitliche Einschränkungen müssen angemessen geklärt werden. 02:23:49 Ein Flugzeug hat ein gültiges ARC, aber eine beschädigte Steuerungsverbindung. Was entscheidest du? Lösung zu Testfrage 7. Richtig ist Antwort B: Kein Start vor fachgerechter Klärung. Ein neu entstandener sicherheitsrelevanter Defekt wird durch ein gültiges ARC nicht aufgehoben. Der aktuelle Zustand entscheidet mit über die Lufttüchtigkeit. 02:24:10 Ein ED-R ist laut NOTAM während deines Rückflugs aktiv. Was ist erforderlich? Lösung zu Testfrage 8. Richtig ist Antwort A: Die veröffentlichten Beschränkungen beachten und gegebenenfalls umplanen. Die Vorbereitung betrifft den tatsächlichen Flug einschließlich Rückweg. Raum, Höhen und Zeit des aktiven Gebietes bestimmen seine Bedeutung. 02:24:32 Du erhältst PPR für einen kontrollierten Flugplatz. Was darfst du daraus schließen? Lösung zu Testfrage 9. Richtig ist Antwort D: Die Platzbenutzung ist nach PPR-Bedingungen zugesagt, ATC bleibt gesondert. PPR betrifft die Benutzung des Platzes. Kontrollfreigaben, Wetter und andere Betriebsanforderungen werden dadurch nicht ersetzt. 02:24:55 Du überholst im Segler einen anderen Segler. Welche Verantwortung bleibt unabhängig von der Seite? Lösung zu Testfrage 10. Richtig ist Antwort B: Ausreichend frei bleiben, bis vollständig vorbei und frei. Die Segler-Ausnahme erlaubt beide Seiten. Sie ändert nichts an der Ausweichpflicht und am erforderlichen sicheren Abstand des Überholenden. 02:25:16 Nach Außenlandung mit aktivem Flugplan meldest du nur dem Verein die Position. Was fehlt möglicherweise? Lösung zu Testfrage 11. Richtig ist Antwort A: Der erforderliche Flugplanabschluss bei der zuständigen Stelle. Die Nachricht an den Verein muss nicht die erforderliche Landemeldung ersetzen. Stelle sicher, dass der Alarmdienst die Beendigung des Fluges erhält. 02:25:38 Du fliegst in G 1000 ft über 4000 ft hohem Gelände. Welcher Wert ist die höhere untere VMC-Bandgrenze? Lösung zu Testfrage 12. Richtig ist Antwort C: 5000 ft MSL, entsprechend 1000 ft AGL. Vergleiche dreitausend Fuß MSL mit tausend Fuß über dem tatsächlichen Gelände. Der höhere Wert bestimmt die Grenze des unteren Bandes. 02:26:00 Der Tower zeigt dir in der Luft grünes Blinklicht. Darfst du es als sofortige Landefreigabe lesen? Lösung zu Testfrage 13. Richtig ist Antwort B: Nein, es bedeutet zur Landung zurückkehren, Freigabe folgt. Blinken und Dauerlicht haben unterschiedliche Bedeutungen. Grünes Dauerlicht wäre die Landefreigabe in der Luft. 02:26:21 Während eines VFR-Reiseflugs zeigt Standarddruck 6500 ft. Wie heißt die Druckfläche? Lösung zu Testfrage 14. Richtig ist Antwort D: FL 65. Die Flugfläche beschreibt die Standarddruckanzeige. Wahre Höhe und Bodenabstand folgen nicht allein aus dieser Zahl. 02:26:40 Dein aktueller HX-Luftraumstatus ist unbekannt. Was ist die belastbare Entscheidung? Lösung zu Testfrage 15. Richtig ist Antwort B: Status nach veröffentlichtem Verfahren klären oder außerhalb planen. HX hat keine festgelegten Betriebszeiten. Eine Vermutung schafft keine Freigabe. Der veröffentlichte Statusweg ist entscheidend. 02:27:03 Du willst nach erlaubnisfreier Außenlandung mit einem Auto wieder starten. Was ist zu prüfen? Lösung zu Testfrage 16. Richtig ist Antwort D: Eigene Außenstarterlaubnis und weitere rechtliche und technische Voraussetzungen. Landung und Start sind rechtlich getrennt. Startart, Gelände, Erlaubnis und Lufttüchtigkeit müssen unabhängig geeignet und zulässig sein. 02:27:27 Bei Sauerstoffmangel könnten Fähigkeiten beeinträchtigt werden. Welche SAO-Pflicht greift? Lösung zu Testfrage 17. Richtig ist Antwort A: Zusatzsauerstoff für die betroffenen Insassen sicherstellen. SAO verlangt den Einsatz, wenn ein Mangel Fähigkeiten beeinträchtigen oder schaden könnte. Eine reine Zahlenfaustregel ersetzt die Wirkungsbeurteilung nicht. 02:27:49 Du bekommst eine ATC-Anweisung, deren Flugweg du nicht sicher erreichen kannst. Was ist richtig? Lösung zu Testfrage 18. Richtig ist Antwort C: Die Einschränkung mitteilen und eine passende Lösung verlangen. Eine sichere Anweisung benötigt zutreffende Informationen über die Fähigkeiten des Seglers. Der PIC bleibt für die sichere Durchführung verantwortlich. 02:28:11 Die Theorie wurde vollständig am 10. Mai bestanden. Welche Frist betrifft ihre grundsätzliche Gültigkeit? Lösung zu Testfrage 19. Richtig ist Antwort A: 24 Monate ab diesem vollständigen Bestehen. Die Gültigkeit nach vollständigem Bestehen ist die Vierundzwanzig-Monats-Frist. Sie unterscheidet sich von Gesamtprüfungsfrist und Empfehlungsgültigkeit. 02:28:33 Du bemerkst einen schweren Unfall. Welche Aussage über Meldefristen stimmt? Lösung zu Testfrage 20. Richtig ist Antwort C: Erforderliche Unfallmeldung unverzüglich, nicht erst binnen 72 Stunden. Unfallmeldung und verpflichtende Ereignismeldung sind unterschiedliche Systeme. Dringende Meldungen und Hilfe werden nicht wegen einer anderen Frist aufgeschoben. 02:28:57 Deine nächsten Lernschritte Vergleiche jetzt deine Antworten. Fünfzehn richtige Antworten aus zwanzig entsprechen fünfundsiebzig Prozent. Wiederhole jedes falsch beantwortete Thema anhand der Kapitelmarken. Formuliere die Regel in eigenen Worten und prüfe anschließend einen neuen Fall. Besonders wichtig sind Freigaben, Höhenbezüge, Sichtflugbedingungen und die Trennung von Lizenz, Aktualität und Medical. Für deine tatsächliche Prüfung gilt der von deiner Behörde verwendete Fragenkatalog. Dieser Kurs enthält hundertvierzig eigene Übungsfragen und deckt die Luftrecht-Themen des SPL-Lehrplans in zwanzig Unterrichtskapiteln ab. Er ersetzt nicht die erforderliche Ausbildung und die Prüfungsempfehlung deiner Ausbildungsorganisation. Die vollständigen Fragen, Quellen und Kapitelzeiten findest du im Kursbegleiter.