Meteorologie für die SPL 100 eigene Fragen, kein offizieller Fragenkatalog. Quellenprüfung 14.10.2026 Q001 Atmosphäre und Standardatmosphäre In welcher Schicht findet der größte Teil des Wetters statt? A Exosphäre B Thermosphäre C Magnetosphäre D Troposphäre Richtig: D Die Troposphäre enthält den größten Teil des Wasserdampfs und die wesentlichen Wettervorgänge. Ihre Höhe variiert unter anderem mit geografischer Breite und Jahreszeit. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q002 Atmosphäre und Standardatmosphäre Welche Temperatur gilt in ISA auf Meereshöhe? A Minus 15 Grad Celsius B 15 Grad Celsius C 0 Grad Celsius D 30 Grad Celsius Richtig: B Die Standardatmosphäre verwendet auf Meereshöhe 15 Grad Celsius und 1013,25 Hektopascal. Das sind Modellwerte und keine Vorhersage für den Startplatz. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q003 Atmosphäre und Standardatmosphäre Welche Temperaturabnahme verwendet ISA in der unteren Troposphäre? A Immer 0,1 Grad je 100 Meter B Immer 2 Grad je 100 Meter C Keine Temperaturänderung D Etwa 0,65 Grad Celsius je 100 Meter Richtig: D Der ISA-Gradient beträgt in der unteren Troposphäre ungefähr 6,5 Grad pro Kilometer. Er unterscheidet sich vom trockenadiabatischen Gradient eines aufsteigenden Luftpakets. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q004 Atmosphäre und Standardatmosphäre Wie verändert sich der Luftdruck grundsätzlich mit zunehmender Höhe? A Er nimmt immer zu B Er wird nach 1000 Metern null C Er bleibt exakt gleich D Er nimmt ab Richtig: D Mit Höhe befindet sich weniger Luftmasse oberhalb des betrachteten Punkts. Der Druck nimmt ab; die Abnahme ist nicht über alle Höhenbereiche linear. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q005 Atmosphäre und Standardatmosphäre Was kennzeichnet ein Modell wie ISA? A Die einzige mögliche Atmosphäre B Ein festgelegter Vergleichszustand C Das tatsächliche Wetter jedes Tages D Eine Garantie für Thermik Richtig: B Ein Vergleichsmodell ermöglicht gemeinsame Definitionen und Berechnungen. Tatsächliche Temperatur, Druck und Feuchte werden aus aktuellen Wetterinformationen ermittelt. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q006 Luftdruck, Druckflächen und Höhenbezug Welche Einheit ist in Flugwetterdaten für Luftdruck üblich? A Kilowattstunde B Meter pro Sekunde C Grad Celsius D Hektopascal Richtig: D Hektopascal ist eine Druckeinheit. Temperatur, Windgeschwindigkeit und Energie besitzen andere Einheiten; Zahlen werden nur mit passendem Größenbezug verglichen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q007 Luftdruck, Druckflächen und Höhenbezug Was bedeutet QNH für einen richtig eingestellten Höhenmesser? A Ausschließlich Fluggeschwindigkeit B Höhenanzeige näherungsweise über Meer C Immer Druckhöhe mit 1013,25 D Immer Höhe über dem nächsten Baum Richtig: B QNH bezieht die Anzeige näherungsweise auf Meereshöhe. Abweichungen von Standardbedingungen können Fehler verursachen; der Geländeabstand erfordert zusätzlich die Geländehöhe. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q008 Luftdruck, Druckflächen und Höhenbezug Welche Einstellung liefert Druckhöhe? A 1013,25 Hektopascal B Der aktuelle Taupunkt C Immer das lokale QFE D Die Windrichtung Richtig: A Druckhöhe wird auf den Standarddruck 1013,25 Hektopascal bezogen. Sie ist wichtig für Leistungs- und Sauerstoffbetrachtungen und nicht identisch mit geometrischer Höhe. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q009 Luftdruck, Druckflächen und Höhenbezug Was ist ohne Neueinstellung beim Flug von hohem zu niedrigem Druck möglich? A Die Geländehöhe wird automatisch abgezogen B Der Höhenmesser zeigt nur Geschwindigkeit C Die tatsächliche Höhe liegt unter der angezeigten D Die tatsächliche Höhe ist immer exakt gleich Richtig: C Bei sinkendem Umgebungsdruck und unveränderter Einstellung kann der Höhenmesser zu hoch anzeigen. Aktuelle Einstellung und geeignete Sicherheitsreserve sind erforderlich. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q010 Luftdruck, Druckflächen und Höhenbezug Was kann kalte Luft gegenüber Standardbedingungen bewirken? A Keine Höhenabweichung ist möglich B Alle Druckflächen werden bedeutungslos C Die wahre Höhe kann geringer als die Anzeige sein D Immer doppelte Geländefreiheit Richtig: C In kalter Luft liegen Druckflächen enger zusammen. Eine Druckanzeige kann daher eine größere Höhe vermuten lassen als geometrisch vorhanden ist. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q011 Feuchtigkeit, Taupunkt und Sättigung Was bezeichnet der Taupunkt? A Temperatur der Sättigung bei gegebenem Wasserdampfgehalt B Immer die aktuelle Außentemperatur C Die Höhe der Tropopause D Die Windrichtung am Boden Richtig: A Der Taupunkt beschreibt die Temperatur, bei der Abkühlung zum Sättigungszustand führt. Je kleiner der Abstand zur Lufttemperatur, desto näher ist die Luft an Sättigung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q012 Feuchtigkeit, Taupunkt und Sättigung Was passiert bei Abkühlung ohne Änderung des Wasserdampfgehalts? A Die relative Feuchte steigt B Der Wind muss auf Nord drehen C Die relative Feuchte fällt immer auf null D Der Sauerstoffanteil verdoppelt sich Richtig: A Kältere Luft besitzt einen geringeren Sättigungswasserdampfgehalt. Bei gleicher vorhandener Feuchte nimmt deshalb die relative Feuchte zu. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q013 Feuchtigkeit, Taupunkt und Sättigung Was bedeutet relative Feuchte von 100 Prozent? A Der Luftdruck ist null B Die Luft besteht nur aus Wasser C Es muss immer ein Gewitter geben D Die Luft ist gesättigt Richtig: D Hundert Prozent bedeutet Sättigung bei der aktuellen Temperatur. Wolken oder Nebel hängen zusätzlich von Kondensationsbedingungen und der weiteren Entwicklung ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q014 Feuchtigkeit, Taupunkt und Sättigung Was ist ein Hinweis auf geringe Taupunktdifferenz? A Eine große geographische Länge B Immer trockene Luft ohne Nebelrisiko C Nähe zur Sättigung D Garantiert starke Thermik Richtig: C Ein kleiner Abstand zwischen Temperatur und Taupunkt zeigt hohe relative Feuchte. Bei weiterer Abkühlung oder Feuchtezufuhr können Nebel oder tiefe Wolken entstehen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q015 Feuchtigkeit, Taupunkt und Sättigung Ist Wasserdampf sichtbar? A Ja, jede klare Luft ist weiß B Ja, nur oberhalb 3000 Metern C Ja, nur bei Südwind D Nein, Wolkentropfen und Eiskristalle sind sichtbar Richtig: D Wasserdampf selbst ist unsichtbar. Sichtbare Wolken bestehen aus kleinen Flüssigkeitströpfchen, Eiskristallen oder beidem; Dunst kann weitere Partikel enthalten. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q016 Adiabatische Abkühlung und Stabilität Wie groß ist der trockenadiabatische Gradient ungefähr? A Immer 3 Grad je 100 Meter B 0,1 Grad je 100 Meter C Genau der ISA-Wert 0,65 Grad je 100 Meter D 1 Grad Celsius je 100 Meter Richtig: D Ungesättigte Luft kühlt bei adiabatischem Aufstieg ungefähr 9,8 Grad pro Kilometer ab. Das ist der Gradient des Luftpakets und nicht automatisch der Umweltgradient. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q017 Adiabatische Abkühlung und Stabilität Warum kühlt aufsteigende ungesättigte Luft adiabatisch ab? A Weil der Sauerstoffanteil verschwindet B Weil ihre geographische Länge steigt C Weil sie immer Niederschlag verliert D Sie expandiert bei geringerem Außendruck Richtig: D Bei Expansion wird Arbeit geleistet und die innere Energie sinkt. Adiabatisch bedeutet, dass im idealisierten Vorgang kein Wärmeaustausch mit der Umgebung betrachtet wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q018 Adiabatische Abkühlung und Stabilität Was ist am feuchtadiabatischen Gradient wichtig? A Er beträgt immer exakt 1 Grad je 100 Meter B Er ist temperatur- und feuchteabhängig C Er ist immer größer als jeder trockene Gradient D Er ist stets null Richtig: B Bei Kondensation wird latente Wärme frei. Dadurch fällt die Abkühlung gesättigter Luft meist geringer aus; der Gradient ist kein fester universeller Zahlenwert. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q019 Adiabatische Abkühlung und Stabilität Wann besitzt ein Luftpaket Auftriebstendenz? A Nur bei Windstille B Wenn es gegenüber der Umgebung leichter ist C Wenn es immer kälter und dichter ist D Nur weil es genau 1000 Meter hoch ist Richtig: B Auftrieb hängt vom Dichteunterschied ab. Wärmere Luft kann bei vergleichbaren Bedingungen leichter sein; Stabilität wird durch Vergleich mit der tatsächlichen Umgebung beurteilt. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q020 Adiabatische Abkühlung und Stabilität Was bedeutet stabile Schichtung? A Jede Wolke wird zum Gewitter B Jede Auslenkung verstärkt sich unbegrenzt C Vertikale Auslenkungen werden eher gehemmt D Es gibt grundsätzlich keinen Wind Richtig: C In stabiler Schichtung wirkt eine vertikale Auslenkung häufig rückstellend. Thermische Entwicklung kann begrenzt sein; mechanische Aufwinde und Wellen sind trotzdem möglich. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q021 Thermikentstehung und Auslösepunkte Welche Energiequelle treibt typische Sonnenthermik an? A Erwärmung der Erdoberfläche durch die Sonne B Allein die Funkleistung C Immer ein laufender Motor D Nur die Mondphase Richtig: A Die Sonne erwärmt Oberflächen unterschiedlich; diese geben Wärme an bodennahe Luft ab. Geeignete Schichtung und Auslösung ermöglichen anschließend thermischen Aufstieg. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q022 Thermikentstehung und Auslösepunkte Garantiert ein dunkles Feld einen nutzbaren Bart? A Ja, bei jeder Schichtung B Ja, auch nachts ohne weitere Bedingungen C Nein D Ja, unabhängig von Höhe und Wind Richtig: C Oberflächenfarbe ist nur ein möglicher Hinweis. Feuchte, Bewuchs, Wind, Erwärmung und Schichtung bestimmen, ob ein Aufwind tatsächlich entsteht und nutzbar ist. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q023 Thermikentstehung und Auslösepunkte Welche Information ergänzt die Suche nach Thermik? A Nur eine alte Wettervorhersage B Nur das Vereinskennzeichen C Nur die Cockpitfarbe D Wolkenentwicklung und beobachtete Steigzeichen Richtig: D Aktuelle Beobachtungen helfen, mögliche Aufwindbereiche zu erkennen. Ein Hinweis wird mit der tatsächlichen Luftbewegung, verfügbarer Höhe und sicheren Optionen geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q024 Thermikentstehung und Auslösepunkte Was kann eine Inversion für Thermik bedeuten? A Sie kann die vertikale Entwicklung begrenzen B Sie macht Wolken grundsätzlich unmöglich C Sie erzeugt immer unbegrenzten Aufstieg D Sie verdoppelt den Sauerstoffanteil Richtig: A Eine wärmere Schicht über kühlerer Luft kann aufsteigende Pakete bremsen. Stärke und Höhe der Sperrschicht entscheiden, ob sie überwunden wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q025 Thermikentstehung und Auslösepunkte Welche Reserve bleibt beim Thermiksuchen wichtig? A Höhe und geeignete Landemöglichkeiten B Nur die Wettbewerbsposition C Nur der geplante Wendepunkt D Nur ein voller Handyakku Richtig: A Thermiksuche verbraucht Zeit und Höhe. Landemöglichkeiten und rechtzeitige Umplanung erhalten Sicherheit, wenn der erwartete Aufwind ausbleibt. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q026 Cumulus, Basis und Überentwicklung Welche grobe Faustregel schätzt die thermische Wolkenbasis? A 1000 Meter je Hektopascal B Immer exakt 3000 Meter über Meer C 1 Meter je Grad D 125 Meter je Grad Temperatur-Taupunkt-Differenz Richtig: D Die Faustregel liefert eine grobe Höhe über dem Ausgangsniveau. Reale Durchmischung, Feuchteverteilung und Schichtung können die tatsächliche Basis verändern. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q027 Cumulus, Basis und Überentwicklung Welche Basis ergibt die Faustregel bei 8 Grad Differenz? A Etwa 1000 Meter Druckhöhe unabhängig vom Gelände B Etwa 8000 Meter C Etwa 80 Meter D Etwa 1000 Meter über dem Ausgangsniveau Richtig: D Acht mal 125 Meter ergibt ungefähr 1000 Meter. Der Bezugsort ist das betrachtete Ausgangsniveau; eine Meereshöhe benötigt dessen Höhe zusätzlich. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q028 Cumulus, Basis und Überentwicklung Ist unter jedem Cumulus sicher nutzbares Steigen? A Ja, garantiert B Nein C Ja, auch unter jeder auflösenden Wolke D Ja, unabhängig von Wind Richtig: B Wolken zeigen vergangenen oder aktuellen Aufstieg, können aber altern und abdriften. Entwicklungsphase, Wind und eigene Messung bestimmen die tatsächliche Nutzbarkeit. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q029 Cumulus, Basis und Überentwicklung Welche Entwicklung ist ein Warnzeichen? A Rasches starkes vertikales Wachstum B Jede kleine flache Wolke als alleiniger Beweis C Nur zunehmende Lackhelligkeit D Nur fallende Außentemperatur um 0,1 Grad Richtig: A Starkes vertikales Wachstum kann auf Schauer oder Gewitterentwicklung hinweisen. Die Lage wird früh bewertet und mit ausreichender Ausweichreserve geplant. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q030 Cumulus, Basis und Überentwicklung Warum braucht eine Basisabschätzung einen Höhenbezug? A Weil Meter und Sekunden gleich sind B Weil Taupunkt immer Druckhöhe ist C Weil jeder Flugplatz auf Meereshöhe liegt D Weil Höhe über Boden und über Meer verschieden sind Richtig: D Eine Höhe wird erst mit ihrem Bezugsniveau eindeutig. Ausgangs- oder Geländehöhe wird berücksichtigt, bevor die Abschätzung mit Luftraumgrenzen oder Anzeigen verglichen wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q031 Nebel, Stratus und schlechte Sicht Welche Situation begünstigt Strahlungsnebel? A Nur eine heiße Front in großer Höhe B Nur sehr niedrige relative Feuchte C Nächtliche Abkühlung bei ausreichender Feuchte D Immer trockene Luft und starke Sonneneinstrahlung Richtig: C Bodennahe Luft kann durch nächtliche Ausstrahlung bis zur Sättigung abkühlen. Feuchte und geeignete Windbedingungen beeinflussen Bildung und Ausdehnung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q032 Nebel, Stratus und schlechte Sicht Wie entsteht Advektionsnebel typischerweise? A Nur durch Sternenlicht B Feuchte Luft strömt über eine kältere Oberfläche C Nur durch unbegrenztes Absinken trockener Luft D Durch jede Änderung der Funkfrequenz Richtig: B Beim Transport über eine kältere Fläche kann feuchte Luft bis zur Sättigung abkühlen. Das unterscheidet sich von rein lokaler nächtlicher Ausstrahlung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q033 Nebel, Stratus und schlechte Sicht Was unterscheidet Nebel von einer Wolke in größerer Höhe? A Immer eine andere Wasserart B Seine Lage am oder nahe dem Boden C Immer völlige Windstille D Ein anderer Sauerstoffanteil Richtig: B Nebel ist eine bodennahe Wolke aus Tröpfchen. Die verminderte Sicht ist für Start, Navigation und Landung unmittelbar relevant. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q034 Nebel, Stratus und schlechte Sicht Was ist bei sinkender Wolkenuntergrenze wichtig? A Früh sichere Ausweich- oder Landeoptionen prüfen B Nur die geplante Strecke verlängern C Grundsätzlich in Wolken steigen D Auf jede Sichtreserve verzichten Richtig: A Eine sinkende Basis begrenzt Gelände- und Luftraumfreiheit. Frühe Umplanung erhält Möglichkeiten, bevor sichere Sichtflugbedingungen verloren gehen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q035 Nebel, Stratus und schlechte Sicht Garantiert die Auflösung am Startplatz gutes Streckenwetter? A Ja, überall für den ganzen Tag B Ja, bei jeder Küstenlage C Nein D Ja, auch hinter jeder Front Richtig: C Lokale Verbesserung sagt wenig über die gesamte Route aus. Strecke, Ziel und Alternativen werden aus räumlicher und zeitlicher Wetterentwicklung beurteilt. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q036 Wind, Isobaren und Bodenreibung Aus welcher Richtung wird meteorologischer Wind angegeben? A Aus der Richtung, aus der er kommt B Immer relativ zur Landebahn ohne Angabe C Immer relativ zur Flugzeugnase D Immer in die Richtung, in die er weht Richtig: A Ein Nordwind kommt aus Norden und bewegt Luft nach Süden. Für Winddreiecke wird daraus der passende Bewegungsvektor abgeleitet. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q037 Wind, Isobaren und Bodenreibung Was deutet dichter Isobarenabstand häufig an? A Größeren Druckgradienten und stärkeren Wind B Automatisch nur Thermik C Immer Nebel ohne Wind D Sicher Windstille Richtig: A Enger Abstand bedeutet einen stärkeren Druckunterschied pro Strecke. Reibung, Gelände und Höhe beeinflussen die tatsächlich örtlich auftretende Windgeschwindigkeit. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q038 Wind, Isobaren und Bodenreibung In welche Richtung wirkt Coriolis auf der Nordhalbkugel bei Bewegung? A Nach rechts B Nach links C Immer nach unten D Immer genau nach Norden Richtig: A Die Corioliswirkung lenkt Bewegung auf der Nordhalbkugel nach rechts ab. Sie wirkt zusammen mit Druckgradient und Reibung, nicht als alleinige Windursache. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q039 Wind, Isobaren und Bodenreibung Wie weht idealisierter geostrophischer Wind? A Immer senkrecht nach oben B Annähernd parallel zu Isobaren C Immer direkt ins Tiefzentrum D Immer unabhängig vom Druckfeld Richtig: B Im idealisierten Gleichgewicht stehen Druckgradient und Corioliswirkung gegenüber. Die Näherung gilt außerhalb starker Reibung und hat für lokale Windlagen Grenzen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q040 Wind, Isobaren und Bodenreibung Welche Bodenwirkung ist typisch? A Wind besitzt eine Komponente zum tieferen Druck B Wind wird immer schneller als oben C Wind muss exakt parallel bleiben D Wind dreht stets exakt 90 Grad Richtig: A Reibung schwächt den Wind und verändert das Kräftegleichgewicht. Nahe dem Boden entsteht häufig eine Komponente über die Isobaren zum tieferen Druck. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q041 Luftmassen, Warmfront und Kaltfront Was bezeichnet eine Front? A Nur eine Isobare mit 1013 Hektopascal B Übergangsbereich zwischen unterschiedlichen Luftmassen C Immer ein einzelner Thermikbart D Die vordere Flugzeugnase Richtig: B Fronten sind Übergangszonen von Luftmassen. Temperatur, Feuchte, Wind, Wolken und Niederschlag können sich beim Durchgang deutlich verändern. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q042 Luftmassen, Warmfront und Kaltfront Welcher Prozess ist für eine Warmfront typisch? A Warmluft sinkt immer senkrecht durch Kaltluft B Warmluft gleitet über kältere Luft auf C Nur Bodenwind ohne Wolkenänderung D Jede Wolke löst sich sofort auf Richtig: B Warmluft kann entlang einer geneigten Frontfläche aufsteigen. Bei ausreichender Feuchte entstehen oft ausgedehnte Schichtwolken und Niederschlagsbereiche. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q043 Luftmassen, Warmfront und Kaltfront Welcher Prozess ist für eine Kaltfront typisch? A Kalte Luft wird immer unsichtbar verdampft B Wind und Temperatur bleiben zwangsläufig gleich C Warmluft wird ausschließlich am Boden erwärmt D Kältere Luft drängt unter wärmere Richtig: D Vorrückende Kaltluft hebt wärmere Luft an. Je nach Stabilität können Schauer, Gewitter, Böen und deutliche Änderungen der Flugbedingungen entstehen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q044 Luftmassen, Warmfront und Kaltfront Was ist eine Okklusion vereinfacht? A Eine reine Thermikblase ohne Frontbezug B Die Verlängerung einer Flügelwurzel C Eine Kaltfront holt eine Warmfront ein D Eine Änderung des Kartenmaßstabs Richtig: C Beim Einholen einer Warmfront wird warme Luft vom Boden abgehoben. Die entstehende Wetterlage hängt von der beteiligten Luftmasse und dem Entwicklungsstadium ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q045 Luftmassen, Warmfront und Kaltfront Welche Information entscheidet über eine reale Frontpassage? A Nur eine alte Wetterkarte B Nur die Lehrbuchzeichnung C Aktuelle räumliche und zeitliche Wetterdaten D Nur das Wort Kaltfront ohne Details Richtig: C Frontwetter variiert stark. Verlauf, Zuggeschwindigkeit, Wolken, Niederschlag, Gewitterrisiko und sichere Optionen werden mit aktuellen Informationen bewertet. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q046 Schauer, Gewitter und Böenfront Welche Wolkenart ist typisch für Gewitter? A Nur flacher Stratus ohne Entwicklung B Cumulonimbus C Jeder kleine Cirrus allein D Jede einzelne Nebelbank Richtig: B Cumulonimbus kann starke Auf- und Abwinde, Niederschlag und Gewitter enthalten. Wolkenwachstum und die gesamte Wetterlage werden früh beobachtet. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q047 Schauer, Gewitter und Böenfront Welche Gefahr kann vor dem Niederschlagskern auftreten? A Garantiert völlig ruhige Luft B Nur geringerer Sauerstoffanteil C Böenfront und starke Windänderung D Nur eine andere Uhrzeit Richtig: C Ausströmende Luft kann eine Böenfront bilden, die dem sichtbaren Niederschlag vorausläuft. Turbulenz und Windänderungen gefährden Flugführung und Landung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q048 Schauer, Gewitter und Böenfront Warum ist Gewitteraufwind kein normales Thermikangebot? A Weil er immer genau 1 Meter pro Sekunde beträgt B Weil die Wolke alle Lufträume aufhebt C Weil dort nie Aufwind herrscht D Er kann mit schweren Gefahren verbunden sein Richtig: D Starke Vertikalbewegung ist kein Sicherheitsnachweis. Gewitter bergen Turbulenz, Sog in Wolken, Hagel, Blitz und weitere Gefahren, die rechtzeitiges Meiden verlangen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q049 Schauer, Gewitter und Böenfront Welche Wirkung kann eine Gewitterentwicklung auf Landung haben? A Die Flügelbelastung verschwindet B Jede Landung wird leichter C Die Landebahn wird automatisch länger D Wind und Sicht können rasch schlechter werden Richtig: D Böen, Niederschlag und rasche Windänderung verändern Anflug und Sicht. Eine frühe geeignete Alternative ist sicherer als eine späte Entscheidung unter Zeitdruck. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q050 Schauer, Gewitter und Böenfront Was ist eine sinnvolle Strategie bei Gewitterrisiko? A Nur das Vario beobachten B Unter jeder Gewitterwolke kreisen C Früh großräumig ausweichen oder sicher beenden D Bis zum Kern weiterfliegen und dann entscheiden Richtig: C Gewitter werden vorausschauend gemieden. Räumliche Entwicklung und sichere Landemöglichkeiten werden berücksichtigt, bevor die Handlungsmöglichkeiten schrumpfen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q051 Hangwind, Leewelle und Rotor Wo liegt typischer Hangaufwind? A Auf der angeströmten Luvseite B Immer tief im Lee C Unabhängig von Windrichtung und Hangform D Immer direkt hinter jeder Baumreihe Richtig: A Die angeströmte Seite kann Luft aufwärts umlenken. Stärke und Nutzbarkeit hängen von Wind, Gelände, Stabilität und örtlichen Bedingungen ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q052 Hangwind, Leewelle und Rotor Was kann auf der Leeseite eines Hanges auftreten? A Automatisch höhere Geländefreiheit B Absinken und Turbulenz C Immer windstille Luft D Garantiert gleichmäßiger Aufwind Richtig: B Hinter Hindernissen können Strömungsablösung, Rotoren und Absinken entstehen. Schematische Hangmodelle erlauben keine pauschale sichere Annäherung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q053 Hangwind, Leewelle und Rotor Welche Schichtung begünstigt oft Wellen? A Ausschließlich völlig windstille Luft B Nur beliebige instabile Luft ohne Wind C Geeignete stabile Schichtung D Immer vollständige Homogenität ohne Gelände Richtig: C Stehende Wellen benötigen ein geeignetes Zusammenspiel von Wind, Schichtung und Gelände. Stabilität kann vertikale Schwingungen unterstützen; genaue Bedingungen werden geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q054 Hangwind, Leewelle und Rotor Was ist ein Rotor? A Immer ein Propeller B Ein anderer Name für jeden ruhigen Wellenaufwind C Ein turbulenter rollender Strömungsbereich D Die Richtung einer Seemeile Richtig: C Rotorbereiche können besonders starke Turbulenz enthalten und unter oder nahe einer Welle auftreten. Eine ruhige Wellenzone beweist keine ruhigen Start- oder Übergangsbedingungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q055 Hangwind, Leewelle und Rotor Beweist das Fehlen von Linsenwolken, dass keine Welle existiert? A Nein B Ja, wenn der Himmel blau ist C Ja, immer D Ja, über jedem Gebirge Richtig: A Wellen können bei unzureichender Feuchte unsichtbar bleiben. Wind- und Schichtungsdaten sowie beobachtete Luftbewegung sind zusätzlich relevant. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q056 Turbulenz, Windscherung und Gelände Was ist Windscherung? A Räumliche Änderung von Windrichtung oder Geschwindigkeit B Die geographische Missweisung C Eine Reparatur der Tragfläche D Nur eine konstante Nordwindlage Richtig: A Windscherung beschreibt Unterschiede im Windfeld. Beim Durchfliegen können Fahrt, Flugweg und erforderliche Steuerung rasch verändert werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q057 Turbulenz, Windscherung und Gelände Welche Ursache ist für mechanische Turbulenz typisch? A Nur Kartenprojektion B Strömung über Gelände oder Hindernisse C Nur der Taupunkt ohne Wind D Ausschließlich ein leerer Tank Richtig: B Hindernisse und Gelände stören die Strömung und können Wirbel erzeugen. Leebereiche sind besonders zu beachten; die Wirkung hängt auch von Windstärke und Stabilität ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q058 Turbulenz, Windscherung und Gelände Warum ist Scherung im Anflug kritisch? A Die Geschwindigkeit kann sich nicht ändern B Es bleiben wenig Höhe und Reaktionszeit C Alle Instrumente werden abgeschaltet D Die Landebahn wird automatisch kürzer gemessen Richtig: B Bodennähe begrenzt Möglichkeiten zur Korrektur. Windänderungen können Fahrt und Flugpfad beeinflussen; ein angemessen geplanter Anflug erhält Reserven. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q059 Turbulenz, Windscherung und Gelände Wie wird eine konkrete Anfluggeschwindigkeit festgelegt? A Immer exakt wie bei Windstille B Nach Flughandbuch, Einweisung und Bedingungen C Mit einem universellen Wert für alle Muster D Nur nach Farbe der Wolken Richtig: B Mustergrenzen und geeignete Zuschläge unterscheiden sich. Ein Kursmodell gibt deshalb keine universelle Anflugfahrt für jedes Segelflugzeug vor. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q060 Turbulenz, Windscherung und Gelände Welche Strategie ist bei problematischem Lee sinnvoll? A Den Geländeabstand ignorieren B Absichtlich tiefer ins Lee fliegen C Früh eine sicherere Option wählen D Nur auf die Hoffnung auf Steigen setzen Richtig: C Turbulenz und Absinken können Reserven rasch verbrauchen. Vorausschauendes Meiden und sichere Landeoptionen sind wichtiger als ein starrer gewünschter Flugweg. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q061 Vereisung und Temperaturgefahren Welche Bedingung kann Vereisung am Flugzeug verursachen? A Unterkühlte Wassertröpfchen treffen auf die Oberfläche B Nur eine hohe Kartenskala C Nur trockene warme Luft D Immer jeder Regen bei plus 30 Grad Richtig: A Unterkühlte flüssige Tropfen können bei Kontakt gefrieren. Temperatur, Feuchte und Tropfengröße beeinflussen Art und Geschwindigkeit der Eisbildung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q062 Vereisung und Temperaturgefahren Was kann Eis am Flügel bewirken? A Immer geringere Masse B Automatisch geringere Überziehgeschwindigkeit C Profiländerung und schlechtere aerodynamische Eigenschaften D Garantiert besseren Auftrieb Richtig: C Eis verändert die Strömung und kann Auftrieb vermindern sowie Widerstand und Überziehgeschwindigkeit erhöhen. Form und Menge sind nicht allein aus einem einfachen Modell vorhersagbar. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q063 Vereisung und Temperaturgefahren Welche Systeme können zusätzlich betroffen sein? A Keine Instrumente B Drucköffnungen und bewegliche Teile C Nur der geografische Nordpol D Nur die Lacknummer Richtig: B Vereisung kann Messöffnungen, Steuerung und andere Systeme beeinträchtigen. Deshalb ist sie mehr als ein sichtbares Problem an der Tragfläche. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q064 Vereisung und Temperaturgefahren Ist Wolkenflug ein zulässiger allgemeiner Ausweg für SPL-Sichtflugschüler? A Ja, mit einem Smartphone B Ja, sobald ein Variometer eingebaut ist C Ja, bei jedem kalten Tag D Nein Richtig: D Berechtigung, Ausbildung, Flugzeugzulassung und Verfahren sind maßgeblich. Ein Sichtflugschüler meidet Wolken und nutzt sichere Optionen vor Eintritt in ungeeignete Bedingungen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q065 Vereisung und Temperaturgefahren Was ist die vorausschauende Maßnahme bei Vereisungsrisiko? A Mehr Eis als Erfahrungsgewinn sammeln B Erst bei blockierter Steuerung reagieren C Die Grenzwerte des Musters ignorieren D Gefährliche Bedingungen vermeiden und früh umplanen Richtig: D Vereisung wird vorausschauend vermieden. Frühzeitige Änderung oder sichere Beendigung erhält Handlungsmöglichkeiten, besonders ohne geeignete Zulassung und Ausrüstung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q066 Flugwetterberichte und Beobachtung Was beschreibt METAR hauptsächlich? A Nur eine mehrtägige Thermikgarantie B Immer Wetter an jedem Punkt der Strecke C Ein Flughandbuchkapitel D Beobachtetes Wetter an einem Flugplatz Richtig: D METAR ist ein standardisierter Flugplatzwetterbericht. Sein Zeitpunkt und seine örtliche Aussage werden berücksichtigt; er beschreibt nicht automatisch die gesamte Route. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q067 Flugwetterberichte und Beobachtung Was ist ein TAF? A Eine aktuelle Messung jeder Thermikblase B Flugplatzwettervorhersage für einen angegebenen Zeitraum C Eine Kartenprojektion D Ein Transpondercode Richtig: B TAF ist eine Vorhersage für einen Flugplatz mit Zeitbezug. Änderungen und Wahrscheinlichkeitsangaben werden mit dem gültigen Zeitraum und neuen Beobachtungen gelesen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q068 Flugwetterberichte und Beobachtung Wozu dienen SIGMET-Informationen? A Nur das Messen der Flügelmasse B Hinweise auf bestimmte bedeutende Wettergefahren in einem Gebiet C Nur die Wahl eines Vereinskennzeichens D Eine Zusage für wolkenfreien Flug Richtig: B SIGMET informiert über definierte bedeutende Wettererscheinungen. Gebiet, Höhenbereich, Zeit und Entwicklung müssen zum geplanten Flug in Beziehung gesetzt werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q069 Flugwetterberichte und Beobachtung Was muss an jeder Wetterinformation geprüft werden? A Nur die Schriftgröße B Zeit, Gültigkeit, Gebiet und Quelle C Nur die schönste Farbe der Karte D Nur die Zahl der Downloads Richtig: B Wetterdaten gelten für bestimmte Zeiten, Orte und Höhen. Veraltete oder unpassende Informationen können selbst bei sachlich richtiger Darstellung zu falschen Entscheidungen führen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q070 Flugwetterberichte und Beobachtung Was ist bei Abweichung von der Vorhersage sinnvoll? A Die frühe Prognose als Garantie behandeln B Die Beobachtung grundsätzlich ignorieren C Nur weiterfliegen, um sie zu bestätigen D Aktuelle Beobachtung nutzen und neu planen Richtig: D Vorhersagen besitzen Unsicherheit. Tatsächliche Entwicklung, neue Berichte und verfügbare Optionen bestimmen die fortlaufende Entscheidung im Flug. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q071 Streckenwetter und sichere Entscheidung Welche Bereiche gehören zur Streckenwetterplanung? A Nur der erste Kilometer B Route, Ziel, Rückweg und Alternativen C Nur der geplante Wendepunkt ohne Rückweg D Nur der Startplatz Richtig: B Ein Flug ist erst sicher geplant, wenn räumliche und zeitliche Entwicklung entlang aller relevanten Optionen betrachtet wird. Der Rückweg kann andere Bedingungen haben. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q072 Streckenwetter und sichere Entscheidung Warum ist stärkerer Gegenwind für die Rückkehr wichtig? A Er vermindert die Strecke über Grund je verfügbarer Höhe B Er macht die Basis automatisch höher C Er ändert nur den Funkkanal D Er verbessert immer das Gleiten über Grund Richtig: A Gegenwind verringert die Geschwindigkeit über Grund und damit bei gegebener Sinkrate die erreichbare Bodenstrecke. Wind und Leistung werden gemeinsam beurteilt. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q073 Streckenwetter und sichere Entscheidung Was bewirkt eine niedrigere nutzbare Basis? A Immer mehr Reichweite B Keine Änderung der Planung C Automatisch bessere Sicht in jedem Gelände D Weniger Höhenreserve für Übergänge Richtig: D Eine niedrigere Basis begrenzt nutzbare Höhe und kann Gelände- oder Luftraumoptionen einschränken. Sinkraten, Wind und geeignete Landeflächen werden neu bewertet. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q074 Streckenwetter und sichere Entscheidung Wann ist eine Umplanung besonders wirksam? A Nur nach der Außenlandung B Erst nach Verlust jeder Landeoption C Nie während eines Flugs D Bevor Höhe und Alternativen stark schrumpfen Richtig: D Frühe Umplanung schafft Auswahl und Zeit. Eine sichere Landung oder verkürzte Strecke kann die bessere Entscheidung sein, wenn Voraussetzungen sich verschlechtern. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q075 Streckenwetter und sichere Entscheidung Welche Aussage zur Wettervorhersage trifft zu? A Sie ersetzt eigene Beobachtung B Sie hebt Flughandbuchgrenzen auf C Sie unterstützt Entscheidungen mit verbleibender Unsicherheit D Sie garantiert jeden Bart Richtig: C Wettervorhersagen sind wichtige Hilfen, bleiben aber unvollkommen. Aktuelle Beobachtung, Meldungen und Sicherheitsreserven ergänzen die Planung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q076 Niederschlag, Tagesgang und regionale Effekte Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? A Wetter beschreibt ausschließlich die Jahreszeit B Wetter ist aktueller Zustand, Klima beschreibt langfristige Muster C Klima ist nur die Cockpittemperatur D Beide sind immer eine konkrete Tagesvorhersage Richtig: B Klima fasst statistische Eigenschaften über längere Zeit zusammen. Daraus lassen sich typische Bedingungen ableiten, aber keine sichere Vorhersage für den einzelnen Flug. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q077 Niederschlag, Tagesgang und regionale Effekte Was kann Regen für einen Segelflug beeinflussen? A Nur die Funkkennung B Grundsätzlich keine Flugbedingungen C Automatisch höhere Gleitzahl D Sicht und aerodynamische Leistung Richtig: D Niederschlag kann Sicht und Flügeloberfläche verändern. Leistungseinbußen und gegebenenfalls geänderte Musterverfahren werden im Flughandbuch und in der Planung berücksichtigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q078 Niederschlag, Tagesgang und regionale Effekte Welche Ursache unterstützt eine Seewindzirkulation am Tag? A Nur geografische Länge B Unterschiedliche Erwärmung von Land und Wasser C Immer vollständige Windstille D Nur ein leerer Batterietank Richtig: B Land und Wasser reagieren unterschiedlich auf Erwärmung. Unter geeigneten Bedingungen entsteht ein lokales Windsystem, das großräumigen Wind und Thermik überlagert. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q079 Niederschlag, Tagesgang und regionale Effekte Warum verändert sich Thermik im Tagesverlauf? A Die Erdoberfläche gibt nie Wärme ab B Einstrahlung, Bodenerwärmung und Schichtung entwickeln sich C Jeder Bart bleibt den ganzen Tag gleich D Nur der Kartenmaßstab verändert sich Richtig: B Aufwinde reagieren auf Energiezufuhr, Oberflächenzustand und atmosphärische Entwicklung. Anfang, Stärke und Ende sind deshalb zeitabhängig und nicht garantiert. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 Q080 Niederschlag, Tagesgang und regionale Effekte Was ist für regionale Wetterregeln wichtig? A Sie als unveränderliche Garantie behandeln B Sie statt jedes Wetterberichts verwenden C Sie mit aktuellen Bedingungen vergleichen D Sie unabhängig vom Wind anwenden Richtig: C Örtliche Erfahrung ist nützlich, hat aber Voraussetzungen. Großräumige Lage, Wind, Feuchte und Temperatur können ein typisches Muster verstärken oder aufheben. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T01 Abschlusstest Bei 22 Grad Temperatur und 14 Grad Taupunkt: Welche grobe Basis ergibt sich? A Etwa 1000 Meter über Meer unabhängig vom Ort B Etwa 8 Kilometer C Etwa 80 Meter D Etwa 1000 Meter über dem Ausgangsniveau Richtig: D Die Differenz beträgt acht Grad. Acht mal 125 Meter ergibt ungefähr 1000 Meter über dem betrachteten Ausgangsniveau; die reale Basis kann abweichen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T02 Abschlusstest Ein ungesättigtes Luftpaket steigt adiabatisch 400 Meter. Wie viel kühlt es grob ab? A Immer genau 2,6 Grad B Etwa 0,4 Grad C Es wird 4 Grad wärmer D Etwa 4 Grad Celsius Richtig: D Der trockenadiabatische Gradient beträgt ungefähr ein Grad je 100 Meter. Ein Umwelt- oder ISA-Gradient darf nicht als derselbe Vorgang eingesetzt werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T03 Abschlusstest Ein Nordwind wird gemeldet. Wohin bewegt sich die Luft? A Immer zur Flugzeugnase B Immer nach Osten C Nach Süden D Nach Norden Richtig: C Meteorologische Windrichtung nennt die Herkunft. Ein Nordwind kommt aus Norden und hat einen Bewegungsvektor nach Süden. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T04 Abschlusstest Was bedeutet eine sehr kleine Temperatur-Taupunkt-Differenz? A Luft ist sicher sehr trocken B Luft ist nahe an Sättigung C Thermik ist garantiert stark D Druck ist automatisch 1013,25 Richtig: B Geringe Differenz deutet auf hohe relative Feuchte. Weitere Abkühlung kann zur Kondensation und bei geeigneten Bedingungen zu Nebel oder tiefen Wolken führen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T05 Abschlusstest Welche Gefahr kann vor einer Gewitterzelle den Flugplatz erreichen? A Eine automatische Landefreigabe B Nur ein neuer Funkkanal C Garantiert windstille Luft D Böenfront Richtig: D Ausströmende Luft kann dem sichtbaren Niederschlag vorauslaufen. Starke Windänderung und Turbulenz erfordern eine frühzeitige sichere Entscheidung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T06 Abschlusstest Was unterscheidet trockenadiabatischen Gradient und ISA-Gradient? A Luftpaketänderung und Standard-Umweltmodell sind verschiedene Größen B Beide sind Druckeinheiten C Beide sind immer identisch D Beide messen nur Feuchte Richtig: A Der trockenadiabatische Gradient beschreibt ungesättigte Paketexpansion. ISA beschreibt ein festgelegtes vertikales Temperaturmodell der Umgebung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T07 Abschlusstest Was kann das Fehlen von Linsenwolken über Wellen beweisen? A Keine sichere Abwesenheit von Wellen B Dass überall starke Thermik herrscht C Dass der Wind überall null ist D Dass im Lee kein Rotor möglich ist Richtig: A Wellen sind bei geringer Feuchte möglicherweise unsichtbar. Wind, Schichtung und Gelände werden unabhängig von sichtbaren Wolken geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T08 Abschlusstest Ein Flug führt bei gleicher Einstellung von hohem zu niedrigem Druck. Welche Gefahr besteht? A Wahre Höhe steigt immer über die Anzeige B Geländefreiheit wird automatisch größer C Wahre Höhe kann unter der Anzeige liegen D Die Anzeige wird zum Fahrtmesser Richtig: C Unveränderte Höhenmessereinstellung bei Druckänderung kann eine irreführende Anzeige erzeugen. Aktualisierung und passende Sicherheitsreserve sind nötig. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T09 Abschlusstest Wo kann Hangwind besonders turbulent sein? A Ausschließlich im windstillen Cockpit B Nur weit über jedem Meer C Immer genau an einem Meridian D Im Lee und an gestörter Strömung Richtig: D Gelände und Hindernisse können Ablösung und Wirbel verursachen. Die Leeseite kann zugleich starkes Absinken aufweisen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T10 Abschlusstest Welche Aussage zur relativen Feuchte bei Abkühlung trifft zu? A Sie misst die Sauerstoffkonzentration B Sie wird zur Windgeschwindigkeit C Bei gleicher Wasserdampfmenge steigt sie D Sie bleibt zwingend null Richtig: C Die Sättigungsmenge sinkt mit der Temperatur. Bei unveränderter vorhandener Feuchte nähert sich die Luft der Sättigung. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T11 Abschlusstest Was ist für eine Warmfront typisch? A Keine Temperatur- oder Windänderung ist möglich B Aufgleiten warmer Luft über kältere C Immer ein einzelner Thermikbart D Nur trockenes wolkenloses Wetter Richtig: B Aufgleiten kann Schichtwolken und ausgedehnten Niederschlag erzeugen. Die wirkliche Entwicklung hängt von Feuchte und Schichtung ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T12 Abschlusstest Welche Information liefert ein METAR unmittelbar? A Die Wassermasse im Flügel B Eine zeitbezogene Flugplatzbeobachtung C Eine Garantie für die ganze Strecke morgen D Das gültige Flughandbuch Richtig: B METAR ist ein örtlicher Wetterbericht mit Zeitpunkt. Eine Streckenbeurteilung braucht ergänzende räumliche und zeitliche Daten. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T13 Abschlusstest Was verursacht Flugzeugvereisung in geeigneten Bedingungen? A Jede Windänderung B Nur trockene Luft bei plus 20 Grad C Gefrieren auftreffender unterkühlter Tröpfchen D Eine hohe Funkleistung Richtig: C Unterkühltes flüssiges Wasser kann beim Auftreffen gefrieren. Eis kann Profil, Messsysteme und Steuerung beeinträchtigen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T14 Abschlusstest Welche Entscheidung ist bei rasch sinkender Basis sinnvoll? A Tiefer weiterfliegen bis Optionen fehlen B Sichere Alternativen früh prüfen C Nur den Wettbewerbspunkt betrachten D In jede Wolke steigen Richtig: B Sinkende Basis vermindert Reserven. Frühzeitige Umplanung erhält Geländeabstand, sichere Sichtflugbedingungen und Landemöglichkeiten. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T15 Abschlusstest Was bedeutet stabile Schichtung für vertikale Auslenkung? A Sie kann rückstellend wirken B Sie verhindert jeden Wind C Sie garantiert Gewitter D Sie verstärkt jede Auslenkung unbegrenzt Richtig: A Stabile Schichtung kann thermischen Aufstieg bremsen. Andere Aufwindformen wie Hangwind oder Wellen können trotzdem auftreten. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T16 Abschlusstest Warum reicht eine Vorhersage vom Morgen nicht immer für den Nachmittag? A Nur die Kartenfarbe zählt B Wetterentwicklung und Unsicherheit verlangen Aktualisierung C Vorhersagen sind grundsätzlich nutzlos D Das Wetter ändert sich nie Richtig: B Neue Meldungen und die tatsächliche Entwicklung ergänzen die Prognose. Abweichungen erfordern rechtzeitige Neubewertung der Optionen. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T17 Abschlusstest Welche Wirkung hat Bodenreibung im einfachen Tiefdruckmodell? A Immer Verdopplung der Geschwindigkeit B Eine Windkomponente zum tieferen Druck C Vollständige Abschaltung der Corioliswirkung D Immer exakt parallelen Wind Richtig: B Reibung verändert das Kräftegleichgewicht und schwächt den Wind. Im einfachen Modell entsteht eine Komponente über Isobaren zum tieferen Druck. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T18 Abschlusstest Was ist eine räumliche Änderung des Windes? A Taupunkt B Nur eine Kartenskalierung C Magnetische Deviation D Windscherung Richtig: D Windscherung umfasst Änderung von Richtung oder Stärke mit Ort oder Höhe. Sie kann im Anflug besonders kritisch sein. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T19 Abschlusstest Warum ist ein dunkles Feld kein sicherer Thermiknachweis? A Auslösung, Feuchte, Wind und Schichtung wirken mit B Weil Thermik nur über Wasser entsteht C Weil Thermik ausschließlich nachts vorkommt D Weil dunkle Felder nie Wärme aufnehmen Richtig: A Die Oberfläche ist ein Hinweis, keine Garantie. Aufwind muss tatsächlich vorhanden und innerhalb sicherer Optionen nutzbar sein. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11 T20 Abschlusstest Welche Teile der Strecke brauchen Wetterbewertung? A Nur die Startbahn B Auch Rückweg und Alternativen C Nur das Ziel ohne Zeitbezug D Nur der erste Bart Richtig: B Wetter kann sich räumlich und zeitlich unterscheiden. Rückkehr und Alternativen werden ebenso bewertet wie Hinweg und Wendepunkte. Grundlage: SPL-Lehrplan Meteorologie; DWD Wetterlexikon; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 9–11