Navigation für die SPL 100 eigene Fragen, kein offizieller Fragenkatalog. Quellenprüfung 14.10.2026 Q001 Erde, Breite und Länge Von welcher Linie wird geografische Breite gemessen? A Nullmeridian B Jeder beliebige Flugplatz C Magnetische Nordrichtung D Äquator Richtig: D Breite ist der Winkelabstand zum Äquator. Nord- und Südangaben unterscheiden die beiden Halbkugeln; sie werden nicht mit Länge vertauscht. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q002 Erde, Breite und Länge Von welcher Linie wird geografische Länge gemessen? A Äquator B Wolkenbasis C Landebahnmitte D Nullmeridian Richtig: D Länge wird östlich oder westlich vom Nullmeridian angegeben. Die Meridiane verlaufen zwischen den Polen und sind keine parallelen Breitenkreise. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q003 Erde, Breite und Länge Welche Entfernung entspricht ungefähr einer Bogenminute Breite? A Eine Seemeile B 100 Seemeilen C Ein Fuß D Ein Kilometer Richtig: A Eine Bogenminute entlang eines Meridians entspricht näherungsweise einer Seemeile. Die exakte Definition der Seemeile beträgt 1852 Meter. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q004 Erde, Breite und Länge Was geschieht mit Meridianabständen Richtung Pol? A Sie werden kleiner B Sie bleiben überall gleich C Sie werden unbegrenzt größer D Sie sind immer null Richtig: A Meridiane laufen an den Polen zusammen. Eine Längendifferenz hat auf hohen Breiten eine kürzere Bodenentfernung als am Äquator. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q005 Erde, Breite und Länge Wie weit entspricht ein Grad Breite ungefähr? A 60 Seemeilen B 60 Kilometer C 1852 Seemeilen D 6 Seemeilen Richtig: A Ein Grad enthält 60 Bogenminuten. Mit etwa einer Seemeile pro Breitenminute ergibt sich ungefähr 60 Seemeilen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q006 Kartenprojektion und Informationsgehalt Was ist eine Kartenprojektion? A Nur eine Transponderanzeige B Übertragung der Erdoberfläche in eine Ebene C Nur ein Wetterbericht D Umrechnung von Knoten in Grad Richtig: B Die gekrümmte Oberfläche wird für eine flache Darstellung abgebildet. Daraus entstehen Eigenschaften und Verzerrungen, die vom Verfahren und Gebiet abhängen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q007 Kartenprojektion und Informationsgehalt Was ist für Kartensymbole maßgeblich? A Die Legende der verwendeten Karte B Nur die Lieblingsfarbe des Piloten C Eine beliebige Straßenkartenlegende D Nur das Alter des Flugzeugs Richtig: A Symbolbedeutung und Höhenbezug werden aus der passenden Legende gelesen. Bekannte Symbole werden nicht ungeprüft aus einer anderen Kartenart übertragen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q008 Kartenprojektion und Informationsgehalt Was muss neben dem Karteninhalt geprüft werden? A Ausgabe, Gültigkeit und aktuelle Ergänzungen B Nur die Zahl der Orte C Nur Papiergröße D Nur Falttechnik Richtig: A Karten können veralten. Aktuelle Änderungen, NOTAM und weitere relevante Informationen ergänzen die Karte für den tatsächlichen Flug. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q009 Kartenprojektion und Informationsgehalt Kann eine Projektion weltweit alle Eigenschaften zugleich exakt erhalten? A Ja, jede flache Darstellung B Ja, jede Straßenkarte C Nein D Ja, wenn nur Norden markiert ist Richtig: C Die Kugel beziehungsweise das Erdellipsoid lässt sich nicht ohne Verzerrung vollständig in eine Ebene übertragen. Der Einsatzbereich der Karte bestimmt geeignete Eigenschaften. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q010 Kartenprojektion und Informationsgehalt Warum reicht eine Straßenkarte allein nicht? A Weil sie grundsätzlich keinen Maßstab besitzt B Weil Straßen geografisch immer falsch liegen C Weil sie keine Orte zeigen kann D Luftfahrtrelevante Angaben können fehlen Richtig: D Lufträume, luftfahrtbezogene Höhen, Hindernisse und Verfahren brauchen geeignete Luftfahrtunterlagen. Eine Straßenkarte liefert diese nicht vollständig. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q011 Maßstab und Entfernungen Was entspricht 1 Zentimeter bei 1 zu 500000? A 0,5 Kilometer B 500 Kilometer C 50 Meter D 5 Kilometer Richtig: D Ein Zentimeter Karte entspricht 500000 Zentimetern in der Realität. Das sind 5000 Meter beziehungsweise fünf Kilometer. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q012 Maßstab und Entfernungen Was entspricht 1 Zentimeter bei 1 zu 250000? A 2,5 Kilometer B 25 Kilometer C 250 Kilometer D 25 Meter Richtig: A 250000 Zentimeter sind 2500 Meter. Dieselbe Papierstrecke ist auf einer Karte mit anderem Maßstab eine andere reale Entfernung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q013 Maßstab und Entfernungen Wie lang ist eine Seemeile exakt? A 1609 Meter B 1000 Meter C 2000 Meter D 1852 Meter Richtig: D Die Seemeile ist exakt als 1852 Meter definiert. Die Landmeile ist eine andere Einheit und wird nicht mit ihr vertauscht. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q014 Maßstab und Entfernungen Was bedeutet 1 Knoten? A Eine Seemeile pro Stunde B Ein Grad pro Sekunde C Ein Kilometer pro Minute D Ein Meter pro Stunde Richtig: A Knoten ist eine Geschwindigkeitseinheit. Für Zeitrechnungen passen Entfernung und Geschwindigkeitseinheit zusammen: Seemeilen mit Knoten oder Kilometer mit Kilometer pro Stunde. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q015 Maßstab und Entfernungen Welche reale Länge haben 6 Zentimeter bei 1 zu 500000? A 30 Kilometer B 300 Kilometer C 3 Kilometer D 12 Kilometer Richtig: A Sechs mal fünf Kilometer ergibt 30 Kilometer. Die verwendete Kartenausgabe und Messgenauigkeit begrenzen die Genauigkeit des Ergebnisses. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q016 Kurs, Steuerkurs und Bezugsrichtungen Was ist der Kurs über Grund? A Immer die Nasenrichtung B Immer der Kompassfehler C Immer die Windherkunft D Richtung der Bewegung über der Erde Richtig: D Der Bodenweg bestimmt den Kurs über Grund. Seitlicher Wind kann ihn von der Richtung der Flugzeuglängsachse abweichen lassen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q017 Kurs, Steuerkurs und Bezugsrichtungen Was ist der Steuerkurs? A Immer die kürzeste Entfernung zum Ziel B Die Sinkrate der Polare C Richtung der Flugzeuglängsachse mit genanntem Bezug D Nur die Windgeschwindigkeit Richtig: C Steuerkurs bezeichnet die Richtung, in die die Nase zeigt. Sein Bezug, etwa wahr oder magnetisch, muss für Umrechnungen eindeutig sein. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q018 Kurs, Steuerkurs und Bezugsrichtungen Was verursacht Abdrift? A Nur die Flughöhe als Zahl B Allein ein größerer Kartenmaßstab C Nur ein voller Akku D Seitliche Windkomponente Richtig: D Wind addiert sich zur Bewegung gegenüber der Luft. Eine seitliche Komponente verändert die Bodenspur, wenn kein geeigneter Vorhalt eingesetzt wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q019 Kurs, Steuerkurs und Bezugsrichtungen Wozu dient Windvorhalt? A Den gewünschten Kurs über Grund halten B Jede Leistungseinbuße verhindern C Die Wolkenbasis anheben D Die Missweisung abschaffen Richtig: A Die Nase wird passend gegen den Seitenwind gerichtet. Dadurch kann die resultierende Bodenbewegung entlang des gewünschten Kurses erfolgen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q020 Kurs, Steuerkurs und Bezugsrichtungen Warum braucht eine Kurszahl einen Bezug? A Kurszahlen sind Entfernungen B Jede Zahl ist automatisch wahr C Wahr, magnetisch und Kompasskurs können verschieden sein D Nord gibt es nur einmal ohne Unterschiede Richtig: C Geografischer Norden, magnetischer Norden und Kompassanzeige sind verschiedene Referenzen. Variation und Deviation werden mit eindeutigem Vorzeichen berücksichtigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q021 Missweisung, Deviation und Kompass Was ist magnetische Variation? A Abweichung magnetischen von geografischem Norden B Eine Höhenmesserkorrektur C Ablenkung ausschließlich durch das Flugzeug D Eine Windgeschwindigkeit Richtig: A Variation gehört zum Erdmagnetfeld und ist örtlich und zeitlich veränderlich. Die Karte liefert einen Bezugsstand und gegebenenfalls eine jährliche Änderung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q022 Missweisung, Deviation und Kompass Was ist Deviation? A Nur die Kartenprojektion B Nur die Windabdrift C Kompassabweichung durch das Luftfahrzeug D Immer geografische Länge Richtig: C Magnetische Einflüsse des Luftfahrzeugs können den Kompass ablenken. Die Deviationstabelle beschreibt die für das betreffende Gerät ermittelten Korrekturen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q023 Missweisung, Deviation und Kompass Wahrer Kurs 100 Grad, Variation 3 Grad Ost: magnetischer Kurs? A 3 Grad B 103 Grad C 100 Grad D 97 Grad Richtig: D Bei der hier verwendeten Regel wird östliche Variation vom wahren Kurs abgezogen. Westliche Variation wird addiert; der Bezug wird ausdrücklich notiert. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q024 Missweisung, Deviation und Kompass Magnetischer Kurs 97 Grad, Deviation 2 Grad Ost: Kompasskurs? A 97 Grad B 2 Grad C 95 Grad D 99 Grad Richtig: C Östliche Deviation wird für die Umrechnung zum Kompasskurs abgezogen. Die tatsächliche Deviation wird aus der passenden Flugzeugtabelle gelesen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q025 Missweisung, Deviation und Kompass Was ist beim Magnetkompass in Bewegung wichtig? A Nur die Funklautstärke ändern B Den Kompass als Höhenmesser verwenden C Beschleunigungs- und Drehfehler berücksichtigen D Jede Anzeige sofort als fehlerfrei übernehmen Richtig: C Der Magnetkompass kann bei Beschleunigung und Kurven fehlerhaft oder verzögert anzeigen. Ablesen und Beurteilung erfolgen passend zu Einweisung und Flugzustand. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q026 Winddreieck und Vektoren Welche Beziehung gilt als Vektoraddition? A Bodenbewegung immer gleich Luftbewegung B Wind ist immer null C Sinkrate gleich geografische Breite D Bodenbewegung gleich Luftbewegung plus Windbewegung Richtig: D Wind und Luftbewegung werden räumlich addiert. Richtung und Betrag sind wichtig; eine bloße Addition aller Geschwindigkeitszahlen wäre bei Seitenwind falsch. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q027 Winddreieck und Vektoren Wohin zeigt bei Wind aus Nord der Windbewegungsvektor? A Zur Flugzeugnase B Nach Süden C Nach Norden D Immer nach Osten Richtig: B Der Wetterbericht nennt die Herkunft. Für die Vektoraddition wird die tatsächliche Bewegungsrichtung der Luft, hier nach Süden, eingesetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q028 Winddreieck und Vektoren In welche Richtung wird gegen Nordwind für Ostkurs vorgehalten? A Etwas nördlich von Ost B Immer nach Süd C Genau nach West D Etwas südlich von Ost Richtig: A Die Nordkomponente der Luftbewegung gleicht die Südkomponente des Windes aus. Die Bodenbewegung kann dadurch ostwärts verlaufen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q029 Winddreieck und Vektoren Wie groß ist bei 20 Seitenwind und TAS 100 der Vorhaltewinkel ungefähr? A 11,5 Grad B 90 Grad C 2 Grad D 45 Grad Richtig: A Für den reinen Seitenwindfall gilt Sinus des Vorhaltewinkels gleich Seitenwind geteilt durch TAS. Arkussinus von 0,2 ergibt ungefähr 11,5 Grad. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q030 Winddreieck und Vektoren Wann ist ein gewählter Kurs nicht mit diesem einfachen Vorhalt haltbar? A Wenn die nötige Seitenkomponente größer als TAS ist B Immer bei irgendeinem Wind C Nie unabhängig vom Wind D Nur bei genau 1 Knoten Wind Richtig: A Die mögliche Querkomponente der Luftbewegung ist begrenzt. Übersteigt der erforderliche Ausgleich TAS, kann der gewünschte Bodenweg in dieser Rechnung nicht gehalten werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q031 Grundgeschwindigkeit und Flugzeit Welche Geschwindigkeit gehört in die Bodenstrecken-Zeitrechnung? A Immer Windgeschwindigkeit allein B Immer IAS C Grundgeschwindigkeit D Immer Sinkrate Richtig: C Die Bodenentfernung wird durch die Bewegung über Grund zurückgelegt. IAS ist eine andere Größe und wird nicht ungeprüft als Grundgeschwindigkeit eingesetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q032 Grundgeschwindigkeit und Flugzeit TAS 100 und direkter Gegenwind 20 Kilometer pro Stunde: GS? A 80 Kilometer pro Stunde B 20 Kilometer pro Stunde C 100 Kilometer pro Stunde D 120 Kilometer pro Stunde Richtig: A Bei reinem Gegenwind im geraden Fall wird dessen Betrag von TAS abgezogen. Seitenwind würde zusätzliche Richtungsbetrachtung erfordern. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q033 Grundgeschwindigkeit und Flugzeit TAS 100 und direkter Rückenwind 20 Kilometer pro Stunde: GS? A 5 Kilometer pro Stunde B 120 Kilometer pro Stunde C 80 Kilometer pro Stunde D 100 Kilometer pro Stunde Richtig: B Bei reinem Rückenwind addiert sich dessen Betrag zur Luftgeschwindigkeit. Die verwendeten Einheiten und Richtungen müssen zusammenpassen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q034 Grundgeschwindigkeit und Flugzeit Wie lange dauern 30 Kilometer mit GS 90 Kilometer pro Stunde? A 3 Minuten B 90 Minuten C 20 Minuten D 30 Minuten Richtig: C 30 geteilt durch 90 ergibt ein Drittel Stunde. Die Umrechnung in Minuten ergibt 20; Kreisen und Umwege sind nicht enthalten. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q035 Grundgeschwindigkeit und Flugzeit Was ist bei einer errechneten Ankunftszeit wichtig? A Nur den ersten Schätzwert benutzen B Sie als unveränderliche Garantie behandeln C Neue Wind- und Flugwegdaten berücksichtigen D Thermikzeiten grundsätzlich ignorieren Richtig: C Die Zeit ist eine Schätzung unter Voraussetzungen. Veränderte Grundgeschwindigkeit, Umwege oder Aufwindnutzung verlangen Aktualisierung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q036 Koppelnavigation und Fehlerkontrolle Welche Größen benötigt Koppelnavigation grundsätzlich? A Nur QNH B Nur Flugzeugfarbe C Nur die aktuelle Wolkenform D Ausgangsposition, Richtung, Geschwindigkeit und Zeit Richtig: D Aus diesen Größen wird die erwartete Position fortgeschrieben. Ihre Unsicherheit wächst, wenn Wind oder Flugweg nicht ausreichend bekannt sind. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q037 Koppelnavigation und Fehlerkontrolle Wie wirken kleine fortlaufende Richtungsfehler? A Sie verringern immer die Entfernung zum Ziel B Sie verändern nur den Funkkanal C Sie können Positionsfehler aufbauen D Sie verschwinden immer automatisch Richtig: C Ein kleiner Kursfehler erzeugt mit wachsender Strecke seitliche Abweichung. Zeitfehler und falscher Wind können den Positionsfehler zusätzlich vergrößern. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q038 Koppelnavigation und Fehlerkontrolle Was begrenzt Koppelfehler? A Keine Kontrolle bis zum Ziel B Nur längeres Weiterfliegen C Regelmäßiger Vergleich mit unabhängigen Positionshinweisen D Nur Vertrauen auf den ersten Plan Richtig: C Kontrollpunkte, Gelände und geeignete unabhängige Systeme helfen, die Schätzung zu korrigieren. Die Quelle und ihre Grenzen werden dabei geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q039 Koppelnavigation und Fehlerkontrolle Reicht ein einzelnes ähnlich aussehendes Dorf für sichere Identifikation? A Nein B Ja, bei Sonnenlicht C Ja, wenn es zum Plan passt D Ja, jedes Dorf ist eindeutig Richtig: A Mehrere Merkmale, ihre Anordnung und Zeitbezug werden verglichen. Wunschdenken und ähnliche Orte können eine falsche Identifikation begünstigen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q040 Koppelnavigation und Fehlerkontrolle Was ist bei widersprüchlichen Merkmalen richtig? A Position als unsicher behandeln und geordnet klären B Die unpassenden Merkmale ignorieren C Sofort beliebig abbiegen D Die gewünschte Position als Fakt melden Richtig: A Widerspruch ist ein Hinweis auf Unsicherheit. Flugzeugführung und sichere Optionen bleiben erhalten, während die Position mit geeigneten Verfahren geklärt wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q041 Sichtnavigation und Landmarken Welche Merkmale eignen sich oft als Orientierung? A Nur die Funklautstärke B Jede beliebige einzelne Wolke C Nur der Sitzbezug D Markante Linien und eindeutig kombinierte Bezugspunkte Richtig: D Gut erkennbare Gelände- und Linienmerkmale erleichtern die Einordnung. Mehrere Merkmale in korrekter Anordnung sind zuverlässiger als ein einzelner Ähnlichkeitshinweis. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q042 Sichtnavigation und Landmarken Was wird zwischen Karte und Gelände verglichen? A Nur die Zahl der Funkrufe B Nur eine Farbe C Anordnung, Richtung und Entfernung der Merkmale D Nur Schriftgröße Richtig: C Die räumliche Beziehung mehrerer Merkmale unterstützt die Identifikation. Abweichungen werden geprüft und nicht passend zur gewünschten Position umgedeutet. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q043 Sichtnavigation und Landmarken Warum sind Wolken allein keine feste Landmarke? A Sie haben immer geografische Koordinaten auf der Karte B Sie stehen grundsätzlich still C Sie entwickeln sich und driften D Sie sind immer identisch geformt Richtig: C Wolken sind bewegliche und veränderliche Wettermerkmale. Sie können bei Aufwindsuche helfen, ersetzen aber keine feste Positionsreferenz. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q044 Sichtnavigation und Landmarken Welche Tätigkeit läuft bei Sichtnavigation weiter? A Verkehrs- und Flugwegbeobachtung B Nur Suchen eines Ortsnamens C Nur Lesen der Karte D Nur Programmieren des Geräts Richtig: A Navigation darf die sichere Flugzeugführung und Außenbeobachtung nicht verdrängen. Vorbereitete und kurze Blickwechsel helfen, den Gesamtüberblick zu erhalten. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q045 Sichtnavigation und Landmarken Was wird bei unbekannter eigener Position zuerst erhalten? A Sichere Flugführung und Landemöglichkeiten B Der ursprüngliche Kurs um jeden Preis C Eine ungeprüfte Positionsmeldung D Eine schnelle beliebige Richtungsänderung Richtig: A Unsicherheit wird geordnet behandelt. Höhe, Sicht, Gelände und sichere Optionen bleiben geschützt, während die Position geklärt wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q046 Umplanung und Navigationsunsicherheit Welche Position ist Ausgangspunkt einer Umplanung? A Immer der gewünschte Wendepunkt B Immer der alte Startplatz C Die aktuelle ausreichend geklärte Position D Eine beliebige gespeicherte Koordinate Richtig: C Eine neue Route wird aus der tatsächlichen Lage berechnet. Positionsunsicherheit wird berücksichtigt, statt einen alten Plan von einer falschen Stelle fortzusetzen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q047 Umplanung und Navigationsunsicherheit Was macht eine Alternative brauchbar? A Nur eine kurze Kartenentfernung B Nur ein schöner Name C Erreichbarkeit und tatsächliche Eignung D Nur ein bekannter Verein Richtig: C Entfernung allein genügt nicht. Wind, Höhe, Gelände, Luftraum, Platzstatus und gegebenenfalls Landeflächenbeschaffenheit beeinflussen die Nutzbarkeit. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q048 Umplanung und Navigationsunsicherheit Wann wird umgeplant? A Erst nach Verbrauch jeder Reserve B Früh bei erkennbar veränderten Voraussetzungen C Nur nach der Landung D Nie, wenn der Plan schriftlich ist Richtig: B Ein früher Wechsel erhält Zeit und Auswahl. Schriftliche Vorbereitung erleichtert die Entscheidung, macht den Plan aber nicht unveränderlich. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q049 Umplanung und Navigationsunsicherheit Was ist bei Positionsunsicherheit im Funk richtig? A Unsicherheit ehrlich benennen B Eine Wunschposition sicher behaupten C Ein fremdes Rufzeichen verwenden D Jede Rückfrage ablehnen Richtig: A Eindeutige Kommunikation trennt bekannte Tatsachen von Schätzung. Das ermöglicht passendere Unterstützung und vermeidet falsche Annahmen bei anderen Teilnehmern. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q050 Umplanung und Navigationsunsicherheit Welche Entscheidung kann navigationsseitig sinnvoll sein? A Höhe ausschließlich für Kartensuche verbrauchen B Früh zu einer geeigneten sicheren Landung wechseln C Jedes Streckenziel erzwingen D In unklaren Luftraum fliegen Richtig: B Eine geeignete frühe Landung kann bessere Sicherheit bieten als fortgesetzte Suche mit abnehmenden Reserven. Konkrete Verfahren bleiben muster- und situationsabhängig. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q051 GNSS und elektronische Karten Was liefert GNSS grundsätzlich? A Automatisch jede ATC-Freigabe B Nur eine mechanische Kompasskorrektur C Immer eine aktuelle Luftraumgenehmigung D Eine satellitengestützte Positionslösung Richtig: D GNSS bestimmt eine Position aus Satellitensignalen. Betriebliche Erlaubnisse, Karteninhalte und Datenaktualität sind davon getrennte Fragen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q052 GNSS und elektronische Karten Garantiert eine korrekte GNSS-Position aktuelle Luftraumdaten? A Nein B Ja, wenn das Display hell ist C Ja, bei vollem Akku D Ja, immer Richtig: A Position und Kartendatensatz haben unterschiedliche Quellen. Eine richtige Position kann auf einer veralteten oder unvollständigen Luftfahrtkarte angezeigt werden. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q053 GNSS und elektronische Karten Was gehört zur Gerätevorbereitung? A Datenstand, Einstellung, Empfang und Stromreserve prüfen B Nur die Bildschirmfarbe wählen C Nur den letzten Flug speichern D Nur das Gehäuse reinigen Richtig: A Technische Funktionsfähigkeit und geeignete Daten sind beide nötig. Energie- und Bedienungsreserven werden vor dem Flug vorbereitet. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q054 GNSS und elektronische Karten Ist GNSS-Höhe automatisch die geforderte barometrische Höhe? A Ja, bei jedem Wetter B Ja, unter allen Bedingungen C Ja, nur in Deutschland D Nein Richtig: D GNSS-Höhe und barometrische Höhe unterscheiden Messverfahren und Referenzen. Für Luftraum und Meldungen wird der verlangte Höhenbezug korrekt verwendet. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q055 GNSS und elektronische Karten Warum bleibt eine unabhängige Orientierung sinnvoll? A Gerät, Empfang oder Versorgung können ausfallen B Weil Elektronik Wind vollständig verhindert C Weil GNSS nie eine Position liefert D Weil jede Karte falsch ist Richtig: A Technische Systeme besitzen Ausfall- und Datenrisiken. Karte, Gelände, Zeit und vorbereitete Alternativen helfen, die Abhängigkeit zu begrenzen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q056 Höhen, Einheiten und Geländeabstand Was bedeutet AGL? A Immer Höhe über Meer B Immer Druckhöhe C Höhe über Gelände D Geschwindigkeit über Grund Richtig: C AGL bedeutet über dem Boden beziehungsweise Gelände. Die Geländehöhe kann entlang des Flugwegs variieren, auch wenn eine MSL-Anzeige gleich bleibt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q057 Höhen, Einheiten und Geländeabstand Was bedeutet MSL? A Meter pro Sekunde links B Magnetischer Steuerkurs C Bezug auf mittleren Meeresspiegel D Immer Abstand zur Wolkenbasis Richtig: C MSL beschreibt den Bezug auf Meereshöhe. Für Abstand zum Gelände wird dessen Höhe im gleichen Bezug berücksichtigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q058 Höhen, Einheiten und Geländeabstand 1200 Meter MSL über 900 Meter hohem Gelände: rechnerisches AGL? A 2100 Meter B 300 Meter C 1200 Meter D 900 Meter Richtig: B Bei passenden Referenzen ergibt die Differenz 1200 minus 900 gleich 300 Meter. Messfehler und erforderliche Reserven sind zusätzlich zu beachten. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q059 Höhen, Einheiten und Geländeabstand Wie viele Meter entspricht ein Fuß exakt? A 3,048 Meter B 0,1 Meter C 1,852 Meter D 0,3048 Meter Richtig: D Ein Fuß ist exakt 0,3048 Meter. Höhen und Luftraumgrenzen werden nur nach sauberer Einheitenumrechnung miteinander verglichen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q060 Höhen, Einheiten und Geländeabstand Was ist vor dem Vergleich zweier Höhen nötig? A Immer Fuß als Meter lesen B Nur die größere Zahl wählen C Einheiten und Referenzen angleichen D GNSS und Druckhöhe gleichsetzen Richtig: C Eine Zahl mit falschem Bezug kann trotz sauberer Rechnung irreführen. Einheiten, Meereshöhe, Gelände- und Druckreferenz werden ausdrücklich unterschieden. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q061 Luftraumgrenzen auf der Route Welche Dimensionen hat eine Luftraumprüfung? A Nur Kartenfarbe B Nur Flugzeugtyp C Horizontale Lage, Höhe und gegebenenfalls Aktivierungszeit D Nur Tagesdatum ohne Höhenbezug Richtig: C Luftraumgrenzen sind räumlich und teils zeitlich definiert. Die Route wird gegen die geltenden Grenzen und Anforderungen geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q062 Luftraumgrenzen auf der Route Was ist an einer Höhenuntergrenze entscheidend? A Nur Farbe des Kartenrandes B Nur Schriftgröße C Nur Länge des Ortsnamens D Einheit und Bezug Richtig: D AGL, MSL und Flugfläche beziehen sich auf verschiedene Größen. Der richtige Bezug verhindert eine vermeintlich passende, tatsächlich falsche Höhenplanung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q063 Luftraumgrenzen auf der Route Reicht eine alte Luftraumkarte allein für den Flug? A Ja, wenn sie gut lesbar ist B Nein C Ja, bei Rückenwind D Ja, wenn die Route bekannt ist Richtig: B Aktuelle Änderungen, NOTAM und Aktivierungen können ergänzende Informationen verlangen. Die Karte wird als Teil der Vorbereitung benutzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q064 Luftraumgrenzen auf der Route Wann wird eine mögliche Grenze berücksichtigt? A Nur im Rückblick B Vor Erreichen mit ausreichend Reserve C Nur wenn ein Alarm ertönt D Erst nach Einflug Richtig: B Vorausschauende Planung schafft Zeit für Freigabe, Umflug oder Höhenanpassung. Ein Alarm ist eine zusätzliche Hilfe und keine vollständige Vorbereitung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q065 Luftraumgrenzen auf der Route Was bedeutet eine freigabepflichtige Zone für die Planung? A Nur einen Transpondercode einstellen B Automatisch durchfliegen, wenn GNSS funktioniert C Freigabe oder geeignete Alternative vorher klären D Nur die Geschwindigkeit erhöhen Richtig: C Wo Freigabe verlangt wird, ist sie vor dem betreffenden Einflug nötig. Eine passende Alternative wird vorbereitet, falls sie nicht verfügbar ist. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q066 Vorbereitung eines Navigationsabschnitts Welche Angaben gehören zum geplanten Abschnitt? A Nur der Zielname B Punkte, Entfernung, Kurs, Wind und Zeitbezug C Nur der Akkuhersteller D Nur eine einzige Wetterfarbe Richtig: B Diese Angaben ermöglichen eine überprüfbare Schätzung. Segelflugleistung, Gelände, Luftraum und sichere Alternativen werden zusätzlich berücksichtigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q067 Vorbereitung eines Navigationsabschnitts Warum sind Wegpunkte allein unzureichend? A Sie sagen wenig über Erreichbarkeit und Bedingungen B Sie erteilen automatisch Freigaben C Sie haben immer falsche Koordinaten D Sie verhindern jeden Wind Richtig: A Ein geografischer Punkt kann korrekt sein, ohne sicher erreichbar oder nutzbar zu sein. Die Bedingungen entlang des Abschnitts entscheiden über die Planung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q068 Vorbereitung eines Navigationsabschnitts Welche Vorbereitung reduziert Bedienlast? A Geeignete Daten und Alternativen vorab ordnen B Alles erst im Endanflug suchen C Mehrere Geräte ungeprüft parallel bedienen D Jeden Menüpunkt während des Starts testen Richtig: A Vorbereitete Informationen entlasten kritische Phasen. Die tatsächliche Lage wird dennoch beobachtet und bei Veränderungen neu bewertet. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q069 Vorbereitung eines Navigationsabschnitts Was ist bei der erwarteten Flugzeit zu beachten? A Sie ist eine Garantie B Sie gilt unabhängig von Wind C Thermik und Umwege können sie ändern D Sie ist gleich der Luftdruckzahl Richtig: C Gerade Abschnittsrechnung enthält nicht jeden Umweg oder Kreisflug. Zeit und Energie werden im Flug aus aktuellen Daten neu abgeschätzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q070 Vorbereitung eines Navigationsabschnitts Welche Reserve wird für Segelflugabschnitte besonders geprüft? A Nur Papiergröße B Nur maximale Displayhelligkeit C Nur Anzahl gespeicherter Punkte D Höhe und geeignete Landemöglichkeiten Richtig: D Ausbleibender Aufwind oder stärkeres Sinken verbraucht Höhenreserve. Geeignete erreichbare Landemöglichkeiten sichern die Entscheidung ab. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q071 ATS-Flugplan und navigationsrelevante Meldungen Ist ein persönlicher Routenplan automatisch ein ATS-Flugplan? A Nein B Ja, jeder gespeicherte Track C Ja, jede Wettervorhersage D Ja, jede Papierkarte Richtig: A Ein persönlicher Plan unterstützt Navigation. Ein ATS-Flugplan wird nach den dafür vorgesehenen Regeln eingereicht und behandelt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q072 ATS-Flugplan und navigationsrelevante Meldungen Wovon hängt Flugplanpflicht ab? A Nur der Akkukapazität B Geltenden Regeln und konkretem Flug C Nur der Cockpitfarbe D Nur der Lieblingsroute Richtig: B Luftraum, Grenzüberflug und weitere Betriebsumstände können relevant sein. Aktuelle Vorschriften und Verfahren werden für den geplanten Flug geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q073 ATS-Flugplan und navigationsrelevante Meldungen Ist ein eingereichter Flugplan automatisch jede Einflugfreigabe? A Ja, überall B Ja, für jeden Folgetag C Ja, ohne Funkkontakt D Nein Richtig: D Flugplan und Freigabe erfüllen unterschiedliche Zwecke. Eine gegebenenfalls notwendige Freigabe wird gesondert eingeholt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q074 ATS-Flugplan und navigationsrelevante Meldungen Warum ist ein erforderlicher Flugplanabschluss wichtig? A Unnötige Alarm- oder Suchmaßnahmen vermeiden B Nur die Bildschirmfarbe speichern C Die Seemeile neu definieren D Jede Wetteränderung verhindern Richtig: A Die zuständige Stelle braucht nach dem zutreffenden Verfahren Kenntnis vom Abschluss. Unterlassene Meldung kann unnötige Sorge und Maßnahmen auslösen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q075 ATS-Flugplan und navigationsrelevante Meldungen Was wird bei wesentlicher Planänderung getan? A Nach geltendem Verfahren passende Meldung geben B Jede Änderung grundsätzlich verbergen C Eine fremde Kennung verwenden D Nur den privaten Track löschen Richtig: A ATS-relevante Änderungen werden nach dem anwendbaren Verfahren gemeldet. Persönliche Geräteeingaben ersetzen eine erforderliche Übermittlung nicht. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q076 Gesamtfall: Wind, Zeit und sichere Rückkehr Welcher wahre Steuerkurs passt bei Ostkurs, TAS 100 und Nordwind 20 ungefähr? A 90 Grad ohne Vorhalt B 270 Grad C 78,5 Grad D 101,5 Grad Richtig: C Der Vorhaltewinkel beträgt etwa 11,5 Grad nach Norden. Von Ostkurs 90 Grad abgezogen ergibt das ungefähr 78,5 Grad wahren Steuerkurs. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q077 Gesamtfall: Wind, Zeit und sichere Rückkehr Welche GS ergibt derselbe reine Seitenwindfall ungefähr? A 20 Kilometer pro Stunde B 120 Kilometer pro Stunde C 98 Kilometer pro Stunde D 80 Kilometer pro Stunde Richtig: C Die Nordkomponente gleicht den Wind aus. Für die Ostkomponente bleibt Quadratwurzel aus 100 zum Quadrat minus 20 zum Quadrat, also etwa 98. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q078 Gesamtfall: Wind, Zeit und sichere Rückkehr Wie lange dauern 30 Kilometer mit GS etwa 98? A Etwa 60 Minuten B Etwa 18,4 Minuten C Etwa 3 Minuten D Etwa 30 Minuten Richtig: B 30 geteilt durch 98 Stunden entspricht ungefähr 18,4 Minuten. Das ist eine vereinfachte gerade Abschnittszeit ohne Aufwindkreisen und Umwege. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q079 Gesamtfall: Wind, Zeit und sichere Rückkehr Was beweist eine richtige Windrechnung nicht? A Dass ein Modellresultat berechnet wurde B Dass Einheiten berücksichtigt wurden C Dass Vektoren addiert wurden D Sichere Erreichbarkeit unter allen Bedingungen Richtig: D Rechnung allein beurteilt weder Gelände noch Luftraum, Wetter, Höhenreserve und Landeflächen. Diese Faktoren werden zusätzlich geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen Q080 Gesamtfall: Wind, Zeit und sichere Rückkehr Wie wird die Planung im Flug überprüft? A Mit tatsächlicher Position, GS und Entwicklung B Nur mit der Anzahl der Kapitel C Nur mit dem ursprünglichen Wunschziel D Nur mit dem Bildschirmhintergrund Richtig: A Die beobachtete Lage aktualisiert die Annahmen. Abweichungen werden früh erkannt und in sichere Änderungen oder eine passende Landung umgesetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T01 Abschlusstest Wie lang sind 4 Zentimeter auf 1 zu 500000? A 4 Kilometer B 200 Kilometer C 20 Kilometer D 2 Kilometer Richtig: C Ein Zentimeter entspricht fünf Kilometern. Vier mal fünf ergibt 20; der Maßstab gehört ausdrücklich zur Rechnung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T02 Abschlusstest Welche Entfernung sind 10 Seemeilen? A 18,52 Kilometer B 10 Kilometer C 16,09 Kilometer D 1,852 Kilometer Richtig: A Eine Seemeile sind 1852 Meter. Zehn Seemeilen ergeben 18520 Meter beziehungsweise 18,52 Kilometer. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T03 Abschlusstest TAS 90, Gegenwind 15 Kilometer pro Stunde: GS im geraden Fall? A 105 Kilometer pro Stunde B 15 Kilometer pro Stunde C 90 Kilometer pro Stunde D 75 Kilometer pro Stunde Richtig: D Reiner Gegenwind wird von TAS abgezogen. Beide Zahlen benutzen dieselbe Einheit und der Fall enthält keine Seitenwindkomponente. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T04 Abschlusstest 40 Kilometer bei GS 80: reine Flugzeit? A 20 Minuten B 40 Minuten C 30 Minuten D 80 Minuten Richtig: C Entfernung geteilt durch Geschwindigkeit ergibt eine halbe Stunde. Kreisen und Umwege werden bei realer Segelflugplanung zusätzlich berücksichtigt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T05 Abschlusstest Wahrer Kurs 120, Variation 5 Ost: magnetischer Kurs? A 120 Grad B 125 Grad C 5 Grad D 115 Grad Richtig: D Östliche Variation wird in dieser Umrechnungsrichtung vom wahren Kurs abgezogen. Der Bezug wird in der Rechnung genannt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T06 Abschlusstest Magnetischer Kurs 115, Deviation 3 West: Kompasskurs? A 118 Grad B 3 Grad C 112 Grad D 115 Grad Richtig: A Westliche Deviation wird bei dieser Umrechnung addiert. Die tatsächliche Deviation stammt aus der passenden Flugzeugtabelle. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T07 Abschlusstest 1000 Meter MSL über Gelände 600 MSL: rechnerischer Abstand? A 600 Meter B 400 Meter C 1600 Meter D 1000 Meter Richtig: B Bei gleichen Referenzen wird Geländehöhe von Flugzeughöhe abgezogen. Messfehler und notwendige Reserven bleiben zusätzlich relevant. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T08 Abschlusstest Warum entspricht ein Längengrad bei 60 Grad Breite weniger Entfernung als am Äquator? A Die Seemeile ist dort kürzer definiert B Der Maßstab ist immer null C Die Erde dreht dort nicht D Meridiane laufen Richtung Pole zusammen Richtig: D Der Abstand entlang eines Breitenkreises hängt von der Breite ab. Die Definition der Seemeile bleibt unverändert. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T09 Abschlusstest Welche Kursrichtung beschreibt die Nase des Flugzeugs? A Immer Windherkunft B Steuerkurs C Immer Kurs über Grund D Immer geografische Breite Richtig: B Steuerkurs und Bodenweg können durch Wind auseinanderliegen. Der passende Nordbezug wird jeweils dazu genannt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T10 Abschlusstest Nordwind auf geplantem Ostkurs: in welche Richtung vorhalten? A Immer nach Südwest B Genau nach West C Nördlich von Ost D Südlich von Ost Richtig: C Der Wind transportiert nach Süden. Eine Nordkomponente der Luftbewegung gleicht diese Drift aus. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T11 Abschlusstest Was ist bei GNSS-Position und veralteter Karte möglich? A Richtige Position auf unvollständigen Luftraumdaten B Automatisch sichere Einflugfreigabe C Jede Datenänderung wird ohne Verbindung garantiert ergänzt D Keine Navigationsfehler sind möglich Richtig: A Position und Kartendaten sind getrennte Systeme. Datenstand und aktuelle Ergänzungen werden eigenständig geprüft. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T12 Abschlusstest Ein Dorf passt, der Flussverlauf nicht. Was tun? A Nur das passende Dorf beachten B Identifikation erneut mit mehreren Merkmalen prüfen C Die Position als sicher melden D Alle anderen Hinweise ignorieren Richtig: B Widerspruch deutet auf Unsicherheit. Kombination und Anordnung der Merkmale helfen, eine falsche Zuordnung zu erkennen. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T13 Abschlusstest Was ist bei Flugplan und ATC-Freigabe richtig? A Eine Tabletstrecke ersetzt jede Übermittlung B Freigaben gelten immer für alle Hörer C Sie sind unterschiedliche Dinge D Jeder Flugplan ist eine weltweite Freigabe Richtig: C Ein eingereichter ATS-Flugplan erfüllt Informations- und Betriebszwecke. Erforderliche Freigaben werden unabhängig davon eingeholt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T14 Abschlusstest Was wächst bei unkontrollierter Koppelnavigation häufig? A Positionsunsicherheit B Die zulässige Flughöhe C Garantierte Positionsgenauigkeit D Die geographische Breite automatisch Richtig: A Richtungs-, Wind- und Zeitfehler können sich ansammeln. Unabhängige Kontrollpunkte begrenzen die Unsicherheit. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T15 Abschlusstest Welche Angaben machen eine Luftraumgrenze eindeutig? A Nur die Kartenfarbe B Nur ein Name C Horizontale Lage, vertikale Grenzen und relevante Zeit D Nur eine Lufttemperatur Richtig: C Räumliche und zeitliche Definition sowie der Höhenbezug werden vollständig geprüft. Eine zweidimensionale Linie reicht nicht. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T16 Abschlusstest Welche Höhe ist nicht automatisch barometrische Druckhöhe? A Ein korrekt definierter Druckhöhenwert B Mit 1013,25 bezogene Druckhöhe C Auf Standarddruck bezogene Anzeige D GNSS-Höhe Richtig: D GNSS verwendet ein anderes Messverfahren und Referenzmodell. Die geforderte barometrische Höhe wird nicht ungeprüft dadurch ersetzt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T17 Abschlusstest Warum wird eine Ausweichlandemöglichkeit früh ausgewählt? A Sie erhöht automatisch jede Gleitzahl B Sie ersetzt Außenbeobachtung C Sie schafft Zeit und Entscheidungsspielraum D Sie garantiert Aufwind Richtig: C Vorbereitung reduziert Arbeit unter Druck. Erreichbarkeit und Eignung werden fortlaufend geprüft, bevor die Reserve zu klein wird. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T18 Abschlusstest TAS 100 und Seitenwind 20: grober Vorhaltewinkel? A 1 Grad B 90 Grad C 11,5 Grad D 45 Grad Richtig: C Arkussinus von Seitenwind geteilt durch TAS ergibt hier etwa 11,5 Grad. Die Richtung des Vorhalts wird gegen den Wind gewählt. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T19 Abschlusstest Welche Bedeutung hat eine alte Kartenauflage? A Sie ist immer gültig B Aktuelle Änderungen können fehlen C Sie erteilt Freigaben D Sie enthält garantiert alle NOTAM Richtig: B Eine lesbare Karte kann veraltet sein. Ausgabe, Datenstand und aktuelle Ergänzungen gehören zur Vorbereitung. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen T20 Abschlusstest Was ist das Ziel fortlaufender Navigation? A Eigene Lage und sichere Optionen verlässlich kennen B Nur das Display betrachten C Nur eine große Zahl speichern D Nur jeden Wendepunkt erzwingen Richtig: A Navigation dient sicherer Flugführung und Entscheidung. Position, Bedingungen und Optionen werden gemeinsam und fortlaufend bewertet. Grundlage: SPL-Lehrplan Navigation; FAA Glider Flying Handbook Kapitel 11; EASA SERA; aktuelle DFS-VFR-Informationen