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00:00:00.350 --> 00:00:05.967
Willkommen zum Fach Aerodynamik des Hubschraubers der CPL Hubschrauber Theorie.

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00:00:06.047 --> 00:00:13.138
Du verstehst Rotorkräfte, Blattbewegung, Vorwärtsflug und die Grundlagen der Autorotation.

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00:00:13.218 --> 00:00:19.611
Du lernst zentrale Grundlagen und wendest sie auf einen Übungsfall aus der Berufspilotenausbildung an.

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00:00:19.691 --> 00:00:24.135
Dieses kompakte Video ergänzt die Ausbildung und die Wiederholung.

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00:00:24.215 --> 00:00:29.669
Schematische Darstellungen und erfundene Rechenwerte sind keine Betriebsunterlagen.

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00:00:29.749 --> 00:00:37.890
Für die vollständigen Lernziele und die Prüfungsvorbereitung verwendest du den Lehrplan deiner genehmigten Ausbildungsorganisation.

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00:00:37.970 --> 00:00:43.992
Unter dem Video findest du Kapitel, Untertitel, Sprechertext und Quellen.

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00:00:45.725 --> 00:00:49.172
Ein Rotorblatt ist ein bewegtes Tragprofil.

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00:00:49.252 --> 00:00:54.707
Seine Geschwindigkeit und die anströmende Luft ergeben die lokale Strömungsrichtung.

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00:00:54.787 --> 00:01:02.419
Der Einstellwinkel beschreibt eine geometrische Blattstellung, der Anstellwinkel den Winkel zur lokalen Anströmung.

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00:01:02.499 --> 00:01:05.224
Beide sind deshalb nicht identisch.

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00:01:05.304 --> 00:01:09.402
Entlang des Blattes und über den Umlauf ändern sich Bedingungen.

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00:01:09.482 --> 00:01:15.342
Mehr Einstellwinkel bedeutet nicht unter allen Umständen beliebig mehr nutzbaren Auftrieb.

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00:01:15.422 --> 00:01:20.015
Strömungsablösung und Leistungsgrenzen müssen berücksichtigt werden.

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00:01:20.095 --> 00:01:25.060
Den Rotorschub kannst du als Ergebnis der verteilten Blattkräfte verstehen.

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00:01:26.850 --> 00:01:33.113
Wird der Hauptrotor angetrieben, wirkt ein entsprechendes Reaktionsmoment auf den Rumpf.

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00:01:33.193 --> 00:01:39.780
Bei der üblichen Konfiguration gleicht der Heckrotor dieses Moment aus und ermöglicht die Giersteuerung.

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00:01:39.860 --> 00:01:43.370
Andere Hubschrauberkonzepte lösen das anders.

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00:01:43.450 --> 00:01:50.167
Verändert sich das erforderliche Hauptrotordrehmoment, verändert sich auch die nötige Gegenwirkung.

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00:01:50.247 --> 00:01:57.836
Gleichzeitig können die Seitenkraft des Heckrotors und die Lage der Rotorkraft weitere Ausgleichsreaktionen erfordern.

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00:01:57.916 --> 00:02:01.565
Betrachte die Kräfte und Momente daher gemeinsam.

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00:02:01.645 --> 00:02:06.219
Eine einzelne Steuerbewegung hat selten nur eine isolierte Wirkung.

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00:02:07.975 --> 00:02:15.370
Im Vorwärtsflug ist die lokale Anströmgeschwindigkeit eines vorlaufenden Blatts anders als die eines rücklaufenden Blatts.

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00:02:15.450 --> 00:02:20.424
Blattbewegung und zyklische Steuerung wirken an der Verteilung der Kräfte mit.

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00:02:20.504 --> 00:02:27.994
Bei hohen Geschwindigkeiten können auf der rücklaufenden Seite große Anstellwinkel und Strömungsablösung relevant werden.

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00:02:28.074 --> 00:02:34.006
Auf der vorlaufenden Seite können hohe lokale Geschwindigkeiten andere Grenzen verursachen.

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00:02:34.086 --> 00:02:41.289
Diese Zusammenhänge erklären, warum ein Hubschrauber keine beliebig hohe Vorwärtsgeschwindigkeit erreicht.

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00:02:41.369 --> 00:02:46.406
Die gültigen Geschwindigkeitsgrenzen stammen aus dem konkreten Flughandbuch.

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00:02:48.225 --> 00:02:58.859
Bei bestimmten Kombinationen aus geringer Vorwärtsgeschwindigkeit, Sinkbewegung und Leistung kann der Rotor in einen ungünstigen Zustand im eigenen Nachlauf geraten.

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00:02:58.939 --> 00:03:04.578
Ein solcher Wirbelringzustand ist nicht einfach gleichbedeutend mit jedem schnellen Sinken.

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00:03:04.658 --> 00:03:09.498
Rotorbelastung und verfügbare Steuerwirkung sind dabei entscheidend.

32
00:03:09.578 --> 00:03:17.810
Niedrige Rotordrehzahl ist wiederum eine eigene gefährliche Situation: Die gespeicherte Rotationsenergie ist begrenzt.

33
00:03:17.890 --> 00:03:21.742
Verallgemeinerte Ausleitrezepte sind ungeeignet.

34
00:03:21.822 --> 00:03:29.573
Erkennen, Vermeiden und Reagieren müssen anhand der Ausbildung und der Verfahren des jeweiligen Musters gelernt werden.

35
00:03:31.350 --> 00:03:36.764
In der Autorotation hält die Luftströmung durch den Rotor dessen Drehung aufrecht.

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00:03:36.844 --> 00:03:42.295
Unterschiedliche Blattbereiche tragen antreibend oder bremsend zum Drehmoment bei.

37
00:03:42.375 --> 00:03:48.482
Der Zustand ist deshalb keine Folge einer zusätzlichen Triebwerksenergie aus dem Freilauf.

38
00:03:48.562 --> 00:03:55.549
Sinkbewegung, Vorwärtsbewegung und gespeicherte Rotorenergie bilden eine begrenzte Energiebilanz.

39
00:03:55.629 --> 00:04:01.318
Die nötigen Drehzahlen, Geschwindigkeiten und Handlungen sind musterspezifisch.

40
00:04:01.398 --> 00:04:13.110
Das theoretische Verständnis erklärt, warum Rotorenergie überwacht werden muss; es ersetzt keine praktische Autorotationsausbildung mit einem dafür qualifizierten Fluglehrer.

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00:04:14.850 --> 00:04:20.359
Im stationären Schwebeflug muss die vertikale Rotorkraft das Gewicht ausgleichen.

42
00:04:20.439 --> 00:04:24.448
Steigt die Masse, ist mehr Rotorschub erforderlich.

43
00:04:24.528 --> 00:04:30.001
Bei unveränderten übrigen Bedingungen steigt damit der induzierte Leistungsbedarf.

44
00:04:30.081 --> 00:04:33.951
Er wächst nicht einfach in jedem Fall linear mit der Masse.

45
00:04:34.031 --> 00:04:40.250
Luftdichte, Rotorgeometrie und Bodeneffekt beeinflussen den Zusammenhang ebenfalls.

46
00:04:40.330 --> 00:04:44.478
Verbinde deshalb die Aerodynamik mit der Leistungsplanung.

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00:04:44.558 --> 00:04:51.661
Eine zulässige Startmasse garantiert kein ausreichendes Schwebevermögen am heißen, hoch gelegenen Ziel.

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00:04:51.741 --> 00:04:57.533
Die konkrete Beurteilung erfolgt anhand des Flughandbuchs und der Betriebsanforderungen.

49
00:04:57.613 --> 00:05:07.183
Für das Lernen hilft eine Kette: Masse und Dichte verändern den Leistungsbedarf; die Differenz zur verfügbaren Leistung bestimmt den Spielraum.

50
00:05:08.975 --> 00:05:11.161
Prüfe dein Verständnis.

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00:05:11.241 --> 00:05:14.832
Sind Einstellwinkel und Anstellwinkel identisch?

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00:05:14.912 --> 00:05:16.014
Nein.

53
00:05:16.094 --> 00:05:20.117
Der Anstellwinkel bezieht sich auf die lokale Anströmung.

54
00:05:20.197 --> 00:05:24.197
Woher stammt in der Autorotation die antreibende Wirkung?

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00:05:24.277 --> 00:05:29.979
Aus der Luftströmung durch den Rotor, innerhalb einer begrenzten Energiebilanz.

56
00:05:30.059 --> 00:05:32.654
Die Fragen sind selbst erstellt.

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00:05:32.734 --> 00:05:39.451
Wiederhole unklare Kapitel und vertiefe das Fach mit den Lernzielen deiner Ausbildungsorganisation.

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00:05:39.531 --> 00:05:45.642
Quellen, Kapitelmarken und den vollständigen Sprechertext findest du unter dem Video.
