FAQ – Fragen & Antworten
Was ist die CPL(A)-Lizenz? Worin unterscheidet sich die CPL(A) von der PPL(A)? Welche Voraussetzungen brauche ich für die CPL(A)? Wie viele Flugstunden sind für die CPL(A) notwendig? Wie hoch sind die CPL(A)-Kosten? Kann man die CPL(A) nebenberuflich machen? Wie lange dauert die CPL(A)-Ausbildung? Welche Theorie-Fächer gehören zur CPL(A)? Wie laufen die Theorieprüfungen ab? Was erwartet mich in der praktischen Prüfung? Benötige ich das Medical Class 1? Welche Englischkenntnisse brauche ich? Kann ich mit der CPL(A) zu einer Airline wechseln? Was bedeutet „frozen ATPL“? Ist die Instrumentenflugberechtigung (IR) Pflicht? Kann ich mit CPL(A) Fluglehrer werden? Welche Jobs stehen CPL(A)-Piloten offen? Ist die CPL(A) in Europa gültig? Wird die CPL(A) außerhalb Europas anerkannt? Kann ich von der PPL(A) modular zur CPL(A) aufbauen? Welche Flugzeuge werden für die CPL(A)-Ausbildung eingesetzt? Gehören Simulatorstunden zur CPL(A)? Wie läuft die Behördenanmeldung ab? Wie bleibt meine CPL(A) gültig? Welches Funksprechzeugnis brauche ich? Gibt es ein Höchstalter für die CPL(A)? Wie anspruchsvoll ist die Ausbildung? Kann ich die Ausbildung finanzieren? Welche Vorteile hat der CPL(A)-Weg gegenüber einer integrierten ATPL-Ausbildung? Wie finde ich eine geeignete Flugschule? Gilt die CPL(A) auch für Helikopter?
Die CPL(A) (Commercial Pilot Licence – Aeroplane) ist die gewerbliche Pilotenlizenz für Flugzeuge. Mit ihr darfst du als Pilot gegen Bezahlung fliegen, z. B. im Charter-, Rundflug- oder Lufttaxibetrieb.
Die PPL(A) ist eine Privatpilotenlizenz und erlaubt keine gewerblichen Flüge. Mit der CPL(A) darfst du kommerzielle Einsätze durchführen und als Berufspilot tätig sein. Theorie, Praxis und medizinische Anforderungen sind deutlich höher.
Für die CPL(A) benötigst du eine gültige PPL(A), ein Medical Class 1, mindestens 150 Flugstunden vor Beginn der Praxisausbildung sowie ausreichende Englischkenntnisse (ICAO Level 4 oder mehr).
Mindestens 200 Gesamtflugstunden sind erforderlich, wobei ein Teil aus der PPL(A)-Ausbildung stammt. Spezifische Anforderungen wie Überlandflüge müssen ebenfalls erfüllt sein.
Die Kosten liegen typischerweise zwischen 25.000 und 45.000 Euro – abhängig von Flugschule, Flugzeugtypen, Theoriekosten, Prüfungsgebühren und möglichen Zusatzberechtigungen wie IR oder MEP.
Ja. Der modulare Ausbildungsweg ermöglicht flexible Zeiteinteilung. Die Ausbildung kann berufsbegleitend erfolgen, dauert dann aber meist länger.
Die Ausbildung dauert im Vollzeitmodell etwa 6–12 Monate. Modular oder nebenberuflich können 12–18 Monate oder mehr benötigt werden.
Zu den Fächern gehören u. a. Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Flugplanung, Aerodynamik, Funknavigation, Triebwerkskunde und menschliches Leistungsvermögen.
Die Prüfung erfolgt bei der Luftfahrtbehörde und besteht aus 13 Fächern mit Multiple-Choice-Fragen. Mehrere Versuche und Sitzungen sind erlaubt, aber zeitlich begrenzt.
Du führst mit einem Prüfer einen Prüfungsflug durch. Dieser beinhaltet Manöver, Navigationsaufgaben, Starts und Landungen sowie Not- und Abnormalverfahren.
Ja, für jede Berufspilotenlizenz ist ein gültiges Medical Class 1 vorgeschrieben. Es muss regelmäßig erneuert werden.
Für die CPL(A) ist mindestens ICAO Level 4 erforderlich. Der Sprachtest wird separat abgelegt und muss regelmäßig erneuert werden.
Der direkte Einstieg ist selten. Meist brauchst du zusätzlich die ATPL-Theorie (frozen ATPL) und ein Typerating. Die CPL(A) ist jedoch ein wichtiger Baustein.
„Frozen ATPL“ heißt, dass du die ATPL-Theorie bestanden hast, aber noch nicht genug Flugstunden für eine volle ATPL-Lizenz besitzt. Mit mehr Erfahrung „taut“ der ATPL auf.
Sie ist nicht obligatorisch für die CPL(A), aber sehr sinnvoll. Viele Jobs setzen ein IR zwingend voraus.
Ja, nach einer zusätzlichen FI-Ausbildung (Flight Instructor) kannst du als Fluglehrer tätig sein.
Berufsfelder sind u. a. Rundflüge, Charter, Luftbild und Vermessung, Fallschirmspringerabsetzen, Geschäftsreiseflug oder Flugschule – je nach Zusatzberechtigung.
Ja, eine EASA-CPL(A) ist in allen Mitgliedsländern anwendbar und voll anerkannt.
Die Anerkennung hängt vom Land ab. Oft sind Konvertierungen und zusätzliche Prüfungen erforderlich.
Ja, das ist sogar der häufigste Weg: PPL → Nachtflug → Stundenaufbau → CPL-Theorie → IR/MEP → CPL-Praxis.
Meist einmotorige SEP-Flugzeuge wie Cessna 172 oder Piper PA-28. Für MEP-Training typischerweise DA42 oder Piper Seneca.
Ja, ein Teil der Ausbildung kann im FNPT- oder FSTD-Simulator stattfinden – besonders im Instrumentenflugtraining.
Du reichst deine Unterlagen über die Flugschule oder selbstständig bei der Luftfahrtbehörde ein: Medical, Flugstunden, Ausbildungsbestätigung und Prüfungsanmeldung.
Durch regelmäßige Medical-Checks, Flugstunden und je nach Berechtigung einen Proficiency Check mit einem Prüfer.
Für gewerblichen Betrieb wird meist das AZF benötigt, für Sichtflug reicht BZF I oder II.
Nein. Solange du das Medical Class 1 bestehst, kannst du auch im höheren Alter die CPL(A) erwerben.
Sie gilt als herausfordernd, besonders die Theorie. Mit konsequenter Vorbereitung und einer guten Flugschule ist sie jedoch gut machbar.
Viele Flugschulen bieten Ratenzahlungen oder Partnerbanken an. Es gibt auch spezialisierte Piloten-Kredite.
Du hast mehr Flexibilität, kannst Kosten verteilen und schon früher Erfahrungen sammeln – ideal für Menschen, die nicht Vollzeit lernen können.
Achte auf Zulassung, Flugzeugflotte, Kostenstruktur, Lehrerfahrung, Lernmaterialien und Bewertungen. Pilotenausbildung1.de hilft beim Vergleich.
Nein. Für Hubschrauber benötigst du eine CPL(H). Die Inhalte sind teilweise ähnlich, aber getrennte Lizenzen.

