DRACHENFLIEGEN · HÄNGEGLEITER

Drachenfliegen: Ausbildung

Vom ersten Kontakt mit dem Gerät bis zur eigenen Lizenz: So lässt sich der deutsche Ausbildungsweg einordnen.

Der Ausbildungsweg in Deutschland

  1. Kennenlernen und Schulwahl

    Besprich Ausbildungsziel, Startart, Schulausrüstung, Unterrichtssprache und Wetterregelung. Ein Schnupperkurs erleichtert die Entscheidung.

  2. Grundausbildung

    Am Hang werden Aufbau, Start, Steuern und Landen in kleinen Schritten erlernt. Der DHV nennt für Drachen mindestens 20 Grundausbildungsflüge mit 20–100 Metern Höhendifferenz; im Schleppausbildungsweg mindestens 10 Doppelsitzerübungen.

  3. Höhenflugausbildung

    Nach bestätigter Höhenflugreife folgt betreute Ausbildung in größerer Höhe. Für Drachen nennt der DHV mindestens 30 Höhenflugstarts mit vollständigen Landungen in mindestens zwei Geländen.

  4. Theorie und Prüfung

    Zur A-Ausbildung gehören 20 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten in Luftrecht, Wetter, Technik sowie Flugtechnik und besonderen Fällen. Theorie und Praxis werden geprüft.

  5. Erfahrung aufbauen

    Die A-Lizenz gilt für die eingetragene Startart und den entsprechenden Berechtigungsumfang. Weiterbildung und weitere Startarten planst du mit deiner Flugschule.

Quelle: DHV – A-Lizenz, Abschnitt Drachen ↗ · geprüft am 14.10.2026

Welche Startart passt zu deinem Wohnort?

Hangstart

Ein Übungshang steht am Anfang; später kommen geeignete Höhenfluggelände hinzu.

Windenschlepp

Eine Winde ermöglicht Starts im flacheren Gelände. Verfügbarkeit und Ausbildung hängen von der Schule ab.

UL-Schlepp

Ein geeignetes Schleppflugzeug bringt den Drachen in die Höhe. Frage gezielt nach diesem Ausbildungsweg.

Ausbildungsweg als 3D-Video →