FALLSCHIRMSPRINGEN / WISSEN FÜR DEINEN EINSTIEG
AFF: begleitet in den Freifall.
Die AFF-Methode, Leistungsstufen und der Unterschied zwischen AFF-Abschluss und Springerlizenz.
Was bedeutet AFF?
AFF steht für Accelerated Freefall. Du springst mit einem eigenen Fallschirmsystem, während speziell qualifizierte Lehrer dich im Freifall begleiten. Das unterscheidet diesen Weg vom Tandemsprung, bei dem du mit dem Tandempiloten verbunden bist.
Leistungsstufen statt einer Sprunggarantie
Das vom DFV beschriebene deutsche AFF-Modell umfasst sieben aufeinander aufbauende Levels. Anfangs begleiten zwei Lehrer den Schüler; später kann die Betreuung mit einem Lehrer erfolgen. Eine Stufe wird erst nach erreichtem Lernziel abgeschlossen. Wiederholungen können nötig sein.
Die genaue Durchführung, Freigaben und Aufgaben vermittelt die Schule. Andere Länder können das Programm anders gliedern. Vergleiche deshalb Inhalte und Abschluss, wenn du Angebote mit sieben, acht oder neun Stufen siehst.
Welche Fähigkeiten werden aufgebaut?
- Orientierung und kontrollierte Bewegung im Freifall.
- Bewusstes Wahrnehmen der Höhe und der mit den Lehrern vereinbarten Aufgaben.
- Umgang mit dem eigenen System unter persönlicher Anleitung.
- Schirmflug, Landeplanung und sichere Abläufe am Sprungplatz.
- Auswertung des Sprungs und Vorbereitung des nächsten Lernschritts.
Was kommt danach?
Nach dem AFF-Teil geht die Ausbildung weiter. Zusätzliche Schülersprünge, Theorie, Ausrüstungskenntnisse und Prüfungen führen zur Lizenz. Ein Kursangebot „AFF Level 1–7“ sollte deshalb mit seinem tatsächlichen Umfang verglichen werden.
Lizenz und Prüfung verstehen · AFF als eigenes 3D-Video ansehen
Quellen & weiterführende Informationen
- DFV: AFF-Ausbildung ↗
- DFV: aktuelle Ausbildungsunterlagen ↗
- Australian Parachute Federation: Learn to Skydive ↗
Recherche: 14.10.2026. Angebote und Regeln können sich ändern. Verbindliche Auskunft zu deinem Kurs gibt die jeweilige Sprungschule.