FALLSCHIRMSPRINGEN / WISSEN FÜR DEINEN EINSTIEG

Vom Schüler zur eigenen Lizenz.

Prüfungen, Ausbildungsnachweise und Unterschiede zwischen deutschem Luftfahrerschein und USPA A License.

Welcher Abschluss ist gemeint?

Die deutsche Springerlizenz ist der Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer mit der entsprechenden Berechtigung für Sprungfallschirme. Ein AFF-Abschluss ist ein Ausbildungsabschnitt auf dem Weg dorthin. Frage bei jedem Angebot, welche Qualifikation du tatsächlich erreichst.

Theorie und Praxis in Deutschland

Die Ausbildung umfasst Theorie, praktische Fertigkeiten und dokumentierte Ausbildungsleistungen. Nach Feststellung der Prüfungsreife folgen die vorgeschriebenen Prüfungen. Der DFV nennt sieben theoretische Sachgebiete: Luftrecht, Freifall, Meteorologie, Technik, Verhalten in besonderen Fällen, Aerodynamik und menschliches Leistungsvermögen.

Der DFV beschreibt zudem zwei praktische Prüfungssprünge. Die Prüfungsinhalte, aktuellen Nachweise und Antragsunterlagen besprichst du mit deiner Ausbildungsleitung.

DFV: Prüfung und Lizenz ↗

Beispiel USA: USPA A License

Die USPA nennt für ihre A License unter anderem insgesamt 25 dokumentierte Sprünge, die vollständig abgezeichnete Progression Card sowie praktische, schriftliche und mündliche Prüfungen. Die Sprungzahl allein genügt also nicht. Die A License ist ein anderer Lizenzweg als die deutsche Erlaubnis.

Im Ausland lernen, zuhause springen

  • Vor der Buchung mit deinem späteren Heimatplatz oder zuständigen Verband sprechen.
  • Nachweise über Sprünge, Lernziele, Prüfungen und Versicherungen vollständig aufbewahren.
  • Anerkennung, gegebenenfalls Umschreibung und zusätzliche Einweisungen prüfen.
  • Aktuelle Sprungerfahrung und Regeln bei längerer Pause beachten.

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Quellen & weiterführende Informationen

Recherche: 14.10.2026. Angebote und Regeln können sich ändern. Verbindliche Auskunft zu deinem Kurs gibt die jeweilige Sprungschule.