3:02Aircraft handling
Glider Stall Explained: Angle of Attack and Flow Separation
See what happens during a glider stall: angle of attack, flow separation and the stalled state in a narrated 3D video with German audio.
Watch videoBALANCES · KNOWLEDGE · Understand flight techniques
Water Ballast: More Mass for Different Conditions. A 3D lesson with German narration, captions and four chapters.
Aircraft handling
Water Ballast: More Mass for Different Conditions. A 3D lesson with German narration, captions and four chapters.
The animation explains the basics. Practical flying follows the aircraft flight manual and instruction from your flight instructor.
Bei manchen Leistungssegelflugzeugen kann zugelassener Wasserballast die Flächenbelastung erhöhen. Dadurch verschiebt sich die Polare zu höheren Geschwindigkeiten. Vereinfacht kann eine vergleichbare Gleitzahl bei höherer Fahrt erreicht werden. Wasser erzeugt also keinen zusätzlichen Auftrieb aus dem Nichts und macht das Flugzeug nicht in jeder Situation besser. Die entsprechende Zulassung und die Mustergrenzen sind Voraussetzung.
Mehr Masse verlangt für vergleichbare Flugzustände andere Geschwindigkeiten. Bei gleicher Querneigung kann der Kreisradius größer werden. Das kann es erschweren, einen kleinen oder schwachen Aufwind gut zu nutzen. Ein Vorteil beim schnellen Vorflug steht daher möglichen Nachteilen beim Steigen gegenüber. Die Entscheidung hängt vom Wetter, dem Flugzeug und der geplanten Aufgabe ab.
Befüllen und Ablassen folgen dem Flughandbuch. Zulässige Gesamtmasse, Verteilung und Schwerpunkt müssen berücksichtigt werden. Ungleichmäßiger Restballast kann das Flugverhalten beeinträchtigen. Bei Temperaturen mit Vereisungsgefahr sind zusätzliche Mustergrenzen wichtig. Auch die für eine Landung vorgesehene Konfiguration wird rechtzeitig hergestellt. Ein allgemeines Video kann dafür weder eine verbindliche Menge noch einen festen Ablasszeitpunkt festlegen.
Die Wasserballastentscheidung wird nicht allein nach einer hohen Reisegeschwindigkeit getroffen. Aufwindstärke, Aufwindbreite, Wetterentwicklung und Landemöglichkeiten gehören zusammen. Wenn Ballast mitgeführt wird, müssen gegebenenfalls auch die Einstellungen eines Bordrechners zur tatsächlichen Masse passen. Die Animation erklärt die prinzipielle Verschiebung der Leistung. Alle konkreten Betriebsverfahren bleiben musterspezifisch und werden in der Einweisung behandelt.