2:06Start & Landung
Windenstart im Segelflug: Ablauf vom Anrollen bis zum Ausklinken
Wie funktioniert ein Windenstart? Das 3D-Video erklärt Vorbereitung, Abheben, Steigflug und Ausklinken mit deutscher Tonspur und Untertiteln.
Video ansehenSEGELFLUG · WISSEN · Start & Landung
Die Landung eines Segelflugzeugs als 3D-Animation: Platzrunde, Landeanflug, Bremsklappen, Abfangen und Ausrollen mit deutscher Erklärung.
Start & Landung
Die Landung eines Segelflugzeugs als 3D-Animation: Platzrunde, Landeanflug, Bremsklappen, Abfangen und Ausrollen mit deutscher Erklärung.
Die Animation erklärt die Grundlagen. Für die Praxis gelten das Flughandbuch des jeweiligen Musters und die Einweisung durch deine Fluglehrerin oder deinen Fluglehrer.
Ein Segelflugzeug landet ohne Motor. Die verbleibende Höhe und Fahrt werden gezielt abgebaut. Wir verfolgen eine normale Landung auf einer Grasbahn, vom Anflug bis zum Stillstand.
In der Platzrunde werden Wind, Landefeld und anderer Verkehr berücksichtigt. Der Landecheck richtet sich nach dem Flughandbuch; dazu gehört bei einziehbarem Fahrwerk das Ausfahren. Die Kurve in den Endanflug wird rechtzeitig beendet.
Im Endanflug sind die Tragflächen waagerecht und das Flugzeug ist auf die Landebahn ausgerichtet. Der Pilot hält die vorgeschriebene Anfluggeschwindigkeit. Der Visierpunkt liegt vor dem späteren Aufsetzpunkt.
Die Luftbremsen verändern Widerstand und Auftrieb. Weiteres Ausfahren macht den Gleitpfad steiler, Einfahren macht ihn flacher. Dabei wird die Fluglage angepasst, damit die Anfluggeschwindigkeit konstant bleibt. Korrekturen erfolgen früh und gleichmäßig.
Nahe am Boden beginnt der Pilot, die Flugbahn behutsam auszurunden. Der Blick wandert weit voraus zum Platzende. Durch allmähliches Ziehen am Steuerknüppel nimmt die Sinkrate ab. Die Luftbremsen bleiben möglichst unverändert.
Das Flugzeug schwebt knapp über der Grasbahn aus. Mit abnehmender Fahrt wird die Nase allmählich angehoben. So setzt es in passender Landelage sanft auf, ohne auf den Boden gedrückt zu werden.
Das Hauptrad berührt den Boden. Bei diesem Flugzeug liegt das Spornrad dabei dicht über der Oberfläche. Die Längsachse folgt der Bewegungsrichtung; seitliches Driften belastet das Fahrwerk.
Nach dem Aufsetzen werden die Luftbremsen vollständig ausgefahren. Die Radbremse wird nach Bedarf und Flughandbuch eingesetzt. Seitenruder und Querruder halten Richtung und Tragflächen unter Kontrolle. Mit sinkender Fahrt lässt die Ruderwirkung nach.
Merke dir: stabilisiert anfliegen, sanft abfangen, ausschweben und kontrolliert ausrollen. Die genauen Geschwindigkeiten und Verfahren bestimmen Flughandbuch und praktische Ausbildung.