2:37Ascendances et campagne
Vol thermique : comment les planeurs gagnent de l’altitude
Découvrez la formation des thermiques et le vol en spirale dans les ascendances pour gagner de l’altitude sans moteur. Vidéo 3D en allemand.
Voir la vidéoVOL À VOILE · SAVOIRS · Ascendances et campagne
Découvrez le vol sur la campagne : thermiques, transitions, préparation de l’itinéraire et arrivée dans une vidéo 3D en allemand.
Ascendances et campagne
Découvrez le vol sur la campagne : thermiques, transitions, préparation de l’itinéraire et arrivée dans une vidéo 3D en allemand.
L’animation explique les principes. Pour la pratique, suivez le manuel de vol de l’appareil et les consignes de votre instructeur.
Ein Segelflugzeug braucht für weite Strecken keinen Motor. Es gewinnt Höhe in aufsteigender Luft und gleitet danach weiter. So wird die Energie der Sonne zu Flugstrecke.
Vor dem Start werden Wetter, Wind und Luftraum geprüft. Die geplante Aufgabe verbindet Start, Wendepunkte und Ziel. Sie muss zu den Bedingungen und zur eigenen Erfahrung passen. Erreichbare Landemöglichkeiten bleiben während des ganzen Fluges wichtig.
Die Sonne erwärmt den Boden unterschiedlich stark. Darüber kann wärmere Luft aufsteigen: Das ist Thermik. Bei genügend Feuchtigkeit entsteht oben eine Quellwolke. Solche Wolken können Aufwinde anzeigen. Thermik gibt es aber auch bei blauem Himmel.
Der Pilot kreist im Aufwind und versucht, dessen stärksten Bereich zu treffen. Das Variometer zeigt Steigen und Sinken an. Obwohl das Flugzeug gegenüber der Luft sinkt, steigt es über dem Boden, wenn die Luft schneller aufwärts strömt. Der Luftraum wird dabei laufend beobachtet.
Mit ausreichend Höhe verlässt der Segler den Aufwind und fliegt zum nächsten aussichtsreichen Bereich. Im Gleitflug verliert er allmählich Höhe. Bei einer beispielhaften Gleitzahl von vierzig zu eins ergeben tausend Meter Höhenverlust in ruhiger Luft theoretisch vierzig Kilometer Strecke. Wind, sinkende Luft und Reserven verändern die nutzbare Reichweite.
Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste. Der Pilot beobachtet die Wolkenentwicklung und sucht eine Linie mit guten Aufwindchancen. Fluggeschwindigkeit und Entscheidung zum Weiterfliegen hängen von Bedingungen und Flugzeugleistung ab. Bei geringer Höhe bekommen sichere Landemöglichkeiten Vorrang.
Aufwind und Gleitflug wechseln sich immer wieder ab. So erreicht das Segelflugzeug seine Wendepunkte und setzt die Aufgabe fort. Es fliegt dabei unterhalb der Wolken und hält die geltenden Abstände sowie Luftraumgrenzen ein.
Für den Endanflug wird geprüft, ob die verbleibende Höhe bis zum Ziel reicht. Die Berechnung berücksichtigt Entfernung, Wind, Flugzeugleistung und eine Höhenreserve für die sichere Ankunft. Die Einschätzung wird unterwegs weiter überprüft. Reicht die Höhe nicht, wird rechtzeitig weiter gestiegen oder eine geeignete Landemöglichkeit gewählt.
Streckenflug verbindet Wetterverständnis mit vorausschauenden Entscheidungen. Der Rhythmus bleibt einfach: Höhe gewinnen, weitergleiten und den nächsten Aufwind finden. So trägt die Atmosphäre das Segelflugzeug über große Entfernungen.