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Vol thermique : comment les planeurs gagnent de l’altitude
Découvrez la formation des thermiques et le vol en spirale dans les ascendances pour gagner de l’altitude sans moteur. Vidéo 3D en allemand.
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Comprenez le vol d’onde grâce à une animation des ondes sous le vent, des rotors et des ascendances, avec narration allemande.
Ascendances et campagne
Comprenez le vol d’onde grâce à une animation des ondes sous le vent, des rotors et des ascendances, avec narration allemande.
L’animation explique les principes. Pour la pratique, suivez le manuel de vol de l’appareil et les consignes de votre instructeur.
Ein Segelflugzeug steigt über den Bergen, ganz ohne Motor. Die Energie liefert der Wind. In einer Leewelle kann die Luft großräumig aufsteigen. Das Segelflugzeug nutzt diesen Aufwind für Höhe und Strecke.
Kräftiger Wind trifft möglichst quer auf einen Gebirgskamm und hebt die Luft an. Eine stabil geschichtete Atmosphäre wirkt wie eine Rückstellkraft: Ausgelenkte Luft schwingt um ihre Gleichgewichtslage. Günstig ist Wind, der mit der Höhe zunimmt, ohne seine Richtung stark zu ändern.
Hinter dem Kamm sinkt die Luft zunächst ab und steigt danach wieder auf. Es folgen weitere Wellen. Die Luft strömt durch das Muster hindurch, während die Welle annähernd ortsfest zum Gebirge bleibt. Grün zeigt aufsteigende Luft. Orange zeigt die Bereiche, in denen die Luft sinkt.
Beim Aufsteigen kühlt die Luft ab. Bei genügend Feuchtigkeit können am Wellenkamm linsenförmige Wolken entstehen: Lenticularis. Vorne bildet sich die Wolke immer neu, hinten löst sie sich auf. Deshalb bleibt sie scheinbar stehen. Auch ohne sichtbare Wolken kann eine Leewelle vorhanden sein.
Unter der ruhigen Wellenströmung kann ein Rotor entstehen: eine stark verwirbelte Luftwalze. Dort sind heftige Turbulenz und abrupte Änderungen der Strömung möglich. Eine Rotorwolke kann darauf hinweisen. Das Segelflugzeug nutzt den glatten Aufwind darüber. Der Einstieg erfordert besondere Ausbildung und sorgfältige Planung.
Das Flugzeug bleibt im aufsteigenden Teil der Welle, oft auf der Luvseite einer Linsenwolke und außerhalb der Wolke. Steigt die Luft schneller, als das Segelflugzeug durch sie sinkt, gewinnt es Höhe über Grund. Ein Beispiel: drei Meter Luftsteigen minus null Komma sieben Meter Eigensinken ergeben zwei Komma drei Meter Steigen pro Sekunde.
Der Pilot korrigiert den Flugweg für den Wind und bleibt im Aufwindband, zum Beispiel mit langen Schenkeln parallel zum Gebirgskamm. Anders als in der Thermik sind enge Kreise oft nicht nötig. Entscheidend sind Position, Fahrt und Steigen. Starker Gegenwind kann die Geschwindigkeit über Grund stark verringern. Das Flugzeug bewegt sich dabei weiter durch die Luft.
Für Wellenflug zählen Wetterentwicklung, starker Wind, Vereisungsgefahr und ein sicherer Rückweg. Mit zunehmender Höhe werden Sauerstoffversorgung, Kälteschutz und der freigegebene Luftraum besonders wichtig. Abstieg, Landemöglichkeiten und ausreichende Reserven werden schon vor dem Start geplant.
Wind über einem Gebirge bringt stabile Luft zum Schwingen. Aufwind und Abwind wechseln sich im Lee ab. Das Segelflugzeug bleibt im aufsteigenden Band und kann so weit über die Gipfel steigen. Wellenflug bedeutet: die Strömung verstehen, den Aufwind nutzen und die Grenzen kennen.