2:06Launches & landings
Winch Launching a Glider: From Ground Roll to Release
See how a glider winch launch works: preparation, take-off, climb and release in a narrated 3D video with German audio and captions.
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Understand glider outlandings through a 3D explanation of timely decisions, landing field selection and approach planning. German audio.
Launches & landings
Understand glider outlandings through a 3D explanation of timely decisions, landing field selection and approach planning. German audio.
The animation explains the basics. Practical flying follows the aircraft flight manual and instruction from your flight instructor.
Ist kein Flugplatz mehr sicher erreichbar, landet ein Segelflugzeug auf einer geeigneten Fläche außerhalb eines Flugplatzes. Diese Außenlandung wird früh vorbereitet. Wir zeigen den Ablauf an einem ebenen Stoppelfeld.
Solange noch Höhenreserve vorhanden ist, prüft der Pilot erreichbare Landemöglichkeiten und den Bodenwind. Dann wählt er ein Feld und legt die Landeeinteilung fest. In der Landephase gilt die ganze Aufmerksamkeit der Landung. Schwieriges Gelände verlangt eine frühere Entscheidung.
Gesucht wird eine ausreichend lange und breite Fläche mit niedrigem Bewuchs, freiem Anflug und freiem Ausrollbereich. Ein abgeerntetes Feld ohne Strohballen kann geeignet sein. Auch Bodenfestigkeit und Bearbeitungsrichtung zählen.
Zäune, Gräben und Leitungen sind aus der Luft schwer erkennbar. Masten helfen, den Verlauf einer Leitung zu erkennen. Hoher Bewuchs, Tiere und Hindernisse können ein Feld ungeeignet machen. Hindernisse vor dem Feld verkürzen die nutzbare Landestrecke.
Auf ebenem Gelände wird möglichst gegen den Wind gelandet. Gefälle in Landerichtung ist zu vermeiden. Bei Hanglagen hat die Landung hangaufwärts Vorrang. Dieses Beispiel zeigt deshalb bewusst ein ebenes Feld.
Jetzt folgt der Landecheck nach Flughandbuch: Gurte, Landekonfiguration, Fahrwerk und gegebenenfalls Wasserballast und Klappen. Der Pilot stellt die passende Anfluggeschwindigkeit ein und hält das Feld im Blick. Der Höhenmesser allein zeigt nicht zuverlässig die Höhe über dem Feld.
Eine übersichtliche Platzrunde schafft Zeit für einen stabilen Endanflug. Der Gegenanflug erhält genügend Abstand zum Feld. Höhe und Gleitwinkel werden nach Sicht beurteilt. Die Kurven werden koordiniert und mit sicherer Fahrt geflogen. In dieser Phase beginnt keine neue Thermiksuche.
Das Flugzeug richtet sich auf die Landestrecke aus. Ein geplanter Aufsetzbereich lässt Reserve zum Ausrollen. Mit den Luftbremsen wird der Gleitpfad angepasst, während die Anfluggeschwindigkeit gehalten wird. Die konkreten Werte hängen vom Flugzeug und den Bedingungen ab.
Kurz über dem Feld verflacht der Pilot die Flugbahn und lässt das Flugzeug ausschweben. Die Flügel bleiben waagerecht, die Längsachse folgt der Rollrichtung. Das Hauptrad setzt auf. Richtung und Tragflächen werden bis zum Stillstand kontrolliert; die Radbremse wird nach Bedarf eingesetzt.
Nach dem Stillstand wird das Flugzeug gesichert und auf Schäden geprüft. Der Pilot informiert sein Rückholteam und klärt den Zugang mit dem Grundstückseigentümer. Unnötige Schäden am Feld werden vermieden.
Eine gute Außenlandung beginnt mit einer frühen Entscheidung und einer sorgfältigen Feldwahl. Die Animation erklärt das Prinzip. Praktische Ausbildung und die Verfahren des Flughandbuchs bleiben maßgeblich.