2:06Launches & landings
Winch Launching a Glider: From Ground Roll to Release
See how a glider winch launch works: preparation, take-off, climb and release in a narrated 3D video with German audio and captions.
Watch videoGLIDING · KNOWLEDGE · Glider aerobatics
Discover glider aerobatic figures, energy management and aerobatic training in a narrated 3D video with German audio and captions.
Glider aerobatics
Discover glider aerobatic figures, energy management and aerobatic training in a narrated 3D video with German audio and captions.
The animation explains the basics. Practical flying follows the aircraft flight manual and instruction from your flight instructor.
Segelkunstflug verbindet präzise Flugzeugbeherrschung mit Bewegung in drei Dimensionen. Dieser Film zeigt, wie ein Lehrgang aufgebaut ist und was du dabei lernst: Orientierung, Energiebewusstsein und kontrollierte Figuren.
Für den Einstieg brauchst du eine Segelflugzeugpilotenlizenz und nach deren Erteilung mindestens dreißig Flugstunden oder einhundertzwanzig Starts als verantwortlicher Pilot. Die Ausbildung findet in einer dafür berechtigten A T O oder D T O statt. Dein Ausbildungsbetrieb beurteilt auch deine persönliche Eignung.
Im Briefing besprichst du Wetter, Luftraum, Übungsgebiet und das geplante Programm mit deinem Kunstfluglehrer. Am Flugzeug werden Zulassung, Flughandbuch, Beladung, Gurte und Notverfahren geklärt. Geschwindigkeitsgrenzen, Belastungsgrenzen und Höhenreserven bestimmen den Rahmen jedes Fluges.
Ohne Triebwerk ist Höhe dein Energievorrat. Im Sinkflug nimmt die Geschwindigkeit zu; beim Steigen wird Geschwindigkeit wieder in Höhe umgewandelt. Durch Luftwiderstand geht dabei Energie verloren. Du lernst deshalb, jede Figur mit ausreichender Reserve zu planen und das Programm rechtzeitig zu beenden.
Zuerst stehen sichere Fluglagen und das Kennenlernen des Schulflugzeugs im Mittelpunkt: Langsamflug, Strömungsabriss, Steilkurven und ungewöhnliche Fluglagen. Auch Trudeln und das sichere Ausleiten gehören zur Ausbildung. Diese Übungen erfolgen nach Flughandbuch, mit geeignetem Flugzeug und unter Anleitung des Kunstfluglehrers.
Beim positiven Looping beschreibt das Flugzeug einen geschlossenen Bogen in der vertikalen Ebene. Am Scheitel fliegt es kurz kopfüber. Du trainierst eine gleichmäßige Figur, klare Orientierung und die Einhaltung der Grenzen. Der positive Looping gehört bereits zu den Kunstflug-Basisrechten.
Beim Wingover verbindet das Flugzeug einen Steigflug mit einer weiten Richtungsänderung und geht anschließend wieder in den Sinkflug über. Die Bewegung bleibt fließend. Blickführung, Koordination und das Zusammenspiel von Fluglage und Energie sind die Lernziele.
Die Lazy Eight verbindet zwei gegensinnige, ansteigende und absteigende Kurven zu einer harmonischen Folge. Dabei ändern sich Flugrichtung, Querneigung und Geschwindigkeit kontinuierlich. Zusammen mit den fünfundvierzig-Grad-Linien und dem Trudeln vervollständigt sie die Figuren der Basisrechte.
In der Fortgeschrittenenausbildung kommen weitere Figuren hinzu. Bei der gesteuerten Rolle dreht sich das Flugzeug einmal um seine Längsachse. Der Kurs bleibt dabei möglichst geradlinig. Du lernst die koordinierte Steuerung durch wechselnde Fluglagen. Rollen und eigenständiger Rückenflug gehören zu den Fortgeschrittenenrechten.
Beim Turn steigt das Flugzeug senkrecht, dreht am oberen Ende um und geht in eine senkrechte Abwärtslinie über. Die Animation macht den Unterschied zum fließenden Wingover sichtbar. Timing, Orientierung und Energiereserve werden zunächst mit dem Fluglehrer erarbeitet.
Mit wachsender Sicherheit verbindest du die einzelnen Figuren zu einem übersichtlichen Programm. Nach jedem Flug werden Ablauf, Fluglagen und Reserven gemeinsam besprochen. Für die Fortgeschrittenenrechte sind mindestens fünf Stunden oder zwanzig Flüge Kunstflugunterricht vorgeschrieben. Entscheidend bleibt, dass du die Übungen sicher beherrschst.
Zum Abschluss weist du deine sichere Beherrschung der vorgesehenen Figuren in einer zusammenhängenden Folge nach; dazu gehören überwachte Alleinflüge. Der Ausbildungsleiter bestätigt den erfolgreichen Lehrgang im Flugbuch. Danach heißt es: regelmäßig üben und innerhalb der eigenen Fähigkeiten fliegen. Diese Animation gibt einen Überblick. Die praktische Ausbildung erfolgt mit einem berechtigten Kunstfluglehrer.