3:30Cockpit instruments
Glider Airspeed Indicator: Speed and Markings Explained
Understand the glider airspeed indicator: speed display, dynamic pressure and instrument markings in a 3D video with German narration.
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Discover glider cockpit instruments, including the airspeed indicator, altimeter and variometer, in a narrated 3D video. German audio.
Cockpit instruments
Discover glider cockpit instruments, including the airspeed indicator, altimeter and variometer, in a narrated 3D video. German audio.
The animation explains the basics. Practical flying follows the aircraft flight manual and instruction from your flight instructor.
Ein Segelflugzeug gleitet fast lautlos durch die Luft. Seine Instrumente machen sichtbar, was wir dabei nicht direkt erkennen können: Fahrt, Höhe und die Bewegung der Luft.
Wir schauen in ein beispielhaftes Cockpit. Oben sitzen Fahrtmesser, Höhenmesser und Variometer. Darunter ergänzen Kompass, Flugrechner und Verkehrsanzeige das Bild. Die Anordnung hängt vom Flugzeug ab. Entscheidend ist, die Anzeigen zu verstehen und gezielt abzulesen.
Der Fahrtmesser zeigt die angezeigte Fluggeschwindigkeit, kurz I A S. In unserem Beispiel sind es hundert Kilometer pro Stunde. Das Pitotrohr erfasst den Gesamtdruck. Zusammen mit dem statischen Luftdruck entsteht die Druckdifferenz, aus der das Instrument die Fahrt bestimmt. Die Farbmarkierungen kennzeichnen Betriebsbereiche und Grenzen. Ihre Werte gelten immer für das konkrete Flugzeug. Die Geschwindigkeit über Grund kann durch Wind deutlich abweichen.
Der Höhenmesser bestimmt die Höhe aus dem Luftdruck. Mit zunehmender Höhe nimmt der Druck ab. Hier zeigt der lange Zeiger die Hunderter und der kurze die Tausender: zwölfhundertfünfzig Meter. Mit dem aktuellen Q N H zeigt das Gerät näherungsweise die Höhe über dem Meeresspiegel. Bei Q F E bezieht sich die Anzeige auf den Flugplatz. Die Höhe über dem Gelände ist damit nicht automatisch bekannt.
Das Variometer zeigt die vertikale Bewegung. Plus zwei bedeutet zwei Meter pro Sekunde nach oben, minus eins einen Meter pro Sekunde nach unten. Ein elektronisches Vario macht die Anzeige auch hörbar. Unser kurzer Beispielton wird beim Steigen höher und schneller. So bleibt mehr Aufmerksamkeit für den Luftraum. Das Klangmuster und die Anzeigemodi hängen vom jeweiligen Gerät ab.
Beim Hochziehen kann Fahrt in Höhe umgewandelt werden. Ein unkompensiertes Vario zeigt dabei Steigen, obwohl kein Aufwind vorhanden sein muss. Die Totalenergiekompensation, kurz T E, vermindert diesen Effekt. Die Anzeige berücksichtigt Änderungen von Höhe und Geschwindigkeit. Ein Netto-Vario rechnet zusätzlich das modellierte Eigensinken heraus und schätzt die vertikale Bewegung der Luftmasse. Dafür müssen Flugzeugdaten und Einstellungen stimmen.
Der Magnetkompass zeigt die Richtung der Flugzeuglängsachse relativ zu magnetisch Nord. Hier lesen wir neunzig Grad, also Ost. Bei Kurven und Beschleunigungen können vorübergehende Anzeigefehler auftreten. Eine ruhige Anzeige im geraden Flug lässt sich besser ablesen. Der G P S Kurs über Grund beschreibt dagegen die tatsächliche Flugspur. Seitenwind kann beide Richtungen auseinanderziehen.
Der rote Faden sitzt außen auf der Haube und folgt der lokalen Luftströmung. Bei symmetrischer Anströmung liegt er entlang der Mittellinie. Weicht sein freies Ende seitlich aus, zeigt er eine seitliche Anströmung an. Im normalen koordinierten Flug arbeiten Quer- und Seitenruder zusammen, um den Faden mittig zu halten. Er zeigt weder Geschwindigkeit noch Höhe an.
Der Flugrechner verbindet die Karte mit G P S Position, Flugspur und Wegpunkten. Hier sehen wir den nächsten Zielpunkt und die verbleibende Entfernung. Er kann Wind und eine erwartete Ankunftshöhe berechnen. Das Ergebnis hängt von der Flugzeugpolare, dem Wind und weiteren Einstellungen ab. Karte, Luftraumdaten und Berechnungen unterstützen die eigene Orientierung und Planung.
Am Funkgerät stehen die aktive Frequenz und eine vorbereitete zweite Frequenz. Ein Tastendruck tauscht beide. Unsere Anzeige ist ein reines Beispiel. Ein Transponder übermittelt einen eingestellten Code und, je nach Betriebsart, weitere Daten wie die Druckhöhe. Bedienung und Vorgaben gehören zur Einweisung in das jeweilige Gerät.
F L A R M vergleicht die vorausberechneten Flugwege und warnt vor erkannten Kollisionsrisiken. Eine Anzeige kann Richtung und relative Höhe des Verkehrs darstellen. Welche Flugzeuge erfasst werden, hängt von Ausstattung und Empfang ab. Eine leere Anzeige bedeutet deshalb keinen freien Luftraum. Bei einer Warnung richtet sich der Blick nach draußen. Die laufende Luftraumbeobachtung bleibt unverzichtbar.
Fahrtmesser für die Fahrt, Höhenmesser für die Höhe, Vario für Steigen und Sinken. Kompass und Faden ergänzen Richtung und Anströmung. Kurze, gezielte Blicke verbinden die Anzeigen mit dem Flugbild draußen. Die Einweisung und das Flughandbuch erklären die Besonderheiten deines Segelflugzeugs.